Der Bonzen-Geldbeutel im Müll

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Betrug Ungerechtigkeit Diebstahl Morallosigkeit

Ich beichte, dass ich gestern einen Geldbeutel gefunden habe und mir sowohl das Geld (über 200 Euro) einverleibt, als auch den restlichen Inhalt in der Mülltonne entsorgt habe. Und zwar hat sich das Ganze so zugetragen: Nachdem ich den Geldbeutel fand, habe ich erst einmal geschaut, wie viel Geld darin ist und wem er gehört - also habe ich auf den Ausweis geschaut und fuhr dann zu der Adresse und wollte ihn fragen, ob er etwas vermisst. Normalerweise bin ich ein ehrlicher Mensch und gebe auch das Geld zurück, aber als ich an der Adresse ankam, oder besser gesagt: Als ich an dem "Anwesen" mit dem dicken Audi in der Einfahrt ankam, habe ich mir das Geld direkt eingesteckt. Ich habe nämlich sofort gesehen, dass er im Gegensatz zu mir genug Kohle hat. Hätte der Geldbeutel einer alten Frau gehört, die vielleicht gerade ihre Rente abgeholt hat, hätte ich das Geld natürlich mit abgegeben, aber bei dem Bonzen hatte ich keine Reue. Dann wollte ich aber wenigstens die Papiere in den Briefkasten schmeißen und habe das Auto hingestellt und bin ausgestiegen. Als ich dann allerdings gerade um mein Auto herumlief, kam der Besitzer der Papiere und schnauzte mich an, dass ich dort nicht stehen bleiben könne, sonst würde er mich abschleppen lassen. Dann ist er in seinem Audi davongebraust, ohne mich zu Wort kommen zu lassen. Ich war wirklich fassungslos, aber dann habe ich einfach seinen Geldbeutel tief in der Mülltonne des Nachbarn vergraben. Ich weiß, so etwas ist mies, aber wer so mit seinen Mitmenschen umgeht, hat es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00033598 vom 14.07.2014 um 01:23:18 Uhr (23 Kommentare).

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Gefälschte Arbeitszeugnisse für eine gute Zukunft

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Betrug Verzweiflung Lügen Arbeit

Ich habe weder meinen Partner betrogen, noch jemandem vor die Tür gekackt. Ich habe auch nicht gestohlen oder mich gnadenlos zur Rampensau gemacht - trotzdem werde ich etwas tun, das nicht rechtens ist: Ich werde meine Arbeitszeugnisse fälschen, damit ich wieder einen Job bekomme. Ich war aufgrund eines Erziehungsurlaubs und eines kranken Kindes jahrelang arbeitslos. Mein Mann arbeitet zwar Vollzeit, aber wir leben hier in einer Stadt, in der die Miete für eine normale Wohnung wirklich extrem hoch ist. Da ich 2006 meinen Job verloren habe und dann noch einmal schwanger wurde, dachte ich mir, ich könnte jetzt den Erziehungsurlaub machen und dann wieder richtig durchstarten. Tja, falsch gedacht. Mein zweites Kind hatte einen schlimmen Unfall und war monatelang zu Hause. In dieser Zeit habe ich zwar schon mal hin und wieder einen Minijob gehabt und es sogar mit Zeitarbeit versucht, aber ich habe nie etwas "Richtiges" bekommen. Wir haben allerdings einen Teil ALG2 bezogen, und ich sollte deshalb zu diversen Maßnahmen, was aber sinnlos war, da ich zwei kaufmännische Ausbildungen und davor ein recht gutes Abitur hingelegt habe.


Aufgrund meiner Arbeitslosigkeit kriege ich keine Nachmittagsbetreuung für meine kleine Tochter - denn ich bin ja daheim. Und der Arbeitsberater sitzt mir in Nacken, dass ich doch arbeiten solle, denn das Kind käme auch ohne mich klar, was ich aber ablehne. Ich kann einfach nicht in Ruhe arbeiten, wenn mein Kind nach Schulschluss um 11.20 Uhr alleine nach Hause soll. Bewerbungen schreibe ich ohne Ende, ich bin fit am PC, habe mich weitergebildet, beherrsche Fremdsprachen - also alles, was ein Büromäuschen so braucht. Aber ich freue mich ja schon, wenn ich von den Firmen ein: "Nein, danke." höre, denn normalerweise melden die sich gar nicht mehr! Um dieser verdammten Spirale zu entkommen, werde ich jetzt meine Arbeitszeugnisse datentechnisch ein wenig pimpen. Um klarzustellen: Ich will einen Job ohne Weisungsbefugnis! Ich möchte niemanden anweisen oder am offenen Herzen operieren - ich will einfach nur wieder eine Arbeit! Auch wenn das bedeutet, dass ich mich zum Betrüger mache. Vielen Dank an die Politik und diese verdammten Firmen, die aus einer recht schaffenden Mutti eine Betrügerin machen, feine Sache. Bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033588 vom 11.07.2014 um 21:53:31 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Leben mit Oma

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Zorn Eifersucht Ungerechtigkeit Partnerschaft Familie

Ich möchte etwas beichten, wofür ich mir selbst keinerlei Absolution gebe. Ich schäme mich nämlich sehr für meine Gedanken. Mein Mann hat eine Großmutter, welche Mitte 70 und bis auf einige altersbedingte Gebrechen auch noch recht fit ist. Er hilft ihr beim Einkaufen und begleitet sie ab und an zu Arztbesuchen. So weit, so gut. Der springende Punkt ist: Er hockt ständig bei ihr. Jeden Tag. Hat er frei, verlässt er morgens unsere gemeinsame Wohnung, um dann bis zum späten Nachmittag dort zu sein. Er ist vor dem Spätdienst und nach dem Frühdienst dort, wirklich jeden Tag. Sogar am Wochenende, wenn ich zu Hause bin! Sie bekocht ihn und macht seine komplette Wäsche. Ich mache es ihm nicht ordentlich genug, so seine Worte. Hallo? Ich bin über 30 und weiß sehr wohl, wie man wäscht und bügelt! Wenn wir dann mal ein gemeinsames freies Wochenende haben und wir etwas unternehmen wollen, heißt es auch meistens "Wir nehmen dann Oma mit!"


Ich habe nichts gegen sie, sie ist ein herzensguter Mensch, aber mir reicht es langsam. Wozu bin ich denn da? Ich sitze allein zu Hause und warte auf den werten Herren, der dann zehn Minuten später wieder los geht. Er muss ja noch zum Sport, das habe er nicht geschafft. Nee, wenn ich acht Stunden bei der Großmutter auf dem Sofa sitze, würde ich das auch nicht schaffen. Ich bin einfach nur noch frustriert und habe permanent schlechte Laune. Meine Beichte ist also, dass seine Großmutter indirekt unsere Ehe zerstört und sie noch nicht mal Schuld daran ist. Wie ich aus dieser Situation rauskomme, weiß ich allerdings nicht.

Beichthaus.com Beichte #00033585 vom 11.07.2014 um 12:39:10 Uhr (21 Kommentare).

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Mit dem Willi in der Hand auf einem Baum

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Morallosigkeit Engherzigkeit Masturbation Kinder

Ich war 12 Jahre alt, als das Folgende geschah und ich schäme mich sehr. Ich saß mit Freunden auf dem Spielplatz, als ein Junge daherkam, den wir kannten. Er war 14 und geistig behindert - also schon mehr als "nur" lernbehindert, man sah es ihm an, er konnte auch nicht richtig sprechen und hatte einen extremen Hüftschaden. Wir fanden es wirklich lustig, ihn zu sehen und bekamen Lachkrämpfe. Dann kam ich auf die Idee, mit dem Jungen etwas auszuprobieren und wir sagten ihm, er solle sich doch mal komplett nackt ausziehen und dann auf einen Baum klettern. Also nicht weit hinauf, es befand sich eine Art Plateau darauf, das man von unten direkt erreichen konnte, und oben sollte er seinen "Willi" immer wieder drücken. Er saß dann oben und tat dies, bis dann tatsächlich etwas kam - wir beobachteten es, lachten uns einen ab und konnten endlich mal sehen, wie es aussieht, wenn ein Junge kommt. Wir waren ja noch nicht so weit. Er lachte nur, während er sich unwissentlich befriedigte, er bekam wohl gar nicht mit, dass wir ihn auslachten. Ich schäme mich dafür. Aber noch mehr für den Umstand, dass wir den Jungen dann einfach auf dem Baum sitzen ließen. Das taten wir allerdings nicht aus Bosheit, sondern einfach aus der Angst, Ärger zu bekommen. Es kam übrigens nie raus, trotzdem tut es mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00033583 vom 10.07.2014 um 20:07:36 Uhr (14 Kommentare).

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“Folge

One-Night-Stand mit der besten Freundin

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Fremdgehen Morallosigkeit Dummheit Feigheit

Vor einigen Jahren hatte ich einen One-Night-Stand mit meiner damaligen besten Freundin. Sie hatte zu dieser Zeit einen Freund - der allerdings ein riesiges Arschloch war. Wir hatten viel und oft Miteinander zu tun und so kam es dann dazu, dass wir miteinander geschlafen haben. Es war nur ein einziges Mal. Danach habe ich mich unglaublich schlecht gefühlt und den Kontakt zu ihr abgebrochen. Es tut mir wirklich von ganzem Herzen leid, denn es gibt Tage, an denen ich unsere Gespräche sehr vermisse.

Beichthaus.com Beichte #00033581 vom 10.07.2014 um 12:18:09 Uhr (12 Kommentare).

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