Beziehung zwischen Asexuellen

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Fremdgehen Verzweiflung Begehrlichkeit Ehebruch Meschede

Ich (m/41) bin unglücklich mit meinem Leben. Warum? Bis vor fünf Jahren war ich asexuell, das heißt, ich fühlte mich von Sex nicht angezogen. Weil ich es satt hatte, dass Frauen, die auf Partnersuche waren, auf Sex nicht verzichten konnten, suchte ich lange Zeit nach einer Gleichgesinnten. Nach langen Recherchen auf Datingseiten, Foren und was es sonst so gibt, fand ich eine hübsche Dame aus Lübeck. Ich war wirklich glücklich darüber, sie gefunden zu haben, da bei einer Partnerschaft zwischen uns unsere Asexualität keine Rolle spielen würde. Das alles ist gut zehn Jahre her. Zwischenzeitlich bekamen wir sogar ein gemeinsames Kind, welches wir mit künstlicher Befruchtung zeugen konnten. Danach folgte eine Eheschließung, aber ab hier ging es bergab. Wie zuvor erwähnt, bin ich seit fünf Jahren nicht mehr asexuell. Um meine neue Lust einigermaßen zu stillen, surfe ich auf einschlägigen Seiten nach weiblichem Fleisch. Inzwischen reicht Selbstbefriedigung aber leider nicht mehr aus. Es ist schon zu einem richtigen Gewissenskonflikt ausgeartet.


Zwar könnte ich theoretisch ein Lusthaus besuchen, aber dann würde ich gleichzeitig meine Frau betrügen. Jetzt kommt aber der Clou: Würde ich meine Frau dann wirklich betrügen? Sie will keinen Sex, also wo wäre das Problem? Solange unsere Ehe keinen Körperkontakt duldet, ist es mir erlaubt, mit jedem Sex zu haben. Heute Abend werde ich mich von meiner Jungfräulichkeit trennen und mal etwas Spaß haben. Dass ich dabei meine Frau betrüge, ist zweitrangig. Es ist ohnehin nur eine reine Zweckehe. Ich liebe sie nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00036279 vom 29.07.2015 um 17:18:27 Uhr in 59872 Meschede (Hochstraße) (11 Kommentare).

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Mein Kampf gegen die Prostitution

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Prostitution Geiz Begehrlichkeit Geld

Ich (m/25) hatte noch nie eine Freundin, weil ich scheinbar nicht den Mut aufbringen kann, eine Frau anzusprechen. Aus diesem Single-Dasein resultiert leider automatisch das aufkommende Gefühl nach Geschlechtsverkehr. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, habe ich diese Lust in einem Bordell stillen können. Als unerfahrener Milchbubi ging ich an die Theke und fragte einfach mal im Raum, wo ich Sex haben könnte. Die anwesenden Damen kicherten nur und meinten, ich müsse Geduld aufbringen. Nach einer Viertelstunde stellten sich mir vier Damen vor. Zwei von denen könnten meine Mütter sein, die andere war hässlich, also habe ich die junge Rothaarige genommen. Direkt ging es in ein Zimmer, wir führten netten Small Talk und besprachen die Ausführung des Geschlechtsverkehrs. Dabei fiel auf, dass die Preise unverschämt hoch sind. Auf kleine Extras wie Blowjob oder Anal verzichtete ich, da ich selbst aufs Geld achten muss. Aufgeregt und unerfahren, wie ich war, spritzte ich schon nach drei Minuten ab, was mir ehrlich gesagt peinlich war.


Für das Freudenmädchen kam das verfrühte Abspritzen überraschend. Sie meinte dann freundlich, wir könnten die restliche Zeit noch plaudern, falls Interesse bestünde. Die Frage, die mich natürlich am brennendsten interessiert hat, war ihr Beweggrund zur Prostitution. Ihre Antwort kam prompt und bereitete mir ein schlechtes Gewissen. Augenscheinlich ist sie verschuldet und muss nebenbei Studium und Wohnung finanzieren. Ich kam mir so dreckig vor, nachdem ich wie der letzte Geizhals auf einen Blowjob verzichtete. Jetzt wollte ich aber mal Gutes tun und der lieben Dame finanziell helfen. Ein neues Kondom wurde übergestülpt, den Rest könnt ihr euch denken. Meiner Ansicht nach habe ich zwar ein verdorbenes Gewerbe unterstützt, trotz allem aber einer Studentin helfen können. Nicht jeder macht diesen Job gerne und freiwillig, sodass Männer immerhin den Anstand haben sollten, bei jüngeren Frauen auch ruhig mehr Leistungen in Anspruch zu nehmen. Je mehr Geld sie einnehmen, desto früher sind sie aus dem Geschäft raus.

Beichthaus.com Beichte #00036273 vom 28.07.2015 um 20:17:13 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sicherheit im Großhandel

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Arbeit

Ich (m/25) möchte etwas beichten, was schon einige Jahre zurückliegt. Ich habe damals in einer Wartungsfirma gearbeitet und war gerade die erste Woche da. In dem Gebäude, in dem die Wartung der Anlage stattfinden sollte, stehen die Kassenserver einer bekannten Großhandelskette mit gelben Buchstaben. Wie man sich denken kann, ist das Gebäude extrem abgesichert: Ohne Sicherheits-Check, Karte, Key und Arbeitserlaubnis sowie Führungszeugnis kann man dort nicht einmal auf die Toilette. Da es sich noch um meine erste Woche handelte, hatte ich bis dato nur einen Gastausweis, der mich dazu berechtigte, die erste Schleuse für den Wartebereich zu überwinden. Jedenfalls war ich schon früher dort als der Rest des Teams, das heißt, ich hätte auf den Chef warten müssen, um auf die Toilette zu gehen. Es kam so, wie es kommen musste: Ich trank aus Langeweile so viel Kaffee und rauchte so viele Zigaretten, dass sich bald mein Darm bemerkbar machte - ich musste dringend den weichen Obama ins weiße Haus bringen.


Ich ging also in die Sicherheitszentrale und fragte, ob ich mal den Thron benutzen dürfte - dies wurde zu meinem Erstaunen verneint. Mir wurde ein Gebäude auf dem Grundstück gezeigt welches leerstand, dort könnte ich aufs Klo. Schön und gut, doch die Wurst hing mir schon fast aus dem Arsch raus. Also hastete ich zu dem Gebäude und suchte die Toilette. Es war zum Verzweifeln, in der einen Etage waren die Keramik-Räume abgeschlossen, in der anderen hing kein Papier. Ich rannte wie ein Irrer durch das Gebäude, auf der Suche nach dem Lokus. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus! Ich fühlte mich, als würde ich in jedem Moment in die Luft fliegen, also schmiss ich mich im vierten Stock auf das erstbeste Scheißhaus. Dort saß ich dann auf der Schüssel und mir schoss, noch während ich die Hose runterließ, eine brachiale Fontäne aus dem Arsch, sodass jeder Rohrbruch im Straßenbau aussieht wie ein Rasensprenger. Von dem ersten Schock erholt, folgte auch gleich der zweite Schreck. Es war kein Papier vorhanden. Also saß ich auf dem Lokus fest. Ich überlegte, was ich tun sollte und zerriss meine Boxershorts, um mir damit den Arsch abzuwischen.


Die Fetzen faltete ich zusammen und legte sie auf den Spülkasten. Dann wollte ich abziehen, aber das Wasser war abgestellt. Also verzog ich mich, aus Panik, erwischt zu werden, wieder nach draußen und überließ das Klo komplett zugeschissen seinem Schicksal. Da das Gebäude ja noch einige Zeit leerstand - und das im Hochsommer - tut mir die arme Sau furchtbar leid, die das Klo später putzen musste. Ich erbitte Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036257 vom 27.07.2015 um 10:03:08 Uhr (7 Kommentare).

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Softair in Kroatien

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Diebstahl Kinder Urlaub Kroatien

Ich weiß nicht mehr, wie lange es her ist, aber ich denke so um die zehn Jahre. Damals war ich ungefähr 12 Jahre alt, und wie jeden Sommer, mit meinen Eltern und Bekannten, die auch Kinder in meinem Alter hatten, im Urlaub in Kroatien. An jeder Ecke stehen dort diese Läden, die entweder Spielzeug oder Klamotten verkaufen. Praktisch jeder dieser Spielzeugläden hatte Softair-Pistolen, von denen man als Kind natürlich sehr angezogen wird. Verständlicherweise wollten unsere Eltern solche Teile nicht für uns kaufen. Irgendwann, ich weiß nicht mehr warum, haben unsere Eltern uns aber 100 Kuna gegeben und wir sind damit bummeln gegangen. Ratet mal, was wir gekauft haben. Wir haben uns an den Hafen gesetzt und die Pistolen ausgepackt. Ich habe das Magazin geladen, als auf einmal ein Windstoß kam und die Verpackung ins Meer geweht hat. Jetzt saß ich da und habe dumm geguckt. Da hatte ich eine neue Softair und keine Munition, denn die lag im Meer. Und ohne Munition ist es irgendwie uncool, also wollte ich in den Laden gehen und mir noch welche kaufen.

Dann sah ich aber dort aber eine offene Verpackung derselben Softair mit derselben Probepackung Softair-Kugeln. Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber ich habe zugegriffen. Ich habe in meinem Leben, bis heute, nichts geklaut, bis auf eine kleine Probepackung Softairkugeln mit vielleicht 30 Schuss. Jedes Mal, wenn ich in den Nachrichten etwas mit Diebstahl lese, muss ich daran zurückdenken. Als wir in Mathe Statistik hatten und jeder hinter die Tafel ging, um anzukreuzen, wie viele von uns schon einmal geklaut haben, habe ich einen Strich bei "Nein" gemacht. Bis heute schäme ich mich für diesen Diebstahl. Mein Gewissen ist innerlich zerfressen. Meine reine Weste ist durch diese Tat beschmutzt. Auch wenn ich sagen könnte, die unfreundliche Ladenbesitzerin hätte es nicht anders verdient, wird meine Weste davon nicht rein. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00036249 vom 26.07.2015 um 11:36:45 Uhr in Kroatien (Medulin) (5 Kommentare).

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Der dicke Hipster

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Zorn Rache Arbeit

Ich (m/23) arbeite momentan in einem Callcenter, um in den Semesterferien etwas Geld zu verdienen, eigentlich studiere ich aber Ethnologie. Die Arbeit ist anstrengend und schlecht bezahlt, wenigstens hat es aber ein paar nette Kollegen darunter. Darunter hat es aber auch sehr merkwürdige Personen, einen kann ich ganz besonders wenig leiden. Er ist ca. 30 und ebenfalls Student, aber der größte Hipster überhaupt. Er hat nicht nur einen ungepflegten Bart, sondern auch diese hässlichen Ohrentunnels und kleidet sich hipstermäßig. Darüber hinaus hat er auch aus modischen Gründen einen sogenannten kleinen "Lippenteller", wie man es von Bildern afrikanischer Völker kennt. Er ist auch adipös, macht aber immer kleine Witze über sein Gewicht, als hätte er nur einen kleinen Bierbauch. Zum Beispiel bat ihm jemand einen Keks an, worauf er lachend ablehnte und sagte: "Nee, das setzt ja bei mir an, wie man sieht." Weiter hat er einen unangenehmen Sprechstil und schreit beim Telefonieren immer ins Headset, sodass sich niemand auf das eigene Telefonat konzentrieren kann.


Einmal musste er just beim Beginn des Telefonats niesen, was wohl für einen Lacher beim Kunden sorgte und schlussendlich sogar zu einem Verkaufsabschluss eines Zeitschriftenabos. Deshalb fälscht er nun sehr oft ein Niesen bei Beginn eines Telefonats, was für alle sehr störend ist, aber er behauptet, dadurch wird er für den Kunden sympathisch, was die Chance für einen Abschluss erhöht. Als Rache für seine nervtötende Art habe ich in einer Pause seine Maus- und Tastaturkonfiguration subtil aber entscheidend verstellt, wodurch er gestern Nachmittag fast verzweifelte, da er Verkaufsabschlüsse gemacht hatte, sie aber nicht im PC einloggen konnte, der Kunde ungeduldig wurde und schlussendlich einfach auflegte. Wir werden auch nach Provision bezahlt, wodurch der Fette gestern sicherlich eine Verdiensteinbuße erlitt, da er normalerweise zu den besten Verkäufern gehört. Dafür tut es mir auch leid, aber er kann es sicher verkraften.

Beichthaus.com Beichte #00036220 vom 22.07.2015 um 10:40:38 Uhr (14 Kommentare).

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