Geburtstag einer Attention Whore

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Trunksucht Maßlosigkeit Ekel Last Night

Ich (m/26) war dieses Wochenende auf der Geburtstagsparty einer Freundin eingeladen. Naja, sie ist mehr so eine Attention Whore, die zwar alle Facebook-Freunde einlädt, aber nur einen Bruchteil von denen kennt. Die Party fand nicht bei ihr zu Hause statt, sondern in so einem Jugendzentrum, das man sich mieten konnte. Mein Kumpel und ich kamen um zehn Uhr, die Party begann allerdings um sechs Uhr. Wir hatten vorher natürlich ordentlich getankt, immerhin wollten wir vom Alkoholpegel her mithalten können. Ich hatte irgendwann einen Filmriss, aber von Freunden habe ich erfahren, dass ich Folgendes getan hatte: Nachdem ich die beste Freundin der Gastgeberin übelst angegraben habe, habe ich mir noch mehr die Kante gegeben. Dann habe ich angefangen rumzupöbeln und das Geburtstagskind als das beschimpft, was es ist, nämlich eine Schlampe. Die hat ohne Scheiß den halben Ort zwei Mal durch und fühlt sich auch noch toll dabei.


Ich machte mich dann noch übers Buffet her, aber mein Magen schien das dann nicht mehr so zu vertragen, weshalb ich alles noch mal rückwärts aß und teilweise auf das Buffet kotzte. Ich zog dann eine Spur Kotze durch das Jugendzentrum, riss dabei Deko runter und erwischte angeblich auch ein paar Gäste. An diesem Punkt übrigens Entschuldigung an die Betroffenen, falls das stimmt. Irgendwie kam ich dann nach Hause und hatte am nächsten Tag den schlimmsten Kater, seit ich denken kann. Naja, geschieht mir irgendwie recht. Aber als mir das erzählt wurde, musste ich trotzdem lachen. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00036373 vom 16.08.2015 um 11:56:51 Uhr (18 Kommentare).

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Die rechte Einstellung meiner Oma

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Aggression Zorn Vorurteile Politik

Die rechte Einstellung meiner Oma
Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Oma für ihre politisch rechte Einstellung manchmal gerne schlagen würde. Eigentlich liebe ich sie, denn fernab von diesem Thema ist sie ein herzensguter Mensch. Aber wenn ich mir anhören muss, dass alle Asylanten ausnahmslos Sozialschmarotzer sind, oder dass Homosexualität eine Krankheit ist, brennen mir manchmal fast die Sicherungen durch. Wählen geht sie selbstverständlich auch nicht, da ja alle Politiker Lügner sind und wir Bürger so gut wie kein Mitspracherecht haben. Selbst wenn man ihr erzählt, dass das Wählen doch eben eine der wenigen Möglichkeiten ist, sich einzubringen, blockt sie komplett ab. Ich hoffe, ihr versteht, warum ich manchmal so sauer bin und ich bitte um Entschuldigung.

Beichthaus.com Beichte #00036372 vom 16.08.2015 um 03:17:53 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Blowjob, der alles veränderte

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Trunksucht Peinlichkeit Neugier Feigheit Schotten

Ich (w) habe meinem, eigentlich recht unattraktiven, besten Freund, als ich vollkommen besoffen war, einen geblasen. Wir hatten uns vorher versprochen, dass sich dadurch nichts zwischen uns ändert und ich habe es eigentlich nur gemacht, weil ich wissen wollte, wie das ist, da ich noch nie Oralsex hatte. Ich war wirklich dicht, danach habe ich mir erst einmal drei Stunden die Seele aus dem Leib gekotzt. Jetzt zu meiner Beichte: Ich kann mein Versprechen nicht halten, dass zwischen uns noch alles ist wie vorher, denn seitdem kann ich ihn nicht mehr leiden. Er regt mich mit allem, was er sagt und tut auf, obwohl er gar nichts dafür kann. Und dazu kommt noch, dass er nur noch Anspielungen darauf macht, obwohl ich nicht darüber reden will, weil es mir irgendwie peinlich ist. Ständig sagt er, wie schön das doch für ihn war, fragt im "Spaß", ob ich es nicht wiederholen würde, oder macht Witze darüber, auch wenn wir gerade über ein komplett anderes Thema geredet haben. Ich kann ihn nicht mehr ab und weiß nicht, wie ich ihm beibringen soll, dass ich ihn erst einmal nicht mehr treffen will. Ich habe betrunken eine Dummheit begangen und damit eine Freundschaft zerstört.

Beichthaus.com Beichte #00036371 vom 16.08.2015 um 00:35:43 Uhr in 63679 Schotten (Lohgasse) (4 Kommentare).

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Frauen haben nur eins im Kopf

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Hass Eitelkeit Sex

Frauen haben nur eins im Kopf
Ich (m/30) beichte, dass mir das ewige Rumheulen der Frauen zum Thema Sex richtig auf die Nerven geht. Immer wieder, egal wo die Hühner zusammen sind, geht es um Sex und wie gut und nicht gut die Männer im Bett sind. Es wird sich beschwert und darüber hergezogen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00036366 vom 14.08.2015 um 13:36:42 Uhr (24 Kommentare).

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Opa hinter dem Steuer

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Ignoranz Unfall 50+ Auto & Co. Obernzell

Es war um 1990, da war ich 12 Jahre alt. Ich fuhr mit meinem Fahrrad auf dem Radweg neben der Landstraße, war auf dem Rückweg von einer Freundin nach Hause. Plötzlich bekam ich den Schrecken meines Lebens, als ein Wagen stark nach rechts zu mir zog, und mich an den Beinen erwischte. Meinen Beinen war so gut wie nichts passiert, es gab nur ein paar große blaue Flecken, aber der Schrecken saß in allen Gliedern, mein Herz klopfte bis oben. Aus dem Wagen stieg ein sehr, sehr alter Mann - er war garantiert mindestens 85. Er war völlig durch den Wind, stammelte, wie leid ihm das täte, und war den Tränen nah. Er sah mich an und bat mich, es war fast ein Flehen, dass ich doch bitte nichts der Polizei oder zu Hause melde, er ist auf sein Auto angewiesen, er hat niemanden. Ich wusste auch mit 12 Jahren eigentlich schon, dass man nicht mehr Auto fahren darf, wenn Körper und der Geist dazu nicht mehr in der Lage sind, aber er tat mir so leid. Ich nickte. Der Mann bedankte sich überschwänglich, zitterte immer noch, und fuhr dann weiter. Ich bekam schon da Gewissensbisse, als ich sah, wie unsicher er fuhr. Doch ich hielt mein Versprechen.

Bereits am gleichen Tag bekam ich ein schlechtes Gewissen. Was, wenn so etwas noch einmal passiert? Was, wenn dabei jemand zu Tode kommt? Aber ich sah immer diesen verzweifelten Mann vor mir - und es blieb unser Geheimnis. Die ganzen Jahre dachte ich immer wieder daran. Damals gab es ja noch nicht wirklich Internet für Privathaushalte, und ich konnte nicht einfach nach einem Unfall mit einem Peugeot in unserer Gegend googeln. Als ich dann einen Internetanschluss hatte, machte ich das, aber ich wurde nicht fündig. Ich schäme mich, weil ich die Gefahr, die von dem Mann wahrscheinlich ausging, obwohl er dafür nichts konnte, niemandem anvertraut habe. Aber ich schämte ich mich auch dafür, dem Mann nicht geholfen zu haben. Er sagte ja, er hat niemanden. Wenn ich meinen Eltern davon erzählt hätte, hätte der Mann vielleicht seinen Führerschein verloren, aber vielleicht wäre ihm geholfen worden.

Ich habe mir seinerzeit das Kfz-Zeichen gemerkt, es zu Hause auf einen Zettel geschrieben und den in meiner Krams-Schublade versteckt. Ich habe den Zettel bis heute aufgehoben. Ich habe manchmal das Bedürfnis, bei der Polizei nach diesem Wagen zu fragen. Der Fahrer lebt mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr, wahrscheinlich gibt es auch das Auto nicht mehr. Die Polizei wird mir auch sicher nichts sagen. Aber ich bin nicht sicher, ob ich es nicht trotzdem einfach versuchen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00036364 vom 14.08.2015 um 22:32:12 Uhr in Obernzell (5 Kommentare).

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