Das Geschäft auf dem Balkon

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Dummheit Ekel Peinlichkeit Last Night Urlaub Bulgarien

Ich (m/19) war letztes Jahr mit meiner Klasse auf Abschlussfahrt am Goldstrand in Bulgarien. Unser Hotel war eigentlich ziemlich schön und für fünf Leute war das Appartement für den Preis auf jeden Fall groß genug. Dazu gehörte auch ein Balkon mit einem wundervollen Ausblick, auf dem wir jeden morgen gefrühstückt haben. Doch leider war das Klo erstens ziemlich klein und zweitens existierte kein Fenster, sondern nur eine kleine Luke, aus der die Abgase entweichen konnten. Ihr könnt es euch sicherlich vorstellen, wie das riecht, wenn fünf Jungs hintereinander auf die Toilette müssen und diese dann auch noch so klein ist. Jedenfalls waren wir am dritten Abend, wie immer, unten am Strand feiern und kamen gegen 2 Uhr in unser Appartement. Natürlich muss dann jeder erst einmal aufs Klo. Ich wollte mir das allerdings nicht antun und hatte prompt eine vermeintlich gute Idee. Vom Einkaufen sah ich noch eine Tüte bei uns rumfliegen. Diese habe ich mir geschnappt, mich damit auf den Balkon gestellt und dann versucht, mich in diese zu entledigen. Auf die Frage meiner Zimmergenossen, was ich da tue, antwortete ich nur: "Ich hab kein Bock, da reinzugehen." Ich habe es dann zwar geschafft, meinen Darm zu entleeren, doch leider habe ich die Tüte nicht getroffen und alles landete auf dem Boden. Da das die anderen gesehen haben, musste ich den Balkon sauber machen. Ich konnte das ja nicht liegen lassen und habe auch verständlicherweise keine Hilfe angeboten bekommen.
Meine Kollegen finden das heute immer noch ziemlich lustig. Die Geschichte hat sich dann natürlich auch herumgesprochen und ich hoffe und bete, dass sie nicht in der Abizeitung erscheint. Für meine Zimmergenossen tut es mir leid, da sie dann noch die restlichen Tage auf dem Balkon frühstücken mussten, den ich so eingesaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00030548 vom 05.12.2012 um 17:42:18 Uhr in Bulgarien (Goldstrand) (15 Kommentare).

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Strafe für den Seitensprung

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Fremdgehen Peinlichkeit Trunksucht Last Night Zürich

Ich (m/25) muss etwas beichten. Ich war vor vielen Jahren auf einer Party, auf der auch ein Mädchen war, auf das alle standen. Wir kannten uns von der Schule, da sie einen Jahrgang unter mir war. Das Mädchen hatte einen viel älteren Freund und war den Jungs in unserem Alter komplett überlegen. Aber trotzdem passierte es an dem Abend, dass sie mit mir flirtete. Da ich von daheim gelernt habe, dass es nicht redlich ist, mit jemandem, der in einer Beziehung ist, etwas zu haben, habe ich mich anfangs gegen ihre Flirt-Attacken gewehrt. Das muss sie wohl nur noch mehr angespornt haben und mit dem Alkohol fielen auch meine Hemmungen, obwohl ich genau wusste, dass sie einen Freund hat. Ich habe dann noch einige Versuche unternommen, sie abzuwimmeln, welche sie aber mit "scheiß auf meinen Freund" abgewunken hat. Ende vom Lied war, dass wir beide ziemlich betrunken in ihrem Bett landeten. Genau in dem Moment, als ich auf ihr liegend losgelegt habe, wurde mir allerdings speiübel und einen weiteren Augenblick später übergab ich mich auf sie und auf ihr Bett. Da sie aber ihren Freund bewusst betrügen wollte, beziehungsweise es auch getan hat, finde ich das im Nachhinein eine gerechte Strafe.

Beichthaus.com Beichte #00030547 vom 05.12.2012 um 15:13:30 Uhr in Zürich (Birmensdorferstraße) (10 Kommentare).

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“Folge

Der Tennispokal und ich

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Diebstahl Peinlichkeit Trunksucht Last Night Hannover

Ich bin letzte Woche nach einer Fete zu Hause im Bett aufgewacht. Ich hatte über zehn Anrufe von meinem Kumpel auf dem Handy, der am Vortag die Party geschmissen hatte. Nachdem ich meinen restlichen Mageninhalt erst einmal gekonnt auf dem Teppich geleert hatte, rief ich ihn also zurück. Er meinte, ich solle ihm den Tennispokal seiner Schwester zurückgeben. Ich wusste überhaupt nicht, worum es ging. Er erzählte mir, dass ich wohl die ganze Nacht auf der Party mit dem Pokal seiner Schwester rumgerannt bin und sogar einen Mann auf der Straße damit "geadelt" habe. Ich möchte also beichten, dass ich mich an diesem Abend nicht im Griff hatte und dafür verantwortlich bin, dass die Schwester eines guten Freundes nun leider einen Pokal weniger im Regal stehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030544 vom 05.12.2012 um 14:40:07 Uhr in Hannover (Fössestraße) (3 Kommentare).

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Potentielle Schwiegereltern treffen

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Peinlichkeit Ekel Trunksucht

Ich (m/30) kam vor circa 10 Jahren mit einem russischen Mädchen zusammen. Sie hatte Geburtstag und lud mich ein mit ihrer Familie zu feiern. Ich kannte bis dato noch niemanden aus ihrer Familie außer ihre Cousine. Ich sagte natürlich zu, besorgte für sie ein Geschenk und für die Eltern einen Blumenstrauß und war der Meinung ich würde auf ein kleines, ruhiges Familienfest gehen. Wir würden was essen, vielleicht ein Glas Sekt trinken und das wärs dann schon. Ich war furchtbar nervös, weil sie mir erzählt hatte, dass ihre Eltern sehr streng seien und ich hatte die Befürchtung sie könnten mich nicht mögen. Als ich bei ihr Zuhause ankam, traf mich der erste Schlag. Sie wohnte in einem super schicken, großen Haus und die Inneneinrichtung sah auch ziemlich edel und teuer aus und irgendwie machte mich das noch nervöser. Natürlich hatte ich keinen Anzug an oder so was, sondern lediglich eine Jeans und einen Pullover. Ich sah es schon vor mir wie die Eltern mich abschätzig mustern und mich dann rausschmeißen, weil ich nicht gut genug für ihre Tochter bin.


Aber alles sollte ganz anders kommen. Entgegen meiner Vorstellung, dass es ein kleines, ruhiges Familienfest wird, wurde es eine riesige Feier. Die ganze Verwandtschaft war gekommen. Aus allen Teilen Deutschlands und die meisten aus Russland. Es gab so massig viel zu essen und der echte, russische Wodka floss in Strömen. Alle waren furchtbar nett zu mir und jeder wollte mit mir einen Kurzen trinken. Sobald mein Glas leer war, wurde es wieder aufgefüllt. Meine Freundin hatte kaum Zeit für mich, weil sie dauernd in Beschlag genommen wurde. Da wurde getanzt, geküsst und getrunken bis zum Abwinken. Ihre Eltern fanden mich anscheinend in Ordnung, denn auch sie wollten mit mir trinken. Es kam, wie es kommen musste. Ich war solche Massen an Alkohol nicht gewöhnt und nach zwei Portionen russischem Kartoffelsalat, wurde mir furchtbar schlecht. Nur leider war ich so betrunken, dass ich es nicht mehr zur Toilette schaffte, sondern nur noch in den Flur und mich dort in einen Mülleimer erbrach und mich dabei auch noch volle Kanne selbst ankotzte. Irgendwie schafften mich meine Freundin, ihre Mutter und ihre Tante ins Bad und da saß ich nun umringt von drei kichernden Frauen, stockbesoffen und voller Erbrochenem in der Badewanne und wurde von ihnen bis auf die Boxershorts ausgezogen und abgeduscht. Meine Freundin gab mir einen Pyjama ihres Vaters und brachte mich ins Bett und versicherte mir, dass sie ganz bestimmt nicht böse auf mich sei und ihre Eltern auch nicht.

Ich schämte mich am nächsten Morgen beim Frühstück in Grund und Boden, alle kicherten vor sich hin und ihre Mutter kam in das Esszimmer und rief: Na will jemand einen Wodka?! Und zu mir gewandt: Du vielleicht Michael? Aus dem Kichern wurde lautes Gelächter und meine Scham schlug in Ärger um, den ich mir aber nicht anmerken ließ. Ich dachte, ich beichte diese Geschichte mal, bevor ich meine Freundin nächstes Jahr im Januar heirate und ihre ganze Verwandtschaft wiedersehe.

Beichthaus.com Beichte #00030538 vom 04.12.2012 um 13:36:47 Uhr (14 Kommentare).

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Das Auto, das im Weg stand

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Ekel Peinlichkeit Last Night Birresborn

An einem Abend vor etwas längerer Zeit saß ich mit einigen Freunden und Bekannten in einer Kneipe herum. Zwei Jungs, die ich nicht so richtig kannte, hatten die Spendierhosen an und gaben mächtig Jägermeister aus. Ich fand das ganz prima und ließ mich darauf ein. Leider vertrage ich nicht viel, also wurde mir schon sehr bald sehr übel. Mir kam alles hoch und ich versuchte, trotzdem die Haltung wahrend, ganz cool und unauffällig reiern gehen. Da alle den Fernseher mit einer Sportübertragung anstarrten, rannte ich vorne zur Kneipe raus und wollte mich dort irgendwo heimlich erbrechen. Draußen war aber allerhand los und so irrte ich mit aufgeblasenen Backen umher. Ich erleichterte mich dann in einer ruhigeren Gasse neben der Kneipe auf einem Kotflügel, sowie der dazugehörigen Motorhaube und dem rechten Vorderreifen - eines Polizeiautos. Die beiden Polizisten waren in einem Fast Food Laden nebenan. Ich nahm die Beine in die Hand und lief.

Beichthaus.com Beichte #00030528 vom 04.12.2012 um 00:16:18 Uhr in Birresborn (11 Kommentare).

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