Die nervigen Extrawünsche

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Hochmut Ignoranz Arbeit

Ich (m/23) arbeite als Mitarbeiter in einem bekannten Fast-Food-Restaurant und es war hier mein letzter Arbeitstag. Es war noch recht früh, als die ersten Kunden kamen: eine ältere Frau (ca. 60) und ein ungefähr 18 jähriges Mädchen. Zuerst bediente ich die ältere Dame, deren Extrawünsche mir ziemlich schnell auf die Nerven gingen. Solche Kunden hasse ich generell. Wieso gehen die sich ihr Frühstück nicht woanders holen, wenn sie jede Kleinigkeit anders haben möchten?! Doch mit ihrer Sojamilch und ihrem Süßstoff, die ich extra holen musste, war es lange noch nicht genug! Sie verlangte noch ein Glas Wasser für ihre Medikamente! Spätestens da platzte mir der Kragen und ich ging genervt zur Kaffeemaschine. Kaum ist die Hälfte des Kaffeebechers mit Wasser gefüllt, höre ich diese Stimme hinter mir, die sagte: "Aber es sollte kaltes Wasser sein". Ich war fassungslos, und bevor ich etwas sagen konnte, mischte sich diese Göre ein und fragte frech: "Sag mal, bist du so blöd, oder tust du nur so?". Ich nahm mir vor, ruhig zu bleiben, und ließ die alte Frau zahlen. Das Mädchen, das nach ihr an die Reihe kam, wollte einen Kaffee. Nachdem ich diesen zubereitet hatte, behauptete ich, dass keine Deckel mehr da wären, und ich schnell einen holen gehen müsste. Sie bemerkte zu meinem Vorteil nicht, dass ich den Kaffee mit in die Küche nahm. Noch besser war es, dass meine Kollegen noch nicht da waren. Ich spuckte ein Dutzend Mal in den Kaffeebecher rein, machte unendlich viel Salz rein und bediente mich letztendlich an der Chilisoße. Es war mir egal, ob sie wieder kam, um sich zu beschweren, denn es war sowieso mein letzter Arbeitstag.

Beichthaus.com Beichte #00031535 vom 29.06.2013 um 14:58:04 Uhr (25 Kommentare).

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Meine Rache als Clown

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Rache Engherzigkeit Fremdgehen Boshaftigkeit Ex

Meine Rache als Clown
Meine Ex-Freundin hat ein jahrelanges Doppelleben geführt. Sie hat mich benutzt, damit ich ihr Pferd finanziere, und ist mir hinter meinem Rücken mit der gefühlten halben Uni fremdgegangen. Durch einen fatalen Organisationsfehler bei ihrer Fremdgeh-Planung hat sie sich jedoch schließlich verraten. Ich war geschockt und am Boden zerstört, als ich das ganze Ausmaß ihrer dahin gehenden Aktivitäten erfahren habe. Sie war zu mir immer sehr liebevoll und eine wahre Traumfrau. Ich hätte nie erwartet, dass sie überhaupt in der Lage wäre, mich dermaßen zu hintergehen. Nun gut, die Fakten waren unumstößlich. Ich litt sehr lange wegen der Trennungsumstände und war schließlich sogar in therapeutischer Behandlung. Kaum dachte ich jedoch, darüber hinweg zu sein, bekam ich Post von einem Anwalt. Anbei eine Forderung über knapp 5.000 Euro von meiner Ex.

Sie wollte das Geld für die Hälfte der Einrichtung unserer Wohnung und die Hälfte des Autos, obwohl das Auto zur Gänze mir gehört, und sie von der Einrichtung nur vielleicht ein knappes Fünftel bezahlt hatte. Argumentation war, dass wir ja jahrelang in einer Ehe ähnlichen Zugewinngemeinschaft gelebt hätten. Natürlich war das, rein rechtlich, vollkommener Schwachsinn, aber man kann es ja mal versuchen, hat sie sich dabei sicherlich gedacht. Dazu kamen dann Drohanrufe ihres Vaters, die Familie würde sich das Geld schon wiederholen. Ich löste das Problem, indem ich einen der Anrufe aufzeichnete und dann einfach meinen Anwalt und die Polizei in die Spur schickte, sowie ihm unmissverständlich klar machte, dass ich auch sehr gerne gewillt wäre, das Problem auf sehr persönliche Art ohne das Eingreifen Dritter zu regeln, und zwar so, dass er sich für immer gewisse Anstandsregeln einprägt.

Dennoch war meine Geduld am Ende, diese Frau hatte mich psychisch fast ruiniert, und wollte dafür am Ende auch noch bezahlt werden, obwohl ich ihr ja schon jahrelang die Kohle für den Gaul in den hübschen Hintern geschoben hatte. Ich überlegte hin und her, wie ich ihr einen Denkzettel verpassen konnte, an den sie sich auch noch in mehreren Jahren erinnern würde, und der vor allem nicht strafbar war. In einer Runde mit meinen Kumpels kamen wir auf die Idee, sie einfach zu stalken, und zwar auf lustige Art und Weise. Wir mieteten uns unterschiedliche Clowns-Kostüme und verfolgten sie immer einzeln durch die Stadt. Jedes Mal, wenn sie uns bemerkte, starrten wir sie nur eine Weile wortlos an und verschwanden dann in der Menge. Manchmal verschenkten wir auch einfach Luftballons an Kinder in ihrer Nähe und sahen dabei trotzdem unentwegt sie an. Bald begann sie regelrecht halb panisch vor uns zu flüchten, und das war auch gut so, denn das ganze Theater kostete eine Menge Zeit. Alleine das Schminken dauerte fast eine halbe Stunde. Wir setzten dem Ganzen die Krone auf, als wir schließlich nachts um halb drei an ihrer Wohnungstür klingelten, einer von uns sich mit einem einzelnen Luftballon unter eine Straßenlaterne stellte und mit einer hässlich geschminkten Fratze einfach nur zu ihrem Fenster hochsah. Den Schrei konnte man sogar durch das Glas hören. Danach hörten wir auf, und schickten ihr nur immer mal Postkarten mit Clown-Kostümen. Mittlerweile ist das Ganze vier Jahre her, und ich finde es, retrospektiv betrachtet, ziemlich kindisch und unreif, dennoch hat es mich auch irgendwie von einer Art inneren Last befreit. Momentan bin ich glücklich vergeben, aber immer ein Stück misstrauisch. Das werde ich wohl leider nie mehr ganz ablegen können.

Beichthaus.com Beichte #00031533 vom 28.06.2013 um 11:19:44 Uhr (45 Kommentare).

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Je passiver, desto besser

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Fetisch Prostitution Engherzigkeit Selbstsucht Fremdgehen

Je passiver, desto besser
Ich bin ein Familienvater Ende 40 und möchte hiermit mein geheimes Laster beichten. Seit etwa zehn Jahren gehe ich regelmäßig zu Prostituierten. Mir ist klar, dass ich meine Frau betrüge, aber das ist nicht die eigentliche Beichte. Ich bin beruflich viel unterwegs […]
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Beichthaus.com Beichte #00031529 vom 28.06.2013 um 09:47:28 Uhr (73 Kommentare).

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Kleine Hürden beim Einkauf

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Hochmut Morallosigkeit Arbeit Stadthagen

Ich (m/22) bin zurzeit Auszubildender bei einer großen Lebensmittelkette und werde hin und wieder an der Kasse eingesetzt. Bei den etwas kräftig gebauteren Kunden habe ich immer den Drang, die gescannten Waren so ungünstig auf das Rollband zu legen, dass sich diese, für ihre Verhältnisse, "stark" nach vorne beugen und sich somit anstrengen müssen.

Vergebt mir, aber ich muss mir immer das Lachen verkneifen, wenn ich sehe, dass diese Kunden dann nicht an ihre Pizzakartons rankommen, und ich diesen noch gnädig mit einem "Oh, das tut mir aber leid" helfe, an ihr ungesundes Zeug ranzukommen. Natürlich mache ich dies nicht bei Älteren oder schwachen Menschen!

Beichthaus.com Beichte #00031520 vom 26.06.2013 um 23:28:26 Uhr in 31655 Stadthagen (25 Kommentare).

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Die Lügen über meine Ex

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Lügen Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit Ex Joachimsthal

Ich (m/26) habe meiner Ex-Freundin nach unserer Beziehung, welche sie beendete, immer wieder hinterhergetrauert und bin in Selbstmitleid fast ertrunken. Eines Tages habe ich sie dann in der Innenstadt gesehen, mit einem Mann, den ich nie zuvor gesehen hatte. Da sie mir während unserer Beziehung, nie von anderen Männern berichtete, versuchte ich den beiden so lange zu folgen, bis sie ihn mal aus den Augen ließ, um ihn dann zu fragen, ob er der neue Mann in ihrem Leben ist. Ich bin den beiden also möglichst unauffällig gefolgt. Als meine Ex dann kurzzeitig in einem Erotikladen verschwand und ihren Begleiter draußen warten ließ, sah ich meine Chance. Da er sich eine Zigarette anzündete, wusste ich sofort, wie ich mit ihm ins Gespräch kam, da ich selber Raucher bin und immer Zigaretten bei mir trage. Ich lief also an ihm vorbei und fragte ihn, ob er ein Feuerzeug habe, er war auch sehr nett und gab es mir. Ich versuchte schnellstmöglich auf den Punkt zu kommen, da ich nicht sicher war, wie lange meine Ehemalige in dem Laden verbleiben würde, also fragte ich ihn einfach, ob er etwas für seine Freundin kaufen wolle, oder warum er sonst hier wäre. Er antwortete nur "Nein, nein. Ich warte hier auf meine Freundin, die will mich heute Abend überraschen."
Ich war geschockt und wurde wütend, also habe ich, ohne darüber nachzudenken, einfach gefragt, ob die blonde Frau mit der ich ihn hierher gehen sah, seine Freundin wäre. Er nickte, und fragte, warum ich das wissen wolle. Ich antwortete aus Enttäuschung und Wut heraus "Ist das nicht S.? Die hat einige Krankheiten, ein Freund von mir hatte mal was mit ihr." Als sich die Tür vom Geschäft öffnete, lief ich, ohne zurückzuschauen, weg. Ob meine Ex oder eine wildfremde Frau rauskam, weiß ich bis heute nicht.
Ich beichte meine Lügen und dass ich eine Beziehung aus Wut und Enttäuschung gefährdet habe.

Beichthaus.com Beichte #00031519 vom 26.06.2013 um 20:35:26 Uhr in Joachimsthal (23 Kommentare).

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