Mein Medikamenten-Vorrat

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Falschheit Lügen Faulheit Drogen Zivi & Bund Rietberg

Damals, zu meiner Zivi-Zeit, habe ich regelmäßig krankgemacht. Ich hatte nichts, außer keinen Bock auf Ackern. Jedenfalls bin ich immer zum Arzt - ich brauchte ja einen gelben Schein - und habe ihm immer was von "Schmerzen in der Schulter" oder "Durchfall" oder so […]
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Beichthaus.com Beichte #00023820 vom 16.05.2008 um 22:14:01 Uhr in Rietberg (19 Kommentare).

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Zeitvertreib im Krankenhaus

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Trunksucht Dummheit Unfall

Ein Kumpel ist gestern besoffen in eine Glasscherbe gefallen - mit dem Arsch. Haben ihn ins Krankenhaus zum Nähen gebracht, während er da drin war, haben wir uns Rollstühle gesucht und sind durchs Krankenhaus geheizt. Am Ende haben wir im Warteraum geschlafen - was brauchen die auch so lange? Der Chefarzt hat sich nicht mehr eingekriegt vor Lachen. Ich habe nur gehört: Herr Doktor, dass müssen sie sich anschauen. Doktor: Was muss ich mir anschauen? Hahahaha! - sechs besoffene, schlafende, eingesaute, Jugendliche.

Beichthaus.com Beichte #00023819 vom 16.05.2008 um 18:42:15 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Vorgegaukelte Schwangerschaft

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Engherzigkeit Arbeit Schwangerschaft

Hatte letztens eine kleine Affäre mit einer 22-jährigen, knackärschigen Mitarbeiterin. Sie hat sich scheinbar in mich verliebt und rennt mir jetzt schon seit zwei Wochen heftigst hinterher. Da ich Zugriff auf alle Logs der Firma habe, hat mich doch mal brennend interessiert, was sie und ihre tolle Freundin über mich so schreiben. Dabei ist mir fast das Herz stehen geblieben, als ich las, dass sie mir eine Schwangerschaft vorgaukeln will. Habe dies kurz noch mal mit ihrer Periode überprüft - Schwangerschaft theoretisch unmöglich. Heute will sie mit mir "dringend unter vier Augen reden." Ich werde ihr kurz einige biologische Fakten zum Thema Fruchtbarkeit um die Ohren schmeißen und sie danach lachend stehen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00023816 vom 16.05.2008 um 00:26:34 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Frau ist ein Monster!

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Zorn Ungerechtigkeit Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft Kraftsdorf

Ich bin 25, verheiratet und Papa eines kleinen Mädchens. Das mag sich recht harmonisch anhören, aber ich hasse mein Leben! Versteht mich nicht falsch - ich liebe mein Kind über alles. Das Problem ist meine Frau, wir sind jetzt seit fünf Jahren zusammen, davon drei verheiratet. Ich glaube, sie liebt mich nicht, für sie bin ich einfach nur der Penner, der das Geld nach Hause bringt. Alles, was sie kann, ist Geld für Klamotten ausgeben und jedes Wochenende in die Disco zu rennen. Wer auf unsere Tochter aufpasst? Tja, das bin wohl ich. Das macht auch nichts, ich habe eh nichts vor. Seitdem ich ein Kind habe, habe ich sowieso keine Freunde mehr. Denen bin ich wohl zu langweilig geworden, weil ich meinen Schwanz nicht mehr durch die Gegend schwinge und auch keine Drogen mehr nehme. Auch egal, ich habe ja mich und mein Kind. Es kotzt mich so an! Ich mache und tue, z.B. mache ich diverse Weiterbildungen, irgendjemand muss ja das Geld ranbringen. Aber alles, was meine Frau kann, ist, mich zu schikanieren und mir bei jeder Gelegenheit eine reinzudrücken, wie scheiße ich doch eigentlich bin. Jetzt denkt sich jeder, warum lässt sich der Depp nicht einfach scheiden?

Das Problem ist, wir sind nicht nur ein Paar, sondern auch Kollegen. Was noch erschwerend hinzukommt, ist, dass ihr Onkel der Chef der Firma ist, in welcher wir arbeiten. Ich weiß, deswegen kann man mich nicht kündigen, aber dieses Gefühl des Versagens! Ich schaffe es einfach nicht. Schon allein wegen meiner Tochter, ich bringe das nicht fertig. Nur ihr zuliebe würde ich so weiterleben, bis ich dann irgendwann ins Gras beiße. Wer Kinder hat, versteht das vielleicht, würdet ihr nicht auch auf alles verzichten? Wenn es sein müsste, auch auf ein erfülltes Leben? Ich schon! Naja, zurück zu meiner Frau. Habe ich schon über unsere Sexualität geschrieben? Nicht? Was sollte ich auch schreiben, so etwas gibt es bei uns auch nicht (mehr). Und trotzdem habe ich sie niemals betrogen! Wie das bei ihr aussieht, weiß ich nicht. Auch im Moment haben wir Streit, weil ich das Altglas nicht weggebracht habe. Wie behindert kann man nur sein? So ist das immer bei uns, aus jeder scheiß Kleinigkeit wird ein Elefant gemacht.

Und jedes Mal bin ich so blöd und entschuldige mich bei Ihr für ihre Fehler! Das muss man sich mal vorstellen! Manchmal denke ich, ich habe keinen Schwanz in der Hose. Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll. Ich wünsche mir so oft, ich hätte damals einfach Privates von Beruflichem getrennt, dann hätte ich heute ein wunderschönes Leben! Das einzig Gute, was hierbei rausgekommen ist, ist meine kleine Tochter. So, das tat jetzt echt mal gut, Dankeschön.

Beichthaus.com Beichte #00023815 vom 15.05.2008 um 20:34:27 Uhr in Kraftsdorf (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Diagnose: Boreout

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Verzweiflung Arbeit Butzow

Seit ich Ende letzten Jahres mein BWL-Studium an einer Elite-Uni abgeschlossen habe, arbeite ich als Trainee im Marketing eines mittelständischen Unternehmens. Ich mag die Branche und auch meine Kollegen. Nur übermannt mich seit Wochen und schon fast Monaten ein bleiernes Gefühl der Müdigkeit, wenn ich morgens nur an die Arbeit denke. Es fällt mir schwer aufzustehen, wenn ich es schaffe, möchte ich auf dem Arbeitsweg jeden Moment umkehren und wieder nach Hause. Mir ist schlecht und ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich nur dran denke; ich könnte heulen. Der Grund: Ich bin chronisch unterfordert. Ich bin hier nur billige Arbeitskraft für lausige Praktikantenjobs.

Wenn ich selten mal anspruchsvollere Aufgaben bekomme, macht mir das sehr viel Spaß. Aber das macht nur ca. 10 Prozent meiner Arbeitszeit aus. Die andere Zeit warte ich, bis das Telefon klingelt oder man lässt mich abspülen oder Milch kaufen. An guten Tagen darf ich nach Bewerbern fürs Office suchen, die für die Hälfte der Arbeitszeit fast doppelt so viel Gehalt wie ich bekämen. Ich bin todunglücklich und frage mich, wofür ich so viel Zeit, Energie und Geld in mein Studium investiert habe. Ich kann wesentlich mehr und habe wirklich viel Potential, das ich auch gerne ausschöpfen würde. Aber man lässt mich hier nicht. Ich habe die Problematik schon mehrmals bei meinem Vorgesetzten angesprochen und um größere Aufgaben gebeten, aber das ist immer wieder versandet. Das große Glück ist, dass seit Neuestem eine Praktikantin die Handlangerjobs erledigt. Dennoch werden meine Aufgaben nicht substanzieller, obwohl ich mich wirklich drum kümmere. Mir geht es nicht ums Geld, sondern darum, Aufgaben zu haben, die mich erfüllen und die mich auch fachlich weiterbringen. Ich will in der Zukunft nicht vor einem Personaler stehen, der mir sagt "Wie, Sie haben laut Ihrem Lebenslauf zwei Jahre Erfahrung in dem Bereich. Wieso können Sie denn dann nix?"

Ich traue mich nicht, zu kündigen, weil ich Angst habe, vielleicht monatelang arbeitslos zu sein. Außerdem habe ich nach wie vor die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Heimlich suche ich in der Arbeit nach freien Stellen in anderen Firmen und kopiere hier Bewerbungsunterlagen.

Beichthaus.com Beichte #00023814 vom 15.05.2008 um 19:40:43 Uhr in Butzow (5 Kommentare).

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