Der Parkplatz des Nachbarn

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Hass Rache Vandalismus Auto & Co. Nachbarn

Mein Traum war es, mir irgendwann ein wirklich neues Auto leisten zu können. Ich hatte immer nur gebrauchte Autos, die wesentlich älter als zehn Jahre waren und viele Kilometer hatten. Nach unzähligen Jahren des Sparens war es endlich so weit und ich konnte einen Kleinwagen mein Eigen nennen, den ich komplett von meinem eigenen ersparten gekauft hatte. Weil ich besonders vorsichtig sein wollte, mietete ich den letzten freien Parkplatz in der Tiefgarage unseres Hauses, damit mein Auto einen sicheren Abstellplatz hat. Es dauerte nicht lange und ich hatte einen netten Zettel hinter der Windschutzscheibe stecken, dass dieser Parkplatz besetzt sei und ich mein Auto gefälligst entfernen solle. Da ich aber einen Mietvertrag für den Parkplatz hatte, war ich mir keiner Schuld bewusst und auch die Hausverwaltung konnte mir nicht weiterhelfen und sagte nur, dass dies mein Parkplatz sei. So kam ich eines Tages zu meinem Wagen und er war zerkratzt und ein Reifen zerstochen. Ich war wirklich traurig und wütend zugleich, weil mein Auto keine drei Wochen alt war und einen ordentlichen Schaden hatte.


Es sollte aber alles anders kommen, denn einer der Jungs aus der Nachbarschaft berichtete mir einige Tage später, dass er und seine Freunde einen meiner Nachbarn - als sie verbotenerweise in der Garage spielten - dabei beobachtet hatten, wie er mein Auto zerstörte. Darauf angesprochen stritt der Nachbar zuerst alles ab, als ich ihm jedoch sagte, dass es Zeugen gebe, gab er alles zu. Auf die Frage, warum er es gemacht hat, sagte er mir, dass dies schon immer sein Parkplatz war und ich kein Recht habe, dort zu stehen. Als ich ihm entgegnete, dass ich den Parkplatz im Gegensatz zu ihm offiziell gemietet habe, meinte er nur, warum ich denn auch so dumm sei, für einen Parkplatz zu bezahlen. Die Tage vergingen und der Schaden wurde über seine Versicherung abgewickelt, aber ich war immer noch sehr zornig.


Jetzt ist nicht mal ein Jahr vergangen, und ich habe den Mann überall angeschwärzt, wo es nur geht. Sämtliche Nachbarn sind gegen ihn und er muss jetzt in einigen Wochen ausziehen, weil es nur mehr Beschwerden gab, da ich alle gegen ihn aufgestachelt habe. Außerdem habe ich ihn angezeigt, weil ich wusste, dass er über die nahe Grenze jede Woche Zigaretten ins Land geschmuggelt hat und das über viele, viele Jahre. Das wird ihn auch eine schöne Summe kosten. Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich denkt, jeder soll so leben, wie er will, und ich will auch gar nicht bei anderen anecken. Aber der Mann hat mich so wütend gemacht, dass ich einen Rachefeldzug gegen ihn gestartet habe. Im Nachhinein tut es mir auch leid, aber ich wollte ihn so nicht davonkommen lassen und im ersten Moment hatte ich ein Gefühl der Genugtuung. Jetzt frage ich mich oft, ob es notwendig war, es so weit kommen zu lassen. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00034082 vom 09.10.2014 um 10:02:57 Uhr (13 Kommentare).

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Mein nervtötender Kollege

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Aggression Ekel Hass Zorn Kollegen

Ich (w/37) hasse meinen Kollegen, obwohl mir das manchmal echt leidtut und ich das zu ändern versuche. Aber es gibt kaum jemanden, der mir mehr auf die Nerven geht! Er will immer übertrieben höflich behandelt werden, haut aber zum Teil verbal um sich, macht Witze, die einfach nur fies sind und irgendwie ekelt er mich auch an. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der so laut isst! Immer dieses widerliche Geschlecke und Geschmatze. Als ob er einen Markknochen aussaugen würde - und dann knabbert er eigentlich an einem trockenen Brötchen herum! Nebenher summt er auch ständig. Leider immer dieselben zwei Melodien. Zum wahnsinnig werden! Erzählt man mal von etwas, das einem Spaß macht, funkt er dazwischen, dass er diese Sache ja sowieso immer blöd gefunden hat. Er stellt einen gern als etwas dämlich und lächerlich hin. Immer muss jemand "unter" ihm stehen, er muss auf jemanden herabschauen können. Ich weiß, dass er es nicht immer leicht gehabt hat, denn ich kenne ehemalige Klassenkameraden von ihm, und dass er ein ganz winziges Selbstbewusstsein hat. Kurz gesagt weiß ich also, dass er eine ganz arme Sau ist. Klar, er steht sich immer selbst im Weg, keiner mag ihn wirklich, und so weiter. Oft ist er so unglücklich und verkappt - aber, wenn man ihm etwas Gutes tut, tritt er einen bei der nächsten Gelegenheit wieder in den Hintern. Ich beichte, dass dieser Mann allein durch seine bloße Anwesenheit irre Aggressionen in mir verursacht, die ich immer unterdrücke. Und dass ich mir schäbig vorkomme, weil ich über dem Ganzen stehen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00034079 vom 08.10.2014 um 12:18:11 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Fetisch für Fast Food

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Ekel Sucht Selbstsucht Fetisch Ernährung

Ich (m/26/gut gebaut) war bis zu meinem 17. Lebensjahr ein Moppelchen, um nicht zu sagen: richtig fett, und bin mittlerweile sehr stolz auf meinen geringen Körperfettanteil. Ich gehe seit Jahren vier Mal die Woche ins Studio und trainiere wirklich hart, um meine Muskeln über den aktuellen Stand hinaus zu definieren. Aber ich vermisse das gute, fettige, kohlenhydratreiche Essen, ich vermisse es, so viele Chips wie nur irgend möglich in mich rein zu stopfen. Aus diesem Vermissen entstand dann irgendwie das Ritual, mich nach dem Training verschwitzt in ein Fast-Food-Restaurant zu setzen und Unterschichtlern beim Fressen zuzugucken. Ein Freund von mir arbeitet da und hat es irgendwie geklärt, dass mich von den Mitarbeitern keiner auffordert zu gehen, auch wenn ich nur da sitze und nichts bestelle. Es ist einfach so ein gutes Gefühl, zu sehen, was sich Menschen für Dreck in den Körper hauen. Gefühlsmäßig eine Mischung aus Hass und Liebe. Hass, weil es ihnen anscheinend völlig egal ist, wie sie aussehen, wie sie auseinandergehen, wie fettig triefend ihre Gesichter vor und nach dem Essen aussehen. Liebe dem Essen gegenüber: Liebe, weil ich irgendwie dankbar dafür bin, dass sie es vor meinen Augen essen, dass ich dabei sein darf, dass ich es nicht essen muss, obwohl ich es doch will.


Der Grund, warum ich das hier schreibe, ist, weil meine Sucht heute überhandgenommen hat und ich mich selbst verabscheue. Ich habe mir heute nach reiflicher Überlegung und dem Erreichen eines mir selbst gesetzten Ziels ein Menü geholt. Ein Burger mit Fanta und Ketchup zu den Pommes. Ich habe mich gefühlt wie Gott in Frankreich. Ich hatte bezahlt und das Essen vor mir auf dem Tablett. Und plötzlich drehte sich mir der Magen um. Ich konnte nicht. Ich konnte es einfach nicht essen. Also bin ich raus. Mit meinem Essen in den Händen raus aus dem Laden und irgendwo hin. Ich wollte da einfach nur noch weg. Als sich mein Magen so langsam wieder beruhigte, sah ich in einer Eingangstür zu einer Bank einen Penner sitzen. Ich überlegte nicht lange und gab ihm mein Menü. Er nahm es dankend an und fing direkt damit an, die Pommes zu verspeisen, während er versuchte, gleichzeitig von der Fanta zu trinken. Ein Stück Pommes blieb ihm im ungepflegten Bart hängen. Ich konnte nicht weggucken. Ich gab mir in Gedanken selbst Ohrfeigen dafür, aber dieses Szenario machte mich an. Ich sagte ihm, er solle doch mal von dem Burger probieren. Er stellte die Pommes neben sich und griff zum Burger. Er öffnete die Verpackung und nahm einen Bissen. Wie ich gehofft hatte, blieben Salat und Soße in seinem Bart kleben.


Ich konnte nicht mehr. Ich konnte nicht anders. Ich holte mein Portemonnaie aus meiner Hosentasche und warf ihm 20 Euro vor die Füße. Ich sagte, er solle sich den Burger ins Gesicht schmieren. Ich stand für kurze Zeit völlig reglos da. Wir sahen uns an. Ich wollte das sehen. Und er tat es. Er nahm den Burger, klappte ihn auf und rieb sich damit ein. Ich spürte, wie ich langsam eine Erektion bekam, und rannte weg. Ich rannte so schnell ich konnte und musste mich in einer Seitenstraße übergeben. Ich hasse mich für das, was ich getan habe. Ich hoffe der Obdachlose kann mit dem Geld irgendetwas anfangen.

Beichthaus.com Beichte #00034075 vom 07.10.2014 um 23:30:14 Uhr (26 Kommentare).

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Meine Mumu brennt und juckt

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit Intim Gesundheit

Meine Mumu brennt und juckt
Ich (w/23) beichte, dass ich meine Gesundheit vernachlässige und die meines Freundes gefährde, weil ich zu faul bin, zum Arzt zu gehen. Ich habe seit einiger Zeit manchmal ein brennendes, wundes Poloch, das hin und wieder juckt. Dann ist das Brennen und Jucken auf die Schamlippen übergegangen und sie waren auch rot und wund. Dann habe ich einen komischen Knubbel über der Vaginalöffnung entdeckt. Und in letzter Zeit hatte ich sogar Blut in meinem Stuhl. Statt zum Arzt zu gehen, habe ich Wundcreme für Kinder daraufgeschmiert, die auch gegen Pilze wirkt. Ich beichte, dass ich trotz alldem weiterhin regelmäßig mit meinem Freund schlafe, denn die Vaginalöffnung tut ja nicht weh. Meine Faulheit wird mich und Andere noch ins Grab bringen.

Beichthaus.com Beichte #00034072 vom 07.10.2014 um 20:54:39 Uhr (39 Kommentare).

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Die Chakalaka-Katzen

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Waghalsigkeit Ernährung Tiere

Die Chakalaka-Katzen
Meine Freundin und ich haben zwei Katzen, die sehr niedlich sind. Die kleinen Biester fressen allerdings alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Eine besondere Vorliebe von ihnen ist es, an Kartoffelchips mit exotischen Gewürzen zu lecken. Meine Freundin ist der Meinung, dass dies den Katzen schaden könnte, und hat mir deshalb strengstens verboten, den Katzen Chips zu geben. Gestern hatten wir wieder Chips, und als meine Freundin kurz aus der Küche raus war, habe ich den Katzen einen kleinen Chip der Geschmacksrichtung "Chakalaka" hingehalten, den sie quasi simultan von beiden Seiten begierig ableckten. Noch nie habe ich sie so glücklich gesehen. Ich beichte also, dass ich die Gesundheit unserer Katzen aufs Spiel gesetzt habe, weil die Vorteile meines Erachtens überwogen haben.

Beichthaus.com Beichte #00034059 vom 05.10.2014 um 11:01:55 Uhr (9 Kommentare).

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