Das Cordon Bleu macht mich depressiv!

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Verzweiflung Sucht Ernährung

Kurz zu mir und meiner langjährigen Verbundenheit zum Cordon Bleu: Schon als kleines Kind gab es bei mir in der Familie ein Mal pro Woche ein wirklich gutes und saftiges Cordon Bleu. Ich habe mich immer sehr auf diesen Tag gefreut und noch mehr, wenn es meine Mama dann endlich zubereitet hat und ich es verschlingen konnte. Diese Gewohnheit habe ich bis heute beibehalten und es kommt ein Mal pro Woche ein gut gewürztes Cordon Bleu auf den Teller. Leider fiel mir in letzter Zeit auf, dass die Vorfreude weg ist und es eher zum Leiden kommt, wenn es wieder so weit ist. Jedes Mal, wenn ich nun ein Cordon Bleu auf den Teller habe, betrachte ich es ganz kritisch von allen Seiten und stelle mir die Fragen: Habe ich es genügend gewürzt? Hatte ich es lange genug in der Pfanne? Ist mir die Panade gut gelungen und das Wichtigste: ist der Käse schön gleichmäßig geschmolzen?

Ja, und wenn ich dann schließlich reinbeiße, finde ich immer etwas dran auszusetzen und kaue sehr nachdenklich und enttäuscht darauf herum. Meine Frage ist nun: Habe ich einfach zu hohe Ansprüche an das Cordon Bleu? Warum bekomme ich dieses unglaubliche Lebensgefühl, diese Freiheit und diesen Genuss von früher nicht mehr? Mittlerweile geht es so weit, dass sich meine Gedanken die ganze Woche um dieses Cordon Bleu drehen, ich habe die Schwelle zur Depression wahrscheinlich erreicht und ich möchte ja schließlich nicht auf ein langweiliges Schnitzel umsteigen

Beichthaus.com Beichte #00039313 vom 05.02.2017 um 12:10:02 Uhr (25 Kommentare).

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Ohne meine Freundin bin ich ein Dreckschwein!

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Unreinlichkeit Faulheit Partnerschaft

Ich (m/27) beichte, dass ich zum totalen Dreckschwein mutiere, sobald meine Freundin nicht da ist. Meine Freundin ist beruflich viel unterwegs und auf Reisen. Wenn sie da ist, dann reiße ich mich zusammen und dusche alle zwei Tage, beteilige mich im Haushalt, usw. Sobald sie aber weg ist, ist mir das alles egal. Dann dusche ich nicht, wasche mich nicht, wasche kein Geschirr ab, bringe keinen Müll raus, absolut nichts! Mir ist es egal, dass es unordentlich ist, dass sich der Müll und das Geschirr stapeln oder dass ich stinke. In meiner Studentenzeit war das nicht anders.

Vor drei Wochen ist meine Freundin zu ihrer Tante in die USA geflogen, weil es ihr ziemlich schlecht ging. Das war zum Glück nur falscher Alarm und der Tante geht es wieder gut, aber meine Freundin ist noch ein paar Tage bei ihr geblieben und musste dann gleich weiter zu einer Geschäftsreise. Ich beichte also: Ich habe mich seit drei Wochen nicht geduscht, auch sonst nicht gewaschen, kein Deo benutzt, meine Klamotten nicht gewechselt und ich stinke mittlerweile wie ein Iltis. Die Wohnung ist total dreckig und der Müll stapelt sich. Und ich habe nicht vor, das bis Mittwoch, wenn meine Freundin zurückkommt, zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00039311 vom 04.02.2017 um 22:04:03 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

An meinem 18. Geburtstag in der Kirche

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Unglaube Last Night

Als ich an meinem 18. Geburtstag ordentlich gefeiert und über den Durst getrunken habe, schlief ich mitten auf der Party für ein paar Stunden ein. Mein damaliger Freund weckte mich und wir gingen an die frische Luft, weil mir etwas übel war. Als wir so durch den Ort gingen und uns über alles Mögliche unterhielten, fragte er mich plötzlich, ob ich Lust hätte, nachts in die Kirche zu gehen. Es war Sommer, die Straßenlichter waren bereits ausgeschaltet und es war wirklich stockfinster in dieser Nacht. Wir waren dann auch einfach so in der Kirche und saßen auf der hinteren Bank. Es war angenehm dort und wir flüsterten. Trotzdem überkam mich eine Mischung aus Schamgefühl und Respekt vor der Kirche.

Um es zu sagen, ich habe zu dem Zeitpunkt schon nichts mehr mit der Kirche zu tun gehabt. Nur das Flair und die Stimmung in der Nacht heimlich in die Kirche zu gehen - das es sich irgendwie verboten anfühlt - das hatte schon etwas geil Hinterlistiges an sich. Wir gingen aber wieder raus und in das kleine Bethäuschen (es hat nur eine kleine Metallpforte) wo ein paar Blumenvasen drin standen. Er drückte mich an die Wand und wir hatten im Stehen Sex. Ich weiß bis heute nicht, ob es jemand mitbekommen hatte. Auf den Dörfern spricht sich ja ganz schnell vieles rum. Aber es war geil.

Beichthaus.com Beichte #00039310 vom 04.02.2017 um 17:11:56 Uhr (11 Kommentare).

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Es geht mir nur um sein bestes Stück!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Fetisch

Ich (w/22) war vor Kurzem im Krankenhaus und habe meinen Arbeitskollegen besucht, der einen Skiunfall hatte. Wir wollten in die Cafeteria gehen und er fragte seinen Zimmerkollegen, ob dieser mitgehen würde. Er sagte zu, und als er aufstand, konnte man unter sein Nachthemd […]
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Beichthaus.com Beichte #00039307 vom 04.02.2017 um 12:05:04 Uhr (23 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Auf Diebeszug in der Kaserne

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Diebstahl Vandalismus Freizeit Waldbröl

Ich habe in einer leer stehenden Kaserne alles mögliche geklaut. Es war im Sommer 2009, ich war arbeitslos und wartete schon das halbe Jahr auf den Beginn meiner bereits bewilligten beruflichen Reha. Kurz gesagt: Mir war extrem langweilig. Deshalb fuhr ich - wenn ich das Geld für Benzin hatte - oft ziellos durch die Gegend. Dabei entdeckte ich eines Tages durch Zufall die leer stehende und zum Abriss vorgesehene Kaserne. Schon bald fand ich ein Loch im Zaun und lief staunend über das verwilderte Gelände. Dabei wurde mir schnell klar, dass diese Gebäude dort völlig unbewacht herumstanden. Bei meiner ersten Erkundung trug ich noch leichte Sommerkleidung und hatte nur Sandalen an den Füßen, deshalb konnte ich mir nur einen oberflächlichen Eindruck verschaffen. Der reichte aber, um bald besser ausgerüstet zurückzukommen. Also mit langen Hosen, Sicherheitsschuhen, Taschenlampe und Handschuhen. So konnte ich dann auch die unbeleuchteten Innenräume und Kellergeschosse unter die Lupe nehmen. Dort fand ich die interessantesten Dinge - unter anderem Luftfilter für Bunkeranlagen, benutzte Übungshandgranaten, einen leider leeren Tresor, alte Bundeswehr-Akten, Möbel, Werkzeuge, historische Feuerlöscher und noch vieles mehr.

Anfangs nahm ich nur Kleinigkeiten wie die Übungshandgranaten mit. Doch dann zerbrach ich meinen Klodeckel. Ein neuer hätte mich über 60 Euro gekostet, zu dem Zeitpunkt sehr viel Geld viel für mich! Aber da fiel mir ein, dass ich in der Kaserne auf den Toiletten der Offiziersmesse sehr hochwertige und recht neue Klodeckel gesehen hatte. Also packte ich etwas Werkzeug ein, fuhr zu Kaserne und montierte mir dort einen Gratis-Klodeckel ab. Ein bisschen säubern, anschrauben und ich hatte wieder ein vollständiges Klo! Von da an ging ich regelmäßig dort auf Raubzug. Manchmal verbrachte ich ganze Tage dort. Ich erkundete die Gebäude immer genauer und fand vieles, das ich mir aneignete. Das waren unter anderem zwei Hakenleisten, die Schlüsselrosetten des Tresors, viele Warnschilder, eine explosionssichere Lampe aus Gusseisen, den allerletzten Kaffeelöffel aus der Messe, eine sehr große Pinnwand aus Massivholz und Kork, aber auch persönliche Sachen wie ein Plüschtier. Anderes ließ ich dort, wie etwa einen defekten Kopierer und alte Telefone. Wieder anderes zerstörte ich, um meinen Frust abzubauen, dabei zerschlug ich jedes noch auffindbare Stück Porzellan, trat Türen ein oder zertrümmerte sie mit einer Axt. Mehrere Stunden lang klopfte ich mich nur zum Spaß durch die Betonwand einer Garage.

Irgendwann merkte ich, dass ich dort nicht der Einzige war, der auf Beutezug ging, denn in der Garage lagen jede Menge Gitterzaun-Elemente, die eines Tages komplett weg waren. So entgingen mir leider auch ein paar schöne Dinge wie z. B. eine Zapfpistole, die Feuerlöscher und die Leitwerk-Flosse einer Pershing-I-Rakete. Ich bereue es nicht, so viele Sachen geklaut oder zerstört zu haben, denn es wäre sowieso alles vernichtet worden. Aus meiner Sicht habe ich die (rettenswerten) Sachen gerettet, um sie weiter zu benutzen. Profit habe ich keinen aus der Sache geschlagen. Eher habe ich noch Zeit in die Sachen investiert um sie zu renovieren, vor allem bei der Hakenleiste, der Lampe und der Pinnwand habe ich mir echt Mühe gegeben. Würde sich mir eine solche Gelegenheit noch einmal bieten, ich würde wieder so handeln.

Beichthaus.com Beichte #00039303 vom 03.02.2017 um 00:27:40 Uhr in 51545 Waldbröl (9 Kommentare).

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