Kommerzielle Rapper

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Peinlichkeit Verrat Musik

Unter meinen Freunden bin ich nur noch als der Hip-Hop-Nazi bekannt, weil ich sehr schnell kritisch gegenüber Rappern werde, die sich kommerziell verhalten und in meinen Augen nicht "real" sind. Als ich 14 war, habe ich mich noch nicht mit Hip-Hop beschäftigt und zu dieser Zeit unter anderem sehr viel Cro gehört, was, wie ich vor einer Woche festgestellt habe, mit einigen sehr schönen Erinnerungen und Gefühlen von damals verbunden ist, die immer wieder hochkommen, wenn ich diese Lieder höre. Ich möchte hiermit also beichten, dass ich seit einer Woche wie verrückt Cro rauf und runter höre und jeden Text mitrappe, was mir eigentlich total gegen den Strich gehen sollte, mich vor meinen Freunden definitiv im Glashaus sitzen lässt und zudem in der Hip-Hop-Szene komplett verpönt ist - aber ich mag es.

Beichthaus.com Beichte #00036290 vom 31.07.2015 um 22:02:52 Uhr (14 Kommentare).

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Der Haufen auf der Rolltreppe

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Ekel Unreinlichkeit Neugier

Neulich im Büro spürte ich ein Grummeln in der Magengegend und wusste – da ist was Größeres im Anmarsch. Der Haufen war mir zu schade, um ihn schnöde im Klo runterzuspülen, ich wollte etwas Besseres damit anfangen. Auf dem Topf sitzend ließ ich den gewaltigen Schiss also in ein Papierhandtuch gleiten und er war tatsächlich eindrucksvoll! Ich rollte eine schöne große Kugel und wickelte ihn noch in ein paar mehr Papiertücher ein. Dann musste ich ihn noch bis zum Feierabend verstecken, aber zum Glück gibt es bei uns auf dem Klo eine Ecke, wo man ihn schön reinschieben und wieder rausholen kann und wo normalerweise niemand nachschaut.


Zum Büroschluss habe ich mir das Bündel dann genüsslich in die Hosentasche gesteckt und bin dann ein paar Stationen mit der U-Bahn gefahren. Es stieg schon ein leichter Kackgeruch an mir auf - zwar nicht so stark, dass irgendjemand etwas sagen könnte, aber das gefällt mir ja gerade. Dann hatte ich den Zielort erreicht. Ich fuhr mit der Rolltreppe eine Ebene hoch und passte den richtigen Moment ab, um wieder nach unten zu fahren. Auf der Treppe nach unten wickelte ich den Haufen, abgesehen von der letzten Papierschicht, wieder aus und platzierte ihn mittig auf einer Rolltreppenstufe. Dann bloß noch gemütlich runterfahren und sich eine geeignete, nicht zu auffällige, Beobachterposition suchen. Es dauerte nur ein paar Minuten, bis der Erste am Fuß der Rolltreppe voll reingelatscht ist und den Haufen schön breitgetreten hat. Gleichzeitig verbreitete sich ein angenehmer Geruch nach Scheiße in der ganzen Umgebung. In den nächsten Minuten hat es dann noch ein paar Leute mehr erwischt, und der Rolltreppenabsatz sah aus wie Sau. Gleichzeitig hatten sich noch weitere staunende Beobachter im Bereich der Rolltreppe platziert und schauten sich das Spektakel ungläubig an. Ich beichte, dass mir das Ganze großen Spaß gemacht hat und dass ich das vermutlich wieder tun werde.

Beichthaus.com Beichte #00036215 vom 21.07.2015 um 13:57:24 Uhr (19 Kommentare).

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Wen soll ich wählen?

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Ignoranz Politik Trendelburg

Ich möchte beichten, dass ich keine Ahnung habe, für wen ich bei der nächsten Bundestagswahl mein Kreuz machen soll. Immer, wenn ich die Parteien, deren Programme und Politiker, miteinander vergleiche und das aktuelle politische Geschehen sowohl in Deutschland als auch in Europa und der Welt verfolge, kommt mir nur ein Satz in den Sinn: "Pest oder Cholera..." Ich denke aus lauter Verzweiflung werde ich die Violetten wählen. Wenn die an die Macht kommen, kann ich mir das dann folgende Chaos wenigstens ganz legal "schön kiffen".

Beichthaus.com Beichte #00036183 vom 17.07.2015 um 21:25:01 Uhr in 34388 Trendelburg (Marktplatz) (20 Kommentare).

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Schwierigkeiten beim Reifenwechsel

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Peinlichkeit Dummheit Stolz Auto & Co.

Ich (m/28) habe mal wieder gemerkt, wie dumm ich doch bin. Letzte Woche (ca. 1 Uhr morgens) fuhr ich mit meinem Auto ungünstig an einen Bordstein und ein Reifen verlor Luft. Nun gut, es sind noch ungefähr 45 Kilometer nach Hause und ich muss meinen Reifen wechseln, jedoch scheiterte ich bei der ersten Schraube. Ich schob das natürlich auf das Alter des Autos und die damit verbundenen "gerosteten" Schrauben, also wandte ich etwas mehr Gewalt an, das heißt, ich sprang fröhlich auf dem Radkreuz rum - ohne Erfolg. Dies haben wohl zwei Frauen, die vorbeiliefen, gesehen und mir Hilfe angeboten, was ich jedoch dankenderweise ablehnte, mit dem Hintergedanken: "Wobei können die mir denn schon bei einer gerosteten Schraube helfen? Mit Kraft wohl kaum!"


Nach zwei Stunden und einigen kleinen Ausrastern flog mir auch noch der Kopf der Schraube an. Das war es dann mit Reifen wechseln und ich musste den ADAC anrufen. Nachdem dieser sich das Problem genauer angeschaut hatte bzw. er testweise eine andere Schraube mit Leichtigkeit löste, stelle sich heraus, dass ich die ganze Zeit in die falsche Richtung gedreht hatte. Das Auto wurde zur nächstgelegenen Werkstadt gebracht werden, damit die jetzt kopflose Schraube herausgebohrt wird - ich musste letztendlich mit dem Bus zurück. Durch die Werkstatt habe ich nun eine saftige Rechnung bekommen, welche ich mir wohl gespart hätte, wenn ich die Hilfe der Frauen angenommen hätte und mein Ego nicht zu groß wäre.

Beichthaus.com Beichte #00036040 vom 29.06.2015 um 05:06:22 Uhr (16 Kommentare).

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Vom ersten Freund vergewaltigt

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Missbrauch Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit

Ich hatte bis jetzt erst einen einzigen Freund, ich war damals 16. Er war mein erster richtiger Freund und ich wollte mir Zeit lassen, um das alles zu entdecken. Er war ein bisschen älter und sexuell auch erfahrener, aber er meinte immer, dass das kein Problem für ihn ist. Einmal hat er mich auf eine Party mitgenommen - da waren nur Leute in seinem Alter, also mindestens 18. Irgendwann war ich ziemlich betrunken, ich weiß auch gar nicht mehr, wie wir nach Hause gekommen sind, aber als ich im Bett lag, spürte ich, dass mein Freund mich betatscht hat. Ich glaube, ich habe seine Hand weggedrückt, ich wollte schlafen, alles hat sich gedreht, aber er hat nicht aufgehört, er wurde immer grober, hat meine Hände festgehalten und ich hatte einfach keine Kraft, mich zu wehren. Er hat meine Beine auseinander gedrückt - jede Berührung hat so wehgetan. Ich habe die ganze Zeit geweint und versucht, mich zu wehren und ihn wegzudrücken. Er lag so schwer auf mir und hat mir ins Ohr geatmet. Ich konnte nur weinen, ich konnte nichts tun. Irgendwann war es dann vorbei und ich bin eingeschlafen.


Am nächsten Morgen wachte ich auf, zwischen meinen Beinen hat alles gebrannt, es war so unerträglich. Ich bin duschen gegangen, weil ich mich so eklig und dreckig gefühlt habe. Alles hat wehgetan, jeder Schritt, sogar Tage danach hatte ich noch Schmerzen, wenn ich auf die Toilette ging. Ich hab auch gesehen, dass auf dem Bettlaken Blut war. Ich habe Schluss gemacht, aber ich hab ihn nie angezeigt. Jetzt bereue ich es, aber wer weiß, was dabei rausgekommen wäre. Ich habe eigentlich mit niemandem darüber geredet, nur viel geheult und mich immer wieder geritzt, tagelang nichts gegessen, weil ich es einfach nicht wert war. Zumindest glaubte ich das. Letztes Jahr besuchte ich einen Fortbildungskurs und lernte dabei jemanden kennen. Innerhalb eines Jahres hatten wir immer wieder Kontakt, mal mehr, mal weniger. Aber es hat nie ganz abgerissen, obwohl der Kurs schon lange vorbei ist. Er ist ziemlich lustig und ich finde ihn eigentlich sehr süß. Ich hätte nicht gedacht, dass das jemals wieder passiert, aber ich habe auch schon Zeit mit ihm alleine verbracht, ohne dass eine Freundin dabei war.


Er weiß viel über mich, hat die Narben gesehen und weiß, dass ich unter meiner meist stillen aber doch recht fröhlichen Oberfläche ziemlich kaputt bin. Einmal, als ich ein Down hatte und niemanden sehen wollte, hat er mir ein Bild von ihm geschickt, auf dem er eine wirklich dumme Grimasse zog und mich so zum Lachen gebracht. Vor Kurzem haben wir wieder was zusammen gemacht und ich habe bei ihm übernachtet. Er hat mich an diesem Abend sogar geküsst. Es war so schön, aber leider viel zu kurz, und ich war auch viel zu überrascht, um den Kuss zu erwidern. Aber dann, als wir im Bett lagen und er ganz vorsichtig über meinen Rücken gestrichen hat, kamen die Erinnerungen wieder hoch und ich hörte das Atmen, wie damals, und hatte das Gefühl, erdrückt zu werden. Ich konnte nicht anders, ich habe versucht, es zu unterdrücken, aber ich begann zu weinen. Ich bekam so eine Angst, dass er mir dasselbe antun könnte, ich fühlte mich so ausgeliefert und hilflos und dachte nur daran, dass ich ihm körperlich komplett unterlegen bin. Ich drückte ihn weg und er kannte sich gar nicht aus, fragte immer wieder, was los sei. Und ich wollte es ihm wirklich sagen, aber ich konnte nicht, ich kann darüber nicht reden, immer noch nicht, obwohl das jetzt über vier Jahre her ist.


Am nächsten Tag zum Abschied hat er mich umarmt, aber er hat die ganze Zeit traurig geguckt. Es ist so, als wäre das ganze letzte Jahr umsonst gewesen, als ob das Vertrauen nie dagewesen wäre. Er hat sich seit dem Abend jeden Tag gemeldet, aber ich habe entweder kurz angebunden geantwortet oder ihn komplett ignoriert. Ich hab trotzdem Angst, dass er sich bald gar nicht mehr meldet. Er fragt immer wieder, wie es mir geht und ob wir reden können, aber ich wüsste nicht, wie ich ihm das sagen soll. Ich ritze auch wieder jeden Tag, bin nur am Heulen. Ich vermisse ihn, obwohl ich Angst vor ihm habe. Was wenn er wie mein erster Freund ist und mir auch so wehtut? Wenn ich an den Kuss denke, bin ich fast wieder glücklich. Dann breitet sich so ein schönes warmes Gefühl in mir aus. Aber dann denke ich an das, was danach kam und daran, wie ich alles kaputtgemacht habe. Ich bin es nicht wert. Es tut mir so unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035943 vom 16.06.2015 um 22:04:35 Uhr (30 Kommentare).

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