Mein neuer Bruder (Eltern auf dem Sozialtrip)

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Hass Diebstahl Familie

Ich (w/18) habe die ersten 15 Jahre meines Lebens ein relativ normales Leben gehabt. Meine ältere Schwester ist ausgezogen, als ich 14 war. Danach wurde ihr Zimmer zum Arbeitszimmer umgestaltet. Meine Eltern eröffneten mir kurze Zeit später, dass sie ja jetzt Platz für ein neues Familienmitglied haben. Als ich 16 war, kam er dann - mein neuer Bruder. Sie adoptierten einen schwerstbehinderten 5-Jährigen. Er sollte in mein 20 qm großes Zimmer mit einziehen. Als ich meinte, dass ich das nicht will, wurden sie aggressiv und meinten, ich sei undankbar. Er ist sehr laut und er trägt noch Windeln. Ich verbrachte bereits die zweite Nacht auf einer Luftmatratze im Arbeitszimmer. Seitdem schlafe ich dort.

Ich soll regelmäßig auf ihn aufpassen. Das besteht darin, dass ich sein Spielzeug alle 20 Sekunden aufhebe, sonst brüllt und weint er. Meine Eltern sind auf einen unglaublichen Sozialtrip. Er wird verwöhnt, während ich seit fast einem Jahr keine neue Kleidung bekommen habe. Vorgestern wurde ich gebeten, eine Spende von 500 Euro in einem Behindertenheim abzugeben. Ich war schon fast dort, aber beschloss dann, doch das Geld für Kleidung und Friseur auszugeben. 200 Euro habe ich mir dann noch zur Seite gelegt. Ich habe kein gutes Gefühl bei der ganzen Sache. Ich bin total fertig und schwanke zwischen Wut, Schuldgefühlen und der Angst, dass es auffliegen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00035445 vom 12.04.2015 um 17:35:44 Uhr (31 Kommentare).

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Ein unbeschwertes Leben als Prostituierter

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Prostitution Lügen Falschheit

Ich (m/21) bin homosexuell. Vorab: Ich bin keine dieser Schicki-Micki-Tunten, die geschminkt und mit Tütü auf der Straße zur "Gay Pride"-Parade rumhüpfen und T-Shirts mit dem Aufdruck "I'm proud to be gay" tragen, ich bin ein ganz normaler junger Mann mit leicht femininen Zügen, aber ansonsten ist alles ganz normal an mir, davon abgesehen, dass ich nicht auf Frauen, sondern auf Männer stehe. Ich habe sowieso noch nie verstanden, wie man stolz auf seine Sexualität sein kann. Soll doch jeder knattern und pimpern, wen und wie er will, vorausgesetzt, beide Parteien haben ihren Spaß an der Sache. Mit 13-14 merkte ich, dass mich Jungs viel mehr interessierten als Mädchen und so kam es, dass ich mit 16 mein erstes Mal mit einem anderen Jungen hatte. Kurz darauf habe ich mich dann geoutet und nach dem ersten Schock innerhalb der Familie glätteten sich die Wogen und man akzeptierte meine Sexualität. Unter meinen Freunden gab es zwar einige, die sich schockiert von mir abgewendet haben und mir Wörter an den Kopf warfen, oder schlechte Dinge über mich verbreiteten, aber zu denen habe ich den Kontakt abgebrochen und damit war die Sache gegessen.


Nun zu meiner Beichte: Ich habe nach der Schule eine gute Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik gefunden und angefangen. Über die Jahre nach meinem Coming-out und ab meinem 18. Lebensjahr hat sich bei mir eine Art Vorliebe für sogenannte Gangbang-Partys breitgemacht, das heißt, ich treffe mich mit mehreren Männern - meist etwas älter, so um die 40-45 - und lasse mich an einem Abend mehrere Stunden lang nach allen Regeln der Kunst benutzen. Dabei bin ich größtenteils der passive Part. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es auf gewissen Seiten Leute gibt, die genau solche Jungs, auch "Sissys" genannt, für einen Abend und mehrere hundert Euro quasi mieten. Am Anfang war mir zwar etwas mulmig bei dem Gedanken, mich für Geld mit diesen Männern zu treffen, doch ich nahm Kontakt zu einem der Männer auf und nach einigen Stunden des Hin und Her fasste ich einen Entschluss und sagte zu, mich für 500 Euro mit fünf Männern zu treffen und mich von ihnen benutzen zu lassen. Zuerst war es komisch, doch das änderte nichts daran, dass der Sex mit den Kerlen unbeschreiblich gut war. Und durch den Gedanken, mich zu prostituieren, wurde ich richtig wuschig. So kam es dazu, dass ich am nächsten Morgen um 500 Euro reicher war und mich nicht einmal dafür schämte. Im Gegenteil, ich habe es regelrecht genossen, was an diesem Abend mit mir gemacht wurde. Das Ganze wiederholte ich noch ein paar Mal und teilweise sprangen noch ein paar Scheine mehr dafür für mich heraus, doch es war neben meinem eher bescheidenen Gehalt als Azubi ein schöner Nebenverdienst.


Dann kam es dazu, dass ich nach meiner Ausbildung nicht von meiner Firma übernommen wurde, da der Betrieb rote Zahlen schrieb und man es sich nicht leisten konnte, weitere Gesellen einzustellen. Das war vor zwei Jahren. Seitdem habe ich nicht mehr in einer Firma gearbeitet, sondern verdiene mir mein Geld durch Abende, an denen ich mich mit Männern treffe und dort ordentlich die Sau rauslasse. Da ich ursprünglich vom Land komme und es immer eine Tortur war, mit dem Bus oder der Bahn in die große Stadt zu fahren, um mich mit anderen zu treffen, habe ich mittlerweile eine eigene Wohnung. Und ich nage mit meinem neuen "Beruf" nicht am Hungertuch. Wenn ich an einem Abend teilweise 600-700 Euro kriege und das auch mehrmals im Monat mache, habe ich mehr Geld zusammen, als ich in einer Firma verdienen würde. Bei den Preisen ist teilweise sogar noch Luft nach oben zum Verhandeln.


Das Problem an der Sache ist: Mein Freundeskreis und meine Familie gehen davon aus, dass ich wieder eine Arbeit in einem Logistikzentrum gefunden habe. Ich weiß bis heute nicht, warum ich mir ein Gestrüpp aus Lügen aufgebaut habe, um meine wahre Tätigkeit zu verheimlichen, aber ich würde es einfach nur komisch finden, wenn die Welt erfährt, dass ich mich beruflich mehrmals im Monat von einer Horde Männer benutzen lasse. Und bevor jetzt wieder die Moralapostel- und Gutmenschen-Welle über mich hereinbricht: Ich bin homosexuell, habe Sex mit Männern und lasse mich für Sex mit Männern bezahlen. Ob das jetzt moralisch verwertbar ist, kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich hingegen sage mir immer, dass ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Nur wegen des Gestrüpps aus Lügen habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Ich erbitte die Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035440 vom 12.04.2015 um 11:40:16 Uhr (30 Kommentare).

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Seitensprung in einer Fernbeziehung

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Begehrlichkeit Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft

Ich bin seit zwei Jahren sehr glücklich liiert, wir sind sogar verlobt, allerdings handelt es sich um eine Fernbeziehung und wir sehen uns nur einmal im Monat. Obwohl wir uns wirklich lieben und alles stimmt, auch der Sex, habe ich seit einiger Zeit das starke Bedürfnis fremdzugehen. Ich habe darum in einem Datingportal eine Anzeige aufgegeben, in der ich nach einer Freizeit-Partnerin suche. Dabei habe ich bei den Suchkriterien genau mein "Beuteschema" beschrieben. Insgeheim hoffe ich auf ein heißes Abenteuer, das ist klar! Dabei möchte ich meine Freundin aber auf keinen Fall verlieren. Zusammenziehen kommt übrigens aus mehreren Gründen nicht infrage. Ich weiß, dass ich im Begriff bin, eine richtige Dummheit zu begehen, aber mein Verlangen nach Intimität und Sex lässt sich nicht einfach abstellen. Ich bin in einem Dilemma und bitte um Verständnis.

Beichthaus.com Beichte #00035437 vom 11.04.2015 um 16:26:41 Uhr (18 Kommentare).

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Eiswürfel in der Disco

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Trunksucht Last Night

Ich (m/21) war gestern Abend in einer Disco, wo wir mit Freunden die VIP-Lounge gemietet hatten. Dies kostete 25 Euro pro Person, wobei wir noch einen 3-Liter-Vodka pro Tisch mit Mischgetränken erhielten. Der Vodka kam in einem Behälter mit großen Eiswürfeln. Ich war schon vom Vortrinken besoffen, der viele Vodka, den ich auf Anraten eines Venezolaners auch pur trank, tat sein übriges. Die Lounge war, wie üblich, einen Stock höher als der Dancefloor, dadurch konnte man auf die tanzende Menge heruntersehen. In meinem Alkoholrausch nahm ich die Eiswürfel und warf sie auf die Leute unter mir (3-4 Meter). Das tut mir leid, denn ich bin mir sicher, dass es den Getroffenen wehgetan hat. Leider hat mich dabei auch ein Securitytyp erwischt und ich musste den Club verlassen. Allerdings wurde ich kurz darauf wieder reingelassen, da einer meiner Freunde den Chef des Clubs kennt. Ich ging auf die Tanzfläche und tanzte mit einer Chinesin, die mir ständig an den Penis fasste und meinte, wie groß er doch sei. Danach hatte ich genug und begab mich nach Hause. Ich beichte, dass ich Menschen mit großen Eiswürfeln Schmerzen - wenn nicht gar Verletzungen - zugefügt habe.

Beichthaus.com Beichte #00035436 vom 11.04.2015 um 19:40:00 Uhr (16 Kommentare).

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Die Untermenschen in der Disco

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Begehrlichkeit Verzweiflung Oßling

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich sehr darunter leide, dass ich keine Freundin habe. Ich wohne seit knapp einem Jahr alleine und es fehlt einfach eine Bezugsperson für Zärtlichkeiten. Ich bin 187 cm groß, breit gebaut und halbwegs intelligent - und ich frage mich, warum Leute, die jede Woche saufen gehen, einen IQ von 60 haben und generell Untermenschen sind, es schaffen, sich eine Freundin zu besorgen! Ich gehe nie in Discos, da dort in meinen Augen nur Abschaum ist und ich in so einem Laden sicherlich nicht meine Freundin kennenlernen möchte. Oft denke ich, wie schön es wäre, eine Freundin zu haben und abends mit ihr auf der Couch zu kuscheln.

Beichthaus.com Beichte #00035432 vom 10.04.2015 um 21:47:14 Uhr in Oßling (21 Kommentare).

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