Schlüsselloch ins Paradies

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Neugier Masturbation Schamlosigkeit WG Oldenburg

Ich (m/25) habe meine damalige Mitbewohnerin immer im Bad durch das Schlüsselloch beobachtet und mir dabei einen runtergeholt. Das ging ganz gut, da das Schlüsselloch recht groß war und sie im Bad immer das Radio laufen lies mich somit nicht hören konnte. Ich habe auch einmal versucht sie mit einer versteckten Kamera zu filmen, was leider nicht so recht geklappt hat. Wenn ich mal alleine in der Wohnung war habe ich ihr Zimmer durchsucht und dabei ein Haufen Sexspielzeug gefunden. Ich habe mir dann öfters ihre Unterwäsche angezogen und mich mit den Sextoys in ihrem Bett befriedigt. Inzwischen wohne ich nicht mehr dort, ich habe aber immer noch Kontakt zu ihr und sie ahnt bis heute nichts davon.

Beichthaus.com Beichte #00029973 vom 04.05.2012 um 10:36:03 Uhr in Oldenburg (Nadorsterstraße) (38 Kommentare).

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Unsichere Menschen

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Hass Hochmut Gesellschaft Marktheidenfeld

Ich hasse einfach unsichere Menschen! Mich macht es rasend, wenn Leute mit gesenkten Schultern und ängstlichem Blick durch die Gegend schleichen, sich permanent in alle Richtungen umdrehen und schon allein mit ihrer Ausstrahlung ausdrücken, dass sie einfach überhaupt […]
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Beichthaus.com Beichte #00029968 vom 02.05.2012 um 10:34:25 Uhr in 97828 Marktheidenfeld (Baumhofstraße) (64 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Situation ausgenutzt

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Ignoranz Morallosigkeit Selbstsucht

Ich (m/23) habe mir vor circa 6 Jahren ein krasses Minus in der persönlichen Kharma-Buchhaltung geleistet. Ich kannte damals ein Mädchen (damals auch so um die 17), das wegen ihres perfekten Körpers und ihrer sympathischen Art allseits umschwärmt wurde. Jeder Junge, der sie kannte, war unweigerlich hinter ihr her. Unglücklicherweise für alle ihre Werber war sie jedoch wenigstens genauso unnahbar wie gut aussehend. Einen Typen nach dem anderen schmetterte sie mit einem Lachen ab. Ich, damals nicht gerade hübsch oder sportlich, machte mir gleich gar keine Hoffnungen. Doch durch ein krasses Unglück sollte sich das Blatt für mich wenden.

Durch ungünstige Umstände verlor besagtes Mädel innerhalb einer Woche ihre beiden Elternteile. Von dem daraus resultierenden Nervenzusammenbruch erholte sie sich nur äußerst langsam. Ich, damals von Hormonen und dem Teufel gelenkt und was Mädels angeht noch sehr unerfahren, begriff dies seltsamerweise, wie ich heute sagen muss, als Chance. In den folgenden Wochen erlog ich mir hartnäckigst und auf unverschämteste Art und Weise den Status des großen Trösters. Brauchte sie etwas, lief ich. Musste etwas handwerklich in der Wohnung gemacht werden, tat ich es. Bedurfte sie einer emotionalen Stütze, war ich da. Weinte sie, nahm ich sie in den Arm. Das Schlimme dabei war, dass ich die ganze Zeit nur daran dachte, wann sich das ganze endlich für mich auszahlen würde, das heißt im Klartext: wann ich auch im Bett ihr Tröster sein durfte. Nach einigen Wochen war es dann tatsächlich so weit und nachdem ich ihr bei einer besonders heftigen Heulattacke beigestanden hatte, landeten wir gemeinsam in der Kiste.

Die Nacht mit ihr war mein erstes sexuelles Abenteuer, sie eine echte Schönheit und ich war dementsprechend beeindruckt. Klar, dass ich noch mehrere Wochen weiter ihren Tröster spielte, um noch mehr Sex abzustauben, was auch gelang. Irgendwann wurde es zur Gewohnheit, dass wir, nachdem sie sich ausgeheult hatte, zwangsläufig Verkehr hatten, in 90 Prozent der Fälle jedoch auf mein Drängen hin. Manchmal weinte sie sogar etwas dabei. Einmal gestand sie mir unter Tränen, sie mache das alles nur mit, weil sie sich irgendwie für meinen emotionalen Beistand revanchieren wolle, obwohl es ihr eigentlich sehr unangenehm sei. Nun, ich dummer Esel gab damals jedenfalls nichts auf ihre Worte und führte das Spielchen weiter.
Dann irgendwann kam es zu der Nacht, in der sich alles nochmal schlagartig ändern sollte. Ich weiß noch, dass ich gerade auf dem Heimweg von einem Kumpel war und unter dem Sternenhimmel noch einen Joint rauchte, als mich die Einsicht traf. All die Trauer und Angst, die ich in der Vergangenheit so schamlos ausgenutzt und gleichzeitig effektiv verdrängt hatte, brachen auf einmal über mich herein. Hatte ich mir mein übles Verhalten bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder schön geredet, so war ich nun umso angeekelter von mir selbst. Ich konnte nicht glauben, dass ich, ohne nachzudenken welch emotionale Schäden ich verurachen könnte, so lange ein so mieses Spielchen getrieben hatte. Vorher hatte ich mir ab und zu so meine Gedanken gemacht, aber richtig bewusst wurde mir all dies erst in jener Nacht. Leider hatte ich damals nicht den Verstand und die "Cochones", die Sache mit Weitblick zu beenden. Stattdessen schrieb ich in einer Kurzschlussreaktion einen unverblümt ehrlichen Brief, in dem ich meine von Anfang an vorhandenen Hintergedanken mit drastischen Worten offenlegte.


Das unrühmliche i-Tüpfelchen: Als ich sie am nächsten Tag besuchte (eigentlich um mich zu entschuldigen und ihr den Brief zu geben), überkam mich erneut die Lust und ich überredete sie ein letztes Mal zum Sex. Dabei fühlte ich mich die ganze Zeit furchtbar schuldig und wie das letzte Arschloch des Planeten. Ich konnte ihr danach nicht mehr unter die Augen treten- ich schmiss nur schnell noch den Brief ein, wechselte in den kommenden Tagen meine Handynummer und tauschte mein Zimmer im Wohnheim mit einem Bekannten. In der nachfolgenden Zeit erfuhr ich von Freunden, dass besagtes Mädel einen erneuten Nervenzusammenbruch gehabt hatte - ob wegen meines Schriebs weiß ich nicht, nehme es aber an. Sie verbrachte daraufhin längere Zeit in einer psychiatrischen Einrichtung- keine Ahnung, wie lange genau. Ich verlor sie aus den Augen.
Warum ich jetzt - nach all der Zeit - beichte? Nun, ich habe von einem Bekannten erfahren, dass dieses Mädchen (jetzt wohl eher Frau) wieder aufgetaucht ist und demnächst (in circa einem Monat) in die Nähe der Gegend ziehen wird, in die es auch mich nach der Ausbildung verschlagen hat. Seit beinahe zwei Tagen kann ich nun schon nicht schlafen und überlege, wie ich mit der Situation umgehen soll. Hat das Schicksal das so eingerichtet, damit ich mich entschuldigen kann und gut machen, was noch gut zu machen ist? Oder riskiere ich bei einer Konfrontation eher, wieder alte Wunden aufzureißen, die vielleicht gerade wieder einigermaßen verheilt sind? Würde es ihr helfen, nach dem ganzen Mist, den ich abgezogen hab, wieder mit mir zu sprechen? Oder würde ich damit nur wieder alles kaputt machen? Ich weiß nicht weiter. Eins ist mir klar: Ich bin moralischer Abschaum, der eine emotionale Notlage wieder und wieder für Sex ausgenutzt hat und der kein gutes Ende verdient. Aber wie gehe ich jetzt damit um?

Beichthaus.com Beichte #00029966 vom 29.04.2012 um 23:06:47 Uhr (47 Kommentare).

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Polen Socken

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Peinlichkeit Masturbation Polen

Polen Socken
Ich (m/20) war vor vier Jahren im Rahmen eines Schüleraustausches in Breslau, Polen. Dort angekommen, wurden uns die Austauschpartner zugeteilt. Alle hofften, einen coolen Partner zu bekommen, um möglichst auf einer Wellenlänge mit ihm zu sein. Doch leider wurde ich einem total spießigen, langweiligen Typen zugeteilt, der aber super nett und hilfsbereit war. Ich durfte sogar bei seiner Schwester im Zimmer über die Zeit des Austausches übernachten. Am ersten Abend ging es für alle "Austauschpärchen" auf eine angesagte Party, aber leider nur nicht für meinen Stubenhocker-Kollegen und mich. Dies ärgerte mich natürlich und ich verzog mich relativ schnell in das Zimmer seiner Schwester. Dann durchstöberte ich vorsichtig die Klamotten und Schränke, bis mich ein undefinierbarer, aber gewaltiger Drang nach Erleichterung heimsuchte. Ich weiß nicht mehr warum, aber ich musste meine "Palme wedeln" und es gab mir einen wahnsinnigen Kick, in ein Pärchen Socken der besagten Austauschschwester zu onanieren. Nach erfolgreich beendeter Arbeit überkam mich dann ein Gefühl der Scham und des Ekels, ich verstaute aber trotzdem die Socken zurück in die tiefsten Tiefen der Schublade und hoffte, dass sie dort niemand mehr finden würde.

Als dann nach einem halben Jahr der Gegenaustausch anstand, verlief alles super. Ich bekam sogar eine riesige Tüte mit Gastgeschenken, die ich aber erst nach Abreise des Austauschpartners öffnete - zum Glück. Mein unangenehmer Vorfall der ersten Nacht in Polen hatte ich schon längst vergessen, aber nur so lange, bis ich die riesige Geschenktüte öffnete. Ich konnte mich zunächst noch über Poland-Shirts und Vodka freuen, doch dann entdeckte ich eine durchsichtige Tüte, die es buchstäblich in sich hatte: Das nun gelb-verklebte Pärchen Socken sah ich dann zum zweiten mal. Am liebsten wäre ich in Grund und Boden versunken. Ich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00029957 vom 24.04.2012 um 12:37:50 Uhr in Polen (Breslau) (37 Kommentare).

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Mein Mitbewohner mit dem Erbsenhirn

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Habgier Engherzigkeit WG Dresden

Ich hasse meinen Mitbewohner abgrundtief. Er wohnt im Zimmer nebenan und ist die reinste Plage. Der Typ weiß weder, was eine Klobürste ist, noch was man alles mit dieser genialen Erfindung anstellen kann. Wenn er von der Uni "nach Hause" kommt, macht er sofort den Fernseher an und genießt lautstark die Fußballspiele. Dabei lacht er sich auch mal ab und an halbtot über seine eigenen geistreichen Kommentare wie "Aber das gibts doch nicht!" und andere unschönen Wörter, die ich alles durch die papierdünnen Wände hören kann. Der Typ hat ein ziemlich lautes Organ und führt gern Selbstgespräche. Sowohl meine andere Mitbewohnerin als auch ich haben mit ihm geredet, doch das kommt scheinbar nie in seinem Erbsenhirn an, da er "sich gar nicht vorstellen kann, dass er so laut sein soll". Ich hege ihm gegenüber ernsthafte Mordgedanken und habe ihm immer wieder üble Krankheiten gewünscht. Einmal habe ich davon geträumt, wie ich ihn mit einer Klobürste erstickt habe. Herr im Himmel vergib mir.

Beichthaus.com Beichte #00029956 vom 23.04.2012 um 22:10:01 Uhr in 01069 Dresden (Fritz-Löffler Straße) (18 Kommentare).

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