Wie ich die Beziehungen meines Ex-Freundes zerstöre

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Begehrlichkeit Eifersucht Fremdgehen Ex

Ich beichte, dass ich meinem Ex-Freund absichtlich jede Beziehung zerstöre. Seit wir nicht mehr zusammen sind, hatte er schon vier neue Freundinnen. Ich habe mich nach unserer Trennung eine Weile nicht gemeldet. Nach ein paar Monaten schrieb ich ihm dann eine Nachricht, kam wieder mit ihm in Kontakt und heuchelte Freundschaft. Auf das erste Treffen bereitete ich mich gut vor, ging zum Friseur, kaufte neue Klamotten, trainierte und erzählte nur Dinge, von denen ich weiß, dass sie ihn interessieren. Wir blieben in Kontakt und er hielt mich für eine gute Freundin. Bei einem weiteren Treffen tat ich so, als ginge es mir nicht gut und müsste bei ihm übernachten, weil ich nicht nach Hause fahren kann. Ich versprach ihm, ihn nicht anzumachen oder so etwas, weil wir ja nur Freunde sind. Morgens, während er noch schlief, drückte ich meinen Hintern gegen ihn, legte seine Hand in die Nähe meiner Muschi und stellte mich schlafend.

Da wir sehr lange zusammen waren, weiß ich genau, auf was er steht und wie gern er morgens nach dem Aufstehen Sex hat. Jedenfalls reizte ich ihn so lange, bis er mit mir schlief, mich leckte oder ich ihm einen blies. Danach setzte ich alles daran, dass er sich schlecht fühlt und die Freundin verlässt. So hat es nun schon vier Mal in leichten Abwandlungen funktioniert. Keine Ahnung, warum ich das tue und ihm sein Glück nicht gönne. Wahrscheinlich kann ich es nicht ertragen, dass er jemand anderen besser oder geiler finden könnte als mich. Ich bin ein sehr eifersüchtiger Mensch und brauche viel Aufmerksamkeit. Da es aber immer funktioniert, kann er es mit seinen Freundinnen auch nicht wirklich ernst gemeint haben.

Beichthaus.com Beichte #00034118 vom 15.10.2014 um 23:21:23 Uhr (18 Kommentare).

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Blind vor Liebe

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Lügen Falschheit Morallosigkeit Begehrlichkeit Merseburg

Ich habe einen Krankenschein gefälscht, um einen Tag mit einer Frau zu verbringen, in die ich verknallt bin. Eigentlich hätte ich zu einer Maßnahme vom Amt gehen müssen, aber diejenige war mir wichtiger. Ich hoffe, ich komme damit durch, weil ich bisher immer da war. Aber nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich werde das heute wieder tun, nur um Zeit mit ihr zu verbringen. Obwohl es eigentlich nur eine Freundschaft ist, und das laut ihr auch so bleiben wird, weil sie schon seit zehn Jahren in einer Beziehung ist. Aber insgeheim hoffe ich, sie doch irgendwie aus ihrer völlig öden Beziehung zu lösen. Ich würde alles dafür tun, diese Frau zu bekommen, also werde ich so lange Krankenscheine fälschen, wie es nötig ist.

Beichthaus.com Beichte #00034113 vom 15.10.2014 um 09:31:12 Uhr in 06217 Merseburg (Robert-Blum-Straße) (9 Kommentare).

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“Beichte

One-Night-Stands ohne Folgen

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Morallosigkeit Waghalsigkeit Verzweiflung Gesundheit Hohenwestedt

Ich (m) hatte ungeschützten Geschlechtsverkehr - und das nicht nur einmal. Über die letzten Jahre hatte ich ab und an Bettbekanntschaften, bei denen es aus diversen Gründen dazu kam, dass wir das Kondom "vergaßen." Meine eigentliche Beichte ist jedoch, dass ich insgeheim enttäuscht bin, dass ich keine von meinen Romanzen dadurch geschwängert habe, obwohl ich bei einigen im Nachhinein erfuhr, dass sie nicht einmal mit der Pille verhüteten. Ich habe dadurch das bedrückende Gefühl und die ernsthafte Sorge, kein echter Mann, sprich unfruchtbar zu sein. Das plagt mich ehrlich gesagt sehr. Ich fürchte mich nicht vor der Verantwortung, und bei jeder Einzelnen von ihnen wäre es mir die Sache wert gewesen. Möglicherweise wollte ich dadurch auch einfach diese klasse Frauen an mich binden. Ich denke darüber nach, mich bald testen zu lassen. Sollte der Test tatsächlich zu meinen Ungunsten ausfallen, dann gnade mir Gott.

Beichthaus.com Beichte #00034105 vom 13.10.2014 um 22:52:38 Uhr in Hohenwestedt (13 Kommentare).

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Verschwundene Tageseinnahmen

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Diebstahl Ungerechtigkeit Feigheit Selbstsucht Arbeit

Nach dem Abi habe ich damals als Aushilfe in einem kleinen Kiosk in meinem Heimatdorf gearbeitet. Ich bekam zwar nicht viel Geld, dafür aber war die Arbeit locker, weil meistens nichts los und ich immer allein im Laden war. Nach knapp einem Jahr wurde mein Chef krank und musste operiert werden, weswegen er längere Zeit nicht arbeiten konnte. Er bat mich, mehr Schichten zu übernehmen und trotz meines Studiums willigte ich ein. Weil meine einzige Kollegin und ich aber nicht zu oft arbeiten konnten, dass alle Schichten abgedeckt waren, fragte mein Chef den Bruder meiner Kollegin, ob er auch mal einspringen könne. Der Bruder meiner Kollegin war ein in der ganzen Region bekannter Schläger und Nazi, der auch schon im Knast war. Da die Krankheit meines Chefs sehr plötzlich kam, wusste er nicht, wen er sonst fragen könnte, machte dem Typen aber immerhin die Auflage, sich bei der Arbeit zusammenzureißen. Dieser strengte sich auch wirklich an und machte keinen Stress. Zu dritt schmissen wir also irgendwie den Laden. Die Vorgehensweise mit den Tageseinnahmen war damals sehr altmodisch. Das Geld wurde abends in einen Umschlag gesteckt und im Laden an einer bestimmten Stelle versteckt. Am nächsten Tag nahm der Chef den Umschlag dann mit. Jetzt war der Chef aber krank und wohnte knapp 80 Kilometer entfernt. Er beauftragte mich, ihm das Geld immer montags vorbeizubringen. Die ganze Woche über stapelten sich also die Geldumschläge im Laden und ich brachte sie dann immer zum Chef, der mir bei der Gelegenheit jedes Mal noch mindestens drei Kisten mit bestellten Waren mitgab, die ich im Laden auspacken und auszeichnen sollte. So ging das sechs Wochen lang. Mein Chef vertraute mir.


Ich war allerdings mehr und mehr genervt von den immer mehr werdenden Aufgaben und der Fahrerei zum Chef, für die ich weder Benzingeld, noch sonst irgendwas bekam und die Zeit auch nicht bezahlt wurde. Ich verdiente in dem Laden fünf Euro die Stunde, hatte aber alle Aufgaben vom Chef. Einmal, als ich wieder die Umschläge abholte, konnte ich nicht mehr widerstehen. Ich wollte mich selbst belohnen und steckte einen der Umschläge in meine Tasche, die anderen lieferte ich beim Chef ab. Der rief mich abends an und sagte, dass die Tageseinnahmen von Tag XY fehlen und ich doch mal nachgucken soll, ob die vielleicht noch im Versteck oder bei mir im Auto sind und ich sie übersehen habe. Ich dachte kurz darüber nach, einfach so zu tun, als hätte ich den Umschlag noch gefunden, sagte dann allerdings, dass er nicht auffindbar wäre. Ich dachte mir, dass es schließlich seine eigene Schuld war, so viel Geld im Laden liegen zu lassen und dachte, die Sache wäre damit erledigt. In der Woche darauf wurde der Bruder meiner Kollegin entlassen, weil mein Chef in ihm den Dieb sah. Es gab riesigen Ärger. Ich stellte mich unwissend und tat entsetzt. Das Geld musste jetzt abends immer zum Bankschließfach gebracht werden. Als mein Chef wenig später wieder gesund war, kündigte meine Kollegin, weil sie fand, dass ihrem Bruder unrecht getan wurde. Mein Chef sah ihre Kündigung allerdings als Schuldeingeständnis, hielt es auch für möglich, dass sie selbst das Geld genommen hatte, und zog bei Kunden über sie und ihren Bruder her und bezichtigte sie des Diebstahls. Auch ich verbreitete dieses Gerücht munter weiter, um von mir abzulenken. Für meine Kollegin tat es mir damals leid, für ihren Nazi-Bruder hatte ich allerdings kein Mitleid übrig. Heute schäme ich mich dafür, da er sich ja wirklich angestrengt hat, und sich nichts zuschulden kommen ließ. Mein Verhalten damals war einfach asozial in vielerlei Hinsicht. Mein Chef war mir gegenüber nicht eine Sekunde misstrauisch, er vertraute mir weiterhin. In dem Umschlag waren 70 Euro, der mieseste Umsatz des ganzen Monats. Ich hatte vorher nicht nachgeschaut. Ich habe also für 70 Euro dafür gesorgt, dass zwei Menschen ihren Job verloren haben und auch noch schlecht über sie geredet wurde. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034101 vom 13.10.2014 um 14:58:50 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Experimente auf dem Schrottplatz

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Vandalismus Auto & Co. Marsberg

Ich arbeite aushilfsweise auf einem Schrottplatz, zum Beispiel abends oder am Wochenende. Mir hat es immer schon Spaß gemacht, an Autos rumzuschrauben und noch mehr Spaß macht es, welche in die Schrottpresse zu transportieren. Meine Kollegen und ich haben jedoch im Laufe der Zeit ein kurioses Hobby entwickelt. Wir bauen logischerweise funktionsfähige Teile von den Wagen aus und verkaufen sie weiter, teilweise auch ganze Motoren. Gibt es jedoch ein Überangebot bei Motoren oder ist der Wagen so alt, dass niemand je den Motor kaufen würde, werden auch diese zerlegt und als Rohstoffe weiterverkauft. Nun ist es ziemlich egal, ob ich einen intakten Motor zerlege, oder einen defekten. Eigentlich. Uns kam jedoch die Idee, die nicht mehr verkaufsfähigen Motoren zu schrotten, und sie danach erst zu zerlegen. So kamen wir auf die verrücktesten Ideen. Eine kleine Kostprobe: Den Wagen in den Leerlauf stellen, einen Backstein auf das Gaspedal legen und warten, bis der Motor den Geist aufgibt. Die gleiche Variante gibt es auch ohne Öl. Bewährt haben sich auch Fahrten mit Zusätzen im Tank, wie z.B. Flüssigwaschmittel, aufgeschlagene Eier oder Kaffee.

Einmal haben wir sogar einen Tag lang nur in den Tank gepinkelt, um nach Feierabend eine Runde auf dem Schrottplatz zu drehen. Es ist immer wieder spannend, welche Geräusche so ein Motor entwickeln kann, wenn Fremdstoffe im Tank sind. Da sowieso nur noch wenig Benzin drin ist, braucht man auch nur geringe Mengen Fremdstoffe, um den Motor ins Nirvana zu schicken. Der Chef toleriert das, wenn es nach Feierabend geschieht, und macht auch teilweise selbst mit. Die Motoren werden sowieso verwertet, warum also nicht ein wenig Spaß haben. Man fährt teilweise ein paar Minuten und plötzlich verabschiedet sich der Motor mit Knall und Rauch. Wir haben es sogar mal geschafft, zehn Minuten mit einer Mischung aus Benzin und zwei Litern Mundwasser zu fahren. Als der Motor hochging, duftete es angenehm nach Pfefferminz. Ja, wir sind ein wenig verrückt. Aber es macht zu viel Spaß, um damit aufzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00034100 vom 13.10.2014 um 12:55:43 Uhr in Marsberg (13 Kommentare).

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