Prügelei am Arbeitsplatz

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Gewalt Aggression Waghalsigkeit Arbeit

Ich (m/46) arbeite seit vielen Jahren in einem Getränkemarkt als hart schuftender Idiot für ein kümmerliches Gehalt. Naja, irgendwie muss ich das akzeptieren. In meinen jungen Jahren habe ich es versäumt, etwas Vernünftiges zu lernen, da ich meine Rebellenphase hatte. Das Ganze wäre nicht so tragisch, wenn meine Umgebung nicht so trostlos wäre. Der Getränkemarkt liegt am äußeren Rand eines Industriegebiets, in der auch ein namhafter Stahlkonzern ansässig ist. Wenn ab einer bestimmten Zeit die Arbeiter strömen, ist es jedes Mal schrecklich. Die schmutzigen Kerle reden ein Wirrwarr von Deutsch und Russisch, pöbeln lauthals durch den Laden und trinken danach immer einen vor der Ladentür. Dabei werde ich immer als Fettarsch beschimpft, obwohl ich im Vergleich zu der Arbeiterschaft schon fast schlank wirke. Sobald mein Chef mich auffordert, die trinkende Meute zu vergraulen, geht es immer heiß her. Manchmal reicht eine Drohung mit der Polizei, aber manchmal, wenn die Kunden besonders angeheitert sind, muss eine Straßenschlacht den Konflikt lösen.


Zugegeben, in meinem Alter sollte man es mit Prügeleien lassen, doch sonst gibt mein familienloses Leben nicht viel her. Meine erste Schlacht ging leider gründlich daneben, da drei Gegner für mich damals unmöglich schienen. Aller Anfang ist schwer, dachte ich mir, sodass ich mit etwas Training und bestimmter Ausrüstung (Brechstange) erste Erfolge erzielen konnte. Auch wenn es nicht schwer ist, alkoholisierte und von der harten Arbeit kommende Leute fertigzumachen, macht es mich immer wieder aufs Neue stolz. Inzwischen macht es mir sogar Spaß. Leider darf ich nur bei der Spätschicht zu dem Genuss von Adrenalin kommen, da die Arbeiter nur zu einer bestimmten Zeit kommen. Inzwischen sind fünf Gegner kein Problem mehr und überhaupt ist meine Siegesquote bei würdevollen 80 Prozent. Dass ich aber trotzdem darauf achte, niemanden zu sehr zu verletzen, ist selbstredend, schließlich würde ich mich sonst strafbar machen. Mit meiner Brechstange haue ich zwar öfter mal hart zu, was die Arbeiter alles andere als lecker finden, doch man muss sich als Einzelner doch mit allen Mitteln behaupten dürfen. Was ich eigentlich beichten will, ist die zum Teil grundlose Gewalt. Andererseits bitte ich um Absolution. Den Arbeitern kann man es einfach nicht recht machen.

Beichthaus.com Beichte #00035701 vom 13.05.2015 um 20:10:46 Uhr (12 Kommentare).

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Eine Schnarchnase im Bett

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Fremdgehen Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/20) bin einfach so unglaublich unzufrieden mit meiner dreijährigen Beziehung! Mein Partner ist einfach nur eine Schnarchnase! Sex gibt es einmal in zwei Wochen auf dem Bett für zehn Minuten. Ich hätte aber solch eine Lust, mal wieder so richtig durchgebürstet zu werden! Nun habe ich durch Zufall jemanden kennengelernt, mit dem ich geschrieben und telefoniert habe, und er ist einfach unglaublich. Ganz anders als mein Freund - er weiß was er will und holt es sich im Zweifelsfall auch. Und das macht mich so unglaublich geil, dass ich mich den halben Tag auf nichts anderes konzentrieren kann. Jetzt haben wir ausgemacht, uns übermorgen zu treffen. Ich weiß nicht einmal, wieso ich zugestimmt habe, aber ich habe kein "Nein" über die Lippen gekriegt. Also steht es wohl und ich rede mir ein, dass ich einfach nicht hingehe, aber ich weiß, dass ich schwach werde. Ich habe aber jetzt schon ein schlechtes Gewissen, weil ich jemanden begehre, der nicht mein Freund ist. Aber ich beichte hiermit, dass ich meinen Freund übermorgen nach allen Regeln der Kunst verführen werde.

Beichthaus.com Beichte #00035698 vom 13.05.2015 um 06:55:24 Uhr (13 Kommentare).

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Das geheime Regierungsgebäude

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Neugier Dummheit Arbeit Teupitz

Ich bin Monteur bei einer Aufzugsfirma, die Teil eines internationalen Konzerns ist. Seit einigen Jahren betreue und warte ich Anlagen, welche der Bundesregierung gehören. Eigentlich sind die Monteure nur regional unterwegs, aber ich bin eigentlich bundesweit unterwegs - was nicht die Regel ist. Eine Anlage ist etwas speziell, denn sie liegt wahrscheinlich unter der Erde und dürfte nicht offiziell sein. Wenn alle zwei Monate eine Wartung dort ansteht, werde ich in einem Kastenwagen, welcher keine Fenster hat, dort hingeführt, wobei die Fahrt circa zwei Stunden dauert und wenn ich aussteige, bin ich schon in dem Gebäude. Mein Telefon muss ich vor Fahrtantritt abgeben und bekomme es erst zurück, wenn wir wieder am Abfahrtsort angekommen sind. Ich habe auch immer einen "Aufpasser" an meiner Seite. Aber es sind dort alle freundlich und wir gehen in den paar Stunden, in denen ich dort bin, auch ein bis zwei Mal zum Kaffeeautomaten in der Küche. Man kann mit den Angestellten dort ganz normal über Alltägliches sprechen. Was dort aber gemacht wird, darüber verliert keiner ein Wort.


Ich habe dort außer der Ladehalle, wo ich aus dem Fahrzeug aussteige, der Aufzugsanlage, der Kaffeeküche und der Toilette nie einen anderen Raum gesehen. Irgendwann ist meine Neugier mit mir durchgegangen und ich habe mir das Telefon meiner Frau geliehen und eine App darauf geladen, welche zurückgelegte Wege aufzeichnet. Als die nächste Wartung in der besonderen Anlage anstand, habe ich das Telefon in meiner Werkzeugtasche versteckt. Am folgenden Wochenende fuhr ich die Strecke, welche ich aufgezeichnet hatte, und kam zu einem unscheinbaren größeren Haus in einer Wohnsiedlung mitten in der Pampa - dort wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Das sollte es also sein? Zuerst konnte ich es nicht glauben, aber die Kameras rund um das Haus und die festeren Zäune im Vergleich zu den Häusern rundherum ließen schon darauf schließen, dass es diese Anlage war. Ich fuhr dann wieder heim und ärgerte mich irgendwie, weil ich mehr erwartet hatte.


Am Dienstag der Woche darauf wurde ich in die Firma beordert. Sie sagten mir, dass ein anderer Monteur in Zukunft für meine Anlagen zuständig wäre und dass ich nur mehr in der Stadt zu tun habe - ohne weitere Begründung. Jetzt mache ich Wartungen in Sozialbauten, wo in die Kabinen gepinkelt und gekotzt wird und die Anlagen generell in einem schlechten Zustand sind. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mir wahrscheinlich aufgrund meiner dummen Neugier meine Arbeitsanstellung mehr als nur verschlechtert habe. Ich bitte um Absolution und darum, wenn es da weit oben jemanden gibt, der allmächtige Entscheidungen trifft, dass dieser mich bitte wieder in meine alte Position bringen möge, in der es mir mehr als nur gut gegangen ist.

Beichthaus.com Beichte #00035688 vom 12.05.2015 um 08:12:07 Uhr in Teupitz (21 Kommentare).

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Sex-Verzicht für meine Freundin

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Trägheit Partnerschaft Lengede

Ich habe ein Problem mit meiner Freundin. Ich bin selbst Mitte 30 sie ist 10 Jahre älter, was für mich kein Problem ist. In den letzten Jahren hatte sie beruflich viel Stress und dadurch zugenommen. Teilweise wird sie sogar gefragt, ob sie schwanger ist. Mittlerweile ist es so, dass ich keinen Sex mehr mit ihr haben will/kann. Da ich sie aber liebe und denke, dass wir sonst sehr gut zusammenpassen, verzichte ich einfach auf den Sex. Das war anfangs nicht einfach. Aber daran habe ich mich gewöhnt. Ich habe ihr auch gesagt, dass sie für mich sexuell nicht mehr anziehend ist. Sie sagt aber, dass sie das Essen braucht, damit sie den Stress verarbeiten kann. Sie versucht zwar weniger zu essen, nimmt aber weiter zu.

Das eigentliche Problem ist, dass sie Sex möchte. Ich aber absolut keine Lust habe. Es ist schon so weit, dass ich das Thema Sex für mich schon so gut wie abgehakt habe. Da ich ihr nicht fremdgehe, ist es die einzige logische Lösung, ganz zu verzichten. Ich fühle mich total mies, weil ich ihr nicht gerecht werden kann. Kann mich aber auch nicht überwinden, oder gar zwingen.

Beichthaus.com Beichte #00035678 vom 10.05.2015 um 11:54:33 Uhr in Lengede (15 Kommentare).

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Muttertag ist auch für schlechte Mütter

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Hass Zorn Familie

Muttertag ist auch für schlechte Mütter
Ich hasse meine Mutter. Oberflächlich tun wir immer so, als wäre alles in Ordnung, aber tief im Inneren verstehe ich nicht, wie sie mir mit ihrem Verhalten meine ganze Kindheit kaputtmachen konnte. Ich bin jetzt selbst Mutter und gebe meinem Kind all die Liebe und Zuwendung, die es braucht. Meine Mutter hat mich nie in den Arm genommen, hat mir nie gesagt, dass ich ihr etwas bedeute. Hatte ich Probleme, sprach sie nicht mit mir, sondern blödelte mich an und bei großer Überforderung schlug sie manchmal zu. Auch als mein Vater gestorben ist, gab sie uns Kindern keinen Halt, sondern zerrte uns weg von der Familie, der gewohnten Umgebung und Freunden und zog mit uns zu ihrem neuen Lover in eine andere Stadt. Ab da war nix mehr. Sie kümmerte sich absolut nicht um uns Kinder. Dass ihr neuer Partner uns mit militärischer Strenge erzog, interessierte sie einfach nicht. Wir waren ihr scheißegal, es ging immer nur um ihre Bedürfnisse.

Heute, mehr als zehn Jahre später, ist man nett zueinander, aber ich empfinde meiner Mutter und ihrem Mann gegenüber nur Verachtung. Sie haben mich zu einem emotionslosen, höflichen Menschen erzogen. Aus Höflichkeit verbringe ich gelegentlich Zeit mit ihnen, obwohl ich das eigentlich zu 98 Prozent nicht will. Zwei Prozent sind vorhanden, weil egal, was ist, es ist immer noch meine Mutter. Ich werde ihr nie den Rücken kehren, ich werde sie aber auch niemals verstehen können. Ich hasse einfach, zu was für einem Menschen sie mich gemacht hat, und dass wir ihr so egal waren. Sie hat zugelassen, dass ihr neuer Mann uns psychisch terrorisiert. Ich hasse ihn auch. Ich hasse es, wie sie mit meinem Kind spielen und einen auf glückliche Familie machen. Ich hasse es, dass ich niemals ein richtiges Familiengefühl entwickeln konnte. Ich habe Angst, dass ich meiner Tochter ein falsches Vorbild sein werde. Und das alles nur, weil meine Mutter auf uns Kinder so geschissen hat. Vielen Dank dafür, Mama.

Beichthaus.com Beichte #00035677 vom 10.05.2015 um 10:20:19 Uhr (14 Kommentare).

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