Schreibmaschine im Zug

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Faulheit Bahn & Co.

Als meine Eltern das gemietete Haus räumen mussten, gab es viel zu entsorgen. Auch eine schwere Olivetti-Kugelkopfschreibmaschine war übrig. Da ich den Weg zur Arbeit mit der Bahn zurücklegte, war es kein Problem das Teil zu entsorgen: Einfach in einen alten Koffer gesteckt, im ICE in die Gepäckablage und dort vergessen. Auf diese Weise konnten wir die Lumpen, die wir zum Ölofen-Reinigen verwendeten, ein verschissenes Katzenklo und andere diverse Gegenstände der Bahn übereignen. Ich bereue es leider gar nicht, denn die verschissene Bahn hat mich auch oft stehen lassen!

Beichthaus.com Beichte #00035580 vom 28.04.2015 um 11:40:57 Uhr (16 Kommentare).

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Eingeschlafen auf der Zug-Toilette

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Peinlichkeit Bahn & Co. Todesfelde

Auf der Fahrt mit dem Intercity-Express war ich schon seit vierzig Stunden wach und war extrem müde. Weil ich aber keinen Sitzplatz finden konnte, ging ich auf die Toilette, wo ich einschlief. Als ich wieder aufwachte, hatte ich meine Haltestelle verpasst und lag mit meinem Kopf quasi in der Kloschüssel. Niemand bemerkte es, worüber ich heute noch froh bin, aber es tut mir leid, dass ich so lange das Klo blockiert habe.

Beichthaus.com Beichte #00035538 vom 23.04.2015 um 10:55:34 Uhr in Todesfelde (6 Kommentare).

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Anmache mit Erektion

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Verzweiflung Bahn & Co.

Ich (m/23) bin in Sachen Frauen ein richtiger Loser. Bis jetzt hatte ich noch nie eine Freundin, geschweige denn Sex. Dabei gebe ich mir wirklich Mühe. Regelmäßig bin ich in einem bekannten deutschen Frauenforum aktiv, um mir Tipps fürs Flirten geben zu lassen. Auch schaue ich mir Videos zu diesem Thema an, doch es hilft alles nichts. Sobald ich mit einer Frau ins Gespräch komme, rede ich über das Wetter und danach habe ich meine behämmerte Sprechblockade. Mir fällt einfach kein interessantes Thema ein, welches man mit Frauen diskutieren könnte. Letzte Woche zum Beispiel stieg ich in die Münchener S-Bahn ein und sah eine sehr hübsche Frau alleine auf einem Vierer. Sofort wollte ich sie ansprechen, nur hatte ich leider eine Erektion und musste mein Glied erst einmal erschlaffen lassen. Dabei fiel mir eine Diskussion ein, die ich im besagten Frauenforum las. Es ging um das Thema, was Frauen von einer Erektion halten würden. Überraschenderweise war man einstimmig der Meinung, dass man dies eher als Kompliment wertet, als angeekelt zu sein. Mein Plan war es nun, zu meiner Angebetenen hinzugehen und ihr meine Erektion zur Schau zu stellen. Hierbei wollte ich so tun, als ob ich mich schämen würde, während sie schmunzelt. Wenn alles perfekt läuft, müsste ich damit das Eis für ein gutes Gespräch gebrochen haben.

Gesagt, getan! Ich ging zu ihr und sagte "Hallo", sie erwiderte mit "Servus". Dann sagte ich "Ah, da ist er endlich, der Sommer", das sie mit "Wurde auch Zeit" konterte. Ab hier fiel mir wie sonst auch nichts mehr ein. Das Wetter ist mein einziges sicheres Thema. Nun spielte ich die Trumpfkarte "Erektion". Ich ließ meinen Penis in die Höhe ragen, mit der Hoffnung, sie würde es bemerken. Das tat sie auch. Sie starrte ein paar Sekunden darauf und ich kam ihr mit "Oh, das ist mir wirklich peinlich" entgegen. Statt aber darüber zu schmunzeln, beleidigte sie mich als Perversling und wechselte den Platz. Ich kam mir wie ein Vollidiot vor. Der Opa hinter mir meinte noch, ich sollte meine Hormone zu Hause lassen. Irgendwie waren in meinem Waggon alle gegen mich und suchte am nächsten Haltepunkt fluchtartig das Weite. Ich beichte, eine unschuldige Dame sexuell belästigt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00035494 vom 19.04.2015 um 15:42:43 Uhr (31 Kommentare).

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Der Kinderwagen auf den Gleisen

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Schamlosigkeit Boshaftigkeit Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich (m/25) habe heute am Bahnsteig eine Familie beobachtet - Mutter, Vater, drei Kinder, das kleinste davon noch im Kinderwagen sitzend. Was mir zuerst auffiel, war, dass der Vater direkt neben dem Kinderwagen geraucht hat. Der Kinderwagen stand dabei aber auch noch ziemlich nah neben dem Bahngleis, und zwar auf einer leichten Anhöhe. Ich ahnte, was jetzt gleich passieren würde. Die Eltern schienen ziemlich beschäftigt mit sich selbst und mit ihren anderen Kindern, und so merkten sie es zuerst gar nicht, wie der Kinderwagen langsam auf die Bahnsteigkante zurollte. Erst als der Kinderwagen etwa einen Meter hinunter auf das Bahngleis fiel und dies durch lautes Schreien des Kindes bekundet wurde, wurde die dämliche Mutter endlich aufmerksam. Gerade noch rechtzeitig zogen sie das Kind und den Kinderwagen vom Bahnsteig, denn zwei Minuten später kam auch schon der Zug. Dazu muss ich sagen, dass die anderen Leute die dort standen, einfach nur dumm glotzten wie Fische und keiner den Eltern zur Hilfe kam. Ich befand mich zu diesem Zeitpunkt in einem Zug, der gleich weiterfahren würde, beobachtete das ganze Geschehen also vom Zug aus. So, jetzt zu meiner Beichte: Obwohl ich erleichtert war, dass nichts passiert ist, wünschte sich ein Teil von mir dennoch, dass der Zug das Kind erfasst hätte. Zum einen, damit diesen dummen Eltern mal eine Lehre erteilt wird. Zum anderen wünschte ich mir, einfach mal wieder etwas Tnteressantes zu erleben.

Beichthaus.com Beichte #00035374 vom 01.04.2015 um 21:49:08 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Lästereien in der Bahn

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Engherzigkeit Hochmut Falschheit Bahn & Co.

Neulich bin ich in die S-Bahn eingestiegen - eine Station später stieg ein junges Mädel so um die 20 ein und setzte sich auf den Vierersitz schräg gegenüber vor mir. Zuerst dachte ich mir noch, wie hübsch sie eigentlich ist. Doch dann telefonierte sie mit jemandem und ich konnte hören, wie sie über mich herzog, dass ich fast keine Haare habe und wie erbärmlich mein Kleidungsstil wäre und dass ich wahrscheinlich Hartz-4-Empfänger bin. Ich bin 29, knapp zwei Meter groß und wiege 105 Kilo, bin sehr trainiert und Werkstättenleiter in einem Metallbauunternehmen. Mein einziges Manko ist mein mehr oder weniger fehlendes Kopfhaar, was zeitweise an mir nagt. Sie telefonierte aber wirklich so laut, dass der halbe Waggon es hören konnte. Zuerst wollte ich ihr etwas sagen, aber das Karma hatte andere Pläne. Es stieg eine Gruppe von drei Jungs ein, welche sich zielstrebig zu der Tussi setzten, welche zuerst so über mich hergezogen hatte. Sie begannen sie anzumachen, eher schon zu belästigen. Irgendwann wurde sie laut und begann zu schimpfen, weil die Jungs keine Ruhe gaben. Natürlich hätte ich einschreiten können, aber da sie nicht handgreiflich wurden, schaute ich dem Treiben zu. Irgendwann wurde es ihr scheinbar zu viel, sie heulte los und stieg an der nächsten Haltestelle aus. Die Jungs blieben sitzen und es war wieder Ruhe im Wagen. Ich beichte hiermit, dass ich eine junge Frau nicht vor der Belästigung durch ein paar halbstarke Jugendliche geschützt habe, weil sie vorher über mich hergezogen war. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035311 vom 24.03.2015 um 11:30:29 Uhr (11 Kommentare).

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