Falsche Auskunft bei der Deutschen Bahn

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Bahn & Co.

Ich beichte, dass ich ein einziges Mal in meinem Leben einer Person so richtig die Pest an den Hals gewünscht habe. Und auch noch heute, einige Jahre später, spüre ich, wenn ich an die Frau denke - das ist allerdings sehr selten der Fall, eigentlich nur dann, wenn etwas in der Art Thema ist - unbändigen Hass auf diese Ziege. Folgendes war passiert:


Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Bahntickets, die Lidl vor einigen Jahren zeitweise verkauft hat. Man konnte für wenig Geld innerhalb Deutschlands mit dem Fernzug reisen, musste Abfahrts- und Zielort eintragen. Ich bekam diese Tickets immer von meinen Eltern als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Bei einem Ticket hatte entweder mein Vater oder auch ich einen Schreibfehler untergebracht. Blöderweise war es ja untersagt, irgendwas durchzustreichen, denn das machte das Ticket ja ungültig. Die Fahrt sollte allerdings erst in einem oder zwei Monaten stattfinden. Also ging ich mit dem Ticket in die Bahnhofshalle meines Wohnorts. Dort stellte ich mich im Reisezentrum an. Ich kam an einen Schalter, und die Dame hörte sich mein Anliegen an. Sie meinte: "Da kommen Sie einfach am Tag der Abreise wieder. Dann bekommen Sie kostenlos ein neues Ticket."


Am Tag der Abreise war ich wie vor den Kopf gestoßen. Die Dame am Schalter, eine andere Frau, erklärte mir, dass das Ticket ungültig sei. Ich erklärte ihr, was die Frau mir gesagt hätte, und da hieß es dann, das täte ihr leid, die Kollegin hätte falsche Auskünfte gegeben. Ich hätte vor Wut heulen können. Recht hatte die Frau ja, so waren ja die Bedingungen für die Lidl-Tickets. Jetzt musste ich für 100 ein neues Ticket ziehen. Sparangebote gab es natürlich auch nicht mehr, wenn man am gleichen Tag abfahren will. Hätte die Ziege mir ein oder zwei Monate vorher die richtige Auskunft gegeben, hätte ich noch ein billigeres Ticket kaufen können. Am Schalter sah ich mich noch um, nach der Dame. Ich wusste noch, dass sie etwa in den Fünfzigern war und kurze, braune Haare und eine Brille trug. Es waren im Raum drei Damen, auf die das zutraf.


Danach ging mir einiges durch den Kopf. Warum hat mir die Ziege nicht direkt ein neues Ticket ausgestellt? Warum sollte ich am Tag der Abreise wiederkommen? Warum gab sie eine falsche Auskunft? Vielleicht war das eine Masche. So musste ich auf ein neues, teures Ticket ausweichen. Aber egal, auf jeden Fall war sie dermaßen inkompetent, dass ich hätte kotzen können. Auch als klar war, dass die andere Frau recht hatte, wollte ich die Dame einfach nur noch wiedererkennen. Eins hab ich gelernt: Sollte mir so etwas in der Art noch mal passieren - schriftlich geben lassen. Vielleicht hätte die Ziege dann noch eingelenkt. So war ich ja selbst blöd, dass ich das einfach so hingenommen hatte. Aber ich war in dem Moment nur heilfroh, dass ich mein Ticket behalten konnte, und dachte nicht nach. Glück für das Konto der Deutschen Bahn, Pech für mich.

Beichthaus.com Beichte #00036048 vom 29.06.2015 um 22:47:29 Uhr (6 Kommentare).

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Der Streik der Lokführer

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Aggression Hass Ungerechtigkeit Bahn & Co.

Ich bin wütend. Sogar sehr! Die Lokführer meinen, sie müssten mal wieder streiken. Wozu das Ganze? Ich hatte vor am Wochenende wegzufahren, um mich mit meinen Freunden zu treffen. Aber jetzt macht mir der Streik einen Strich durch die Rechnung. Ist das fair?! Warum bestrafen sie Leute, die überhaupt nichts mit ihrem Gehalt zu tun haben? Was macht das bitte für einen Sinn? Ich habe lange darauf gespart, das lange Wochenende mit meinen Freunden wegzufahren und ich habe mich schon sehr gefreut. Im Moment würde ich mich wirklich unheimlich gerne an den Leuten rächen, die für den Mist verantwortlich sind. Aber das Einzige, was ich machen kann, ist hier zu sitzen und mich darüber aufzuregen!

Beichthaus.com Beichte #00035742 vom 18.05.2015 um 20:50:40 Uhr (27 Kommentare).

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Das Mädchen am Bahnhof

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Begehrlichkeit Bahn & Co. Hüllhorst

Ich (m/19) fahre jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit und muss auch jeden Tag in den Anschlusszug umsteigen. Nun ist es so, dass ein Mädchen täglich das Gleiche tut und ich verfolge sie immer wieder aufs Neue. Ich warte, bis sie aussteigt, und laufe hinter ihr her, bis zum anderen Gleis. Dort steige ich auch immer in das gleiche Abteil, nur um sie zu betrachten. Sie ist nicht sonderlich hübsch, aber das Gesamtpaket - ich weiß nicht, das ist verdammt schwer zu beschreiben. Ich bin außerdem auch glücklich mit meiner Freundin zusammen und würde sie niemals betrügen. Außerdem wäre ich eh zu feige, das Mädchen am Bahnhof anzusprechen - aber ich schaue eben gerne hin.

Beichthaus.com Beichte #00035653 vom 07.05.2015 um 05:05:28 Uhr in Hüllhorst (10 Kommentare).

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Der Mobber in der Bahn

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Feigheit Bahn & Co.

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich zu unfähig war, um bei einem Mobbing-Streit zwischen Kindern einzuschreiten. Ich fuhr gestern Mittag wie gewohnt im Bus nach Hause und hatte beide Kopfhörer im Ohr. Vor mir saß ein kleiner Junge mit mehreren Rucksäcken, so weit so gut. Gegen Ende der Fahrt kam dann von hinten vom Bus ein "Cooler", der dann anfing, den kleinen Jungen zu mobben. Beide so etwa 12-13 Jahre alt. Ich dachte, die beiden spielen nur, aber als dann der Mobber den Arm des kleinen Jungen zwischen zwei Sitze klemmte, war mir klar, dass es sich um Mobbing handelt. Daraufhin habe ich dann meine Kopfhörer rausgetan und den Mobber böse beobachtet, er hat das auch wahrgenommen.


Bei der nächsten Haltestelle musste der kleine Junge - und ich - raus, und ich sprach den Mobber noch an, ob er denn jetzt stolz sei - was er natürlich bejahte. Ein anderer hat dem Mobber allerdings noch die Tasche geklaut und sie aus dem Bus gezogen, was im Endeffekt die gesamte Strafe für ihn war. Mittlerweile bereue ich echt, nicht früher hingehört zu haben und hinterher andere Maßnahmen ergriffen zu haben. Ich hätte beispielsweise die Tasche noch weiter wegschleppen können, sodass der Mobber den Bus verpasst hätte und ihm dann ein Gespräch aufzwingen können. Dann hätte ich mir seinen Namen geben lassen und sowohl die Eltern als auch die Schule benachrichtigen können. Hoffentlich begegne ich dem Typen noch einmal, damit ich meinen Plan dann auch umsetzen kann.

Beichthaus.com Beichte #00035638 vom 05.05.2015 um 01:23:47 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gespreizte Beine in der Bahn

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Engherzigkeit Ignoranz Manie Bahn & Co.

Ich (m/31) beichte, dass ich ein echter Manspreader bin. Ich spreize die Beine immer ziemlich weit, weil das tatsächlich einfach bequem ist und mir ist es auch egal, was andere Leute darüber denken. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich in der Straßenbahn dadurch oft zwei Sitze für mich beanspruche. Mir ist es da auch egal, wenn andere Leute stehen. Wenn ältere Leute da sind, mache ich natürlich Platz, das ist keine Frage, aber ansonsten stehe ich liebe selbst, als mich so einzupferchen.

Beichthaus.com Beichte #00035609 vom 01.05.2015 um 14:52:59 Uhr (9 Kommentare).

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