Der Rasierer meines Stiefbruders

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Ekel Rache Zorn Familie

Manchmal rasiere ich mir meine Eier mit dem Rasierer meines Stiefbruders. Aber auch wirklich immer nur die Eier. Fürs Gesicht verwende ich meinen eigenen, wäre ja auch eklig, den für meinen Sack und mein Gesicht zu benutzen! Ich kann meinen Stiefbruder einfach nicht ausstehen. Er ist unfreundlich, verkriecht sich in seinem Zimmer und isst mir das Essen weg. Und da er mir so sehr auf den Sack geht, ist das ein guter Weg, meinem Zorn ihm gegenüber ein Ventil zu geben. Ich trimme meine Haare auch gar nicht, um sie schon vorher etwas zu kürzen und die Rasur dann weit weniger kompliziert als auch haarig zu machen. Ich rasiere dann einfach drüber und wasche die Haare einfach lustlos aus, wobei die Hälfte drin hängen bleibt. Es ist ihm noch nicht aufgefallen, ich mache das jetzt schon ungefähr ein halbes Jahr lang und habe auch nicht vor, damit aufzuhören. So kann ich meinen eigenen Rasierer quasi sauber halten. Ich hoffe, das wird man mir verzeihen, schließlich ist er ja selbst schuld.

Beichthaus.com Beichte #00035827 vom 30.05.2015 um 22:39:20 Uhr (11 Kommentare).

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Das Smartphone des reichen Schnösels

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Diebstahl Lügen Arbeit

Ich arbeite in einem Hotel, in dem heute ein Gast, der mir von Anfang an unsympathisch war, sein teures Smartphone vergessen hast. Durch Zufall habe ich es auf dem Klo entdeckt, wo es auch schon lautstark klingelte. Gleichzeitig erreichte uns im Hotel ein Anruf von eben diesem Gast. Anstatt ihm zu melden, dass das Telefon aufgetaucht ist und nicht, wie von ihm vermutet, im Taxi auf dem Weg zum Flughafen vergessen wurde, untersuchte ich, für wie viel Geld man so ein Prachttelefon wohl verkaufen könnte. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich das Telefon erst einmal auf dem Klo liegen gelassen habe, es aber wahrscheinlich morgen in irgendeinem An- und Verkauf-Laden verticken werde.

Beichthaus.com Beichte #00035817 vom 29.05.2015 um 18:04:23 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Schleimige Mikrowellen-Pizza

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Manie Ernährung

Schleimige Mikrowellen-Pizza
Ich bin absolut ärmlich aufgewachsen. Ich habe oft verfaulte Lebensmittel gegessen - mit anschließenden Magenkrämpfen. Und habe steinhartes Brot geraspelt, um es als Paniermehl roh zu verzehren. Heute würden mich die meisten allerdings als wohlhabend bezeichnen. Ich beichte hiermit, dass ich trotz meiner hervorragenden Kochkünste und der überteuerten Lebensmittel aus der Bioecke ab und zu eine Fungi-Tiefkühlpizza kaufe, um diese in die Mikrowelle zu stecken und danach ihren schleimigen Belag mit einem Löffel zu verzehren und sie anschließend zusammenzuklappen und sie wie ein wabbeliges Brot zu essen.

Meine Frau sieht mich bei diesem seltenen, aber immer wieder vorkommenden, Ereignis angewidert an und weist mich darauf hin, dass wir auch einen Backofen besitzen oder uns eine Pizza bestellen könnten. Doch ich esse diese Pizza so, weil ich sie so lieben gelernt habe. Sie war in meiner Kindheit das Leckerste, was ich zum Essen bekam und da wir keinen Backofen hatten, kannte ich nur die schleimige Mikrowellenvariante. Und die Macht der Gewohnheit treibt mich ab und zu noch heute dazu, mir eine schleimige Mikrowellenpizza zu genehmigen. Ich bitte um Absolution für dieses vermutlich für Außenstehende widerliche Spektakel.

Beichthaus.com Beichte #00035812 vom 29.05.2015 um 02:31:59 Uhr (24 Kommentare).

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Waschverrückte Gesellschaft

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Unreinlichkeit Ekel Faulheit Schamlosigkeit

Ich (m/25) beichte, dass ich seit ein paar Jahren fast nichts mehr in puncto Sauberkeit mache. Ich habe es noch nie gemocht, mich zu waschen und zu duschen etc. Ich habe es als Jugendlicher schon möglichst lange herausgezögert. Als ich mit 20 zum Studieren umgezogen bin, ist es extremer geworden. Ich bin einfach zu faul. Ich sehe den Sinn nicht darin. Klar, man will gepflegt sein, aber mir ist das egal. Anfangs habe ich so circa ein bis zwei Mal die Woche geduscht. Um mich an den duschfreien Tagen zu waschen, bin ich zu faul. Ich nehme nur Deo. Die Haare habe ich mir ganz kurz rasiert, damit sie nicht so schnell fettig werden. Zum Zähneputzen bin ich auch zu faul. Die Zahnbürste habe ich nur selten benutzt und als sie abgenutzt war, habe ich sie weggeworfen und einfach keine Neue mehr gekauft. Seit ca. vier Jahren putze ich mir die Zähne gar nicht mehr. Ich habe dann auch angefangen, die Abstände zwischen den Duschen zu verlängern. Ich dusche nur noch etwa zwei Mal im Monat, mehr ist absolut nicht drin. Viele denken jetzt vielleicht, wie eklig das ist und vielleicht stimmt das ja auch, aber es ist mir eigentlich egal.


Ich weiß, dass ich schwitze und dass man den Schweiß riechen kann, weil ich ja auch meine Klamotten nicht mehr wasche, sondern nur noch mit Deo einsprühe. Meine Kopfhaut glänzt vom vielen Fett und ich habe Schuppen ohne Ende, egal, auch wenn es juckt. Meine Zähne sind total gelb und teilweise braun und ich habe Karies, Mundgeruch und kann kein Eis mehr essen, weil die Kälte wehtut. Ich werde natürlich auch von anderen Leuten angesprochen auf meine Ungepflegtheit und im Bus setzen sich die Leute oft weg, aber ich habe auch einen Kumpel, ein Kommilitone, der es ähnlich hält wie ich. Ich bekenne mich zu meiner Faulheit und ich weiß, dass es meiner Gesundheit schadet, aber ich will trotzdem nichts ändern, weil ich mich wohlfühle. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht für unsere waschverrückte Gesellschaft gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00035804 vom 27.05.2015 um 21:58:26 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Macho und das Pussy Taxi

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Rache Peinlichkeit Fremdgehen Auto & Co. Ex

Ich muss heute mal eine klassische Racheaktion beichten. Mein jetziger Ex war auf den ersten Blick ein echter Traum. Er war sehr muskulös, sehr hübsch, intelligent und witzig. Ich habe ihn wirklich sehr geliebt, auch wenn mir nach geraumer Zeit auffiel, dass er nicht ganz so koscher war, wie es zunächst den Anschein hatte. Er hing viel an seinem Telefon, und bald bekam ich mit, dass seine Chatkontakte fast ausschließlich weiblich waren. Natürlich beteuerte er, dass da rein gar nichts lief, und ich mir keine Sorgen machen sollte, das wären alles nur Freundinnen von früher.
Eines schönen Tages fiel jedoch eines meiner Seminare aus, und ich wollte ihn von seiner Arbeit im Fitnessstudio abholen. Dort sagte mir die Rezeptionistin, dass er irgendwo in der Gegend herumschwirrte, ich solle doch mal in seinem Büro nachsehen, oder in der Umkleide. Lange Rede, kurzer Sinn, ich erwischte ihn nach einiger Suche unter der Dusche in der Damenumkleide, wie er es einem dieser typischen Fitnessgirls mit dem Mund machte. Ich trennte mich enttäuscht von ihm, nur um wenig später zu hören, dass er eine Menge Unsinn über mich erzählte. Ich sei prüde, frigide, undankbar, und ließe mich gehen. Außerdem plauderte er eine Menge sexueller Details aus, die erstens so nicht stimmten, und mich zweitens in ein so ungünstiges Licht rückten, dass er wohl dachte, er könne seine Fremdgeherei damit rechtfertigen. Eine Weile ignorierte ich es tapfer, aber dann nervte es mich zu sehr, und ich sann auf Rache.


Sein ganzer Stolz war ein weißer Audi A6, den er jedes zweite Wochenende auf Hochglanz polierte. Ich schnappte mir also eine gute Freundin, die im Autohaus arbeitete, und wir schritten eifrig zur Tat. Sie besorgte ein kitschiges grellpinkes Pinguin- und Entendekor, was wir ihm in der Nacht nach seiner Autopflege liebevoll auf die gesamte Karre pappten. Es sah wirklich niedlich aus - und er schimpfte wie ein Rohrspatz, als er es entdeckte. Er verbrachte wohl den gesamten Nachmittag damit, es wieder zu entfernen. Ich dachte, es ihm genügend heimgezahlt zu haben, und auch, dass er das Ganze sportlich nehmen würde. Stattdessen wurde er regelrecht aggressiv mir gegenüber, drohte mir, mich wegen Sachbeschädigung anzuzeigen, packte mich am Arm und schüttelte mich. Ich war echt schockiert und froh darüber, dass meine Nachbarn das Ganze mitbekamen und einschritten. Anschließend ging ich zum Arzt und ließ mir das handförmige Hämatom am Arm dokumentieren, was er hinterlassen hatte.


Ab da wollte ich es ihm jedoch wirklich heimzahlen. Ich mobilisierte also wieder die besagte Freundin und in einer Nacht, bevor er sich mit irgendeinem seiner vielen Mädchen treffen wollte, beklebten wir - mithilfe einiger anderer Leute - sein Auto komplett mit pinkfarbener Folie. Außerdem verwendeten wir darauf noch ein Herzchendekor und den schwarzen Schriftzug "Pussy Taxi", mit einem weiteren Herzchen als I-Punkt. In der Kürze der Zeit war die Folierung zwar alles andere als perfekt, aber es sah aus der Ferne ganz gut aus. Ich klemmte ihm zum Abschluss einen Zettel unter den Scheibenwischer, dass ich ihn unverzüglich wegen Körperverletzung und Verleumdung anzeigen würde, sollte er noch einmal irgendwelche Geschichten über mich herumerzählen, oder es gar wagen, bei mir zu Hause aufzukreuzen, und mich herumzuschubsen. Seine Reaktion war wirklich rumpelstilzchenmäßig. Er bekam die Folie im Anschluss, und ganz im Gegensatz zu dem Pinguindekor, beim besten Willen nicht einfach so ab, und fuhr auch eine Weile so herum. Sein Date hat er übrigens abgesagt, anstatt einfach zu behaupten das wäre ein Scherz seiner Kumpels, oder mal mit dem Bus zu fahren.

Beichthaus.com Beichte #00035801 vom 27.05.2015 um 14:23:40 Uhr (17 Kommentare).

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