Der notgeile Schwager

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Ehebruch Falschheit Verzweiflung Feigheit

Ich (w/22) beichte, dass ich zu meiner Schwester seit Jahren nicht ehrlich bin. Ich habe vor drei Jahren bei meinem Schwager übernachtet, was sie auch weiß. Was sie aber nicht weiß, ist, dass er mir gesagt hat, dass er was von mir will, und dass er versucht hat, in dieser Nacht was mit mir zu haben. Ich habe das nicht zugelassen und bin danach auf Abstand gegangen. Lange Zeit kam nichts mehr, bis vor einem Jahr - ich habe auf meine Neffen aufgepasst, und hatte zu dieser Zeit gerade eine schwierige Situation mit meinem damaligem Freund. Als mein Schwager zurückkam, habe ich mit ihm darüber gesprochen, er meinte, das wird schon wieder. Ich wollte dann gehen und er hat mich zu Tür gebracht, gab mir zum Abschied eine Umarmung und meinte dann, ich solle es machen wie mein damaliger Freund und einfach mit ihm, also meinem Schwager, rummachen. Ich bin dann wieder auf Abstand gegangen. Wieder war Ruhe und nun wohne ich derzeit wieder bei meiner Mutter, am Wochenende war er hier, weil wir mit Freunden etwas getrunken haben, da sollte er mit bei mir schlafen. Ich bin drei Stunden vorher schlafen gegangen und wurde später dann wach, weil etwas an meiner Brust war - er.


Ich habe ihm direkt gesagt, er solle das lassen, er ist mit meiner Schwester verheiratet und ich habe kein Interesse daran. Nun fühle ich mich schlecht, da ich meiner Schwester immer noch nichts davon erzählt habe. Die beiden sind seit 12 Jahren zusammen. Seit knapp einem Jahr hat sie Krebs und sie haben zwei Kinder. Sie liebt ihn über alles, ich habe Angst, dass sie mir nicht glaubt - und wenn doch, dass sie nicht die Kraft dafür hat. Ich möchte sie einfach nicht verletzen! Ich bringe es einfach nicht übers Herz, ihr das zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00034406 vom 25.11.2014 um 00:01:29 Uhr (7 Kommentare).

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Hilfe bei einer Vergewaltigung

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Missbrauch Gewalt Ungerechtigkeit

Ich (w/19) beichte, dass ich meinen Glauben an die Gesellschaft verloren habe und dass ich ein Mädchen ihrer Situation noch länger aussetzen musste. Ich ging abends allein zum Hauptbahnhof, es war auch sehr ruhig und dann hörte ich erstickte Schreie und ein Klatschen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00034405 vom 24.11.2014 um 23:14:26 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Die ungerechtfertigte Mathenote

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Rache Ungerechtigkeit Schule Wernigerode

Ich habe mich in der neunten Klasse der Realschule an einer Lehrerin gerächt. Wir hatten eine Klausur in Mathe - Mathe ist und war "mein" Fach. Ich habe später das allgemeine Abitur nachgeholt und studiere jetzt Mathematik. Wir schrieben die Klausur in der Aula und dem Jungen vor mir fiel sein Blatt herunter. Ich habe es aufgehoben und ihm gegeben. Die Lehrerin sah nur die zweite Hälfte der Aktion und hat uns beiden eine Sechs verpasst. Sofortige Verteidigungsmaßnahmen von anderen, die gesehen hatten, dass ich es nur aufgehoben hatte, wurden niedergemacht. Sie war nicht sauer, sagte nur "Mir tut es ja auch leid, aber es geht nicht anders. Beim nächsten Test macht ihr das eben wieder wett." Leider hatte ich dann statt einer 2 eine 3 auf dem Zeugnis stehen, mit dem ich mich dummerweise bewerben musste! Ich habe es ausgerechnet - ohne diese Sechs wäre es mit den anderen Noten eine Zwei gewesen. Die Rache geschah gemeinsam mit dem anderen Jungen - wir verstanden uns auch privat gut. Wir hatten beschlossen, dass wir dabei aber keinem Dritten schaden wollten. Also haben wir ihren Hund vor einem Laden "gekidnappt," als wir zufällig des Weges gegangen sind (Kleinstadt, man trifft sich häufiger). Erst am nächsten Tag haben wir ihr den Hund wieder übergeben. Wir hatten ihn angeblich gefunden und das hat sie uns auch geglaubt, wir bekamen beide 20 Euro von ihr in die Hand gedrückt. Das Geld war uns total egal, wir wollten ihr schließlich nur eine Lektion erteilen.


Heute finde ich es dämlich von mir, mich gerächt zu haben, weil ich mittlerweile, als Erwachsener, nichts von Rache halte. Ich denke mir immer: "Wer sich mit seiner Macht so brüsten muss, hat woanders Defizite." Die Lehrerin lebte, mit Anfang 50, noch bei Muttern. Heute ist sie längst pensioniert und lebt wohl immer noch ganz alleine. Aber wenn ich daran denke, wie seltsam und weltfremd sie oft wirkte, wundert mich das irgendwie auch nicht. Irgendwie tut mir so jemand einfach leid.

Beichthaus.com Beichte #00034402 vom 24.11.2014 um 20:41:49 Uhr in Wernigerode (3 Kommentare).

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Dicke Menschen ohne Maß

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Verschwendung Maßlosigkeit Hass Zorn Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass mich fette Menschen zur Weißglut treiben. Ich möchte betonen, dass dies ausschließlich für Dicke gilt, die durch wenig Sport und falsche Ernährung hervorgebracht werden, nicht für Kranke, die unter dem Nebeneffekt leiden. Deswegen mache ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034399 vom 24.11.2014 um 16:09:58 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Sind Förderschüler schlechte Menschen?

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Misstrauen Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Zwei schlechte Erfahrungen innerhalb kürzester Zeit haben mich zu einem Menschen werden lassen, der nun extreme Vorurteile gegenüber Förderschülern hat. Förderschüler A fing in unserem Betrieb nach dem Erwerb des Abschlusszeugnisses der Förderschule eine Lehre als Maurer an. Seine aggressive Art gegenüber anderen machte sich schnell bemerkbar - man musste ihn nur "schief" ansehen und schon hatte man fast die Faust im Gesicht. Sobald man ihn belehrte - was nun mal so ist, wenn man in der Ausbildung ist, man muss den Beruf ja noch erlernen - wurde er aggressiv und bedrohte sein Gegenüber. Auch außerhalb der Arbeit, beispielsweise in den Pausen, musste man höllisch aufpassen. Nach der Probezeit flog er, denn trotz mehrfacher Verwarnung tat sich da nichts. Und schwer geistig zurückgeblieben war der sicher nicht. In der Berufsschule hatte er keine Probleme bei den Tests und kam gut mit.

Förderschüler B war der Fall, der mich persönlich mehr betraf, denn er war der Freund meiner Tochter. Als Vater einer Tochter ist man ja eh besorgt und sie war erst fünfzehn Jahre. Aber trotzdem muss man jedem eine Chance geben, Förderschüler heißt ja nicht, dass er ein schlechter Mensch ist. Leider war dieser ein schlechter Mensch. Trotz seiner 17 Jahre benahm er sich wie ein kleiner, trotziger Junge. Meine Tochter chattet gerne mal mit Schulfreunden auf der Seite der Schule. Mehrfach hörten wir ihn brüllen, mit wem sie da am Schreiben sei. Er verbot ihr, sich ohne ihn mit Freundinnen zu treffen und müllte bei uns alles zu - wir haben ihm gesagt, dass er durchaus an den Kühlschrank darf, wenn er Hunger hat. Aber zu blöd oder zu faul zu sein, um eine leere Käsepackung in den Müll zu schmeißen, das muss man erst mal schaffen. Wenn man ihn darauf ansprach, wurde er garstig. Er war leider unglaublich blöde und sozial behindert. Meine Tochter sollte ihm dann seine Sachen wegräumen.

Da meine Tochter ja noch nicht volljährig ist und ich festgestellt habe, dass sie im Umgang mit ihm unsicherer und unsicherer wurde, habe ich ihn darauf angesprochen. Sachlich, aber direkt. Daraufhin hat er mir eine Platzwunde verpasst. Das nahm dann meine Tochter auch zum Anlass, sich zu trennen. Zum Glück blieb der Typ dann von ihr fern.
Seine Bildung und seine Ansichten regten mich teilweise auch auf - er war wie der Pöbel, der auszieht, um einem verdächtigten Vergewaltiger den Garaus zu machen. Alles nahm er für bare Münze, er hat mit einem "Kumpel" den Schriftzug "Kinderschänder gehören vergast" auf einer Mauer platziert. Seither - die Geschichte mit der Tochter ist ein knappes Jahr her - traue ich Sonderschülern erst einmal nicht über den Weg. Wenn ich sie besser kenne, dann kann sich das ändern, aber zunächst bin ich misstrauisch. Während ich beispielsweise Menschen mit Down Syndrom sehr positiv begegne, denn die sind einfach unglaublich nett, aber Förderschüler wirken auf mich oft sozial behindert. Diese beiden Fälle waren nicht das erste Mal, dass ich das dachte, aber bisher bekam ich es einfach nicht persönlich damit zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00034392 vom 23.11.2014 um 16:57:15 Uhr (15 Kommentare).

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