Die fanatischen Sportler

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Zorn Hass Vorurteile Sport

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich Sportler hasse, und zwar zutiefst! Ausgenommen sind hier allerdings Hockey und Brettsportarten. Vorneweg, ich bin weder fett noch unansehnlich, aber diese verdammten "vitalen" Fitnessgurus gehen mir gewaltig auf den Sack! Seien es diese Möchtegern-Fahrradprofis, die nach Feierabend ihren tollen Overall anziehen und sich auf das 3000 Euro Fahrrad setzen und den Autofahrern auf die Nerven gehen, oder die gesundheitsbewussten Jogger, die abends an meinem Haus vorbeilaufen und mir stets einen verächtlichen Blick zuwerfen, wenn ich mit Bier und Zigarette auf der Terrasse sitze. Aber am allermeisten hasse ich die Typen, die vier Mal in der Woche im Fitnessstudio sind und ihre Muskeln lieben wie einen Bruder.


Diesen Hass habe ich aber erst nach und nach entwickelt, als so einer bei uns angestellt wurde. Er ist von der Sorte Selbstdarsteller, fährt einen geleasten 5er BMW und trägt am liebsten Tanktops. Morgens darf ich mir jeweils Geschichten anhören, wie hart er am Tag zuvor wieder trainiert hat und wie und warum er seinen Trainingsplan anpassen will. Alle möglichen Desinteressebekundungen meinerseits halten ihn leider auch nicht davon ab. Typen von dieser Sorte sind die größten Kotzbrocken und Machos. Und natürlich haben sie auch weibliche Gegenstücke, die ich in meinem Weltbild auch unter "verhasst" einordne - nur das diese die "arrogante Schlampen" sind. Und nein, ich bin kein neidischer Loser, der keine abkriegt. Vielleicht nicht so oft, wie ein typischer Macho, dafür aber seelisch stabile Mädels. Mein Lebensstil mag nicht halb so gesund sein, wie der eines Sportlers - und ich werde daher wohl auch etwas früher abdanken, als dieses Pack. Aber um gesund zu sterben, ist das Leben ja auch zu schade. Ich bitte also um Absolution für meinen Hass auf Menschen, die meist nur etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Beichthaus.com Beichte #00032032 vom 11.10.2013 um 16:01:28 Uhr (17 Kommentare).

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Stichhaltige Rache

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Rache Boshaftigkeit Zorn Familie

Ich (w/28) kann meine Schwägerin nicht ausstehen. Sie ist total egoistisch, hält sich für eine Königin und will immer nur das Beste von allem - aber selbst etwas geben kommt nicht infrage. Mein Mann meint, sie wäre als Kind schon so gewesen und hätte nie irgendetwas geteilt. Ein Beispiel war eine Reise, die wir als Geschenk für meine Schwiegereltern geplant hatten. Natürlich war es so geplant, dass mein Mann und ich die Hälfte der Kosten zahlen und die Beiden die andere Hälfte übernehmen. Aber nein - Madame jammert die ganze Zeit, wie unfair das doch wäre, da wir beide Vollzeit arbeiten, während sie doch nur halbtags arbeiten geht, und nur ihr Mann den ganzen Tag schuftet. Dabei verdient mein Schwager übrigens so gut, dass beide zusammen ungefähr auf den gleichen Lohn kommen dürften, wie mein Mann und ich. Aber die größte Frechheit war, dass sie einmal bei uns übernachteten und sich erst einen Tag vorher ankündigten - sie gingen einfach davon aus, dass wir am Wochenende nichts zu tun hätten. Noch dazu beschwerte sie sich permanent!


Ihr passte das Gästezimmer nicht, das wir auf die Schnelle noch geputzt und aufgeräumt hatten - schließlich könne sie auf keinen Fall in einem Zimmer schlafen, das nach Osten zeigt, dann scheint ja am Morgen die Sonne rein. Aber die Jalousie kann sie auch nicht komplett runterziehen, da dann nicht genug Luft in den Raum kommt. Und überhaupt ist die Wandfarbe auch nicht passend, denn die regt sie zu sehr auf. Noch dazu wurden wir dann als unverschämt hingestellt, weil wir ihnen nicht unser Bett angeboten haben! Zum Glück wies mein Mann sie dann zurecht, dass sie gefälligst Ruhe geben solle, oder sie könne draußen schlafen. Sie war zwar beleidigt, aber endlich ruhig. Mein Schwager war offensichtlich peinlich berührt, doch wie immer traute er sich nicht, ihr zu widersprechen.


Am nächsten Morgen ging es dann munter weiter. Sie hatte furchtbare Rückenschmerzen von ihrem Gästebett, die Vögel haben zu laut gezwitschert und der Kaffee war nicht koffeinfrei. Die Brötchen, die extra frisch vom Bäcker kamen schmeckten ihr nicht und wir hätten gefälligst Pflaumenmus kaufen sollen, da wir ja wussten, dass sie es gerne isst. Als wir dann im Gegenzug einmal bei den beiden übernachteten, tat sie allerdings so, als wäre das ein unzumutbarer Aufwand, obwohl wir extra einen Monat vorher gefragt hatten. Wir schliefen dann in einem staubigen und komplett zugemüllten Schlafzimmer - schließlich hatte sie keine Zeit gehabt, um aufzuräumen. Nur zur Erinnerung, sie arbeitet nur halbtags und hat auch keine Kinder oder geht ehrenamtlichen Tätigkeiten nach. Am nächsten Morgen kam sie auch nicht auf die Idee, mal aufzustehen und Frühstück zu machen - wie sich das für Gastgeber gehört - sondern sie lag bis Mittags im Bett und scheuchte stattdessen ihren Mann raus. Das Frühstück fiel bescheiden aus, denn sie hatte es auch nicht geschafft, mehr zu kaufen, als eine Tüte Brötchen zum Aufbacken und ein Stück Butter.


Als wir dann vor einiger Zeit auf einer Familienfeier waren, übernachteten alle Gäste in dem Gasthof in Gästezimmern. Da sah ich endlich eine Möglichkeit, um meiner Schwägerin eins auszuwischen. Nicht weit von dem Gasthof entfernt war ein Teich, der regelmäßig von riesigen Mückenschwärmen umgeben ist. Und meine Schwägerin hasst Mücken! Sie ist immer diejenige, die zuerst gestochen wird. Unter dem Vorwand, vor der Feier noch einen kleinen Spaziergang zu machen, ging ich zu dem Teich - natürlich mit entsprechend langer Kleidung, damit ich nicht selbst von den Mücken gestochen werde. Dort fing ich dann etliche der Mücken ein und verstaute sie in Gläsern mit Deckel, die ich mir zuvor besorgt hatte. Ich erkundigte mich, in welchem Zimmer meine Schwägerin übernachten würde und schmuggelte die Mücken während der abendlichen Feier in den Raum. Dann wartete ich den restlichen Abend gespannt darauf, dass meine Schwägerin zu Bett gehen würde. Schließlich verließ sie, wie üblich, als eine der Ersten die Feier, denn sie braucht ja ihren Schönheitsschlaf. Ungefähr eine viertel Stunde später kreischte sie von oben, dass ihr Mann gefälligst sofort kommen solle. Am nächsten Morgen war sie völlig zerstochen und kratzte sich permanent, die Mücken hatten ganze Arbeit geleistet. Es tut mir nur für meinen Schwager leid, der zwar nur zwei oder drei Stiche abbekommen hat, aber die ganze Nacht Mücken jagen und sich ihr Gejammer anhören musste. Und für die Mücken, denn die haben das Ganze leider nicht unbeschadet überstanden.

Beichthaus.com Beichte #00032003 vom 06.10.2013 um 01:53:20 Uhr (25 Kommentare).

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Einbruch aus Langeweile

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Dummheit Diebstahl Waghalsigkeit Nachbarn Kinder Borken

Vor ungefähr zehn Jahren wussten meine beiden Schwestern und ich (w/19) nicht, was wir machen sollten. Wir überlegten hin und her, bis ich dann auf die Idee kam, in das Haus unseres Nachbarn zu gehen. Wir wussten, dass sie an diesem Tag weggefahren waren, und hatten auch das Pärchen, dass die obere Etage gemietet hatte, beobachtet, wie sie das Haus verließen. Da wir oft mit dem Nachbarsjungen spielten, wussten wir auch, dass irgendwo ein Notfall-Schlüssel in der Nähe der Tür deponiert war. Wir hatten unheimlich viel Spaß beim Suchen, bis wir den Schlüssel dann tatsächlich fanden - unter der Fußmatte. Also gingen wir in das Haus und sahen uns in den verschiedenen Zimmern um, und weil es so aufregend war, beschlossen wir, auch noch ein Andenken mitzunehmen. Jede von uns suchte sich also eine Kleinigkeit aus, steckte sie ein und wir verließen das Haus wieder. Gerade, als wir das Grundstück verlassen hatten, kam das Pärchen zurück. Ich bitte um Absolution für unsere Dummheit und dafür, dass wir einfach dort hineinspaziert sind und uns dann auch noch an ihrem Besitz bedient haben. Es war unheimlich leichtsinnig, schließlich konnten uns alle sehen, und wenn wir auch nur ein paar Minuten länger dort gewesen wären, hätten uns die Mieter erwischt. Die Aktion war total dämlich und es tut mir immer noch leid.

Beichthaus.com Beichte #00032002 vom 05.10.2013 um 19:06:01 Uhr in 46325 Borken (6 Kommentare).

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Die Brüste meiner Freundin

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Begehrlichkeit Dummheit Selbstsucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mich wohl bald von meiner Freundin trennen werde. Aber fangen wir mal von vorne an. Schon immer fand ich Frauen mit größeren Brüsten attraktiver als Frauen mit kleineren Brüsten. Dementsprechend sieht es auch bei meiner aktuellen Freundin aus. Und nein, ich bin kein oberflächlicher Trottel, der nur darauf Wert legt - aber ein paar konkrete Vorstellungen zum Aussehen seines Partners hat ja wohl jeder. Jedenfalls erzählt sie mir jetzt seit einiger Zeit davon, dass sie gerne eine Brustverkleinerung machen möchte. Natürlich habe ich darauf nicht sehr erfreut reagiert - und einen wirklichen Grund hat sie mir auch nicht genannt. Sie gefallen ihr einfach nicht - super Begründung. Ich habe also versucht, ihr klar zu machen, dass mir die Idee überhaupt nicht gefällt, aber natürlich stempelt sie mich als oberflächlich ab und meint, dass ich nur auf ihr Äußeres achte. Nach einer weiteren Diskussion habe ich sie dann gefragt, ob ich ihr auch noch gefallen würde, wenn ich nicht mehr trainieren würde. Wisst ihr, was sie geantwortet hat? Das sei ja etwas ganz anderes! Ja, ist klar. Und dann will sie dafür auch noch unser Konto plündern, auf dem wir das Geld für unseren Urlaub angespart haben. Ich könnte ausrasten. Ich werde auf jeden Fall weiterhin versuchen, ihr diese Idee auszureden, aber, wenn sie das wirklich macht, bin ich weg. Tut mir leid, aber sie kann doch nicht einfach ihren Körper so zurichten und dann auch noch unseren Urlaub dafür in den Sand setzen.

Beichthaus.com Beichte #00031983 vom 01.10.2013 um 18:35:18 Uhr (28 Kommentare).

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Notgeile Trunkenbolde

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Dummheit Trunksucht Schamlosigkeit Boshaftigkeit

Ich möchte beichten, dass ich ein oberflächlicher, notgeiler Trunkenbold bin. Doch dazu später mehr. Es begann an einem Samstagabend. Ich wurde von einer Arbeitskollegin eingeladen, die ich schon seit vielen Jahren kenne und die für mich eine Art Schwester geworden ist. Naja, auf jeden Fall war der Plan, dass wir bei ihr vorglühen und dann zu der nahegelegenen Partymeile fahren. Neben mir hatte sie noch zwei ihrer Freundinnen eingeladen, die ich auch schon kannte. Nach ein paar Flaschen Bier und Wein zogen wir dann los, um feiern zu gehen. In einer Kneipe traf ich dann schließlich einen alten Kumpel, mit dem ich ein paar Bierchen zischte. Als wir dann alle gut dabei waren - oder fast schon zu gut - zeigten die beiden Freundinnen meiner Kollegin Interesse an meinem Kumpel und mir. Meine Kollegin war derweil unterwegs, um andere Freunde zu treffen. Besoffen, wie wir waren, hatten wir es uns zum Ziel gesetzt, schlanke Frauen klarzumachen, die doch bitte aussehen sollten wie Models. Doch statt dann nett darauf hinzuweisen, dass wir an den beiden Mädels kein Interesse haben, ließen wir sie bösartig abblitzen. Wir wiesen sie darauf hin, dass ihr Körperbau uns zu kräftig erscheint, und schaukelten das hoch. Ich beichte, dass wir oberflächlich, arrogant und selten dumm waren und mir das im Nachhinein fürchterlich leidtut. Wir hatten einfach zu viel getrunken. Das Ende vom Lied war übrigens, dass wir in ein nahegelegenes Laufhaus gerannt sind - und das, obwohl wir die beiden wahrscheinlich hätten abschleppen können.

Beichthaus.com Beichte #00031977 vom 01.10.2013 um 00:53:04 Uhr (11 Kommentare).

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