Das Leben in einer arabischen Großfamilie

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Hass Ungerechtigkeit Dummheit Verzweiflung

Ich (m/23) habe jeglichen Kontakt zu meinen Eltern und deren Milieu abgebrochen. Ein paar Infos dazu: Meine Eltern leben hier mit anderen Familien seit Generationen und sprechen nur gebrochenes Deutsch. Oft kommen die Kinder in den Kindergarten und können vor dem Eintritt in die Grundschule nur unzureichendes Deutsch sprechen. Dass es zu schwierig sei, kann auch keiner behaupten, da ich innerhalb von nur vier Monaten im Kindergarten bereits Deutsch erlernt hatte und besser sprechen konnte, als manche beim Übergang auf die Hauptschule. Die Schule wird als lästig angesehen und Bildung wird als etwas Feindseliges angesehen, trotzdem haben mich meine Eltern mit Einschränkungen gewähren lassen. Ich hatte viele arabische und türkische Bekanntschaften und Freunde, und wenn wir damals die Stadt besichtigt haben, sahen sie Frauen als ein Stück Fleisch an, mit entsprechen Kommentaren wie "Schlampe" oder "Hure".
Zum Spaß haben genügten sie, mehr nicht. Beziehungen wollen sie nur mit ihresgleichen. Frauen werden generell gering geschätzt, ich habe oft erlebt, wie meine Eltern und Nachbarn ihre Frauen bzw. Töchter geschlagen haben, das wird dann einfach so hingenommen.


Ständig sehen sie sich oder ihre Religion Angriffen ausgesetzt. Dann werden teilweise abstruse Erklärungen erschaffen, die jeder Realschüler widerlegen könnte. Am meisten nervt jedoch die übertriebene Opfermentalität, statt sich selbst sein Versagen einzugestehen, sind immer nur andere Schuld, meistens Deutsche oder Deutschland. Zusammengefasst sind sie die schlimmsten Menschen, die man sich vorstellen kann. Weggelaufen bin ich, als mein Vater verlangt hat, dass ich meine Cousine heiraten sollte. Natürlich mit den entsprechen Riten und der fehlenden freien Wahl. Seine Pläne für mich waren, dass ich so wie er werden sollte. Ich habe oft weggesehen und falsche Entscheidungen getroffen, doch dies war die beste Entscheidung meines Lebens. Jetzt studiere ich und bin mit einer wundervollen Japanerin zusammen. Meine Beichte bzw. Hoffnung ist, dass diese Wesen hier aus Deutschland abgeschoben werden und nie zurückkommen.

Beichthaus.com Beichte #00036096 vom 05.07.2015 um 13:43:19 Uhr (17 Kommentare).

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Das Handy der asozialen Gangster

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Ekel Zorn Rache

Das Handy der asozialen Gangster
Ich habe vor ein paar Wochen ein ziemlich neues und teures Handy in der Bahn gefunden. Da ich mich auf dem Weg zur Arbeit befand, habe ich es erst mal mitgenommen, um es nach Feierabend bei der Polizei abzugeben. Nun klingelte das Handy ungefähr 15 Minuten später und ich ging ran, in der Hoffnung, der Besitzer würde sein Glück versuchen. Am anderen Ende war eine Frauenstimme mit südländischem Dialekt, die auch gleich anfing, mich zu beleidigen, nachdem ich ihr erklärt habe, dass ich das Handy gefunden und noch keine Zeit hatte, es jemandem zu übergeben. Sie unterstellte mir zudem Diebstahl und drohte mir, wenn sie mich findet, würde sie mich verprügeln. Ich sagte ihr, dass sich der Besitzer melden solle, und legte dann auf.

Keine drei Minuten später rief tatsächlich der Besitzer des Handys an und sagte, dass ich das Handy vorbeibringen solle. Und zwar zackig, sonst würde es was setzen. Schließlich hätte ich seiner Schwester bereits Schläge angedroht! Ich sagte ihm, dass ich das Handy nicht zu ihm bringen würde, es aber an einem Treffpunkt übergeben würde. Mein Gehirn fing an, einen Plan zu schmieden. Nun raste ich in meiner Mittagspause los, um mir diese Plastikhandschuhe und eine Tüte zu besorgen und ging dann zu einem angrenzenden Grünstreifen, um dort jeden Hundehaufen einzusammeln, den ich finden konnte. Dann schmiss ich das Handy auch in die Tüte, machte sie zu, und knetete alles gut durch. Nach Feierabend stellte ich die Tüte dann am besagten Treffpunkt ab und legte mich auf die Lauer.

Nach einiger Zeit kamen auch wirklich zwei Typen und schauten sich um. Nachdem sie ungefähr zehn Minuten lang dumm durch die Gegend schauten und auf den Boden rotzten, riefen sie auf meinem Fundstück an. Der Kotbeutel fing an zu klingeln und die beiden Gangster machten sich nach ein paar verwunderten Blicken daran, die Tüte zu öffnen. Der Anblick war göttlich! Wie die beiden sich gegenseitig die Tüte in die Hand drückten - einer musste sogar würgen. Meine Beichte ist nun, dass ich mich zu so etwas Ekligem habe hinreißen lassen. Ich hätte das Handy ja auch, wie ich mir vorgenommen hatte, einfach bei der Polizei abgeben können.

Beichthaus.com Beichte #00036088 vom 04.07.2015 um 11:42:01 Uhr (18 Kommentare).

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Die Bilanz von fünf Jahren Saufen

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Trunksucht Maßlosigkeit Diebstahl Last Night

Seit knapp fünf Jahren gehe ich mindestens zwei Mal im Monat mit Kumpels in die Düsseldorfer Altstadt, um mich am Wochenende sinnlos zu besaufen. Das allein wäre schon eine Beichte wert, jedoch denke ich, dass es vielleicht an der Zeit wäre, eine Fünf-Jahres-Bilanz bezüglich meiner regelmäßigen Besuche an der "längsten Theke der Welt" zu ziehen:
In den ganzen fünf Jahren habe ich in der Altstadt weder die Frau meines Lebens kennengelernt noch neue Freunde hinzugewonnen. Stattdessen habe ich es aber geschafft, mir insgesamt drei Mal das Handy und zwei Mal den Geldbeutel klauen zu lassen, da die Düsseldorfer Altstadt das Eldorado aller Taschendiebe zu sein scheint. Darüber hinaus habe ich es geschafft, mich drei Mal so abzuschießen, dass ich mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet bin. Warum meine Krankenversicherung alle drei Fahrten mit dem RTW übernommen hat, ist mir ein Rätsel. Zu meinen Alkohol-Abstürzen kommen noch zwei Platzwunden am Kinn und an der Augenbraue, die ich mir zugezogen habe, indem ich einmal im Suff einfach umgefallen bzw. ein anderes Mal gegen das Schild einer Bushaltestelle gerannt bin.


Da ich in den letzten Jahren eine ziemlich hohe Toleranz aufgebaut habe, sind Totalabstürze mittlerweile eine ziemliche Seltenheit geworden, allerdings nur, was die körperlichen Symptome betrifft. Früher war es noch so, dass ich, wenn ich zu viel getrunken hatte, irgendwann einfach kotzte, danach konnte ich eh keinen Blödsinn mehr anstellen, weil ich zu gar nichts mehr zu gebrauchen war. Mittlerweile ist es dagegen so, dass ich auch mit drei Promille noch ohne Probleme laufen kann und mich am nächsten Morgen auch noch an alles erinnern kann, allerdings benehme ich mich im Suff wie ein richtig asoziales Schwein. Das fängt schon damit an, dass meine Kumpels und ich bei warmem Wetter lieber draußen chillen, anstatt in einen Club zu gehen, weil man dadurch Geld spart und man, so scheint es, leichter mit Leuten ins Gespräch kommt, wenn man nicht durch laute Musik gestört wird. Leider ist mir viel zu spät aufgefallen, dass ab einer gewissen Uhrzeit nur noch drei Arten von Leuten auf der Straße saufen: Halbstarke Minderjährige, die noch nicht in den Club dürfen und schon längst zu Hause sein müssten, Kriminelle, die entweder dein Portemonnaie abziehen wollen oder dir Drogen verkaufen wollen, und Straßenpenner. Die einzige Frage, die sich stellt, ist, zu welcher Gruppe meine Freunde und ich gehören.


Wenn wir nicht saufen, machen wir meistens irgendeinen kriminellen Blödsinn. Zu unseren größten "Heldentaten" gehören unter anderem Vandalismus, kleinere Diebstähle, sexuelle Belästigung, Zechprellerei, Landfriedensbruch und so weiter. Wenn ich auf die fünf Jahre zurückschaue, muss ich sagen, dass sich das alles nicht gelohnt hat. Es hat mich nur viel Geld, viel Zeit und viele Synapsen meines Gehirns gekostet und meine Leber macht das wahrscheinlich auch nicht ewig mit. Wenn ich darüber nachdenke, dass das Schlimmste, was mir bei meinen "Abenteuern" passiert ist, eine Platzwunde war, muss ich sagen, dass ich noch verdammt viel Glück hatte. Ich habe mich oft nicht nur asozial, sondern im höchsten Maße verantwortungslos verhalten, sodass es fast ein Wunder ist, dass mir noch nie etwas richtig Krasses passiert ist wie z.B. ein Aufenthalt auf der Intensivstation samt Magenauspumpen, eingeschlagene Zähne oder Stress mit der Polizei. Ich war mehrmals in Situationen, in denen ich kurz davor war, in eine üble Schlägerei zu geraten oder den Abend in Handschellen zu beenden.


Ich habe den Eindruck, dass ich mit jedem weiteren Abend nicht nur noch mehr Zeit und Geld und Energie verschwende, sondern russisches Roulette spiele, weil ich beim Trinken immer ans absolute Maximum dessen gehe, was ich gerade noch so eben vertrage, ohne zu kotzen, und weil es theoretisch schon der nächste Düsseldorf-Abend sein kann, an dem ich mein Leben zerstöre. Des Weiteren habe ich festgestellt, dass mir die Altstadtabende immer weniger Spaß machen, weil es immer auf dasselbe hinausläuft: Saufen und Mist bauen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, meine Altstadt-Karriere als asozialer Säufer und Kleinkrimineller hiermit zu beenden und mich mehr den Freunden zu widmen, mit denen nicht jeden Abend die Gefahr besteht, dass man entweder im Krankenhaus oder bei der Polizei endet. Des Weiteren habe ich beschlossen, meinen Alkoholkonsum signifikant zu reduzieren, weil ich mich bald selbst nicht mehr ausstehen kann, wenn ich so weitermache und im nüchternen Zustand trotzdem weiterhin vorgebe, ein anständiger, umgänglicher, verantwortungsbewusster, ausgeglichener und gebildeter Mensch zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00036082 vom 03.07.2015 um 18:05:53 Uhr (13 Kommentare).

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Bier ist ein Genuss

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Trunksucht Maßlosigkeit

Seit einiger Zeit lese ich (m/27) Beichthaus und nun merke ich, dass ich selbst ein Problem habe: Ich liebe Bier. Am Liebsten würde ich den ganzen Tag Bier trinken. Ich sehe es auch als Genuss und nicht als Sucht. Nun ist es so, dass ich heute um fünf Uhr wach wurde, und nichts anderes vorhatte, als zu trinken und mich selbst zu befriedigen. Es wurden drei Liter Bier und vier Mal Selbstbefriedigung. Nun bin ich betrunken bei der Arbeit. Das ist beschämend. Außerdem habe ich den obigen Text durchgelesen und finde keinen Schreibfehler, was mir Angst macht. Ich weiß nicht, ob meine Arbeitskollegen nur freundlich mitmachen oder es nicht bemerken. Auf jeden Fall muss ich damit aufhören. Ich habe noch zwei Bier im Kühlschrank - die trinke ich noch. Und wenn es mehr wird, beichte ich erneut und mache einen Entzug.

Beichthaus.com Beichte #00036073 vom 02.07.2015 um 09:39:01 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin eine Hure

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Verzweiflung Prostitution Zwang

Ich bin Abschaum. Ich bin eine Hure, nichts weiter als eine dumme Hure. Das Einzige, was ich zu meiner Verteidigung sagen kann, ist, dass ich es nicht gewusst habe. Ich dachte, es könnte mich nicht treffen. Aber es hat mich getroffen. Aber der Reihe nach, ganz langsam. Als ich siebzehn war, lernte ich einen Jungen kennen, und was für einen, er war unfassbar. Mit ihm konnte ich stundenlang reden und lachen, er war großzügig, ohne aufdringlich zu sein, und wir kamen zusammen. Als wir bereits ein Jahr lang zusammen waren, geriet er in Schwierigkeiten - in Geldnot - und er bat mich, ihm zu helfen. Ich wollte es wirklich, aber ich konnte nicht, ich hatte keinen Job. Er besorgte mir dann aber einen Job und so ließ ich es mir besorgen, nächtelang. Ich wusste nicht, wie viel Geld ich bereits verdient hatte, und wie viel noch fehlte, denn das verwaltete er, als ich mit den Nerven am Ende war.


Ich bat ihn, aufhören zu können, weil ich mich so dreckig fühlte, aber er erklärte mir, dass wir die Schulden fast abbezahlt haben. Fast. Und er gab mir eine Pille, um die Arbeit zu ertragen. Wie es weiterging, muss ich wohl kaum erzählen, ich bin eine drogenabhängige Nutte geworden, und auch ewig lange geblieben, bis ich von den Drogen losgekommen bin. Nur die schlimmste Droge bleibt mir noch. Er. Ich komme nicht von ihm los, und das beichte ich. Ich beichte auch, dass ich mir heute geschworen habe, ihn nie wiederzusehen und dass ich weiß, dass ich morgen zu ihm kriechen werde. Ich beichte, dass ich mich jetzt schon hasse, weil ich so wenig Selbstachtung habe. Ich beichte, dass ich meine Familie enttäuscht habe. Ich habe meine Eltern seit fast drei Jahren nicht mehr gesehen. Es tut mir leid. Ich weiß, ihr hasst mich, aber besser so, als wenn ihr wüsstet, was ich bin. Abschaum.

Beichthaus.com Beichte #00036069 vom 01.07.2015 um 20:35:28 Uhr (34 Kommentare).

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