Meine Vergangenheit

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Diebstahl Drogen Gewalt

Ich (w/19) habe lange mit mir gehadert, ob ich hier beichten soll oder nicht. Ich hoffe es wird mir helfen. Ich habe in meinem Leben schon viele schlimme Sachen gemacht, die schlimmsten will ich heute beichten. Ich hatte eine relativ schwere Kindheit, es fing an mit […]
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Beichthaus.com Beichte #00029857 vom 12.03.2012 um 15:34:18 Uhr (20 Kommentare).

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Meine nervige Mitbewohnerin

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Falschheit Feigheit Zwietracht WG

Als ich meine heutige Mitbewohnerin kennenlernte war sie lustig, hat viel gelacht und schien mir, als könne man mit ihr ordentlich Spaß haben. Sie hat mir schon am Anfang gesagt das sie Klavier spielt, demnach kann ich mich darüber leider nicht beschweren. Jedoch hat sie anscheinend eine andere Auffassung von "Klavier üben" als die meisten Mitbürger. Sie kann es nämlich nicht, sie hackt eher auf den Tasten herum, als ein schönes Leid zu spielen. Anfangs noch eine halbe Stunde am Tag, hat sich das ganze nun schon zu einer zweistündigen Tortur ausgeweitet und das natürlich immer, wenn ich gerade für die Uni was am machen bin (muss viel lesen und schreiben). Naja über das kann man ja hinwegsehen, man ist ja tolerant.


Irgendwann fing Madame an vegan zu leben (viele in ihrem Freundeskreis leben vegan) und sagte mir das sie auch auf Frauen steht (von einem Tag auf den Anderen). Sie meint außergewöhnlich sein zu müssen, obwohl sie das eigentlich gar nicht ist.
Ich finde Menschen toll die Anders sind und sich selbst sind, doch bei ihr ist das alles nur Fassade. Okay, so weit, so gut. Ein weiterer Nervfaktor ist ihre grenzenlose Unlustigkeit. Sie braucht für einen Witz 10 Minuten, der dann nicht mal lustig ist und fängt vor mir und meinen Freunden von den uninteressantesten Dingen an zu erzählen, während wir eigentlich gerade diskutieren. Verfeinert mit ihrem Schwäbischen Dialekt ein Genuss. Das Mädchen nervt einfach nur wahnsinnig. Ich kann meine Studentenzeit gar nicht richtig genießen, weil ich immer wieder daran denken muss, dass SIE da ist, wenn ich nach Hause komme. Normalerweise komme ich mit den Meisten sehr gut aus, doch bei ihr verspüre ich eine abgrundtiefe Abneigung, einfach weil sie so ist, wie sie ist. Sie ist der nervtötenste Mensch den ich jemals kennengelernt haben. Würde das nicht reichen, ist sie so was von fake, das gibt es nicht, würde man meinen. Schon alleine der Gedanke an diese Person macht mich wütend.


Ich bin zu feige sie rauszuhauen und würde sie am liebsten rausekeln. Aber anscheinen fühlt sie sich pudelwohl in der Wohnung. Ich beichte hiermit, dass ich mir Taktiken überlege, wie ich sie so abschrecken kann, dass sie von selbst die Koffer packt und mich in Frieden lässt. Und dann will ich sie nie mehr wiedersehen, bzw. hören. Ich beichte auch, dass meine ganzen Freunde sie schon als die unlustige Möchtegern-Veganer-Lesbe kennen und ich da einen großen Beitrag dazu beigetragen habe. Die größte Sünde ist jedoch, das sie von meinem Hass gegen sie gar nichts weiß, da ich egal wie wütend ich bin immer schaffe freundlich und nett zu ihr zu sein. So bitte verzeiht mir meinen Gehässigkeit, meine Falschheit ihr gegenüber und meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00029854 vom 11.03.2012 um 18:49:55 Uhr (28 Kommentare).

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“Folge

Du musst ein Schwein sein

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Falschheit Boshaftigkeit Maßlosigkeit Partnerschaft Westerau

Du musst ein Schwein sein
Meine erste, feste Freundin ging innerhalb von gerade mal einem Jahr mindestens vier mal fremd und zwei mal beichtete sie mir dies. Ich habe ihr eine zweite und dritte Chance gegeben. Zum Dank machte sie mit mir am Valentinstag auf meinem Klo, weil ihre beste Freundin dabei war und sie es mir unter vier Augen mitteilen wollte, Schluss. Meine zweite Freundin drängte mir permanent ihren Willen auf und nervte so lange, bis ich nachgab. Meine Dritte nutzte mein Geld und meine Kontakte, nur um mich, nachdem sie ihre persönlichen Ziele erreicht hatte, abzuschießen. Meine Vierte war recht nett, aber spielte mindestens zwei Ligen unter mir, war Null konfliktfähig und machte per Brief Schluss. Ich laufe seit einem Jahr einer echt tollen Frau hinterher, die sich allerdings lieber von einem primitiven, dummen Möchtegern vögeln lässt, der sie respektlos behandelt, während ich ihr jeden Wunsch von den Lippen ablese und immer für sie da bin, während sie sich zwischendurch immer mal wieder eine Woche nicht meldet und weder auf Anrufe noch SMS Nachrichten antwortet.

Nun zu meiner Beichte: Ich mutiere langsam immer mehr zum Arschloch. Ich saufe wie ein Loch, rauche wie blöd, scheiße sowohl auf meine Gesundheit als auch auf die Bedürfnisse der Ladys und wisst ihr was? Die Frauen laufen mir seitdem immer mehr hinterher und betteln schon fast wie ein Hundewelpen darum, dass ich sie behandle, wie der letzte Dreck. Je mehr sie mir egal sind, desto mehr laufen sie mir hinterher. Ich bin eigentlich ein herzensguter Mensch und wünsche mir nichts sehnlicher, als eine aufrichtige Beziehung. Aber jedes Mal, wenn ich lieb werde, werde ich schlecht behandelt. Da hilft es dann auch nicht, dass ich beruflich erfolgreich bin, aber gleichzeitig sehr bescheiden. Im Gegenteil, je mehr ich mich wie ein Arschloch verhalte und mit meinem Wohlstand prahle ohne zu übertreiben, desto mehr laufen mir die Frauen hinterher, wie läufige Hündinnen. Je mehr ich mich zudröhne, desto mehr Chancen habe ich die Nacht einen Stich zu landen. Ich wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher als eine anmutige Traumfrau kennenzulernen und mich von meiner besten und liebsten Seite zu zeigen - die Frauenwelt zwingt mich jedoch leider dazu, ein Arschloch zu sein. Ich habe sehr oft ein schlechtes Gewissen deswegen. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00029842 vom 04.03.2012 um 03:15:27 Uhr in Westerau (59 Kommentare).

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Der Rollstuhlfahrer in meiner Straße

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Verrat Boshaftigkeit Polizei

Bei uns in der Straße wohnt ein Rollstuhlfahrer mit einem Elektrorollstuhl. Irgendwie konnte ich den noch nie leiden, ich weiß auch nicht warum. Vor ein paar Wochen bin ich nachts von der Arbeit nach Hause gefahren und habe gesehen, wie er aus seiner Stammwirtschaft gerollt kam. Offensichtlich etwas angetrunken. Da habe ich als besorgter Bürger bei der Polizei angerufen und erzählt, hier würde ein Rollstuhlfahrer mit Schlangenlinien auf der Straße rumfahren und den Verkehr gefährden. Stimmte zwar nicht, er fuhr auf dem Gehweg, aber egal. Irgendwie müssen die auch gleich reagiert haben, jedenfalls fährt Mr. Einbein seit kurzem mit einem handbetriebenen Rollstuhl herum und mittlerweile weiß jeder, dass man ihm den Führerschein für das Elektrogefährt bis auf weiteres eingezogen hat, da man nicht besoffen damit rumfahren darf. Jedes mal wenn ich ihn seitdem sehe könnte ich mir vor Schadenfreude einen ablachen und grüße ihn besonders freundlich. Eigentlich ist es ja nicht richtig, sich am Elend anderer zu ergötzen, aber der Typ hat es echt verdient und der Verkehr ist wieder etwas sicherer geworden. Mir tun nur seine unmittelbaren Nachbarn Leid, da er jetzt an denen seinen Frust ablässt.

Beichthaus.com Beichte #00029838 vom 02.03.2012 um 23:03:54 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Vorverurteilt

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Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich nach fünf Jahren immer noch meinem Ex hinterhertrauere. Als wir uns kennenlernten war ich siebzehn, und irgendwie der Meinung alle Beziehungen liefen wie bei GZSZ. Ich war jung, dumm und naiv, hielt mich aber selbst für unfehlbar und allwissend, eine fatale Mischung. Mein Ex ist ein Profisportler, etwa acht Jahre älter als ich, und er imponierte mir zu Anfang sehr. Er ist sehr gut aussehend, groß und muskulös, außerdem sanft und ein wirklich herzensguter Mensch. Es lief ungefähr ein halbes Jahr super, dann begann ich an ihm herumzuerziehen. Ich warf ihm Arroganz vor, wenn er Selbstbewusstsein zeigte, schmollte wenn er wegen des Trainings keine Zeit für mich hatte, war rasend eifersüchtig, so bald er von Frauen Fanpost oder Autogrammwünsche bekam und nörgelte an seiner Ordnung und seinen Manieren herum. Er sagte mir des Öfteren, dass er sich bemühte sich zu ändern, aber kaum hatte er eine Sache abgestellt, die mir nicht passte, fand ich die Nächste. Ich begann fremdzuflirten, um ihn eifersüchtig zu machen, und konstruierte aus jeder kleinen Meinungsverschiedenheit ein Beziehungsdrama. Irgendwann verweigerte ich ihm den Sex, nicht etwa weil es mir nicht gefallen hätte, sondern nur aus dem simplen Grund, um meine Macht über ihn zu testen. Er begann sich Stück für Stück von mir emotional zurückzuziehen und abzuschotten, was mich natürlich darin bestätigte, dass er sich mir zuliebe irgendwie ändern musste. Ich bemerkte nicht, dass ich der eigentliche Auslöser für sein teilweise sonderbares Verhalten war. Vor meinen Freundinnen redete ich oft schlecht von ihm, und als Konsequenz daraus rieten sie mir bald zur Trennung. Natürlich wollte ich auf keinen Fall eine Trennung, ich wollte einfach nur Drama und meine Launen ausleben, und ihn so erziehen, wie ich ihn haben wollte. Nur wusste ich eigentlich gar nicht wie genau das aussehen sollte. Eines schönen Tages war geplant, dass er mich nach seinem Training von meinen Eltern abholte. Er kam aber nicht. Am Anfang kochte ich vor Wut, aber freute mich auch insgeheim, dass ich einen Grund hatte ihn so richtig anzuzicken. Nachdem ich eine halbe Stunde gewartet hatte, schrieb ich ihm eine bitterböse SMS, dann versuchte ich ihn anzurufen, aber er ging nicht ran. Nach über einer Stunde schrie ich seine Mailbox an, ich wolle ihn nie wieder sehen und dass ich ihn hasste. Er meldete sich tatsächlich eine Woche lang nicht bei mir, und mein Zorn schlug relativ schnell in Sorge um, ich war aber zu stolz, um mich noch einmal bei ihm zu melden.


Schließlich rief mich eine Freundin an, und fragte mich, wie es ihm denn gänge. Ich sagte, dass mir das vollkommen egal sei, und dass er sich schon ewig nicht bei mir gemeldet hätte, und warum sie das überhaupt fragte. Ich erfuhr, dass er einen Trainingsunfall gehabt hatte und im Krankenhaus lag, das stand sogar in der Zeitung, aber die hatten meine Eltern nicht abonniert. Mir wurde schlecht, als ich das hörte. Ich rief ihn an, aber er drückte mich weg. Ins Krankenhaus zu fahren getraute ich mir nicht. Eine ganze Weile lang badete ich im Selbstmitleid, machte ihm aber auch den Vorwurf, dass er mich ja hätte ruhig zurückrufen können und mir erklären was los war. Eine weitere Woche lang schrieb ich ihm SMS und versuchte ihn anzurufen, aber er reagierte nicht im Geringsten. Als ich mich dazu endlich mit einiger Verzweiflung dazu durchrang, ihn im Krankenhaus zu besuchen, war er schon lange wieder zu Hause. Ich klingelte bei ihm, aber er öffnete nicht. Schließlich bekam ich von ihm eine Mail mit der Audiodatei meiner Mailboxnachricht, in der ich ihn so beschimpft hatte. Mir fiel zum ersten Mal auf, dass das, was ich zu ihm gesagt hatte, wirklich hart und äußerst gemein gewesen war. Danach brach er den Kontakt ab, obwohl ich noch oft versuchte an ihn heranzukommen. Mittlerweile habe ich mehrere Kurzzeitbeziehungen hinter mir, die alle nicht das Richtige für mich und auch nicht annähernd so schön wie die mit meinem Ex waren, und mir gezeigt haben, dass meine damaligen Erwartungen an einen Partner und eine Beziehung vollkommen unrealistisch gewesen sind. Einer meiner anderen Ex-Freunde hat mir bei der Trennung sinngemäß gesagt, dass mir etwas recht zu machen genauso unmöglich sei, wie nachts die Sterne zu zählen und dass ich so ziemlich der Frau gewordene schlimmste Albtraum eines jeden Mannes sei. Das hat mich sehr verletzt, aber auch zum Nachdenken gebracht. Ab und an gehe ich in die Sporthalle und sehe meinem Ex beim Spiel zu, aber er tut so, als würde er mich nicht erkennen. Ich bin immer noch nicht wirklich über ihn hinweg, das merke ich, wenn ich mich daran erinnere, wie es war von ihm gehalten und geküsst zu werden. Er wird diese Saison aufhören, um als Trainer woanders zu arbeiten, vielleicht komme ich dann endlich los von ihm, obwohl ich immer noch von einer gemeinsamen Zukunft mit ihm träume.

Beichthaus.com Beichte #00029817 vom 22.02.2012 um 11:04:53 Uhr (34 Kommentare).

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