Kinderwunsch

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Neid Begehrlichkeit Verzweiflung Schwangerschaft Drochtersen

Ich (w/23) möchte heute beichten, dass ich anderen ihr Glück nicht gönne. Begonnen hat alles vor etwa zwei Jahren: Mein Freund und ich sind schon seit Jahren zusammen und es läuft sehr gut. Im Laufe eines simplen Was-wäre-wenn-Gespräches beschlossen wir, ein Kind in die Welt zu setzen. So schön, so gut. Nur leider will es einfach nicht funktionieren, aufgrund einiger Faktoren, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Nun ist es aber so, dass um uns herum nun alle mehr oder weniger glücklichen und bodenständigen Paare Babys bekommen. Was zunächst meistens ein "Uups" war, stellt sich dann im Laufe mehrerer Gespräche plötzlich als eine vollkommen beabsichtigte Tat heraus. Und es regt mich irrsinnig auf! Sie haben Nichts, sie tun nichts, aber bekommen ihren Segen! Und wir, die uns abrackern, damit alles passt und gut läuft, wir werden wohl so schnell nicht zu unserem Glück kommen.

Beichthaus.com Beichte #00036115 vom 08.07.2015 um 09:24:20 Uhr in Drochtersen (8 Kommentare).

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Ein Fötus ist wie ein Parasit

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Selbstsucht Feigheit Partnerschaft Schwangerschaft Horb-Altheim

Ein Fötus ist wie ein Parasit
Ich (w/26) bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Wir sind schon nach wenigen Wochen zusammengezogen, und entgegen aller Proteste von Freunden und Familie, dass das zu früh sei und wir uns dass doch noch einmal überlegen sollten, läuft es fantastisch. Er hat aus seiner letzten Beziehung auch ein Kind mitgebracht, was für mich von Anfang an kein großes Problem war. Ich hatte zwar persönlich nicht viel Erfahrung mit Kindern, aber ich verstehe mich toll mit seiner Tochter und habe offensichtlich auch ein gewisses Händchen für Kindererziehung.

Nun kommt immer öfter das Thema auf, dass er gerne auch mit mir ein Kind hätte. Er drängt mich nicht oder so, aber er hat ganz offen und ehrlich gesagt, dass er sich das wünschen würde, und ich liebe es wahnsinnig an ihm, dass er so ein Familienmensch ist. Prinzipiell geht es mir auch so, ich sehe ja, dass er ein toller Vater ist, und das bestimmt auch für unser Kind wäre. Ich stelle es mir irgendwie schön vor, eine "kleine Version" von ihm zu haben, auch gesundheitlich steht uns beiden nichts im Weg. Das Problem ist nur, dass ich die Vorstellung, schwanger zu sein, absolut abstoßend finde. Ich wünschte, ich könnte das Kind einfach haben. Ich kann mir noch nicht einmal vorstellen, bewusst die Pille abzusetzen und von da an nur noch Sex zu haben, mit dem Ziel, davon schwanger zu werden.

Ich weiß schon, eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber das, was mir Freundinnen und Arbeitskolleginnen berichten, klingt ganz danach. Übelkeit, Anämie, Kreislaufprobleme, Wassereinlagerungen. Mir kommt so ein Fötus vor wie ein Parasit. Ganz abgesehen davon war ich immer schon sehr schlank, und ich habe angst, mit mir selbst nie wieder richtig glücklich zu sein, wenn Streifen oder ausgedehnte Haut zurückbleiben, oder ich einfach nicht mehr zu meinem ursprünglichen Gewicht zurückfinde. Ich bin davon überzeugt, dass ich einem Kind alles an Zeit und Liebe und Aufmerksamkeit schenken kann, was ich zu geben habe, sobald es auf der Welt ist, aber ich bin offensichtlich extrem egoistisch, wenn es darum geht, dafür erst einmal meinen eigenen Körper zur Verfügung zu stellen. Und als würde das noch nicht reichen, steht natürlich immer der düstere Zweifel im Raum, was passiert, wenn ich das Baby verlieren sollte, oder wenn es krank zur Welt kommt.

Vielleicht sind alle diese Ängste auch nur noch deswegen so manifestiert, weil ich schlicht und einfach noch nicht bereit bin. Ich befürchte aber, dass ich das nie verlieren werde, und dass der Ekel und die Wut die ich davor empfinde, quasi als lebender Brutkasten herzuhalten, mich endgültig davon abhalten, eigene Kinder mit dem Mann zu haben, den ich eigentlich über alles liebe.

Beichthaus.com Beichte #00036106 vom 07.07.2015 um 13:42:17 Uhr in Horb-Altheim (21 Kommentare).

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“Beichte

Die Lüge meiner Schwangerschaft

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Lügen Falschheit Zorn Ex Schwangerschaft Söhrewald

Die Lüge meiner Schwangerschaft
Ich möchte beichten, dass ich meinem Ex-Freund - damals noch Freund - eine Schwangerschaft vorgegaukelt habe. Wie ich auf diese kindische Idee gekommen bin? Das Ganze ist jetzt ungefähr zwei Jahre her, er war damals 18, ich 19 Jahre alt. An einem Tag waren wir gemeinsam unterwegs und stiegen in den überfüllten Bus. Neben uns waren auch einige Kinder im Grundschulalter im Bus und meinten, sich mit lautem, quietschenden Geschrei rücksichtslos breitmachen und durchquetschen zu müssen, als wären sie die Einzigen im Bus. Dabei bekamen sowohl mein Freund als auch ich und bestimmt auch etliche andere Leute ständig diese dämlichen Kastenschulränzen dieser kleinen Plagen mit voller Wucht in die Seiten gerammt. Darauf, die Ranzen einfach mal abzusetzen, kam natürlich keiner. Als wir an unserem Zielort angekommen waren und aus dem Bus stiegen, sagten wir beide mehr oder weniger zeitgleich "Ich hasse kleine Kinder". Was zumindest von meiner Seite aus eigentlich nicht stimmt, sondern mir eher scherzhaft über die Lippen kam, da ich später ja schließlich auch Kinder haben möchte und von den Kindern im Bus in dem Moment einfach genervt war.

Mein Freund schien die Aussage im Gegensatz zu mir allerdings ernst zu meinen und so kamen wir urplötzlich auf das Thema Sterilisation und seine Vor- und Nachteile zu sprechen. Dazu meinte er dann ernsthaft, dass er schon jetzt über eine Sterilisation nachdenkt, um sich später einmal nicht um ein "nervendes, schreiendes Etwas" kümmern zu müssen. So beschloss ich kurzerhand, ihm eine Schwangerschaft vorzugaukeln, einfach nur seiner erwarteten Reaktion wegen. Als ich ihm dann die "Schwangerschaft" beichtete, reagierte er wie erwartet schockiert, schwieg aber, bis dann auf einmal aus ihm herausplatzte, er fühle sich noch gar nicht bereit dazu, Vater zu werden und dass ich das Kind unbedingt abtreiben müsste. Ich beschloss, das Spiel noch ein wenig weiter zu spielen und erzählte ihm ein paar Tage später, ich würde Zwillinge erwarten und zeigte ihm sogar Ultraschallbilder, die ich mir aus dem Internet besorgt hatte, was ihm aber zu dem Zeitpunkt nicht auffiel. Er fiel aus allen Wolken, kam aber anscheinend dann doch ins Grübeln, war aber nach wie vor immer noch für eine Abtreibung.

Ich nannte ihm dann irgendwann auch einen ausgedachten Abtreibungstermin und erwähnte immer und immer wieder, wie schlecht es mir bei dem Gedanken ginge und wie ich mich freuen würde, wenn er mich begleiten oder wenigstens im Anschluss besuchen würde. An besagtem Tag, an dem er sich durch irgendeinen fadenscheinigen Grund herausredete, um mich zu dem nicht existenten Termin zu begleiten, schrieb ich ihm abends eine SMS, in der ich ihm mitteilte, dass ich mich gegen eine Abtreibung und für das Kind entschieden habe. Kurz darauf habe ich erfahren, dass er eine Andere hatte, mit der er mich schon die ganze Zeit betrogen hat. Aus Rache habe ich seiner Neuen dann auch "wie durch Zufall" die Info über meine angebliche Schwangerschaft zukommen lassen, welche ihn prompt verlassen hat. Ebenso habe ich es seinen ganzen Freunden erzählt und sogar einen Brief an seine Mutter geschrieben, mit der es natürlich auch mächtig Ärger gab, was ihm denn einfalle, mich so zu belügen und nicht zu dem Kind zu stehen. Ich weiß, dass die Vortäuschung einer Schwangerschaft eine absolut kindische Aktion war. Aber dadurch habe ich herausgefunden, was für ein Arschloch er ist und wünsche mir, dass er sich wirklich eines Tages sterilisieren lässt, da wirklich kein Kind und keine Frau so jemanden als Vater und Mann verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00036104 vom 06.07.2015 um 23:30:06 Uhr in Söhrewald (19 Kommentare).

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Ich will unbedingt ein Kind!

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Selbstsucht Begehrlichkeit Schwangerschaft Partnerschaft

Ich (w/25) bin schon seit einigen Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor zwei Jahren beschlossen wir, aufzuhören zu verhüten. Nachdem sich ein Jahr gar nichts getan hat, haben wir einen Arzt aufgesucht. Aus diesem anfänglichen Beratungsgespräch wurde eine ganze Serie von Besuchen, Tests und Untersuchungen, an deren Ende ein vererbter Gendefekt bei meinem Freund festgestellt wurde. Der Arzt erklärte uns, dass dieser Defekt dazu führt, dass mein Freund wohl nicht zeugungsfähig ist. Seitdem wir Gewissheit haben, ist unser Kinderwunsch umso größer. Ich kann den Wunsch kaum mehr unterdrücken und mein Freund entwickelte bereits eine Art Depression, da er unbedingt Vater werden möchte. Nun zu meiner Beichte: Ich spiele mit dem Gedanken meinen Freund zu verlassen, nur um mir selbst eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Ich bitte um Absolution für mein selbstsüchtiges Denken.

Beichthaus.com Beichte #00035966 vom 19.06.2015 um 14:48:16 Uhr (17 Kommentare).

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“Folge

Die biologische Uhr tickt!

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Verzweiflung Selbstsucht Falschheit Partnerschaft Schwangerschaft

Ich habe angefangen meine Beichte zu schreiben und nach 30 Minuten festgestellt, dass die Details eigentlich unwichtig sind, hier also die - emotionslose - Kurzfassung: Ich bin 28 und seit drei Jahren unglücklich verheiratet. Ich bin mir sicher, dass wir nicht für immer zusammenbleiben, möchte aber beichten, dass ich ihn nicht verlassen will, bevor wir ein Kind haben. Natürlich war es nie mein Traum, alleinerziehende Mutter zu sein, aber ich habe einfach angst, dass, wenn ich jetzt gehe, mir mein Kinderwunsch verwehrt bleibt oder erst sehr spät in Erfüllung geht. Wenn ich jetzt gehe, wer weiß, wie lange es dauert, bis ich wieder jemanden finde, den ich lieben kann und er mich. Bis man alles von Anfang an durchkaut und am Punkt zur Heirat und Kinder kriegen ankommt. Wenn ich überhaupt je wieder dieses Glück haben sollte.


Deshalb bleibe ich bei meinem Mann, bis ich schwanger bin, und danach mal sehen, wie lange es geht. Mein Wunsch wäre natürlich, dass wir alles wieder hinkriegen, ich habe ihn ja mal über alles geliebt. Aber er verweigert eine Paartherapie oder sonstige Änderungen seinerseits in unserer Ehe und deshalb gehe ich davon aus, dass es über kurz oder lang in die Brüche geht, und beichte, dass ich trotzdem ein Kind von diesem Mann bekommen werde, ganz einfach weil meine biologische Uhr tickt. Wie gesagt ist das jetzt alles sehr emotionslos geschildert, es ist natürlich mit viel Herzschmerz und Tränen verbunden, aber die Details wären hier einfach zu viel.

Beichthaus.com Beichte #00035871 vom 06.06.2015 um 14:48:06 Uhr (28 Kommentare).

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