Überfall in Prag

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Diebstahl Waghalsigkeit Gewalt Urlaub Last Night Twistetal

Vor Kurzem war ich (m/25) in Prag um einen Kumpel zu besuchen, der eine Tschechin geheiratet hat und nun bei ihr lebt. Nach einigen feucht-fröhlichen Stunden in den Bierkellern der Goldenen Stadt haben wir dann den Heimweg angetreten - auf mein Verlangen hin zu Fuß, obwohl mein Kollege mir von den Gefahren, die uns in finsteren Straßen auflauern könnten, berichtet hatte und mehrmals vorgeschlagen hat, ein Taxi zu nehmen. Nach ungefähr zehn Minuten Fußweg mussten wir also die sichere Straße verlassen und in eine kleinere, finsterere Nebenstraße einbiegen. Unbeeindruckt von seinen Horrorgeschichten begann ich, ihn damit aufzuziehen, ob die ganzen bösen Gangster denn schon Feierabend gemacht haben und was für faule Verbrecher die Tschechen sind. Nach weiteren zehn Minuten mussten wir wieder in eine wirklich dunkle Gasse, welche zu seinem Wohngebiet führt, einbiegen und es hat keine zwei Minuten gedauert, bis auf einmal ein Milchbubi (ca. 16-20) vor uns stand und den Weg versperrte. In schlechtem Englisch versuchte er, uns zu erklären, dass dies ein Überfall sei und wir ihm besser unser Geld aushändigen sollten. Mein Kumpel versuchte, ihm in Tschechisch zu erklären, dass wir keine Touristen sind, sondern Einheimische auf dem Weg nach Hause und das ganze Geld schon versoffen hätten. Der Gangster zog daraufhin eine "Pistole" aus seiner Hose, meinte, er würde nicht zwei Mal fragen und richtete das Ding auf mich.

Im angetrunkenen Zustand und etwas leichtfertig, habe ich ihm die Pistole mithilfe eines Hebelgriffes entrissen, ihn auf den Boden befördert und binnen zwei Sekunden war er der, dem die Waffe vor die Nase gehalten wurde. Nachdem ich die Plastikwumme weggeworfen hatte, beförderte ich ihn dann wieder auf die Beine, drehte ihm den Arm um und ließ ihn noch etwas jammern. Nachdem ich beschlossen hatte, er hätte genug gelitten, ließ ich den Arm los und gab ihm gleichzeitig den Arschtritt seines Lebens. Der Junge rannte und mein Kollege schaute mich verdutzt und zornerfüllt an. Hiermit beichte ich, nicht auf den guten Ratschlag meines Freundes gehört und leichtfertig gehandelt zu haben - die Pistole hätte ja auch echt sein können - und wohl das Schlimmste: Meinem Freund nicht zugestanden zu haben, dass er im Recht war.

Beichthaus.com Beichte #00034283 vom 08.11.2014 um 14:59:37 Uhr in Twistetal (13 Kommentare).

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Ominöse Leggings

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Feigheit Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Urlaub Oberstdorf

Ich (m/26) war vor knapp 14 Jahren auf einer Kur im Allgäu und lernte dort unter anderem auch das Skifahren. Eines Tages besuchte die Kurgruppe auch eine Skianlage, wo wir das erste Mal eine richtige Skipiste runterfahren sollten. Nach einigen Abfahrten hatte ich plötzlich schreckliche Bauchschmerzen und merkte, dass ich sofort eine Toilette aufsuchen musste. Leider musste ich vorher noch den Berg herunterfahren, die Skier lösen, in das Toilettenhäuschen hasten, meine Handschuhe ausziehen, den Schneeanzug öffnen, meine Jeanshose runterziehen und zu guter Letzt auch eine Art Leggings, die ich anstelle einer Unterhose trug. Leider beanspruchte das alles so viel Zeit, dass ich den Durchfall nicht mehr aufhalten konnte und ein Großteil sich in der Leggings entlud, ein anderer Teil auf den Toilettensitz und nur ein bisschen ins Klo. Kurz gesagt: Ich habe alles zugeschissen. Natürlich war ich unglaublich geschockt und versuchte, mit einlagigem Toilettenpapier alles zu beseitigen. Man konnte es aber höchstens Schadensbegrenzung nennen. Auf jeden Fall schien mir in diesem Fall nichts anderes übrig zu bleiben, als mich danach wieder komplett anzuziehen und so zu tun, als wäre nichts passiert. Ich wollte mich schließlich nicht vor den anderen blamieren. Letztlich habe ich den Ausflug hinter mich gebracht und bin dann mit den anderen Kindern in den Kleinbus gestiegen und habe die einstündige Heimfahrt angetreten. Natürlich bemerkte irgendwer nach ein paar Minuten den penetranten Kacke-Geruch.


Statt spätestens jetzt in die Offensive zu gehen, mimte ich den Unwissenden. Dies mündete dann darin, dass eine etwas Zurückgebliebene für den Gestank verantwortlich gemacht wurde, da sie sowieso die Ausgestoßene in der Gruppe war. Als wenn dies nicht schlimm genug wäre, entledigte ich mich auf meinem Zimmer der vollgeschissenen Leggings und versteckte diese kurzerhand hinter einer Kommode, weil ich damit nicht durch das Haus laufen wollte und sie nicht einfach in den Müll schmeißen konnte, ohne bemerkt zu werden. Natürlich wurde die Leggings dank des Geruchs relativ schnell gefunden und war das Thema. Auch ich tat sehr erbost und fand es ein Ding der Unmöglichkeit, dass dieses Mädchen einfach ihre vollgeschissene Leggings in dem Zimmer von mir und meinem Zimmernachbarn versteckte. Schlussendlich landete die aber nicht im Müll, sondern in der Waschmaschine des Hauses. Blöderweise wurde die Wäsche immer zusammengewaschen, weshalb man einmal in der Woche zusammensaß und die Wäsche des jeweiligen Kindes unter den Augen aller ausgehängt wurde. Meine Mutter war natürlich so schlau und schrieb in alle Kleidungsstücke meinen Namen rein. Irgendwann tauchte auch die ominöse Leggings auf und wurde sofort von allen erkannt. Keiner meldete sich und so fing der Betreuer an, zu forschen, und versuchte anhand des Schildes den Besitzer zu identifizieren. Wie durch ein Wunder stand ausgerechnet in diesem Kleidungsstück nicht mein Name, weshalb der wahre Übeltäter (ich) niemals entlarvt wurde. Ich möchte also beichten, dass eine Unschuldige fiesem Hohn und Spott ausgesetzt wurde, weil ich zu feige war.

Beichthaus.com Beichte #00034204 vom 28.10.2014 um 17:32:02 Uhr in 87561 Oberstdorf (Nebelhornstraße 67) (6 Kommentare).

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Im gestohlenen Kleid in Ungarn

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Dummheit Peinlichkeit Zwang Urlaub

Ich (m) möchte von einem Geschehnis vom letzten Jahr erzählen. Wir waren auf einem Schüleraustausch in Ungarn, was heißt, dass wir eine Woche in Budapest waren. An einem Nachmittag, der uns zur freien Verfügung stand, war ich mit ein paar Freundinnen in der Stadt unterwegs. Plötzlich fassten sie den Beschluss, shoppen zu gehen, wobei ich ihnen sichtlich genervt folgte, denn keiner meiner männlichen Freunde war auf dem Austausch dabei. Am Laden angekommen setzte ich mich irgendwo hin und versuchte mit meiner Langeweile klarzukommen, während die Damen diverse Kleidungsstücke anprobierten. Ich muss dazu sagen, dass ich eine unglaublich ungeduldige Person bin. Irgendwann wusste ich dann nicht mehr, was ich weiter machen sollte und dachte mir, dass es doch witzig wäre, einfach mal ein Kleid auszuprobieren - ich hätte was zu tun und die Mädchen was zu lachen. Als ich dann aus der Umkleide - natürlich in einem unwiderstehlichen Kleid - kam, waren alle Mädchen verschwunden. So machte ich mich natürlich auf die Suche nach ihnen. Während ich, immer noch im Kleid, jedes Stockwerk nach ihnen absuchte, dachte ich mir, dass sie doch auch draußen sein könnten.


Also ging ich zum Eingang und versuchte, draußen etwas zu erkennen und ging schließlich ein paar Schritte raus. Es geschah, wie es geschehen musste. Die Alarmanlage ging los und ein grimmiger ungarischer Sicherheitsmann, der natürlich kein Wort Englisch sprach, zerrte mich in ein Büro im hinteren Ende des Ladens. Dort lernte ich dann eine Verkäuferin kennen, die der englischen Sprache ebenfalls nicht mächtig war. Während ich also mit Händen und Füßen versuchte ihnen zu erklären, was passiert war, traf auch schon die Polizei ein. Glücklicherweise konnten die Männer dann auch Englisch und ich konnte alles auflösen und durfte gehen. Meine Freundinnen haben mich während der ganzen Zeit auch überall gesucht und ich habe den Laden verlassen, wobei ich sie zum Glück wieder getroffen habe, da sie noch in der Stadt unterwegs waren. Naja, was ich eigentlich beichten möchte, ist, dass ich wirklich ein unglaublich ungeduldiger Mensch bin und auf nichts und niemand warten kann. Ich rege mich ja schon auf, wenn ich vor dem Toaster stehe und hoffe, dass mein Toast bald rausspringt. Ich glaube, manchmal wäre etwas Ruhe im Leben besser, aber ich kann einfach nicht anders!

Beichthaus.com Beichte #00033890 vom 05.09.2014 um 23:19:48 Uhr (4 Kommentare).

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Mit der Biokanone beim Langlaufski

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Ekel Unreinlichkeit Dummheit Morallosigkeit Urlaub

Meine Beichte bezieht sich auf ein Ereignis, welches schon weit über zwanzig Jahre zurückliegt. Ich war damals mit ein paar Kumpels samt Freundinnen im Harz Langlaufski fahren. Eines Tages war ich mit zwei von ihnen nach der Vormittagstour und dem gemeinsamen Mittagessen in einem Gasthof noch kräftig einen bechern. Die Frauen sind dann irgendwann los und es wurde früher Nachmittag, bis wir Männer uns dann angeheitert - aber noch nicht stockbesoffen - ebenfalls auf den Weg machten. Auf dem Weg zurück bekam ich plötzlich den starken menschlichen Drang, mal ein bisschen Fracht loszuwerden. Allerdings nicht so stark, als dass ich es nicht hätte zurückhalten können. Kaum hatte ich aber mein Bedürfnis mitgeteilt, kam einer meiner Kumpels auf die Idee, die Loipe für die Langlaufski als Toilette zu missbrauchen. Angeheitert, wie ich war, stimmte ich angesichts des ohnehin recht einsamen Waldstücks, in dem wir fuhren, unter der Bedingung zu, dass die beiden Schmiere stünden. Beim nächsten Stück bergab hielten wir also und ich entleerte mich einigermaßen zielsicher in die Loipe, die verlief wie zwei Spuren einer Schiene. Zwar hatte ich mit der Biokanone in der rechten Spur das größere Hindernis aufgebaut, aber wer auch immer die nächste Talfahrt über diesen Abschnitt zurückgelegt hat, dürfte keinerlei Chance gehabt haben, meinen Hinterlassenschaften auszuweichen. Ich habe mich dann unter dem Gegröle meiner Kumpels mit einer Serviette notdürftig gesäubert und dann sind wir eilig getürmt. Damals fand ich es unglaublich lustig, heute nur noch kindisch und dumm.

Beichthaus.com Beichte #00033738 vom 08.08.2014 um 22:39:25 Uhr (4 Kommentare).

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Das große Geschäft im Meer

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Ekel Unreinlichkeit Urlaub

Ich war mit meiner Familie in diesem Sommer an der Ostsee und habe etwas Schlimmes gemacht. Dadurch, dass ich hier immer schon einmal etwas beichten wollte, habe ich es mit Vorsatz getan. Ich musste nämlich dringend ein größeres Geschäft erledigen, als ich mit Frau und Kindern am Strand entlang ging. Im Meer habe ich dann einfach meine Hose runtergezogen und mein Geschäft erledigt. Es war ein gutes Gefühl, auch wenn ich quasi extra ins Meer geschissen habe, um es euch beichten zu können! Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich wirklich weit draußen war und keine anderen Menschen oder gar Kinder in der Nähe waren.

Beichthaus.com Beichte #00033711 vom 05.08.2014 um 08:46:37 Uhr (16 Kommentare).

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