Mein Ticket in die Hölle

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Drogen Waghalsigkeit

Ich habe vor einigen Monaten zum ersten Mal ein ganzes Ticket LSD alleine probiert. Das Setting war gut, abgelegenes Waldstück, warm und sonnig. Der Trip wurde gut vorbereitet, eine große Decke, Trinken und etwas Essen mitgenommen, um mir einen schönen Tag zu machen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00036495 vom 29.08.2015 um 12:35:57 Uhr (15 Kommentare).

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Zu gut zum Fremdgehen

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Fremdgehen Partnerschaft

Vor ungefähr sieben Jahren bin ich fremdgegangen. Es war - wie man so schön sagt - ein einmaliger Ausrutscher, der die Folge eines alkoholkonsumreichen Abends war. Als ich realisiert habe, was ich da eigentlich angestellt hatte, bekam ich sofort ein schlechtes Gewissen und beschloss, es meinem Freund zu beichten. Am darauffolgenden Tag erzählte ich ihm alles. Meine Beichte ist also, dass ich ihm mein Fremdgehen an jenem Abend offengelegt habe, er es mir aber auf Biegen und Brechen nicht glauben wollte und immer wieder meinte, seine Freundin würde so etwas nie tun und ich wäre doch überhaupt nicht der Typ Mensch dazu. Zugegeben wusste ich in diesem Moment nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Und ich habe wirklich mehrmals versucht, ihm zu erklären, dass er sich irrt und ich ihm wirklich fremdgegangen war. Vergeblich. Es blieb bei diesem einen Ausrutscher während der gesamten Beziehung und das soll auch in Zukunft so bleiben. Denn mittlerweile bin ich überglücklich mit meinem Freund, da wir in einer Woche in den Bund der Ehe treten werden und ein gemeinsames Kind erwarten.

Beichthaus.com Beichte #00036494 vom 29.08.2015 um 10:07:19 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kostenlose Getränke und spannende Kollegen

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Schamlosigkeit Habgier Feigheit Last Night Kollegen

Neulich war ich mit einer Arbeitskollegin zusammen auf einer Geschäftsreise in Berlin. Eines Abends gingen wir nach der Arbeit in einer kleineren Gaststätte noch etwas trinken. Ich zahlte die 20 Euro Rechnung mit einem 50 Euro Schein und bekam - von der Bedienung unbemerkt - 50 Euro Wechselgeld zurück. Sie hatte mir statt einem versehentlich zwei druckfrische Zwanziger ausgehändigt. Ich habe es stillschweigend eingesteckt und mir von meiner Kollegin im Nachhinein obendrein noch ihren Anteil auszahlen lassen, weil es mir peinlich war zuzugeben, dass ich die Situation nicht rechzeitig aufgeklärt habe. Der Gaststätte gegenüber fühle ich jedoch wenig Reue, weil die Preise einfach so unverschämt waren, dass es denen an Umsatz sicher nicht mangeln dürfte. Meine Kollegin, die übrigens 10 Jahre älter ist, hat mir in der Hotelsauna auch immer so auffällig in den Schritt geschielt, sodass ich finde, ich kann ihr diese Spannerei auch mal in Rechnung stellen.

Beichthaus.com Beichte #00036478 vom 27.08.2015 um 11:36:22 Uhr (10 Kommentare).

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Zwei Mal im Jahr Sex

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Verzweiflung Masturbation Partnerschaft

Zwei Mal im Jahr Sex
Mein Partner zieht es scheinbar vor, sich selbst zu befriedigen, anstatt Sex mit mir zu haben. Der Sex in unserer Beziehung wird immer weniger, sodass wir schon auf zwei Mal in einem Jahr kommen, und das ist echt viel zu wenig. Wenn wir Sex haben, dann ist er wirklich gut und es gibt auch nichts daran auszusetzen. Ich versuche auf all seine Wünsche einzugehen, stehe Neuem gegenüber offen dar und probiere alles mit ihm aus, was er sich vorstellt. Auch teile ich ihm meine Fantasien mit und wir reden auch ab und an über solche Dinge, aber auch das ist immer weniger geworden. Ich versuche echt alles zu geben, doch wir haben immer weniger Sex. Er zieht es scheinbar vor, sich Pornos und andere Dinge im Internet anzuschauen und sich selbst zu befriedigen. Er hält das für richtig, ich hingegen nicht. Und ich kann einfach nicht mehr damit umgehen, denn schließlich möchte ich auch beachtet werden und möchte auch wieder viel mehr Spaß, in jeder Beziehung, mit ihm haben.

Als ich ihm sagte, dass er süchtig nach Pornos und Selbstbefriedigung ist, meinte er nur, dass ich das nicht verstehen kann und dass alles normal sei. Aber ist es das wirklich? Ich kann ja verstehen, wenn er es auch "mal" macht, aber ganz ehrlich - sich mehrfach die Woche selbst zu befriedigen, aber nur zwei Mal im Jahr Sex haben, das steht in keiner Relation mehr. Und dabei haben wir doch immer so viel Spaß gehabt. Aber anscheinend habe ich da auch ein verzerrtes Bild von. Ich weiß es nicht. Und so langsam bin ich vollkommen ratlos, was ich noch tun kann, um ihn von seinen Filmen und Spielen wegzuholen, damit wir mehr Spaß zu zweit haben. Denn wenn man seinen Worten glauben schenken kann, dann möchte er eine gemeinsame Zukunft, aber ganz ehrlich mit zwei Mal Sex im Jahr kann ich das nicht und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036475 vom 27.08.2015 um 09:29:32 Uhr (40 Kommentare).

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Der Haufen, an dem eine Kneipe bankrott ging

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Ekel Peinlichkeit

Ich (m/33) bin Bauarbeiter. Kein gelernter Maurer oder so, sondern ich habe mich vom einfachen Hilfsarbeiter hochgearbeitet zur rechten Hand des Chefs. Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Im Job wird bei unserer Firma Bier gesoffen wie Wasser, wie im Klischee. Ich bin da relativ zurückhaltend, aber zwei Bier pro Tag sind auch bei mir drin. Dazu gibt es jeden Mittag schwere Mahlzeiten, da unser Chef mit einem Lieferservice eine Art Flatrate ausgehandelt hat, bekommen wir das Mittagessen direkt zur Baustelle geliefert. Oft sind das so leckere Sachen wie Döner, Dürum, andere türkische Pizzen usw. Lecker, aber schwere Kost. Doch das Ganze hat einen Nachteil: Bier und die stark gewürzten Speisen scheinen in meinem Darm eine Art Höllenpakt einzugehen. Um es kurz zu machen - ich stinke beim Kacken wie kein anderer Mensch, den ich je gerochen habe. Der Geruch ist erstens unglaublich stark von der Intensität her und durch kaum etwas zu überdecken, durchdringt alles und außerdem löst er bei vielen Leuten direkt einen Brechreiz aus. Im letzten Haus, in dem ich lebte, hatten die Bäder keine Fenster, sondern Lüftungen, welche alle im selben System verbunden sind. Oft, wenn ich meinen Feierabendschiss erledigt hatte, hörte ich im Haus (sehr hellhörig) aus mehreren Wohnungen dezente Würgelaute. Ich hoffe bis heute, dass die Leute meinen Auszug und das Verschwinden des periodisch auftretenden infernalischen Gestankes aus dem Nichts nicht in Verbindung gebracht haben, vermute es aber schon, schon weil ich ehemalige Nachbarn tuscheln habe sehen, als wir uns beim Einkaufen über den Weg liefen.


Das Krasseste, was aber je passierte, war, dass mich die Kollegen auf ein Feierabendbier in ihre Stammkneipe eingeladen haben, bevor ich meinen Abendschiss verrichten konnte. Es handelte sich hierbei um eine Arbeiterkneipe, die klein, relativ einfach eingerichtet, aber gemütlich war. Nach dem zweiten Bier konnte ich es mir nicht mehr verkneifen und suchte die dortige Örtlichkeit auf. Das zusätzliche Bier war aber scheinbar schon durch das ganze Gedärm geflossen, denn an diesem Tag stank es schlimmer als je zuvor. Ich öffnete natürlich das Fenster und benutzte das herumstehende Raumspray, aber dadurch roch es auch nur, als hätte ich in einen Wald geschissen. So verließ ich die Toilette wieder, in der Hoffnung, dass keiner so schnell da rein müsse, aber nur fünf Minuten später ging ein anderer Gast pinkeln, bzw. wollte es, und ließ die Tür dabei offen. Und was jetzt kommt, ist die reine Wahrheit, ich schwöre es bei allem, was mir heilig ist: Innerhalb von fünf Minuten füllte sich der Schankraum mit dem infernalischen Geruch. Von den ca. 15 anwesenden Personen mussten sich 7 Leute explosionsartig übergeben, der Wirt und die Bedienung eingeschlossen. Wie man sich sicher ansatzweise vorstellen kann, kamen nun zu meinem Gestank noch die verschiedenen halb verdauten Mageninhalte der anderen Leute dazu. Irgendjemand rief dann schließlich tatsächlich den Notruf, und zwei Krankenwägen trafen ein. Doch diese kamen nicht alleine, nein, die Polizei war ebenfalls im Schlepptau. Diese fackelte nicht lange und erklärte die Kneipe für vorläufig geschlossen und brachte erstmal alle Leute ins Freie, wo es den meisten auch schlagartig besser ging, nachdem sie aus dem Gestank raus waren. Doch damit war die Geschichte leider noch nicht zu Ende. Was jetzt kommt, musste ich mir aber aus Geschichten und einigen Berichten in der Lokalzeitung selber zusammenbauen, da ich diese Kneipe, die danach auch nie mehr für die Allgemeinheit offen stand, nie mehr betreten habe.



Die Polizei informierte nämlich sowohl das Gesundheitsamt als auch die Gewässeraufsicht. Nachdem sich (natürlich) keine Krankheitserreger bei allen Betroffenen nachweisen ließen, wurde der Wirt erst gezwungen, auf eigene Kosten die gesamte Zapfanlage auszuwechseln, da man darin Schimmelsporen oder Ähnliches vermutete. Natürlich war nichts zu finden. Die Versicherung übernahm leider nur einen Teil der Kosten. Daraufhin wollte man vom Wirt, dass er alle Möbel ersetze, was dieser auch noch gerade so schaffte. Nachdem ein übereifriger junger Beamter des Gesundheitsamtes dann im Aufklärungswahn - wohlgemerkt, da roch lange nichts mehr - verlangte, dass unter dem Holzboden des Lokals nachgesehen werden sollte, sprich dieser komplett rausgerissen werden sollte, reichte es dem armen Wirt. Der Mann warf das Handtuch und löste den Pachtvertrag.


Ich möchte also beichten, dass ich einen armen unschuldigen Gastwirt regelrecht aus seinem Lokal heraus geschissen habe. Aber das Ganze hatte ein gutes Ende für ihn, er konnte sich nämlich kurz darauf eine mehr als doppelt so große Lokalität pachten, und der Laden brummt richtig. Wenigstens ist er nicht ganz auf den finanziellen Einbußen sitzen geblieben, bzw. konnte diese mittlerweile wieder reinholen. Die alte Kneipe ist jetzt übrigens eine Filiale des Dönermannes, von dem unser Essen kommt, irgendwie schließt sich so der Kreis wieder. Aber ich gehe nie mehr in einem öffentlichen Gebäude aufs Klo, lieber fahre ich vorher nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00036472 vom 27.08.2015 um 05:48:03 Uhr (37 Kommentare).

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