Warum ist er nur Hetero?!

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Masturbation Fetisch Begehrlichkeit

Ich (m/22) bin, seit ich denken kann, homosexuell. Allerdings merkt man es mir nicht an und ich habe mich diesbezüglich noch nicht geoutet, obwohl es mich sehr belastet. Jedenfalls habe ich vor einiger Zeit einen Jungen kennengelernt, mit dem ich mich super verstehe. Wir sind an sich schon richtig dicke Kumpels und unternehmen viel zusammen. Wir fahren häufig zusammen auf Festivals und in den Urlaub. Als ich ihn zu Anfang kennengelernt habe, war er nicht mein Typ. Obwohl er sehr hübsch ist, fand ich seinen Charakter immer ziemlich scheiße. Er ist nämlich der klassische Macho, der aber viel Stil hat, weshalb sehr viele Frauen auf ihn abfahren. Und das nutzt er auch aus.


Jedenfalls war ich an einem Abend plötzlich megaheiß auf ihn, weshalb ich mich befriedigt habe. Seitdem hat sich das enorm gehäuft. Das merkt er aber nicht, da ich es überspielen kann. Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass er was von mir will, da er mich häufig komisch berührt und mir einmal vollkommen zusammenhangslos "Ich liebe dich!" geschrieben hat. Aber naja. Mittlerweile bauen sich bei mir auch Gefühle auf und das ist nicht gut.


Aber kommen wir zu meiner eigentlichen Beichte: Aufgrund der Tatsache, dass ich so scharf auf ihn bin, gibt es eigentlich keinen Tag, an dem ich mir nicht auf ihn eine runterhole. Ich habe sogar schon mal "versehentlich" T-Shirts von ihm eingepackt, um beim Masturbieren daran riechen zu können und ihm nah zu sein. Ich möchte ihn einfach an mir und in mir spüren! Die Vorstellung macht mich wahnsinnig. Wir sind bald wieder für ein paar Nächte zusammen unterwegs. Und ich bin am Überlegen, ob ich mal versuchen sollte, mich im betrunkenen Zustand an ihn ranzumachen. Leider glaube ich wirklich, dass er Hetero ist.

Beichthaus.com Beichte #00037558 vom 08.02.2016 um 18:49:03 Uhr (8 Kommentare).

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Heilung per Telefon

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Dummheit Stolz Gesundheit Telefon

Ich (w/38) verdiene meinen Lebensunterhalt als Fernheilerin. Das funktioniert so, dass die Menschen mit einer Krankheit oder einem Gebrechen anrufen, und nach einem Vorgespräch halten sie das Mikrofon des Telefons bzw. des Handys über den betroffenen Körperteil. Ich transportiere dann über das Telefon kosmische Energie auf den betroffenen Teil des Körpers und fördere so die Heilung. Bei psychischen Krankheiten halten die Menschen das Mikrofon dann an den Kopf. Ich wende dieses Heilverfahren auch bei Tieren an, da funktioniert das genauso. Schwierig wird es eben manchmal bei großen Tieren wie Pferden oder Kühen, da wissen die Leute dann nicht, wo die Leber oder der Magen sitzt, ich muss es ihnen dann erst umständlich erklären. Auch zum Beispiel bei einem Wellensittich ist es eben umständlich, den erst einzufangen und das Handy auf ihn zu legen.

Ich sage aber allen, die meine Hilfe suchen, dass meine Therapie zusätzlich zur ärztlichen bzw. tierärztlichen Behandlung wirkt und eine solche auf keinen Fall ersetzt. Ich zocke die Menschen auch nicht ab, sondern sage ihnen im Vorgespräch ein oder zwei Tage vorher, sie sollen mir so viel an Honorar überweisen, wie ihnen zumutbar erscheint bzw. wie viel ihnen eben meine Hilfe wert ist. Es kommt öfters vor, dass ich nur einen einzigen Euro bekomme, manchmal aber auch 100 Euro. Natürlich arbeite ich nur per Vorkasse, ich bin ja nicht blöd. Insgesamt kann ich aber gut davon leben.

Meistens höre ich hinterher nicht, ob meine Übertragung der kosmischen Energie geholfen hat oder nicht, aber hin und wieder bekomme ich doch begeisterte Rückmeldungen über wundersame Heilungen. Andererseits ist es zum Beispiel vor drei Wochen auch vorgekommen, dass ich per Handy ein Pferd behandelt habe und am selben Tag ist der Zosse noch eingegangen. Wunder kann ich schließlich auch nicht vollbringen.

Beichthaus.com Beichte #00037554 vom 08.02.2016 um 00:01:04 Uhr (30 Kommentare).

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Mobbing am Arbeitsplatz

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Verzweiflung Engherzigkeit Kollegen Arbeit

Ich (w/55) habe meinen Job der Industriekauffrau immer sehr gemocht. Ich behaupte von mir, durchaus kompetent zu sein - macht natürlich auch die Erfahrung über die Jahre hinweg - und fühlte mich im Team immer sehr wohl. 1996 wurde ich dann Abteilungsleiterin und war auch sozusagen die rechte Hand des Inhabers. Im Jahr 2008 wurde ich plötzlich, quasi von einem Tag auf den anderen, ständig auf Fehler hingewiesen. Es fehlten Akten, die Post war falsch einsortiert, und der Chef, der mich und meine Arbeit immer sehr geschätzt hat, bat mich in einer ruhigen Minute zur Seite und fragte, ob ich private Probleme hätte. Ich verneinte und konnte mir selbst keinen Reim machen. Ich habe Mobbing vermutet, weshalb ich zunehmend unter psychischem Druck stand. Der Chef glaubte mir aber. Doch dann kamen auch ständig boshafte E-Mails und Anrufe mit verstellter Stimme hinzu. Hinzu kam dann, dass mein Chef nicht der Inhaber des Betriebs ist. Der Inhaber, damals ein bereits 81-Jähriger, kam recht selten vorbei und kannte daher die Mitarbeiter kaum.


Er bekam mit, was los ist und ließ mir ein Schreiben zukommen, in dem stand, dass eine psychisch angeschlagene Mitarbeiterin auf Dauer dem Betrieb schadet. Sollte der oder diejenige, der für die Mobbingkampagne verantwortlich ist, nicht binnen einer Woche ausfindig gemacht werden können, sehe er sich leider nicht imstande, mich weiter beschäftigen zu können. Ich war fix und fertig. Mein Chef hat es geschafft, den Inhaber zu überzeugen, dass das in einer Woche nicht zu schaffen ist. Nach sage und schreibe vier Monaten, in denen ich zuletzt krankgeschrieben war, es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre von der Brücke gesprungen, konnte durch die Polizei herausgefunden werden, dass eine 18-jährige Auszubildende für die Kampagne verantwortlich war. Sie hatte seit einiger Zeit eine Affäre mit dem Stellvertreter meines Chefs, der ihr vorgegaukelt hätte, sie könne meine Stelle haben, wenn sie ein wenig nett zu ihm sei. Und von ihm ist das junge Ding auch noch schwanger geworden.


Danach hat sich der alte Inhaber natürlich tausend Mal entschuldigt, aber ich konnte nicht mehr. Mein Chef hat mir durch Empfehlungen eine Stelle in einem anderen Betrieb in der Stadt besorgt. Mittlerweile arbeite ich aber doch wieder in meiner alten Firma, denn als der alte Inhaber verstorben war, hat sein Sohn die Firma übernommen, ein freundlicher Mensch, der von der Falschheit seines Vaters zum Glück nichts geerbt hat. Damit war auch das letzte Gespenst der Vergangenheit verschwunden. Heute mag ich meinen Beruf wieder sehr gerne.


Nun zu meiner Beichte: Vor zwei Wochen habe ich eine Frau mit zwei Töchtern, eine war etwa zwei Jahre alt und im Buggy, eine war im Kindergartenalter, gesehen. Ich wusste sofort, dass das diese ehemalige Auszubildende war, die damals gemeinsam mit dem Stellvertreter meines Chefs in hohem Bogen herausgeflogen ist. Sie besaß die Dreistigkeit, mich schüchtern grinsend anzusprechen und zu fragen, wie es mir denn ginge. Ich sagte, mir gehe es sehr gut! Auf meine Frage, wie es ihr denn gehe, meinte sie, dass es halt alles nicht so leicht sei, sie hat seit damals keine Arbeit mehr und wird mit diesem Zeugnis auch keine mehr finden. Und der Vater ihrer zweiten Tochter war auch nur eine Affäre, beide Männer zahlen nicht. Ich habe nur gegrinst und bin weitergegangen. Ich schäme mich dafür, schadenfroh gewesen zu sein, denn die beiden Mädchen können ja nichts dafür. Die tun mir mittlerweile echt leid, so eine Mutter zu haben und in Hartz-IV aufwachsen zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00037551 vom 07.02.2016 um 14:18:19 Uhr (14 Kommentare).

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Verliebt in meinen schwulen besten Freund

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Begehrlichkeit Masturbation Schamlosigkeit

Ich (w/23) habe einen guten Freund, den ich schon mehrere Jahre lang kenne und der für mich wie ein Bruder ist. Wir sind zusammen zur Schule gegangen, zwar nicht im selben Jahrgang, aber durch unsere Eltern sind wir schnell Freunde geworden. Mit der Zeit unterhielten wir uns immer mal wieder über irgendwelche sexuellen Sachen, mal als Spaß gemeint, manchmal einfach aus Interesse und Neugier. Ich kann dabei immer offen sein, denn er ist schwul. Richtig schwul. Als Frau kann man dabei wie mit einer Freundin reden, aber gleichzeitig die Meinung eines Mannes hören, was für mich nicht praktischer sein könnte.


Nun gab es vor einiger Zeit, nach einer Menge Alkohol, wieder einmal so ein Gespräch bei ihm und wir begannen irgendwann uns zu kabbeln, sprangen auf seinem Bett herum und nach einigen Minuten entstand eine Art Kräftemessen unter uns. Er versuchte mich zu überwältigen und hielt mich dabei an meinen Armen fest und drückte mich dabei auf die Matratze, sodass ich quasi wehrlos unter ihm lag. Da er eher etwas schmächtiger ist, hatte ich nie auch nur ansatzweise gedacht, dass er solche Kräfte aufbringen könnte, da ich wirklich heftig versuchte, mich aus diesem Griff zu befreien und er sich scheinbar nicht mal wirklich anstrengen musste, mich genau da zu behalten, wo er wollte.


Meine Beichte ist nun, dass mir seit Wochen genau diese Szene im Kopf umher spukt. Wie er auf mir liegt und mich packt, mich mühelos auf die Matratze wirft und ich ihm ausgeliefert bin. Ich werde wirklich wahnsinnig. Ich denke sogar beim Masturbieren daran. Keiner meiner Ex-Freunde war je so dominant, und dass ausgerechnet ein homosexueller Freund es schafft, mich so um den Verstand zu bringen, finde ich auf eine Art traurig, aber wiederum genau so bemerkenswert und unheimlich anziehend. Ich sehe ihn oft und ich kann einfach nicht abstellen, dass ich genau das wieder von ihm will. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich ihn nicht haben kann, aber dieser kleine Film im Kopf bleibt mir hoffentlich noch lange erhalten. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00037547 vom 06.02.2016 um 22:05:38 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich wähle die AfD

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Zorn Vorurteile Politik

Ich (m) beichte, dass ich bei der nächsten Landtagswahl in Baden-Württemberg die AfD wählen werde. Im Moment sehe ich keinen anderen Ausweg, da die anderen politischen Parteien zunehmend einen Einheitsbrei und Murks produzieren. Mich kotzt auch diese "Ja, wir schaffen das"-Mentalität an. Von Bekannten weiß ich, dass es massive Probleme in Karlsruhe mit Flüchtlingen gibt. Alleine in Karlsruhe und dem Ostalbkreis gab es mehrere Massenschlägereien, die es nur in die Lokalpresse geschafft haben. Außerdem ist mir dieses "in-die-Rechte-Ecke-stellen", mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und Zurückhaltung von Artikeln zur Beeinflussung der Bevölkerung, durch diverse Medien zuwider. Diese aufgezwungene Political Corretness wirkt wie ein Schleier, der die Leute und auch Freunde nicht mehr diskutieren lässt.


Als Beispiel nenne ich die verfehlte Asylpolitik, aber auch die totale Klientelpolitik der "Integrationsministerin" Öney zugunsten der türkischen Minderheit ohne Beachtung anderer. Die Dame hat den Posten meines Erachtens nur, weil sie einen Migrationshintergrund hat und SPD-Mitglied ist. Bei den Grünen wiederum ist es dieser Links-Ruck, der diese Partei beinahe die Linke überholen lässt. Beichtenswert ist es mir deswegen, da ich Positionen, wie sie Beatrix von Storch vertritt, nicht mittrage und für fundamental halte. Allerdings sehe ich als Stimmbürger keinen anderen Ausweg mehr, als so meine Wut und meinen Ärger ausdrücken zu können.

Beichthaus.com Beichte #00037541 vom 06.02.2016 um 03:16:17 Uhr (73 Kommentare).

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