Mein Unglück im Kino

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Peinlichkeit Verzweiflung Dummheit Ekel Schmölln

Ich beichte, dass ich mich einmal im Kino eingepinkelt habe. Ich hatte den ganzen Tag über schon sehr viel getrunken (weil ich damals Diabetes bekam) und wir fuhren mit der Klasse ins Kino. Zehn Minuten nachdem der Film angefangen hatte, spürte ich schon langsam diesen Druck aber ich dachte mir, dass ich das noch bis zum Schluss durchhalten könne. Das ich es nicht schaffte, war ja klar. Als ich es nach der Hälfte des Filmes nicht mehr aushielt und gefühlte 1000 Bar Druck auf meiner Blase hatte, stand ich auf und ging so schnell wie möglich zum Ausgang. An der Tür angelangt musste ich feststellen, dass selbige nicht aufging. So sehr ich auch daran zog (und da lag das Problem), sie ließ sich nicht öffnen. also bin ich wieder auf meinen Platz. Nachdem ich jedoch sah, wie jemand anderes hinaus ging, lief ich schnell hinterher, in der Hoffnung es noch rechtzeitig aufs Klo zu schaffen. Doch auf dem Weg zum stillen Örtchen hielt ich dem enormen Druck nicht mehr stand.

Das Ende vom Lied: Ich kam in meiner Hose, die halb durchnässt war, wieder ins Kino. Am Ende hab ich mich damit rausgeredet, dass irgendwelche Kinder diesen Trick mit dem halb zugeklebten Wasserhahn gemacht hatten und ich deshalb so nass war. Ich möchte also beichten, dass ich mich nicht nur eingepinkelt habe, sondern das ich auch zu blöd war eine Tür zu öffnen.

Beichthaus.com Beichte #00031095 vom 28.04.2013 um 20:13:38 Uhr in 04626 Schmölln (8 Kommentare).

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Meine unausstehliche Kollegin

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Verrat Zorn Arbeit Hofgeismar

Meine unausstehliche Kollegin
Ich (w/28) habe dafür gesorgt, das einer Kollegin fristlos gekündigt wurde. Ich arbeite in einer Gemeinschaftspraxis und vor einiger Zeit schied eine gute und liebe Kollegin aus, weil sie schwanger wurde und sich danach auch nur noch ihrem Kind und ihrer Mutterrolle widmen wollte. Der Chef stellte daraufhin eine neue Kollegin ein, die sich von Anfang an absolut nicht ins Team einfügen wollte. Ständig machte sie uns Vorhaltungen, dass wir dieses oder jenes anders machen sollten, dass ihre früheren Kolleginnen alle viel effizienter gearbeitet hätten und wollte uns ständig ihre Meinung aufzwingen. Am Anfang haben wir wirklich noch versucht mit ihr zu reden und uns ihre Vorschläge anzuhören, wenn man lange irgendwo arbeitet wird man schließlich Stallblind und offen für Neues sollte jeder sein. Aber zum Teil schlug sie solchen Unsinn vor, dass wir nicht darauf eingehen konnten. Aber anstatt mal ein Nein zu akzeptieren, diskutierte sie immer weiter.

Das ging soweit, dass sie einem den ganzen Tag hinterherrannte und immer wieder mit dem gleichen Thema anfing. Eines Tages fing sie dann damit an, uns vorzuwerfen wir würden ihre Arbeit manipulieren und sabotieren. Sie griff eine Kollegin sogar so mit Worten an, das diese anfing zu weinen. Bei den Patienten war sie auch alles andere als beliebt. Null Feingefühl, patzige Anworten und nicht selten begann warf sie mit richtig üblen Schimpfwörtern um sich. Unsere Chefs bekamen davon wenig mit oder sagten nichts dazu, die Stimmung im Team wurde immer schlechter, jeden Tag gab es Streit und Gezänk mit ihr. Eines Tages warf sie mir dann vor, absichtlich Sachen vor ihr zu verstecken und behauptete, Ich würde Sie mobben. Daraufhin hab ich zu ihr gesagt, dass ich so etwas noch nie getan hätte, aber ich könne ja mal damit anfangen und bin am selben Abend noch zum Chef gegangen und hab ihm alles, wirklich alles, das diese paranoide Ziege in der Praxis über Monate so verbockt hat, aufgetischt. Jede Beschwerde von Patienten, jeden Fehler.

Ja, ich habe gepetzt, ich gebe es zu, etwas anderes war das nicht. Am nächsten Tag musste die Kollegin zum Chef ins Büro, Ergebnis: Fristlose Kündigung! Ich war geschockt, ich hatte ehrlich gesagt erst mit einer Abmahnung gerechnet, damit sie sich mal am Riemen reißt, aber gleich der Rauswurf? Im Nachhinein tut mir die Sache ziemlich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00031094 vom 29.04.2013 um 00:26:45 Uhr in 34369 Hofgeismar (Oberer Graben) (29 Kommentare).

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“Folge

Streitthema Religion

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Vorurteile

Ich (w, 18) möchte meine Beichte ablegen. Zur Vorgeschichte: Mit 15 Jahren lernte ich meinen ersten Freund kennen. Unsere Beziehung hatte viele Höhen und Tiefen doch im Allgemeinen waren wir sehr glücklich. Wir haben früh gemeinsame Pläne geschmiedet wie z.B. für Verlobungsringe sparen, da und da eine Wohnung suchen. Wir kannten uns in- und auswendig, doch irgendwann begann er sich zu verändern. Er trieb auf einmal viel Sport und meinte er hätte keine Freunde, dabei war er einfach nur faul gegenüber seinen alten.

Er begann sich mit Religionen zu beschäftigen und fragte mich einen Morgen ob ich was dagegen hätte, wenn er Moslem werden würde. Ich sagte, dass es okay sei, da ich vollkommen tolerant war. Doch auf einmal wurde es zuviel. Er freundete sich nur noch mit streng muslimischen Menschen an, sammelte Korane, betete fünfmal am Tag wollte keuscher leben und irgendwann ging er in eine Moschee und konvertierte offiziell. Ich redete mit ihm und meinte das mir das alles zuviel werde und ich bat ihn nicht mehr in meiner Anwesenheit zu beten, da es mir Unbehagen bereitete. Doch das Thema Religion wurde immer mehr zu einem Streitthema und er begann mich immer schlechter zu behandeln und respektloser mit mir umzugehen. Irgendwann meinte er, ich würde nicht mehr zu ihm passen, unsere Vorstellungen wären zu verschieden und er wende sich lieber voll und ganz der Religion zu, da ich intolerant sei. Ich ging daraufhin mehrere Tage in die Bibliothek und belas mich bezüglich Koran und muslimischem Glauben, doch ich konnte mich mit dieser Religion einfach nicht anfreunden. Also machte er nach über zwei Jahren Beziehung Schluss.


Auch wenn ich inzwischen darüber hinweg bin, ist es inzwischen so, dass ich eine Abneigung gegenüber Moslems, deren Glaube, ihre Prinzipien, Traditionen etc. entwickelt habe. Es ist nicht so, dass ich Intolerant bin. Einige meiner besten und engsten Freunde sind Moslems, aber nicht so streng. Ich habe auch keinen Hass gegen Religionen, mein jetziger Freund ist Katholik und ich würde für ihn sogar konvertieren, aber seitdem haben Religionen einen schlechten Nachgeschmack für mich und ich komme nicht darum herum, vielen Moslems gegenüber gewisse Vorurteile aufzustellen und ihnen leicht herablassend und verhasst entgegen zu treten.

Beichthaus.com Beichte #00031093 vom 28.04.2013 um 22:55:50 Uhr (38 Kommentare).

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Die Last mit der Essstörung

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Falschheit Selbstverletzung Verzweiflung Ernährung Liebstadt

Ich (w/20) leide seit geraumer Zeit an einer Essstörung. Meinen Eltern und meinem Freund zuliebe esse ich in deren Gegenwart normal, sobald ich aber allein bin, kotze ich große Teile davon wieder aus. Die gelegentlichen Fressanfälle enden ebenso. Momentan habe ich einen BMI von ungefähr 17,9 und ich will und werde dieses Verhalten erst bei einem BMI von 15 beenden, wenn es dann noch geht. So gern würde ich jemandem davon erzählen, aber dann müsste ich wohl in Therapie, was für mich fast noch schrecklicher wäre, als zuzunehmen. Dennoch habe ich mir vorgenommen, mich kurz vor Erreichen meines Zieles einem Freund anzuvertrauen. Ich hoffe, das ist bald der Fall, denn ich halte diese Heimlichkeiten nicht mehr aus.

Beichthaus.com Beichte #00031092 vom 28.04.2013 um 17:39:53 Uhr in Liebstadt (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der gemeine Vater

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Hass Verzweiflung Familie Rheine

Ich wünsche meinem Vater den Tod. Ich (w/17) wohne noch bei meinen Eltern. Ich komme gut mit meiner Mutter aus, ich liebe sie. Aber für meinen Vater habe ich nichts anderes übrig, außer Hass und Verachtung. Ich hasse diesen Mann so sehr. Alles fing an, als ich so […]
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Beichthaus.com Beichte #00031091 vom 28.04.2013 um 09:48:18 Uhr in Rheine (Schultestraße) (24 Kommentare).

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