Unser unmöglicher Streich

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Peinlichkeit Dummheit Arbeit Stuttgart-Zuffenhausen

Unser unmöglicher Streich
Nach der Schule absolvierte ich eine Berufsausbildung als Mechaniker bei einem großen deutschen Autohersteller. Wir waren 27 Azubis in unserem Lehrjahr und waren oft alle gemeinsam in der Lehrwerkstatt. Dort standen auch große Dreh- und Fräsmaschinen, die für Übungszwecke gedacht waren.
Die Gruppe der Lehrlinge war sehr durchwachsen, vor allem was den IQ betraf. Einer der damaligen Kollegen, wir nannten ihn Fetti, weil er erstens so aussah und zweitens tatsächlich einen ähnlichen Namen hatte, war eher mit weniger Intelligenz gesegnet. Als Fetti an einer Fräsmaschine ein Werkstück bearbeitete und kurz mal aufs Klo verschwand, verdrehte einer der anderen Lehrlinge den Schlauch für die Kühlmittelzufuhr so, dass dieser nicht mehr auf den Fräser, sondern in Richtung des Kopfes des Bedieners der Maschine zeigte. Da das Kühlmittel, eine Emulsion aus Wasser und Öl, welche ziemlich schmierig und nicht wohlriechend ist, beim Einschalten der Maschine automatisch losgepumpt wird, traf ihn der Strahl voll im Gesicht. Es war ein großer Lacher, da alle Lehrlinge den Streich mitbekommen hatten. Selbst Fetti fand es lustig und ging wieder auf das Klo, um sich zu waschen. Während er weg war, bog wieder jemand den Schlauch in die Richtung seines Kopfes. Da Fetti, wie bereits beschrieben, nicht sehr helle war, schaltete er die Maschine wieder ein, ohne vorher die Position des Kühlmittel-Schlauches zu kontrollieren. Wieder Volltreffer, diesmal schallendes Gelächter. Nur Fetti fand es diesmal nicht mehr witzig. Er bog wutentbrannt den Schlauch zurück und ging wieder auf das Klo.
Der nächste Kollege wartete nicht lange und stellte den Schlauch wieder zielgenau auf Kopfhöhe ein. Das Unfassbare passierte, Fetti schaltete wieder ein, ohne den Schlauch vorher anzuschauen. Unser Opfer kämpfte mit den Tränen und begab sich wieder zum Waschbecken. Nun wurde es bizarr, denn derselbe Streich wurde wieder vorbereitet. Es klingt unglaublich, aber Fetti fiel erneut darauf herein und es sollte sich tatsächlich noch einmal wiederholen.
Während Fetti, vollkommen fertig mit den Nerven, das fünfte Mal beim Waschen war, mischte sich nun unser Lehrmeister ein, der die Sache inzwischen mitbekommen hatte. Er drohte der versammelten Gruppe ernsthafte Konsequenzen an, sollte Fetti noch einmal "geduscht" werden.
Es tut mir wirklich leid, dass er so verarscht wurde und wir ihn alle ausgelacht haben. Damals gab es den Begriff "Mobbing" übrigens noch nicht. Er wäre aber treffend gewesen.

Beichthaus.com Beichte #00031267 vom 24.05.2013 um 08:38:42 Uhr in 70435 Stuttgart-Zuffenhausen (19 Kommentare).

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Meine zweite Kindheit

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Falschheit Feigheit Kinder Mönchsdeggingen

Meine zweite Kindheit
Ich (m/32) muss beichten, dass ich fast alles, das ich meinen Kindern kaufe, eigentlich nur mir selbst kaufe. So konnte ich meiner Frau einreden, dass die Kinder unbedingt ein Tablet zu Weihnachten wollten. Letzte Woche waren wir an einem Jahrmarkt und ich kaufte meinen Kindern jeweils eine Zuckerwatte, weil ich genau wusste, dass dann etwas für mich übrig bleibt. Ich beichte also, dass ich meine Kinder benutze, um meine zweite Kindheit zu erleben und zu feige bin, mich dazu öffentlich zu bekennen.

Beichthaus.com Beichte #00031266 vom 24.05.2013 um 01:39:27 Uhr in Mönchsdeggingen (25 Kommentare).

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“Beichte

Möchtegern-Gangster mit Kapuzenpulli

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Rache Schamlosigkeit Engherzigkeit Bahn & Co. Berlin

Möchtegern-Gangster mit Kapuzenpulli
Ich habe heute beim Warten auf den Bus etwas sehr Spontanes und Merkwürdiges getan. An der Haltestelle standen ziemlich viele Leute, da sie sich direkt an einem S-Bahnhof befindet und drei Buslinien dort fahren. Unter all diesen Leuten war ein dicklicher, recht junger Südländer mit Kapuzenjacke, der ganz schön auf dicke Hose machte. Er aß etwas vom Bäcker und genau, als er fertig war, kam sein Bus an. Er nahm die Tüte, zerknüllte sie und warf sie demonstrativ zwischen die anderen Wartenden und mich. Ich nahm, ohne zu überlegen, die Tüte und steckte sie, während er einstieg, in seine Kapuze. Er hat nichts bemerkt und stieg in seinen Bus. Ich ging schmunzelnd zurück und alle guckten mich an. Manche schmunzelten ebenfalls und hielten sich dabei die Hand leicht vor den Mund, andere guckten mich verdattert an. Ich hätte gerne das Gesicht des kleinen Möchtegern gesehen, als er die Tüte in seiner Kapuze wiedergefunden hat. Im Nachhinein tut es mir aber leid, ihn so blamiert zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031265 vom 23.05.2013 um 23:43:58 Uhr in 12159 Berlin (Innsbrucker Platz) (21 Kommentare).

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Als der Mörder meiner Nachbarin klingelte

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Verrat Mord Missbrauch Nachbarn

Als der Mörder meiner Nachbarin klingelte
Vor etwa sieben Jahren war ich (w/23) wie jeden Freitag alleine zu Hause, da meine Mutter arbeiten musste. Damals lebte ich mit meiner Mutter in einer kleinen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ich war also am besagten Nachmittag alleine und machte meine Hausaufgaben, […]
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Beichthaus.com Beichte #00031264 vom 23.05.2013 um 23:25:20 Uhr (32 Kommentare).

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Die Spinne im Schuh

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Hass Rache Boshaftigkeit Vandalismus Nachbarn

Die Spinne im Schuh
Der Nachbar über uns ist ein alter, verbitterter Tierhasser, der größten Spaß daran hat, unseren Tieren Leid zuzufügen. Als in unserem Briefkasten ein Nest mit Rotkehlchenbabys war, hat er es ausgeräumt und war so dreist, den ganzen Briefkasten blitzblank zu putzen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00031263 vom 23.05.2013 um 15:36:43 Uhr (19 Kommentare).

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