Rechte Wähler sollten ins KZ!

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Aggression Boshaftigkeit Feinde

Ich finde die politische Lage derzeit einfach nur zum Kotzen! In Deutschland fährt die verdammte AfD einen Wahlsieg nach dem anderen ein. In den Niederlanden und Frankreich sind der Wilders und die Marie Le Penn(erin) auf rechten Stimmfang und in den USA regiert ein selbstsüchtiger, twitternder Pavian mit Fiffi auf der Birne. Ich bin dafür, dass jeder, der rechts wählt, mal eine Woche bei Wasser und schimmligem Brot im KZ verbringen muss und dort gezwungen wird, die Mahntafeln für die sechs Millionen Opfer so lange zu lesen, bis er sie auswendig kann!

Die Briten haben in der EU immer eine Extrawurst in den Arsch geschoben bekommen und trotzdem haben sie für den Austritt gestimmt. Den Briten wünsche ich, dass sie nach dem Brexit ihr Land mal so richtig vor die Wand fahren oder dass ihre Insel im Meer versinkt. Die Schotten sollen ihr 2. Referendum gewinnen, die Iren und Nordiren sich zusammentun und wieder in die EU kommen, dann gibt es bald nur noch Klein-England. Die EU müsste ab morgen sämtliche Geschäfte mit GB abbrechen und sie aushungern, bis sie kapiert haben, dass wir die EU brauchen - genau so wie den Euro und den Zusammenhalt der Mitgliedsländer.

Beichthaus.com Beichte #00039700 vom 04.05.2017 um 19:20:15 Uhr (76 Kommentare).

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Königskobra in Amsterdam

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Urlaub Niederlande

Ich (m/26) war über Silvester für einige Tage mit meinem besten Freund in Amsterdam. Nun ist es so, dass ich immer, wenn ich irgendwo Urlaub mache, meine Essgewohnheiten auch etwas umstelle. Anstelle eines gesunden Frühstücks und einer ausgewogenen Ernährung probiere ich mich gerne durch leckere Lokale, Restaurants und Imbisse. Während wir also mal wieder in der Innenstadt rumflanierten, bemerkte ich, dass sich mein Magen nach zwei Tagen mit gefühlten 20 Litern Kaffee und Bier, Burgern, Steaks, Tonnen von Pommes und anderen Leckereien befreien wollte. Zielstrebig suchte ich schnellstmöglich nach einer öffentlichen Toilette und fand mein Glück bei der bekannten Fast-Food-Kette mit einer Krone. Schnell sprintete ich die Treppen hinauf, reihte mich in die Warteschlange für die einzige Kabine der Herrentoilette ein und zählte nur die Sekunden, bis ich mich endlich von meinem Ballast befreien konnte. Nach knapp 15 Minuten kam ich endlich zum Zug. Mein Herz strahlte und mein Magen freute sich unheimlich darauf, etwas Platz zu schaffen: Tür zu – Hose runter – und los!


Während ich entspannt auf der Toilette saß, bemerkte ich zeitgleich, dass die Schlange für die Herrentoilette stetig weiterwächst. Da ich nicht unhöflich sein und unnötig die anderen Gäste warten lassen wollte, zog ich nach meinem vollendeten Geschäft fix die Hose an und wollte dann auch wieder los. Dennoch ahnte ich schon während meines Toilettengangs Böses: Die letzten Tage an fettigem Essen und viel Alkohol haben sich bezahlt gemacht, sodass ich der Keramik ein unglaublich großes Geschenk hinterlassen habe. Trotz mehrmaligem Spülen ließ sich meine Königskobra vom Wasser nicht beeindrucken, sodass der Wasserspiegel drastisch fast bis zum Klodeckel stieg und einfach nicht abfließen wollte.


Schnell versuchte ich, den kleinen Schlamassel mithilfe der Klobürste zu beseitigen. Allerdings blieben meine Versuche erfolglos und ich zog nach einigen Minuten Rumstochern und Drücken die nun komplett versaute Klobürste raus und stellte sie wieder in die Halterung. Mein Herz fing in der Zwischenzeit an stark zu klopfen, mein Gesicht wurde rot und ich bekam leichte Schweißausbrüche, alles vor dem Hintergrund, dass das einzige Männerklo komplett verstopft ist und alle doch nur mal fix aufs Klo wollen. Pustekuchen! Beim Herausgehen versuchte ich, meine Blöße zu kaschieren und sagte auf eine pseudo-lockere Art: "Sorry, das Klo ist kaputt." Wobei ich die leichten Schweißperlen wohl nicht verbergen konnte.


Besonders peinlich war der Gang entlang der Warteschlange, wo mich alle Typen musterten und mich mit extrem genervten und zeitgleich enttäuschten Gesichtern anstarrten. Ich möchte mich also für meine kleine Königskobra bei allen Leuten in der Warteschlange entschuldigen, die genau wie ich dringend aufs Klo mussten und sich in der überfüllten Innenstadt eine neue öffentliche Toilette suchen mussten. Ich war dann aber doch so anständig und habe unten am Schalter Bescheid gegeben, dass irgendjemand das Herrenklo verstopft hat und man sich bitte drum kümmern sollte! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00037496 vom 29.01.2016 um 16:59:24 Uhr in Niederlande (Amsterdam) (7 Kommentare).

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“Beichte

Verlockung durch den besten Freund

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Fremdgehen Falschheit Selbstsucht

Ich bin seit vier Jahren in einer wundervollen Beziehung, die wirklich wirklich gut ist und ich bin auch glücklich. Vor einigen Monaten war ich dann zu Besuch bei meinem besten Freund, wir kennen uns seit über zehn Jahren und er lebt seit zwei Jahren aus beruflichen Gründen in den Niederlanden. Zuerst war alles wie immer freundschaftlich und locker, doch an einem Abend sind wir uns nähergekommen - wir schliefen nicht miteinander, doch es war knapp davor. Ich fühle mich dennoch schlecht, denn es ging weit über Freundschaft hinaus und ich fühle mich schuldig gegenüber meinem Freund. Die Freundschaft hat übrigens auch stark darunter gelitten.

Beichthaus.com Beichte #00036793 vom 08.10.2015 um 10:57:09 Uhr (14 Kommentare).

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Der Zwang zur Eskalation

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Drogen Zwang Verzweiflung Trunksucht Duisburg

Ich beichte, dass ich vermutlich ein echtes Problem habe. Die meisten von euch kennen sicherlich die Filme der Hangover-Reihe. Derartiges passiert mir alle paar Wochen. Das ist wie ein Drang bei mir. Ich muss einfach regelmäßig komplett eskalieren, um ausgelastet zu sein. Ich habe schon versucht, das Ganze zu unterdrücken. Maximal fünf Wochen lang ist es gut gegangen und dann bin ich freitags wieder losgezogen und am Sonntagnachmittag mit sehr lückenhaften Erinnerungen aufgewacht. Mal im Park, mal in einer Klinik, mal in einer Ausnüchterungszelle. In der U-Bahn, einer fremden Stadt, zweimal sogar in den Niederlanden. In den wenigsten Fällen habe ich auch nur die geringste Erinnerung wie und mit wem ich dort hinkam. Einmal musste ich nach so einer Tour feststellen, dass mein Konto komplett leer geräumt war. Seitdem lasse ich mein Portemonnaie mit Ausweis etc. zu Hause und habe die Tasche einfach so voller kleinerer Scheine. Ich weiß selbst nicht, was diese Scheiße soll und ärgere mich hinterher jedes Mal maßlos, aber irgendwann kommt dieser innere Drang und verlangt den totalen Freakout. Das ist wie ein krankhafter Zwang.


Ich war deswegen auch schon bei unterschiedlichen Psychiatern vorstellig, aber die Wartezeiten sind ja nirgendwo kürzer als ein Dreivierteljahr. Natürlich habe ich längst einen Termin gemacht, aber bis zum zwanzigsten Februar ist noch viel Zeit. Bis dahin geht es dann wohl so weiter. Alle paar Wochen klammere ich mich zu Hause regelrecht fest und versuche dem Ganzen zu widerstehen, aber es bringt einfach nichts. Der innere Schweinehund knurrt mich an und treibt mich raus in die Nacht. Ich kann ihn nur mit allerlei legalen und illegalen Genussmitteln, Frauen, Partys und Gedächtnisverlust ruhigstellen. Jedenfalls für kurze Zeit. Dadurch sind auch schon einige Beziehungen kaputt gegangen. Mittlerweile suche ich mir gar keine feste Partnerin mehr, weil ich sie ohne professionelle Hilfe einfach nur maßlos enttäuschen würde. Wenn ich erst in Fahrt bin, gibt es keinen Weg zurück, dann bin ich schon vor dem Rausch im Rausch und habe keinerlei Hemmungen mehr. Auf mich ist leider in Sachen Treue und Einhaltung von Abmachungen kein Verlass, wenn der innere Hund wieder bellt. Totaler Kontrollverlust... Mir tut es wahnsinnig leid, was ich meiner Familie und meinen Ex-Freundinnen antue oder angetan habe. Auch wenn ich möglicherweise nicht unbedingt etwas dafür kann.

Beichthaus.com Beichte #00032055 vom 15.10.2013 um 12:39:52 Uhr in 47051 Duisburg (Hogenweg) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Holländer auf der Toilette

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Trunksucht Vandalismus Dummheit Ekel Bern

Als ich 17 war, fand in meinem Heimatland die Fußball-EM statt. Es war ein schöner Sommerabend, als ich mit zwei Kumpels in die Hauptstadt fuhr, wo an diesem Abend ein Spiel zwischen den Niederlanden und Frankreich inklusive
mehreren Public-Viewings stattfand. Die Stadt war im Ausnahmezustand, sie wurde komplett von den Holländern in Beschlag genommen. Wohl auch, weil sich das offizielle Camp für deren Wohnwagen nur wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt befand. Wo man hinsah, überall Oranje. Wir reisten schon einige Stunden vor dem offiziellen Spielbeginn an, um bei dem erwarteten Volksfest dabei zu sein, welches wir auch tatsächlich vorfanden. Man konnte an diesem Abend vor Ort alkoholische und nichtalkoholische Getränke erwerben.
Ob auch gekifft wurde, bin ich mir jetzt gar nicht so sicher. Das ist aber für meine Geschichte auch nicht weiter
von Belang, hier geht es in erster Linie um die Getränke. Denn, nachdem der Körper der Flüssigkeit alle zu verwertenden Inhaltsstoffe entzogen hat, muss diese irgendwann wieder ausgeschieden werden. Das wussten augenscheinlich auch die Organisatoren dieses Events, denn alle paar Meter war eine dieser mobilen Toiletten aufgestellt, in denen man sein Wasserlassen konnte. Ich muss leider befürchten, dass es wohl bei einigen nicht nur beim Wasserlassen geblieben ist. Ich meine, ich habe das nicht überprüft und war selber an diesem Tag betrunken, wie so oft, leider. Wie dem auch sei, wir haben uns unter das feiernde Volk gemischt und irgendwann trafen wir auf einen einzelnen Holländer, also ohne Begleitung.

Wir gingen ein Stück mit ihm und verstanden uns ziemlich gut, wozu auch der gesteigerte Alkoholpegel beigetragen haben dürfte. Er hat uns sogar einige Züge seiner Zigarette angeboten. Eine Zigarette mit wirklich speziellem Geschmack, was aber auch nicht das Thema hier sein soll.
Ich will damit nur verdeutlichen, dass besagter Holländer wirklich sehr nett zu uns war. Ebendieser musste dann irgendwann eine dieser besagten mobilen Toiletten aufsuchen, und da wir unseren neuen Freund nicht verlieren wollten in der riesigen Menschenmasse, gelobten wir zu warten. Da so auf ihn wartend kam mir jener verhängnisvoller Geistesblitz, den ich in meinem alkoholbedingten Übermut sofort in die Tat umzusetzen begann. Ich rüttelte von außen an der alleinstehenden Toilette, erst nur ganz schwach. Einer meiner Kumpels fand die Idee auch gut, half mir und wir rüttelten schon heftiger. Bis dahin könnte man es noch witzig finden, zumal der Insasse zu diesem Zeitpunkt höchstens ein paar Spritzer am Hintern hatte.
Als dann aber, just in dem Moment, als sich das Häuschen im toten Punkt des Rüttelns befand, ein Dritter, uns unbekannter Typ, dazu kam und dem Klo den entscheidenden Stoß verpasste, waren wir erst einige Sekunden perplex und dann sind wir einfach abgehauen. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Ich hoffe nur, dass er sich nicht verletzt hat. Auch hoffe ich, dass er nicht eines dieser teuren persönlichen Stadiontickets hatte, weil für ihn war die Party danach wohl vorbei. Außerdem hoffe ich, dass es vielleicht doch genau in dieser Toilette beim Wasserlassen geblieben ist. Wir haben uns dann weiter besoffen und gefeiert. Heute denke ich oft an die geschilderte Situation. Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber ich war wohl oder übel ein Riesenarsch.
Ich hätte gerne die Gelegenheit, mich bei diesem Holländer für die ganze Scheiße zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00031165 vom 10.05.2013 um 04:54:15 Uhr in 3000 Bern (7 Kommentare).

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