Tote Tiere im LKW

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Hass Arbeit Tiere

Tote Tiere im LKW
Ich (m/28) bin LKW-Fahrer. Die Firma, für die ich gearbeitet habe, ging im letzten Jahr bankrott, sämtliche Mitarbeiter wurden entlassen. Glücklicherweise konnte ich mich erfolgreich bei einem anderen Bauunternehmen im Nahverkehr bewerben. Diese Firma konnte mich jedoch erst ein halbes Jahr nach meiner Bewerbung einstellen. Das Arbeitsamt hatte nun die grandiose Idee, dass ich diese Zeit mit einem Aushilfsjob für eine Tierkörper-Beseitigungsanlage überbrücken könne. Die würden Leute suchen. Kein Wunder, das ist auch nur etwas für die harten Jungs. Es macht schließlich einen Unterschied, ob man tote Tiere fährt oder Schotter. Annehmen musste ich den Job jedoch, sonst kam schon die Drohung mit der Kürzung des Arbeitslosengeldes. Die Arbeit sei schließlich zumutbar. Also fuhr ich drei Mal in der Woche einen Radius von circa 100 Kilometern ab, um auf Bauernhöfen, bei Zuchtbetrieben und Zoos die verendeten Tiere abzuholen. Der LKW bestand nur aus einem Container, den man mit einer Plane verschließen konnte. Gerade bei hohen Temperaturen fuhr immer ein gewisser Verwesungsgeruch mit. Den Großteil davon bekam aufgrund des Fahrtwindes der nachfolgende Verkehr ab, aber auch ich als Fahrer kam in den Genuss des feinen Duftes. Ich habe den Job gehasst.

Es war auch meine Aufgabe, die Tiere mit dem Greifarm auf meinen Laster zu laden. Diesen bedient man mit einer Fernsteuerung. Man schnappt sich also beispielsweise die tote Kuh, hebt sie hoch und legt sie sanft in den Container. Eines Tages passierte mir jedoch ein Missgeschick. In einem Moment der Unachtsamkeit wollte ich den Kran mit einer toten Kuh in Richtung LKW schwenken, verwechselte jedoch den Joystick für das Schwenken mit dem für das Öffnen und Schließen des Greifers. Wenn das passiert, hat man keine Chance mehr, es rückgängig zu machen. Dazu öffnet der Greifer viel zu schnell. Also fiel die Kuh aus einer Höhe von fünf Metern auf den Boden, der Unterbauch platzte auf, sämtliche Innereien hingen heraus, Blut spritzte im Umkreis von einigen Metern auf mich, den Laster und den dabeistehenden Bauern. Nach einigen Sekunden Schockstarre bekam der Bauer einen Lachanfall und konnte sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit beruhigen. Mir war nicht zum Lachen zumute. Nun stank die Kuh erst recht und es sah nun noch weniger appetitlich aus, als es ohnehin schon war. Ich lud sie im zweiten Versuch erfolgreich auf und fuhr kurz danach an den Waldrand, um mich zu übergeben. Inzwischen fahre ich wieder meinen geliebten Schotter und frischen Asphalt. Und ich hoffe, nie wieder die verwesenden Viecher fahren zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00036343 vom 11.08.2015 um 13:25:11 Uhr (16 Kommentare).

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Gefährliche Geldautomaten

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Manie Geld

Ich möchte beichten, dass ich Angst vor Geldautomaten habe, an denen das Geld nicht aus einem Schlitz herauskommt, sondern man es selbst aus einem Fach herausholen muss. Warum? Ich stelle mir immer vor, dass die Klappe von dem Fach aufgrund irgendeiner Fehlfunktion zuschnappen könnte, bevor ich meine Finger rausziehen kann. Da ich meine Finger behalten möchte, warte ich immer, bis ein Geldautomat mit einem Schlitz frei wird, selbst wenn ein Automat mit Klappe nicht besetzt ist.

Beichthaus.com Beichte #00036342 vom 11.08.2015 um 17:24:42 Uhr (10 Kommentare).

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Die perfekte Frau ist hässlich!

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Fremdgehen Wollust Ehebruch

Ich bin in einer glücklichen Beziehung mit einer Frau, mit der ich mir mittlerweile ernsthaft eine Zukunft mit allem was dazu gehört vorstellen kann. Ich liebe diese Frau und sie liebt auch mich aufrichtig. Sie ist für mich da und ich für sie, sie lässt mir meine Freiräume und nervt nie rum, wir freuen uns trotz mehrjähriger Beziehung immer noch jedes Mal aufeinander aber nun wird es schwierig: Ich fühle mich sexuell nur wenig zu ihr hingezogen, ich finde sie einfach nicht "geil". Deswegen haben wir auch nicht ganz so viel Sex und es geht selten von mir aus - obwohl der Sex letztenendes doch recht gut ist). Beim Sex denke ich oft an andere Frauen. Und im Alltag ertappe ich mich regelmäßig dabei, wie ich mittlerweile allem, was zwei Brüste hat, hinterhersabbere und schäme mich für meine Unbeherrschtheit. Wichsen hilft auch so gut wie gar nicht mehr. Da mir klar ist, dass ich mit ihr zusammenbleiben und eine gemeinsame Zukunft mit ihr haben will, muss ich beinahe einkalkulieren, ihr irgendwann fremdzugehen.

Gelegenheiten gab es bisher einige, aber ich blieb ihr bisher immer treu. Aber ich denke, mit zunehmendem Alter wird sie auch nicht gerade attraktiver für mich werden, sondern die Situation wird sich weiter zuspitzen. Offen mit ihr darüber zu reden und so etwas wie sexuellen Freiraum zu beantragen würde sie nur unfassbar kränken und verletzten, da sie in dieser Hinsicht sehr empfindlich ist und nicht zu einer lockereren Sicht der Dinge fähig ist. Ich ärgere mich über meine Triebhaftigkeit, aber richtig Grund zur Scham gibt mir vor allem, dass ich ganz kühl und rational die Untreue in die Zukunft mit meiner Freundin einkalkuliere. Alles wegzuwerfen und die Beziehung zu beenden - nur wegen ein bisschen Triebbefriedigung - wäre die größte Dummheit meines Lebens. Ich weiß genau, was ich an ihr habe, und das kommt daher auch nicht infrage. Aber für die nächsen Jahrzehnte mit schmerzhaft dicken Eiern rumzulaufen und einfach keine Erleichterung zu bekommen, sind auch keine allzu rosigen Aussichten. Ich möchte hiermit mein Gedankenverbrechen beichten und um Absolution bitten.

Beichthaus.com Beichte #00036341 vom 11.08.2015 um 11:31:12 Uhr (26 Kommentare).

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Ein dummer Krimineller

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Hass Zorn Dummheit Familie Wadern-Nunkirchen

Ich hasse Sonderschüler! Die sind so dermaßen dumm - aber auf eine ganz unangenehme Art und Weise. Das beste Beispiel ist einer meiner Cousins: Er wird jetzt in sieben Monaten Vater und er hat die Mutter erpresst, dass er sofort Schluss macht, wenn sein Kind kein Sohn wird. Er ist absolut verhaltensgestört, kontrolliert nach, ob seine Freundin im Internet in Facebook oder anderen sozialen Netzwerken unterwegs war, falls ja, gibt es mächtig Ärger. Natürlich brüllt er in feinster Gossensprache. Er ist, glaube ich, oft einfach nur zu faul, mal sein Hirn anzustrengen, besonders in zwischenmenschlicher Hinsicht.


Verhaltensgestört und dumm - das ist eine ganz böse Mischung, Menschen dieser Art kann ich nicht leiden. Im Gegensatz beispielsweise zu Menschen, die eine geistige Behinderung haben, wie Downsyndrom, und oft einfach nur herzlich sind! Aber diese Leute, die oft nur Faust und nicht Hirn haben, sind mir absolut zuwider. Ich hoffe, dass sich die Freundin meines Cousins den noch einmal durch den Kopf gehen lässt. Er ist ja auch schon vorbestraft - wegen kleinerer Gewaltdelikte und Sachbeschädigungen. Er ist so dämlich! Selbst zu dämlich, um sich ein anständiges Hobby zuzulegen. Denn Bushaltestellen beschädigen, das können wohl nur Betrunkene oder dämliche Leute wie er. Meine Beichte? Ich hasse Typen wie ihn. Die könnten sich durchaus auch ändern, aber dafür müsste man ja auch mal seinen Kopf anstrengen.

Beichthaus.com Beichte #00036338 vom 11.08.2015 um 01:04:05 Uhr in Wadern-Nunkirchen (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Katze auf der Straße

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Engherzigkeit Verzweiflung Mord Tiere

Ich muss etwas beichten, was mich schon seit einiger Zeit bedrückt. Es ist zwar schon lange her, damals muss ich etwa acht Jahre alt gewesen sein, jetzt bin ich (w) 20 und trotzdem lässt es mich nicht ganz los. Es war so, ich war damals in der Volksschule und musste mit dem Bus fahren. Da ich aber in der Pampa wohnte, hatte ich einen kurzen Fußmarsch zu bewältigen. Es waren vielleicht zehn Minuten zu Fuß, aber als kleiner Knirps war das eine schier endlose Strecke. Umso mehr freute ich mich, wenn ich auf dem Nachhauseweg ein Stück von der Nachbarskatze begleitet wurde. Ich war immer schon sehr tierlieb, meine Eltern hatten einen Bauernhof und ich habe da auch immer gerne geholfen, auch wenn es ums Ausmisten ging - wie gesagt, ich war und bin immer noch sehr tierlieb. Nun war es so, dass mich die Nachbarskatze auch morgens schon erwartete und mir bis zur Bushaltestelle folgte. Blöderweise hatte die Katze Angst vor Autos, weshalb ich immer versuchte, sie zu verscheuchen, weil sie - warum auch immer - auf die Straße läuft, wenn ein Auto kommt. Katzenlogik.

Natürlich ließ sie sich nicht verscheuchen, sondern folgte mir. Die anderen Kinder an der Bushaltestelle beschimpften mich jedes Mal, weil das ja gefährlich für die Katze war. Außerdem verboten sie mir, die Katze zu streicheln, weil es ja nicht meine war. Ich war daraufhin beleidigt, ich hatte ja bereits versucht, das Tier zu verscheuchen, aber es kam immer wieder. Eines Morgens, es war Herbst und noch leicht nebelig, wir warteten alle auf den Bus, kam die Katze wieder angerannt. Natürlich wollte sie jeder streicheln, ich hielt mich zurück, ich durfte ja nicht. Schon von Weitem hörte ich ein Auto, ich merkte wie auch die Katze, die direkt vor mir stand, die Ohren spitzte. Sie duckte sich und als die anderen das herannahende Auto sahen, forderten sie mich auf, die Katze hochzunehmen, damit sie nicht vor das Auto läuft. Aha, dachte ich mir, streicheln darf ich sie nicht, aber zum Katze-Retten war ich also doch gut genug. Ich meiner kindlichen Dummheit, für die ich mich bis heute hasse, reagierte ich nicht darauf. Die Katze rannte vor dem Auto über die Straße - ich hörte noch einen dumpfen Knall. Wir konnten alle nicht fassen, was gerade passiert war. Das Auto fuhr einfach weiter, ich weiß noch, dass es ein alter, weißer VW-Polo war.

Die Katze blieb liegen. Sie röchelte noch. Eines der älteren Mädchen hob die Katze auf und trug sie heulend ins Haus. Dann kam auch schon der Bus. Wir stiegen alle ein. In der Schule begann ich dann zu weinen. Als die Lehrerin fragte, was los sei, sagte ich nur, dass eine Katze überfahren wurde, aber nicht, dass ich daran Schuld war. Von den anderen Kindern machte mir niemand einen Vorwurf, auch nicht das Mädchen, dem die Katze gehört hatte. Ich war mir sicher, dass sie mich alle hassen mussten, aber das taten sie nicht. Vielleicht dachten sie, dass ich es nicht mit Absicht getan hatte, sondern schlicht und einfach zu langsam reagierte. Aber in Wirklichkeit reagierte ich gar nicht sondern ließ das arme Tier in den Tod laufen. Meine Wut über die Ungerechtigkeit, die mir von anderen Kindern angetan wurde, ließ ich an der unschuldigen Katze aus. Es tut mir bis heute leid, ich heule auch jetzt noch, obwohl es 12 Jahre her ist. Ich habe jetzt übrigens zwei süße Wohnungskatzen, die ich über alles liebe um nichts in der Welt wieder hergeben möchte. Trotzdem vergesse ich die Katze von damals nicht. Ich wünschte, ich könnte es irgendwie wiedergutmachen.

Beichthaus.com Beichte #00036335 vom 10.08.2015 um 13:57:16 Uhr (14 Kommentare).

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