Verräterische Ex-Kollegen

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Verrat Kollegen

Ich möchte gerne etwas beichten, allerdings bin ich mir jetzt schon sicher, keine Absolution zu erhalten, da ich selber weiß, wie mies und hinterhältig das war. Es geht um eiskalte Rache. Einer meiner Kollegen erzählte hinter meinem Rücken offenbar sehr viele derbe Sachen über mich, was tatsächlich auch so weit ging, dass mein Chef mir nahelegte, einen anderen Arbeitgeber zu wählen. Dabei hatte ich mir nie etwas zuschulden kommen lassen. Offenbar glaubte man dem besagten Kollegen allerdings mehr als mir, was meinen Ruf ruinierte. Hinzu kam, dass er vor mir immer den netten Kollegen spielte. Dank seiner Lügen wechselte ich noch im selben Jahr meine Arbeitsstelle. Den Kontakt zu meinem Kollegen hielt ich allerdings aufrecht, um mich irgendwann an ihm zu rächen. Und dieser Tag kam tatsächlich. Mein Ex-Kollege rief mich am Abend an und erzählte mir, dass er auf unbestimmte Zeit unbezahlten Urlaub hat. Der Grund: Er belästigte eine Kollegin am Arbeitsplatz mit sexistischen Äußerungen. Und eine ältere Kollegin meldete ihn deshalb. Dieser ungewollte Urlaub diente dazu, von dem Betriebsrat die "Genehmigung" für eine wirksame Kündigung zu erhalten. Sein Job stand also auf der Kippe.


Am Telefon erzählte er mir, er habe seit Wochen Nachrichten jener Kollegin auf sein Handy erhalten, in denen sie ihn offensichtlich anmachte, inklusive freizügiger Fotos. Durch diese Nachrichten erschien natürlich alles in einem anderen Licht. Auf Nachfrage bei einem Anwalt bekam er zu verstehen, dass er durch diese Nachrichten die Kündigung umgehen kann, da die entsprechende Azubine nicht schuldlos war. Mein Ex-Kollege ging also gerichtlich gegen diese Entscheidungen vor - was ich mir zunutze machte, um mich zu rächen. Da wir mittlerweile beinahe ein freundschaftliches Verhältnis pflegten, besuchte ich ihn zwei Wochen vor seinem Gerichtstermin. Als er dann den Raum verließ, nahm ich sein Handy, dessen PIN ich abgeschaut hatte, und stellte es einfach auf den Werkszustand zurück. Ich packte meine Sachen und ging mit einem hämischen "Tschau, viel Spaß und Glück vor Gericht!" Dank der fehlenden Beweise wurde die Kündigung von dem Richter bestätigt und mein werter Ex-Kollege verlor letztendlich seinen Job. Mich plagt noch heute mein schlechtes Gewissen, auch wenn er nicht ganz unschuldig an der ganzen Sache war. Ich finde es im Nachhinein nicht richtig, aber ich kann es nicht mehr rückgängig machen, obwohl es mir sehr leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00032091 vom 22.10.2013 um 13:41:59 Uhr (19 Kommentare).

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Asylbewerberheim im Dorf

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Vorurteile Nachbarn Kollegen

Asylbewerberheim im Dorf
Das Dorf, in dem ich wohne, wird im kommenden Jahr ein Flüchtlingslager für circa 200 Kriegsflüchtlinge eröffnen. In meinem Betrieb ist dies ein großes Thema und jeder ist sich einig: Flüchtlinge sind alle doof und kriminell! Dieses egoistische und minderbemittelte Denken bestätigt wieder einmal, dass es Menschen gibt, die den ganzen Tag mit der Ölkanne rumrennen würden, wenn Dummheit quietschen würde! Nun zu meiner Beichte: Mir macht es Spaß, den netten Kollegen Horrorgeschichten von angeblich anderen Dörfern, bei denen Flüchtlinge aufgenommen wurden, zu erzählen und ihnen damit noch mehr Panik zu machen. Sie haben nichts anderes verdient, als sich richtig schlecht zu fühlen und mit einem flauen Gefühl im Bauch ins Bett zu gehen. Ich weiß, dass es falsch ist und sie somit nur noch mehr verblöden. Aber es ist einfach zu herrlich, den Dummbirnen jeglichen Quatsch zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00032088 vom 22.10.2013 um 00:14:38 Uhr (30 Kommentare).

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“Beichte

Meine Karriere als Wirtschaftsspion

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Betrug Morallosigkeit Diebstahl Verrat Arbeit

Meine Karriere als Wirtschaftsspion
Vor fünf Jahren habe ich ein technisches Studium angefangen, weil damals überall gesagt wurde, dass Ingenieure gesucht werden. Und das ist ja heute immer noch so. Ich war dann auch in der Regelstudienzeit und mit guten Noten fertig und habe mich sehr gefreut, jetzt endlich mit der Arbeit anzufangen. Leider wurde mir überall gesagt, dass ich keine Berufserfahrung mitbringen würde, oder das noch zusätzliche Qualifikationen fehlen. Die einzige Chance für mich, damit jetzt nicht alles umsonst war, bestand darin, als Praktikant die besagte Berufserfahrung zu sammeln. Hier war es wirklich nicht schwierig einen Job zu finden, allerdings habe ich dabei dann auch höchstens 400 Euro verdient und musste vom Gehalt meiner Freundin leben. Was mir sehr unangenehm war, da es auch unsere Beziehung belastet hat. Leider hatten die Firmen, wenn es darum ging, mich dann mal zu übernehmen und normal zu bezahlen, wirklich keinerlei Interesse.

Irgendwann habe ich dann angefangen, Dokumente und Software von den Festplatten der Firma zu entnehmen. Als Mitarbeiter hatte ich ja vollen Zugriff. Als ich dann in einer neuen Firma anfing, stellte sich heraus, dass mein neuer Chef einige dieser Dokumente gut gebrauchten konnte. Diese waren von seinem Konkurrenten mit einem Riesenaufwand erstellt worden und sozusagen das perfekte Muster. Mein Chef war natürlich begeistert von den Informationen und ich bin an diesem Tag mit mehreren Hundert Euro Schwarzgeld nach Hause gekommen. Ich habe ihn auch noch mit weiteren Unterlagen versorgt. Lange Rede kurzer Sinn, auch in dieser Firma wurde ich wieder entlassen, als ich dann nicht mehr nützlich war. Allerdings wurde ich nun wenigstens bezahlt. Natürlich habe ich auch wieder jede Menge Unterlagen mitgehen lassen. Heute ziehe ich als Praktikant von Firma zu Firma, bei manchen Unternehmen bin ich nur eine Woche, das reicht aber bereits um den Server leer zu machen. Besonders kleine Firmen freuen sich immer, wenn sie von mir den Festplatteninhalt von den Großen bekommen, mittlerweile habe ich auch schon zwei feste Kunden. Im Auftrag eines Kunden habe ich dann auch gezielt bei einem seiner Konkurrenten gearbeitet.

Ich bin also unfreiwillig zu einem Wirtschaftsspion geworden. Allerdings sehe ich mich auch gerne als eine Art Robin Hood, obwohl es mich traurig macht, dass ich nicht wirklich in meinem studierten Beruf arbeiten kann. Keine Ahnung, was ich in ein paar Jahren als Berufserfahrung vorweisen soll. Dass ich in sechzig verschiedenen Firmen gearbeitet und Festplatten leer geräumt habe?! So wird mich sicherlich niemand einstellen. Aber immerhin muss ich jetzt nicht von Sozialhilfe leben und komme finanziell über die Runden. Für die Firmen tut es mir auch nicht wirklich leid, denn es war noch kein Unternehmen darunter, bei dem ich das Gefühl hatte, dass man mehr sucht, als eine billige Arbeitskraft. Auch das Betriebsklima war oft sehr schlecht oder von einer anstrengenden Scheinheiligkeit geprägt. Aber vielleicht bekomme ich irgendwann ja tatsächlich eine Festanstellung und höre dann damit auf.

Beichthaus.com Beichte #00032071 vom 18.10.2013 um 21:02:38 Uhr (22 Kommentare).

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Den Mitbewohner rausgeekelt

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Betrug Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit WG

Meine Geschichte begann vor knapp sieben Monaten. Ich wohnte mit zwei Freunden in einer WG. Wegen der hohen Miete haben wir uns dann allerdings dazu entschlossen, einen neuen Mitbewohner zu suchen. Nachdem sich einige nette Menschen bei uns vorgestellt hatten, kam dann der Kerl, mit dessen Freundin ich zuvor über mehrere Monate eine Affäre hatte. Natürlich kam es raus, sie haben sich auch getrennt, aber er wusste nicht, dass ich derjenige bin, der es seiner Freundin fast täglich besorgt hat. Aber zurück zu meiner eigentlichen Beichte. Meine Mitbewohner haben sich natürlich für ihn entschieden, was mir überhaupt nicht gefiel. Aber ich wollte ihnen diese komplizierte Geschichte einfach nicht erzählen. Und jedes Mal, wenn ich unseren neuen Mitbewohner dann sah, konnte ich ihm kaum in die Augen schauen. Also überlegte ich mir einen Plan, um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Damit unsere WG immer aufgeräumt und sauber war, hatten wir einen Plan, auf dem sämtliche Haushaltspunkte aufgelistet waren. Der neue Mitbewohner lebte sich auch schnell ein und hielt sich sowohl an den Plan als auch an die WG-Regeln. Ich habe dann allerdings mit einigen unfairen Mitteln dafür gesorgt, dass er unsere WG schnell wieder verlässt. Nachdem er zum Beispiel das Badezimmer blitzblank geputzt hatte, bin ich heimlich rein und habe wieder für Unordnung gesorgt. Nur um mich dann zu beschweren, dass es in unserem Bad so furchtbar aussieht - dann habe ich natürlich demonstrativ auf den Plan geguckt und festgestellt, dass der Neue nicht sauber gemacht hat. Aber das reichte natürlich nicht, also versteckte ich mein Handy bei ihm im Zimmer und behauptete, dass es mir geklaut worden sei. Als es dann "rein zufällig" bei ihm entdeckt wurde, war klar, dass der Kerl unbedingt wieder raus muss! Ich weiß, es war nicht richtig, ihm solche Dinge zu unterstellen oder gar mit seiner Freundin zu schlafen. Und ich bitte für diese Sünden um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032062 vom 17.10.2013 um 10:32:22 Uhr (21 Kommentare).

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Der furchtbare Name meiner Tochter

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Lügen Falschheit Verzweiflung Kinder Mörlenbach

Der furchtbare Name meiner Tochter
Ich (m/34) beichte, dass ich meine zurzeit im siebten Monat schwangere Frau anlügen werde, um unsere ungeborene Tochter vor Leid zu bewahren. Und zwar will sie unsere Tochter unbedingt und um jeden Preis Anaïs nennen und ist nicht davon abzubringen. Ich habe alles versucht. Fairerweise muss ich anmerken, dass ich den Namen hätte aussuchen dürfen, wenn es ein Junge gewesen wäre, das hatten wir vor der Geschlechtsverkündung abgemacht. Klar, abgemacht ist abgemacht, das ist nur fair, aber ich konnte ja auch nicht ahnen, dass meine Frau so einen bekloppten Namen aussuchen würde! Sie hat ansonsten eigentlich einen guten Geschmack. Ich fühle mich verpflichtet, zum Wohle meiner Tochter einzuschreiten und gegen dieses grausame Vorhaben vorzugehen, egal mit welchen Mitteln. Daher habe ich überlegt, meiner Frau zu erzählen, dass meine Exfreundin Anaïs heißt und ich beim Klang dieses Namens immer an sie denken muss. Ich werde so tun, als sei das ein sehr sensibles Thema und als sei das der Grund, warum ich ihr nicht vorher davon erzählen wollte. Meine Frau ist sehr eifersüchtig, ich denke das wird klappen, so wie ich sie kenne. Es tut mir wirklich Leid wegen dieser Lüge, aber meine Tochter wird nicht Anaïs heißen!

Beichthaus.com Beichte #00032024 vom 09.10.2013 um 15:15:30 Uhr in Mörlenbach (95 Kommentare).

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