Lahme Rentner auf dem Weihnachtsmarkt

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Engherzigkeit Feigheit Maßlosigkeit Selbstsucht

Ich (m/24) war nie ein Geduldsmensch. Oft kann ich mich gerade so beherrschen, aber in Tagen wie diesen geht das einfach nicht. Jetzt, wo die Innenstädte wegen der Weihnachtsmärkte überlaufen sind, kommt man kaum noch voran. Wenn da eine Gruppe Rentner sich vor mir mit Schneckengeschwindigkeit fortbewegt, kann es mal passieren, dass ich welche anrempeln muss. Ich bin schließlich von Natur aus ein schneller Geher. Oft bekomme ich deswegen Schimpfwörter an den Kopf geschmissen, aber mir ist das egal. Die alten Knacker laufen ja keinem hinterher. Jedenfalls habe ich es heute ein wenig übertrieben.


Zwei ältere Damen um die 40 Jahre störten meinen Gehfluss enorm. Rein aus Gewohnheit habe ich mich dann durchgerempelt, was leider schwere Folgen hatte. Die gute Frau fiel unglücklich auf dem frostigen Boden. Als sie aufschrie, schaute ich nach hinten, konnte mich aber nicht dazu überwinden, ihr hochzuhelfen oder mich wenigstens zu entschuldigen. Ein älterer Herr hat mich noch als Rüpel beschimpft, weil ich dann feige weiterging. Okay, ich sehe ein, dass ich das nicht hätte tun sollen. Jedoch stehen auch die Damen in der Schuld, da diese mit ihrem Schlendern so etwas quasi provozieren. In Zukunft werde ich in überlaufenen Innenstädten einfach locker lassen, wenn es mal nicht vorangeht. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037129 vom 28.11.2015 um 20:46:35 Uhr (24 Kommentare).

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Von Orgien und der Puffmutter

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Fetisch Schamlosigkeit Lügen Prostitution

Ich (m/34) habe meine ziemlich bizarre Lebensgeschichte zu beichten. Als ich 15 war, starben meine Eltern bei einem Flugzeugabsturz in der Karibik. Das war eine sehr schwere Zeit für mich - meine Großeltern mütterlicherseits wollten mich partout nicht aufnehmen, meine Großeltern väterlicherseits waren zu alt, und andere Verwandtschaft gab es leider nicht so recht, die infrage gekommen wäre. Einzig meine etwas schrullige, damals etwa 35-jährige Patentante hatte nichts dagegen, dass ich bei ihr einzog. Der Haken an der Sache war, dass sie in den Hambleton Hills in Yorkshire, also in England, recht abgeschieden und allein lebte. Ihr gehörte dort ein halb verfallenes Herrenhaus, das einem Hitchcock-Thriller alle Ehre gemacht hätte. Es war eingerichtet wie im 18. Jahrhundert, verwinkelt, bewachsen mit Efeu und wirkte irgendwie bedrohlich.


Nach langem Zögern, auch weil ich besagte Tante schon immer als ziemlich exzentrisch erlebt hatte, willigte ich aber ein, zu ihr zu ziehen, weil ich nicht in ein Heim wollte. Nach dem ersten Monat, in dem sie überaus nett zu mir war, dachte ich, dass meine Bedenken unbegründet waren. Die Schule im nächsten Ort war klein, aber fein, und ich kam mit allen Mitschülern super aus. Nur bemerkte ich eine gewisse Zurückhaltung, wenn ich von meiner Patentante sprach.
Bald begann ich mich zu fragen, was sie eigentlich arbeitet. Den Vormittag verbrachte sie mit Zeitung lesen, putzen und Besorgungen erledigen, nachmittags betrieb sie Gartenarbeiten, oder trieb Sport. Ein- bis zwei Mal im Monat gab sie jedoch spät am Abend einen größeren Empfang, bei dem ich allerdings nie anwesend sein durfte. Vor dem Haus standen dann immer ein Haufen exotischer und teurer Fahrzeuge, darunter auch ein Bugatti EB 110, den ich von meinem Fenster aus sehr bewunderte.

Ich hatte leider einen Aufpasser vor der Tür stehen, der verhindern sollte, dass ich mich heimlich zu den Gästen oder auf den Parkplatz schlich. Meine Patentante deckte mich vor den Empfängen jedoch grundsätzlich mit neuer Unterhaltungselektronik ein, sodass mir mein Eingesperrtsein gar nicht so recht auffiel. Eines Tages in der Schule wurde ich dann von Mitschülern darauf angesprochen, ob es stimmte, dass meine Tante eine Puffmutter ist. Ich stritt das natürlich vehement ab. Davon hätte ich ja etwas merken müssen, außerdem war sie eine wahnsinnig nette Frau. Sie kümmerte sich sehr um mich, trieb mit mir Sport, wofür sie mir sogar Kleidung und eine Hantelbank mit Gewichten kaufte, kochte für mich und ging mit mir ins Kino oder ins Restaurant.

Dennoch begann es in meinem Kopf zu arbeiten und ich begann mich einmal mehr zu fragen, was sie denn überhaupt arbeitete. Ich fragte sie also direkt, und sie lachte daraufhin fröhlich und meinte, sie müsse nicht mehr arbeiten gehen. An Geld würde es ihr jedoch nicht mangeln. Das Ganze ließ mir jedoch keine Ruhe und ich fasste den Plan, meinen Bewacher bei einem der geheimnisvollen Empfänge auszutricksen. Ich täuschte also Bauchschmerzen vor und bat ihn, mich auf die Toilette zu lassen, was er auch tat. Er postierte sich vor dem Bad und wartete dort auf mich. Inzwischen wandte ich den ältesten Trick der Welt an, kletterte aus dem Fenster und an den Efeuranken sowie deren Stützgatter nach unten und schielte heimlich durch ein Fenster, aus dem Licht schien. Was ich durch einen Spalt in den Vorhängen sah, verschlug mir den Atem.

An der Decke hing ein gefesselter Mann, der von drei verschiedenen nackten Frauen, die allesamt Masken trugen, mit Peitschen und Kerzen gequält wurde. Offensichtlich schien ihm das jedoch zu gefallen. In einem anderen Raum knieten zwei augenscheinlich blutjunge, nackte Frauen und bedienten einen älteren Mann abwechselnd oral, während er sie schlug. Ich fand das ziemlich widerlich und war sehr entsetzt, obwohl es mich auch irgendwie auf eine dunkle Art erregte. Ehe ich mich jedoch von dem Anblick losreißen, und wieder ins Bad hochklettern konnte, erwischte mich ein vierschrötiger Muskelmann im Anzug, der mich festhielt und dann in ein Funkgerät sprach. Kurz darauf erschien meine Patentante. Auf ihrer Stirn war eine ziemlich große Sorgenfalte zu sehen. Sie diskutierte kurz mit dem Muskelmann, dann schickte sie diesen herrisch weg.

Es fiel ihr nicht besonders leicht, mir die Sache zu erklären, und es war ihr sichtlich mehr als unangenehm, dass ich das Ganze gesehen hatte. Kurz und gut, meine Patentante besaß im Prinzip eine Mischung aus Edelbordell und Swingerclub, für sehr gehobene Kundschaft und teilweise auch für sehr spezielle Gelüste. Außerdem gehörte ihr ein Escort-Service, aber das erfuhr ich erst viel später. Sie rang mir den Schwur ab, niemandem je etwas davon zu erzählen, schon gar nicht meinen Großeltern. Den Rest des Abends verbrachte ich kartenspielend bei ein paar Männern der Security, die das Gebäude absicherten. Danach war das Verhältnis zu meiner Tante meinerseits etwas ausgekühlt, auch wenn sie sich sehr viel Mühe mit mir gab.

Ich arrangierte mich jedoch mit der Situation und half ihr bald sogar dabei, alles für die Empfänge, bzw. Orgien, herzurichten. In der Schule erzählte ich inzwischen, meine Patentante wäre eine wichtige Geschäftsfrau. Mit siebzehn wusste ich bereits mehr über Sex als alle meine Freunde, Klassenkameraden und vermutlich auch die Lehrer unserer Schule zusammen, obwohl ich paradoxerweise noch Jungfrau war. Eines Tages kam meine Tante zu mir und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, mit einer Kundin zu schlafen. Sie zeigte mir Fotos von einer attraktiven rothaarigen Frau um die, wie ich schätzte, 40 Jahre alt, und fragte mich, ob ich Interesse an ihr hätte. Besagte Dame war Schauspielerin, sehr vermögend, und wünschte sich einen jüngeren Mann im Bett, der möglichst unerfahren war. Meine Tante drängte mich mitnichten und gab mir lange Bedenkzeit. Ich war natürlich neugierig und es schien mir leicht verdientes Geld, also tat ich es schließlich.

Ich muss sagen, meine Entjungferung war absolut fantastisch. Sie wusste genau, was sie wollte und nahm es sich einfach. Obwohl sie eigentlich wohl nur ein paar Stunden Zeit hatte, taten wir es die ganze Nacht hindurch. Sie cancelte sogar noch in der Nacht alle ihre Termine. Trotz ihres Alters - ich fand später heraus, dass sie eigentlich schon 50 war - hatte sie einen hervorragend straffen Körper und wunderschöne, volle Brüste. Erst im Morgengrauen ließen wir vollkommen erschöpft voneinander ab. Es blieb jedoch das erste und einzige Mal, dass ich mit einer Kundin meiner Patentante schlief. Ich ging später zurück nach Deutschland, doch wir blieben in engem Kontakt. Ich habe niemandem je erzählt, was meine Patentante von Beruf war, nicht einmal meine Frau weiß es. Nach dem leider viel zu frühen Tod meiner Patentante erbte ich Teile ihres Geschäftes und bin dementsprechend Mitinhaber einiger Erotikdienstleister.

De facto ist es so, dass ich davon ausgehen muss, dass fast jeder, hoffentlich volljährige, männliche Beichthausbesucher schon gewisse Fetischfilme auf einem berühmten Onlineportal gesehen hat, an deren Produktion eine meiner Firmen zumindest beteiligt war. Offiziell habe ich jedoch einen langweiligen Bürojob bei einer Marketingfirma. Als letztens ein Film mit der Dame, die mich entjungfert hat, im Fernsehen lief, habe ich mich an damals erinnern müssen.

Beichthaus.com Beichte #00037127 vom 28.11.2015 um 14:49:04 Uhr (18 Kommentare).

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Männer, bleibt doch auch mal zu Hause!

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Arbeit Familie

Ich beichte hiermit, dass ich einen Hass auf alle Männer habe, die Kinder haben wollen, aber nicht bereit sind, dafür auch beruflich zurückzustecken, sondern es als absolut selbstverständlich ansehen, dass die Frau es macht und ihren Beruf aufgibt, um irgendwann wieder nur auf 450-Euro-Basis oder Teilzeit zu arbeiten. Natürlich ist es wichtig, dass gerade im ersten Lebensjahr eines Kindes die Mutter da ist, vor allem wenn sie stillt, muss sie ja ständig beim Kind sein. Dafür habe ich vollstes Verständnis.


Es spricht aber nichts dagegen, dass nach dem ersten Jahr der Mann auch in Teilzeit oder 30 Stunden arbeitet, so dass er noch Zeit hat, sich auch um den Haushalt zu kümmern und das Kind zu betreuen, sodass die Frau auch wieder arbeiten gehen kann und entlastet ist. Man kann sich alles teilen (Haushalt, Betreuung, beide arbeiten gleich viele Stunden). Alle Männer, die ich kenne, sind sich dafür zu "männlich" und sehen das gar nicht ein, wollen aber unbedingt ein Kind haben. Deren Frauen und Freundinnen scheuen den Konflikt, obwohl sie so gerne arbeiten würden und sich auch Entlastung im Haushalt wünschen. Ich hasse Männer mit dieser Einstellung!

Beichthaus.com Beichte #00037126 vom 28.11.2015 um 01:50:48 Uhr (20 Kommentare).

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Prügelei vor der Paketstation

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Gewalt Aggression Waghalsigkeit

Ich lasse mir, wenn ich etwas online bestelle, meine Pakete immer an eine Paketstation liefern, welche auf meinem Weg nach Hause liegt. Das ist sehr praktisch, denn so muss ich nicht zu Hause sein, wenn ich Pakete erwarte und kann rund um die Uhr abholen. Als ich letztes Mal abends zu meiner Paketstation kam, lehnte so ein zwielichtiger Typ am einen Ende des Automaten. Man kennt das ja, wenn einen solche Menschen dann auch noch so intensiv anstarren und man bekommt ein ungutes Gefühl. Aber egal, ich freute mich auf meine neue Jacke, welche ich gleich in Empfang nehmen würde. Und natürlich musste es so kommen: Das Türchen, hinter welchem sich mein Paket befand, sprang auf. Genau neben dem Typen, der dort lehnte. Der Automat hat gefühlte 1.000 Türen und mein Paket musste genau dort sein. Er machte das Türchen sofort auf und nahm mein Paket heraus.


Ich ging zu ihm und bedankte mich für das Herausnehmen - er schien jedoch nicht zu verstehen, was ich von ihm wollte. Als ich nach meinem Paket griff, zog er es zurück und stieß mich weg. Ich griff noch einmal in Richtung meines Paketes und er rief, in einer Sprache, die ich nicht verstand, ein paar Leute, die auf der anderen Straßenseite standen und noch furchteinflößender aussahen als der Kerl, der mein Paket nicht hergeben wollte. Diese bewegten sich in meine Richtung und ich sah mich schon verprügelt und ohne mein Paket im Krankenhaus liegen. In einer Kurzschlussreaktion holte ich aus und donnerte dem Typen volle Kanne eins in die Fresse. Er fiel um wie ein nasser Sack und ich konnte mein Paket an mich nehmen. Danach rannte ich jedoch um mein Leben, da mich die Leute verfolgten und mir irgendetwas Unverständliches hinterherriefen.


Nach ein paar Häuserblocks sprang ich in einen Bus, welcher gerade in einer Haltestelle die Türen geöffnet hatte, und fuhr mit diesem davon. Diese Paketabholstation werde ich in Zukunft eher meiden. Ich möchte hiermit beichten, dass ich, obwohl ich Gewalt ansonsten verabscheue, keine andere Wahl mehr gesehen habe, als einen Mann zu schlagen, da ich ansonsten mein Paket wohl nie wieder gesehen hätte. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037113 vom 26.11.2015 um 08:29:17 Uhr (29 Kommentare).

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Star Wars im Sexshop

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Shopping

Ich (m/25) möchte hiermit beichten, dass ich seit gerade eben Hausverbot in der großen Sexshop-Kette habe, die nach einem Sternbild benannt ist. Aber nicht, weil ich gestohlen habe, sondern weil meine Freundin und ich, die dort eigentlich nur unser Sexleben etwas aufpeppen wollten, riesige Star Wars-Fans sind und beim Anblick zweier roter und blauer Dildos in Meterlänge nicht mehr anders konnten und den Endkampf zwischen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi nachgestellt haben und dabei auch auf oder über den einen oder anderen Tisch gesprungen sind. Zerstört haben wir zwar nichts, aber viel hinuntergeworfen. Wir wurden dann, beide fast schon hysterisch lachen, von der Security aus dem Laden gezerrt. Uns ist es egal, und der Spaß war es allemal wert.

Beichthaus.com Beichte #00037112 vom 25.11.2015 um 18:43:39 Uhr (22 Kommentare).

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