Zigaretten oder Essen?

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Sucht Maßlosigkeit Games

Kurz vorweg: Ich bin Azubi eines eher unterdurchschnittlich bezahlten Berufes und habe somit wenig Geld, wohne alleine und alles ist eigentlich super. Bis auf die Tatsache, dass ich mich kurz vor Monatsende meistens finanziell zwischen Essen einkaufen und Rauchen entscheiden muss. Meistens entscheide ich mich dann fürs Rauchen. Somit beichte ich, dass ich lieber verhungere, als meiner Sucht nicht zu frönen. Selbiges gilt übrigens auch für Computerspiele - ich hungere lieber, als nicht das neuste Game zu zocken.

Beichthaus.com Beichte #00036134 vom 10.07.2015 um 15:34:15 Uhr (8 Kommentare).

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Ältere Männer sind einfach besser!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Prostitution

Ich beichte etwas, das mir (w/23) vor einigen Jahren passiert ist. Ich war damals 17 Jahre alt und hatte ziemlich viele Flausen im Kopf. Meine Eltern waren gerade dabei, sich scheiden zu lassen, und wenn ich mal drei Tage nicht da war, ist es keinem auch nur aufgefallen. Ich habe in der Zeit mit größtem Vergnügen ältere, begüterte Männer aufgerissen. Ich habe nebenher in einem relativ teuren Hotel gejobbt, in welchem ich die meisten davon kennengelernt habe. Die Meisten waren einfach unendlich geil drauf, ein junges, hübsches Mädchen zu ficken. Dass ich nicht volljährig war, hat sie eher aufgegeilt, als gestört. Oft haben sie mir danach noch ein bisschen Geld zugesteckt, oder mich zumindest zum Essen eingeladen. Als der Job im Hotel dann irgendwann vorbei war, habe ich damit aufgehört, konnte aber mit Typen in meinem Alter nichts mehr anfangen. Ältere Männer sind einfach besser im Bett, angenehmere Gesprächspartner und sehen meiner Meinung nach sogar besser aus.


Inzwischen bin ich mit einem Mann zusammen, der 14 Jahre älter ist als ich. Er legt mir die Welt zu Füßen und ist einfach mein Traummann. Vor ein paar Tagen bin ich 23 geworden, da hat er mir einfach mal eine wahnsinnig tolle Reise auf die Malediven geschenkt, wovon ich schon lange geträumt habe. Ich bin unglaublich glücklich mit ihm. Ich beichte also, dass ich mich mit 17 so schlampig benommen habe. Ich habe immer noch Angst, dass ich mich mal verplappere und mein Freund das Ganze herausbekommt. Außerdem beichte ich, dass ich gegenüber jüngeren Männern eine generelle Abneigung entwickelt habe. Ich ertrage auch die Partner meiner Freundinnen nicht - mit ihrem unreifen Gefasel und ihrer absolut unbegründeten Arroganz. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036117 vom 08.07.2015 um 10:16:52 Uhr (11 Kommentare).

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Ein Fötus ist wie ein Parasit

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Selbstsucht Feigheit Partnerschaft Schwangerschaft Horb-Altheim

Ein Fötus ist wie ein Parasit
Ich (w/26) bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Wir sind schon nach wenigen Wochen zusammengezogen, und entgegen aller Proteste von Freunden und Familie, dass das zu früh sei und wir uns dass doch noch einmal überlegen sollten, läuft es fantastisch. Er hat aus seiner letzten Beziehung auch ein Kind mitgebracht, was für mich von Anfang an kein großes Problem war. Ich hatte zwar persönlich nicht viel Erfahrung mit Kindern, aber ich verstehe mich toll mit seiner Tochter und habe offensichtlich auch ein gewisses Händchen für Kindererziehung.

Nun kommt immer öfter das Thema auf, dass er gerne auch mit mir ein Kind hätte. Er drängt mich nicht oder so, aber er hat ganz offen und ehrlich gesagt, dass er sich das wünschen würde, und ich liebe es wahnsinnig an ihm, dass er so ein Familienmensch ist. Prinzipiell geht es mir auch so, ich sehe ja, dass er ein toller Vater ist, und das bestimmt auch für unser Kind wäre. Ich stelle es mir irgendwie schön vor, eine "kleine Version" von ihm zu haben, auch gesundheitlich steht uns beiden nichts im Weg. Das Problem ist nur, dass ich die Vorstellung, schwanger zu sein, absolut abstoßend finde. Ich wünschte, ich könnte das Kind einfach haben. Ich kann mir noch nicht einmal vorstellen, bewusst die Pille abzusetzen und von da an nur noch Sex zu haben, mit dem Ziel, davon schwanger zu werden.

Ich weiß schon, eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber das, was mir Freundinnen und Arbeitskolleginnen berichten, klingt ganz danach. Übelkeit, Anämie, Kreislaufprobleme, Wassereinlagerungen. Mir kommt so ein Fötus vor wie ein Parasit. Ganz abgesehen davon war ich immer schon sehr schlank, und ich habe angst, mit mir selbst nie wieder richtig glücklich zu sein, wenn Streifen oder ausgedehnte Haut zurückbleiben, oder ich einfach nicht mehr zu meinem ursprünglichen Gewicht zurückfinde. Ich bin davon überzeugt, dass ich einem Kind alles an Zeit und Liebe und Aufmerksamkeit schenken kann, was ich zu geben habe, sobald es auf der Welt ist, aber ich bin offensichtlich extrem egoistisch, wenn es darum geht, dafür erst einmal meinen eigenen Körper zur Verfügung zu stellen. Und als würde das noch nicht reichen, steht natürlich immer der düstere Zweifel im Raum, was passiert, wenn ich das Baby verlieren sollte, oder wenn es krank zur Welt kommt.

Vielleicht sind alle diese Ängste auch nur noch deswegen so manifestiert, weil ich schlicht und einfach noch nicht bereit bin. Ich befürchte aber, dass ich das nie verlieren werde, und dass der Ekel und die Wut die ich davor empfinde, quasi als lebender Brutkasten herzuhalten, mich endgültig davon abhalten, eigene Kinder mit dem Mann zu haben, den ich eigentlich über alles liebe.

Beichthaus.com Beichte #00036106 vom 07.07.2015 um 13:42:17 Uhr in Horb-Altheim (21 Kommentare).

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Der Dritte Weltkrieg

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Ignoranz Gesellschaft Politik

Hiermit möchte ich beichten, dass ich ernsthaft Angst davor habe, dass der Konflikt zwischen Russland und der NATO in absehbarer Zeit den Dritten Weltkrieg auslöst. Beichtenswert ist an der Beichte nur, dass mir viele Menschen unterstellen würden, lediglich schwer an Paranoia zu leiden, da ihrer Meinung nach niemand so wahnsinnig sein kann, einen Atomkrieg anzuzetteln. Da bin ich mir aber mittlerweile nicht mehr so sicher. Es ärgert mich sehr, dass die NATO in Osteuropa stark aufrüstet und direkt vor Russlands Grenzen große Militärmanöver durchführt. Ich verstehe nicht, warum es in den 1980er Jahren eine riesige Friedensbewegung gab, die gegen amerikanische Raketen auf deutschem Boden protestiert hat, und es heute allen egal zu sein scheint, dass alle bilateralen Verträge zwischen Russland und den USA, die eine nukleare Katastrophe für die Menschheit verhindern sollten, inzwischen gekündigt sind und beide Seiten wieder fleißig um die Wette rüsten und sich gegenseitig bis aufs Blut provozieren.


Bevor jetzt der Vorwurf kommt, ich wäre bestimmt auch so ein Putin-Troll: Ich halte die Ukraine-Krise für einen Stellvertreterkrieg, der auf dem Rücken der in der Ukraine lebenden Bevölkerung ausgetragen wird und in dem es einzig und allein knallhart um geostrategische, wirtschaftliche und militärische Interessen geht. Von daher erübrigt sich die Schuldfrage, weil ich der Meinung bin, dass sich weder die NATO noch Russland gegenseitig irgendetwas schenken, sondern beiderseits die Eskalation immer weiter vorantreiben. Sind die Menschen von heute wirklich so blind, dass sie nicht sehen, dass der Kalte Krieg schon längst zurückgekehrt ist? Gäbe es heute eine Friedensbewegung wie in den 80ern, stünde ich in der ersten Reihe, um mich dafür einzusetzen, dass Deutschland massiv abrüstet, aus der NATO austritt und auch alle Waffenexporte strikt verboten werden.

Beichthaus.com Beichte #00036093 vom 04.07.2015 um 23:46:58 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Arbeitslos mit Germanistik-Studium

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Neid Verzweiflung Ungerechtigkeit Kenzingen

Ich (w/27) beichte, dass ich erst nach Beendigung meines Studiums bemerkt habe, dass ich wohl das falsche Fach studiert habe. Seit einem Jahr bin ich nun mit meinem Bachelor in Philosophie und Germanistik fertig und habe bis jetzt noch keine Arbeit gefunden. Das Studium hat mir gefallen, ich habe mich schon immer für die beiden Fächer interessiert und daher war ich eigentlich immer zuversichtlich. Natürlich kamen immer wieder Fragen, von wegen "Was willst du denn damit machen?" und so weiter, aber davon habe ich mich nicht beirren lassen. Laut den Dozenten kann man mit diesen Fächern viel anfangen, zum Beispiel im Journalismus oder bei Verlagen, was auch mein Ziel gewesen wäre. Doch trotz zweier Praktika in dem Bereich finde ich nichts. Einen Master auf mein Studium aufbauen kann ich nicht, da meine Noten leider nicht gut genug waren.


Am Anfang dachte ich, dass der richtige Job bald käme, doch nun, nach einem Jahr, schwindet mein Mut langsam. Ein weiteres Studium käme für mich aus finanziellen Gründen leider nicht infrage, außerdem interessiert mich keines der Fächer wirklich. Ich will einfach endlich etwas Richtiges arbeiten. Meine Eltern, bei denen ich momentan noch wohne, werden auch langsam ungeduldig und hätten gerne, dass ich endlich auf eigenen Beinen stehen kann und auch irgendwann ausziehe. Heimlich beneide ich meine zwei Jahre jüngere Schwester, die ihr naturwissenschaftliches Studium mit Bravour abgeschlossen und gleich nach dem Abschluss einen sehr gut bezahlten Job in einem großen Unternehmen bekommen hat. Das hätte ich auch so gerne. Mittlerweile habe ich nur noch Zukunftsängste und weiß nicht mehr, was ich tun soll. Die ganzen Absagen lassen mich noch verzweifeln. Warum lässt man mich nicht einfach meinen Traum leben?

Beichthaus.com Beichte #00036089 vom 04.07.2015 um 15:30:53 Uhr in 79341 Kenzingen (Breslauer Straße) (24 Kommentare).

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