Das Bremsspur-Festival

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Wenzenbach

Das Bremsspur-Festival
Mir ist vor zwei Wochen auf einem Festival etwas ziemlich Peinliches passiert. Ich habe in einen Viermann-Zelt geschlafen, mit einem Kumpel und zwei Freundinnen. Als ich vom Festivalgelände zum Zeltplatz kam, räumten die Beiden gerade das Zelt auf, als ich lautes Lachen aus dem Zelt höre. Sie meinten, ich solle mal ins Zelt kommen. Dort sah ich dann eine auf links gedrehte Boxershort von mir liegen mit einer unübersehbaren Bremsspur drin. Ich lief rot an und ließ die Shorts schnell in meinem Dreckwäschebeutel verschwinden. Die Beiden fragten nur, wie man auf die Idee kommt, so eine Bremsspur-Hose offen rumliegen zu lassen. Die eine Freundin meinte abends dann zwar noch, dass ich ihr schon ziemlich leidgetan habe, da es ja jedem Mal passieren könne, aber ich wäre auch selbst daran Schuld, wenn ich meine Dreckwäsche nicht wegpacke. Wird mir auch eine Lehre sein.

Beichthaus.com Beichte #00036300 vom 03.08.2015 um 22:42:50 Uhr in Wenzenbach (15 Kommentare).

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Bier am Sonntag

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Feigheit Peinlichkeit Trunksucht

Mich hat gerade, jetzt am Sonntag, eine große Lust auf Bier überkommen. Ich habe mich extra zurechtgemacht, um zur Bank und zur Tanke zu gehen, und habe da nun teuer zwei Flaschen und eine Tüte Popcorn gekauft, um das Ganze nach "Filmabend mit Freund" aussehen zu lassen. Doch ich werde mir die beiden Bier gleich genüsslich allein genehmigen und das Popcorn wohl auch in den nächsten Tagen vertilgen. Ich beichte auch, dass ich, wenn ich Alkohol kaufe, immer in unterschiedliche Läden gehe, weil ich Angst habe, gleich als Alki verurteilt zu werden. Heute ist man ja direkt einer, auch wenn man sich nur aus Spaß an der Freude oder aus Freude an einem guten Jahrgang mal etwas ins Glas schenkt.

Beichthaus.com Beichte #00036296 vom 02.08.2015 um 20:06:53 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Bruder ist ein fauler Schmarotzer!

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Ekel Rache Aggression Familie Nassenfels

Ich (w/17) beichte, dass ich häufig eklige Dinge mit dem Essen meines Bruders mache. Mein Bruder ist 21 und lebt zu Hause. Er arbeitet nicht und bemüht sich nicht darum, meine Eltern finanziell zu entlasten. Die beiden sind zu gutherzig, um ihn rauszuwerfen und ich muss neben der Schule arbeiten, was in der 11. Klasse nicht unbedingt einfach ist. Er schreit mich häufig an, zum Beispiel wenn ich ihm nichts vom Einkaufen mitbringe, was ich natürlich auch selbst zahlen soll. Er neigt zu aggressiven Ausbrüchen, weshalb ein direktes Gespräch für mich nicht infrage kommt. Deshalb verschaffe ich mir die Genugtuung, eklige Dinge mit seinem Essen zu machen. Das Harmloseste ist, dass ich morgens in seinen Kaffee oder O-Saft rotze, bevor ich mir die Zähne putze. Zu den fieseren Dingen gehört, dass ich eine Mettwurst, die er als Einziger im Haus isst, an meinem Hintern gerieben habe. Die größte Genugtuung ist es für mich aber, immer nach einer 8-stündigen Schicht als Kellnerin in Ballerinas seine Zahnbürste für die Innenseite meiner Schuhe und meine verschwitzten Füße herzunehmen. Ich weiß, dass das nicht richtig ist, und bereue es, aber irgendwie muss ich mir Genugtuung für diesen Schmarotzer verschaffen.

Beichthaus.com Beichte #00036293 vom 01.08.2015 um 20:47:26 Uhr in Nassenfels (15 Kommentare).

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Kleinkarierter Einkaufswahnsinn

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Verschwendung Shopping

Ich (m/47) bin vor einiger Zeit von Gießen nach Kassel gezogen. Insgesamt habe ich mich in der neuen Heimat gut eingelebt, auch mit den neuen Arbeitskollegen habe ich mich angefreundet, nur eins stört gewaltig. Kassel liegt in Nordhessen, also auch nördlich des Aldi-Äquators. Aus diesem Grund gibt es in Kassel auch nur den Aldi-Nord und nicht den viel besseren Aldi-Süd. Wer meint, ich mache aus einer Mücke einen Elefanten, der irrt sich gewaltig. Zwischen den beiden Ketten gibt es teilweise erhebliche Unterschiede. Preislich tun sich zwar beide nichts, doch in Sachen Wohlfühlatmosphäre liegt Aldi-Süd vorne. Die Mitarbeiter sind netter, die Außenfassade sieht moderner aus und vor allem ist der Laden aufgeräumter. Bei Aldi-Nord habe ich immer das Gefühl, unerwünscht zu sein, frei nach dem Motto: "Mache deinen Einkauf und gut ist." Nebenbei gibt es im Aldi-Süd eine bessere Auswahl an Obst und Gemüse. Meine Beichte ist nun, zwei Mal pro Woche extra zum Aldi-Süd nach Marburg zu fahren, der 90 Kilometer von Kassel entfernt ist. Ich weiß, das ist ziemlich krank von mir, solche Strapazen auf mich zu nehmen. Jedoch bin ich es leid, den Aldi-Nord besuchen zu müssen. Traurigerweise wird meine Familie davon auch in Mitleidenschaft gezogen. Sie denken immer, ich würde auf der Arbeit Überstunden machen, dabei bin ich meistens in Marburg einkaufen gewesen. Wenn die wüssten, was ich immer so lange treibe, würden die mich für verrückt halten. Vergebt meinen womöglich kleinkarierten Einkaufswahnsinn.

Beichthaus.com Beichte #00036289 vom 31.07.2015 um 21:00:30 Uhr (27 Kommentare).

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Der Verfolger in der Nacht

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Rache Schamlosigkeit Zorn Last Night

Ich (m/20) bin gerne mal allein, mache spät nachts Spaziergänge durch den Park oder die Stadt. Ganz normal eben, was mich aber immer wieder extrem stört, sind diese Jugendlichen, die meinen, sie müssten einen in irgendeiner Form verarschen, nur um in ihrer Gruppe den Alphastatus zu demonstrieren. Nun, meine Beichte ist Folgende: Ich war wieder auf einer dieser Nachtwanderungen durch den Stadtpark, als mir zwei dieser Affen entgegen kamen. Ich habe mir schon aus der Distanz gedacht, dass sie mindestens genau so hirnlose und unlustige "Witze" ablassen wie sonst auch. Und so war es auch. Nur hatte ich langsam die Schnauze voll, von Kindern verarscht zu werden, obwohl ich ruhig und ohne irgendetwas zu machen daherschlendere.


Ich habe also, als ihr Kommentar kam, kehrtgemacht und bin ihnen in ihrem Tempo gefolgt. Ich habe nichts gesagt und sie auch nicht. Sie haben aber gleich bemerkt, dass ich ihnen folge. Das ging dann 10-20 Meter weiter, bis einer der beiden mich anschnauzte, warum ich ihnen hinterherdackeln würde, und ob ich pädophil sei, während sie das Tempo etwas erhöhten. Ich bin ihnen an den Fersen geblieben, stets knapp drei Meter hinter ihnen. Sie haben sich dauernd umgeschaut, geflüstert und wurden langsam schneller. Dann habe ich irgendwann angefangen, ihr Tempo zu überflügeln und begann schließlich hinter ihnen herzurennen. Der Kerl rechts fing an zu schluchzen und zu hecheln, während sie dann in die Nacht verschwanden, als ich stehen blieb. Ich habe also zwei idiotischen Teenagern ein wenig Angst gemacht und kam mir anschließend recht gut vor. Kurz darauf habe ich allerdings ein schlechtes Gewissen bekommen, da ich solche Dinge normalerweise eher ignoriere und einfach weitergehe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036288 vom 31.07.2015 um 19:28:06 Uhr (10 Kommentare).

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