Oma nervt mich!

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Faulheit Ungerechtigkeit 50+

Oma nervt mich!
Meine Oma geht mir tierisch auf die Nerven. Sie ist 83 Jahre alt und noch topfit. Erst letztens hat sie sich ein neues Fahrrad mit Motor gekauft aber sie ist einfach viel zu faul, sodass dieses Rad nur im Schuppen steht. Wozu braucht sie es auch? Sie hat ja schließlich mich, die sie für ihre Erledigungen immer in Anspruch nimmt. Ob es einkaufen ist, Blumenerde holen, ihre wöchentliche Tour zum Friseur oder wie jeden Tag Essen aus dem Fleischer-Geschäft holen. Wirklich immer geht sie wie selbstverständlich davon aus, dass ich bereit bin, dies zu erledigen. Sicherlich sehe ich ein, dass sie sich selbst keine Kiste Wasser kaufen kann und dazu einfach Hilfe benötigt, aber dieses Geschäft, wo sie, bzw. ich, täglich Mittagessen hole, ist keine fünf Minuten mit dem Fahrrad entfernt. Zumal sie auch die Zeit dazu hätte, denn sie ist ja den ganzen Tag zu Hause. Aber nein, ich kann zusehen, dass ich von der Arbeit erst mal zu dem Geschäft fahre und mir Minimum 20-30 Minuten die Beine in den Bauch stehe, da es einfach immer voll ist, und jeder dieser Nasen vor mir gerne hiervon eine Scheibe und davon eine Scheibe hätte. Dann kann ich mein Kind vom Kindergarten abholen und zu Oma fahren, Essen vorbei bringen.

Das geht so nicht. Meine Cousine wohnt auch im Ort und ist den ganzen Tag zu Hause und ihr Heim liegt auf dem Weg, an Omas Haus vorbei. Diese wird komischerweise nie eingespannt. Lange Rede kurzer Sinn. So langsam finde ich es sehr dreist von meiner Oma und alles Auflehnen hilft nichts. Oma bekommt jede Woche eine Zeitung ins Haus und macht das enthaltene Kreuzworträtsel. Jede Woche bekomme ich eine Karte mit dem Lösungswort in die Hand gedrückt, welche ich in den Postkasten werfen soll, welcher 100 Meter von Omas Haus entfernt steht. Das mache ich aber nicht. Ich lege die Karten in mein Auto und vergesse sie dort einfach. Meistens so lange, bis der Einsendeschluss vorüber ist. Die Chance überhaupt etwas zu gewinnen ist schon sehr niedrig aber durch mich gleich null. Das ist meine kleine Rache an meiner Oma für ihr ausbeuten.

Beichthaus.com Beichte #00031973 vom 30.09.2013 um 10:26:11 Uhr (19 Kommentare).

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Geld aus dem Automaten

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Diebstahl Habgier Arbeit

Bei uns auf der Arbeit muss ich fast täglich den Getränkeautomaten einmal durchspülen, auffüllen und dann das Geld herausnehmen. Das Geld kommt dann in eine Kiste und wird alle zwei oder drei Tage einmal gezählt und dann als "Einnahme Getränkeautomat" verbucht. Innerhalb dieser Tage weiß niemand, wie viel Geld in der Kiste liegt und als Einnahme gilt - weshalb ich mir hin und wieder ein oder zwei Euro herausnehme. Es kommt niemand dahinter, da ich meistens alleine bei dem Automaten bin und eben auch das Geld alleine in die Kiste lege. Ich habe ein schlechtes Gewissen und bin froh, dass unser neuer Azubi die Arbeit inzwischen oft übernimmt und ich so weniger Chancen habe, das Geld herauszunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00031954 vom 26.09.2013 um 13:05:22 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie sie mir die Selbstachtung nahm

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Rache Fremdgehen Verrat Schamlosigkeit Ex Klara-pölt-Weg Innsbruck

Ich (w/30) war fünf Jahre lang mit meiner Ex-Freundin glücklich, wir hatten von Anfang an eine Regel: Ehrlichkeit im Umgang miteinander. Sie nahm das allerdings nicht so ernst. Nachdem sich bei mir das Gefühl eingeschlichen hat, dass sie mich nicht mehr liebt und nur noch der Bequemlichkeit halber bei mir ist, habe ich sie mehrfach darauf angesprochen. Jedes Mal hat sie behauptet, es wäre alles in Ordnung und ich würde mir das nur einbilden. Wir waren regelmäßig zusammen unterwegs und weil ich recht zeitig aufstehen muss, bin ich öfters früher nach Hause gegangen. Einer dieser Abende hat mir letzten Endes die Augen geöffnet, ich hatte meine Jacke im Lokal vergessen, mein Wohnungsschlüssel war auch darin, und ich habe es leider erst vor der Tür bemerkt. Leicht genervt von meiner Schusseligkeit lief ich eine halbe Stunde lang zurück zu dem Lokal und traute meinen Augen nicht. Da stand meine Freundin in einer Nische vor dem Schuppen und macht mit meinem kleinen Bruder rum! Da bin ich vielleicht ein ganz kleines bisschen ausgeflippt und habe ein wenig herumgebrüllt.


Sie hat sich dann ganz nett entschuldigt und es auf den Alkohol geschoben. Wir haben trotzdem Schluss gemacht und nach ein paar Wochen haben wir uns wieder getroffen, als wir beide getrunken hatten, und sind in der Kiste gelandet. Danach ist ihr rausgerutscht, dass sie seit über zwei Jahren mit meinem Bruder schläft. Die Krönung war allerdings, dass sie etwas später noch im Haus einer gemeinsamen Freundin mit deren Mann gevögelt hat - auf der Geburtstagsfeier seiner Frau. Es ist unnötig zu erwähnen, dass sowohl die Ehe als auch die Freundschaft den Bach runtergegangen sind.
Es tut mir furchtbar leid, dass ich so eine Idiotin war und dieser Frau, die zuvor übrigens meine beste Freundin war, vertraut habe. Und es tut mir auch leid, dass ich ihr in den zwei Jahren seit diesen Vorkommnissen hin und wieder kleine Racheaktionen zuteilwerden lasse, wie zum Beispiel das Verteilen von Buttermilch in allen Lüftungsschlitzen. Es tut mir leid, dass ich mich dazu habe hinreißen lassen, aber diese Frau hat mir meine Liebe, meinen Bruder und meine Selbstachtung genommen.

Beichthaus.com Beichte #00031686 vom 02.08.2013 um 21:59:30 Uhr in Klara-pölt-Weg 6020 Innsbruck (15 Kommentare).

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Die speziellen Blumen

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Ekel Unreinlichkeit Dummheit Arbeit

Ich (w/34) bin Floristin mit einem eigenen Blumenladen, dieser befindet sich in einem knapp zwanzig Kilometer entfernten Dorf. Ich rede nicht viel drum herum, also gleich zu meiner Beichte: Ich habe mich dazu hinreißen lassen, mich an einer Kundin zu rächen. Und zwar auf widerliche Art und Weise. Die Dame wohnt in besagtem Ort, der sehr konservativ ist. Aufgrund dessen finden viele Veranstaltungen im Gemeindehaus statt, für welche meine Kundin meistens die Blumen bestellt. Natürlich sollte es dieses Mal eine Art sein, die in dieser Jahreszeit sehr schwer zu beschaffen ist, vor allem in der Farbe, die sie sich wünschte. Denn in Gelb ist diese Blume kaum auf dem Markt zu finden. Natürlich stellte sie sich einen viel zu geringen Preis für die Pflanzen vor, aber der Kunde ist König. Morgens um fünf Uhr verbrachte ich meine Zeit also damit, die besagte Pflanze auf dem Markt zu kaufen. Eine Kiste, wie sie es sich gewünscht hatte, mit zwölf Pflanzen. Von denen sie mir im Endeffekt zehn Stück abnahm.


Aber damit nicht genug, denn sie brachte mir noch Töpfe mit und wollte die Pflanzen dort dekoriert bekommen. Natürlich kostenfrei, aber mit Schleife. Sie hat mich mindestens drei Mal antanzen lassen, um mir zu sagen, dass die Schleife zu schmal, zu kurz oder zu billig wirke! Ich habe mich zurückgehalten und mir auf die Zunge gebissen, aber ich hätte vor Wut heulen können. Nachdem sie dann zufrieden war, wollte sie das fertige Werk am nächsten Tag abholen. Aber vorher wollte ich mich noch rächen. Ich urinierte in ein Gefäß und füllte mit einem Kaffeelöffel meinen Urin in jede einzelne Blüte. Ich musste die ganze Zeit Grinsen, da ich mir immer vorstellte, wie alle ihre Nasen in die Blüten hängen, um daran zu riechen. Sie hat es zwar echt verdient, aber dennoch weiß ich, dass mein Verhalten eklig, unreif und verantwortungslos war. Vom Niveau ganz zu schweigen!

Beichthaus.com Beichte #00031677 vom 31.07.2013 um 22:52:00 Uhr (19 Kommentare).

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Schocktherapie für meine Ex

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Boshaftigkeit Zwietracht Gewalt Rache Ex Köln

Schocktherapie für meine Ex
Meine Ex-Freundin hat sich vor zwei Jahren von mir getrennt, für einen Anderen. Der hat sich dann allerdings doch als Totalreinfall entpuppt, worauf sie dreist wieder versuchte, bei mir zu landen. Blöd, wie ich war, nahm ich sie zurück, nur um festzustellen, dass sie regelmäßig mit einem Arbeitskollegen in die Kiste ging. Wir trennten uns erneut. Als es jedoch mit dem Arbeitskollegen auch nichts wurde, setzte sie alles daran, mich noch einmal herumzubekommen. Ich wies sie allerdings mit der Begründung ab, dass ich dann vielleicht in einem Monat wieder doof dastehen würde, weil Madame beschlossen hatte, dem nächsten Volleimer hinterherzuhecheln. Das vertrug sich allerdings so gar nicht mit ihrem Ego. Eines Morgens waren die Reifen meines Autos zerstochen, und sie schickte mir eine hämische SMS, in der sie mir viel Spaß bei meinem Weg zur Arbeit wünschte. Ich drohte ihr natürlich mit einer Anzeige, aber Madame schrieb nur zurück, dass sie ein Alibi hätte, und dass ich mir keine Mühe geben sollte.

In der nachfolgenden Zeit passierten allerdings noch mehrere komische Dinge, wie zum Beispiel Hundekot in meinem Briefkasten, abgebrochene Zahnstocher in meinem Türschloss, und so weiter. Ich schrieb ihr, dass sie gefälligst damit aufhören solle, worauf sie antwortete, dass sie gar nicht wüsste, wovon ich rede. Sie zog meine SMS ins Lächerliche und begann mich zu beleidigen. Darauf antwortete ich, dass ich, wenn sie nicht von selbst damit aufhören würde, zum reinen Selbstschutz Gegenmaßnahmen ergreifen müsste. Ich legte mich also auf die Lauer. Gut, eigentlich besorgte ich mir zwei Mikrokameras, mit denen ich meine Haustür und mein Auto observierte. Lange brauchte ich nicht warten. Das Auto ließ sie zwar in Ruhe, aber sie pieselte mir so gut wie jeden Tag auf den Fußabtreter und spuckte mir auf die Türklinke. Das schien ihr kleines Ritual zu sein.

Das war natürlich eine ultimative Steilvorlage für mich. Ich entsorgte den schon ziemlich nach Urin stinkenden Fußabtreter und besorgte mir einen grob Geflochtenen, in den ich dünne Drähte einzog, die ich dann an ein geliehenes Elektrozaungerät anschloss. Eines für Kühe, mit genau 18 Joule Entladungsenergie, für die Elektriker unter euch. Das Ergebnis habe ich auf Video, und es zaubert mir nach wie vor ein Lächeln aufs Gesicht, wenn ich es mir ansehe. Nachdem meine Ex winselnd im Hausflur lag, habe ich die Tür aufgemacht, und gefragt, ob sie ab jetzt jeden Tag solche netten Überraschungen vorfinden will, auch bei sich in der Wohnung, oder ob sie diesen Kindergartenkleinkrieg beenden wollte. Sie faselte nachher zwar etwas von einer Anzeige, aber ich lachte sie nur aus, und fragte, wie sie dem Staatsanwalt die ganze Sache erklären will, ohne selbst dumm dazustehen.
Seitdem lässt sie mich in Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00031635 vom 22.07.2013 um 12:00:56 Uhr in Köln (60 Kommentare).

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