Ein Anruf bei meiner alzheimerkranken Mutter

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Falschheit Lügen Zwickau

Meine Mutter hat Alzheimer. Ich (w/29) traue mich nicht, sie anzurufen. Ich sage meinem Bruder immer, dass ich angerufen hätte. Sie vergisst das sowieso. Ich bin eine schreckliche Tochter.

Beichthaus.com Beichte #00026180 vom 29.04.2009 um 08:35:15 Uhr in Zwickau (16 Kommentare).

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Selbstbefriedigung ist eine Ersatzdroge!

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Masturbation Selbstsucht Wollust

Ich (m/22) habe einen Kurs bei Setting Captives Free gemacht und bin durch Gottes Gnade und Hilfe endlich seit ein paar Monaten frei von Selbstbefriedigung/Masturbation. Ich habe acht Jahre meines Lebens verschleudert und mich in eine Gefangenschaft gebracht, die mich immer tiefer in Sünde verstrickt hat. Immer, wenn ich aufhören wollte, bin ich noch tiefer herein gerutscht und es wurde nur noch schlimmer und härter. Ich weiß endlich wieder, wie es sich anfühlt in Freiheit zu leben - ohne Zwänge und ohne Sucht. Ich habe das nicht aus eigenen Stücken geschafft (s.o.: Aus eigenem Antrieb bin ich nur noch tiefer gesunken), es ging allein durch Gottes Hilfe. Ich bin seit einiger Zeit in keiner Beziehung und brauche keine Ersatzdrogen. Ich bin wirklich frei und dafür danke ich Gott. Ich möchte in Reinheit in meine Ehe gehen. Pornographie ist immer noch einer der häufigsten Gründe, warum Ehen zerbrechen.

Beichthaus.com Beichte #00026161 vom 26.04.2009 um 15:14:51 Uhr (81 Kommentare).

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Durch Alkohol zum Choleriker

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Trunksucht Vandalismus Verzweiflung Last Night WG

Ich war gestern auf einer Grillparty, zusammen mit meinem Bruder, eingeladen. Ich trinke sehr selten Alkohol, weil ich es nicht vertrage. Gestern Abend allerdings haben wir alle gut viel Bier getrunken. Ich glaube, ich hatte fünf Bier. Bin dann mit meinem Bruder in der S-Bahn heimgefahren. Wir haben eine WG zusammen. Ich kann mich nicht mal mehr an die S-Bahnfahrt erinnern. Heute bin ich aufgewacht, mir tut alles weh. Ich habe Schürfwunden am ganzen Körper, eine Beule, Schrammen, mein Kiefer schmerzt beim Öffnen. Ich schaue mich im Zimmer um, überall Glasscherben, Blutflecken, der Wäscheständer liegt kaputt neben meinem Bett. Ich habe mir mit Socken einen Weg durch die Scherben zur Tür freigewischt. Die Wohnzimmertür ist hin, der Holzrahmen rausgerissen, die Scheibe zerschlagen, der halbe Flur ist voller Blut und Scherben. Im Wohnzimmer hängt der neue 24" Flachbildschirm von meinem Bruder nur noch am Kabel den Schreibtisch herunter. Mein PC liegt offen auf dem Boden, die Kabel sind rausgerissen. Überall ist es nass und stinkt nach Grind. Glasscherben und kaputte Tassen, Aschenbecher und so weiter liegen verstreut.

Ich musste zur Arbeit, habe heute einen wichtigen Termin. Mir wird schlecht, ich muss fast heulen. Als mein Bruder aufgewacht ist, meinte er nur, ich solle zur Arbeit gehen. Er mache das sauber. Er hatte sich anscheinend die Füße mit Glassplittern aufgeschlitzt und konnte kaum gehen. Ich fühle mich beschissen, was ist gestern passiert? Ich werde später mal mit meinem Bruder ausführlich reden. Wahrscheinlich bin ich wegen irgendwas tierisch ausgerastet. Ich hasse Alkohol, die Ausraster werden von Mal zu Mal heftiger. Nicht auszumalen, was passieren würde, wenn ich das nächste Mal zu viel trinke. Ich kann mich kaum auf die Arbeit konzentrieren, ich muss die ganze Zeit an meinen Bruder denken. Was habe ich nur getan, ich bin doch sonst so zurückhaltend und nett, was bewegt mich dazu, so auszuticken? Der Abend war so lustig und unterhaltsam, wir haben alle viel gelacht und geredet. Ich habe schlussendlich besoffen herumgewütet und so viel kaputtgemacht. Mein T-Shirt von gestern ist richtig üppig durchgeblutet, woher kommt das ganze Blut? Ich bin so durcheinander. Mir tut das alles so leid. Es war meine Schuld, da bin ich mir ziemlich sicher.

Beichthaus.com Beichte #00026128 vom 22.04.2009 um 10:32:37 Uhr (82 Kommentare).

Gebeichtet von buzzzkill
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Die 5 Kitten vom Bauernhof

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Gewalt Morallosigkeit Tiere Mord

Ich habe eine traurige Geschichte zum Erzählen. Wir lebten damals auf einem Bauernhof im Osten. Es war Sommer, ich war fünf Jahre alt und wir hatten total viel Spaß und tollten herum - wie Kinder eben so sind, in der freien Natur auf einem Bauernhof. Wir hatten auch viele Tiere - Kühe, Hunde, Schweine und eben auch Katzen. Die Katzenmutter Maunzi hatte geworfen und wir hatten fünf junge Kätzchen, mit denen wir immer spielten. Doch meinen Eltern, denen der Hof gehörte, waren das zu viele Katzen und sie wollten kein Geld ausgeben, um sie zu kastrieren und sterilisieren. Also gaben unsere Eltern uns einen Sack und den Auftrag, die Katzenjungen in einem Fluss zu versenken. Mein größerer Bruder und ich packten alle Katzenbabys in den Sack. Die Katzenjungen waren quicklebendig und versuchten, wieder herauszukommen. Wir machten den Sack zu und gingen zum Fluss. Dort warfen wir den Sack in den Fluss und aus einem zaghaften fünf-stimmigen Miauen wurde eine Art kreischen. Der Sack war gut verschnürt und kein Katzenbaby kam heraus. Mein Bruder und ich verabschiedeten uns von "Mikey", "Mimmi", "Mausi", "Murli" und "Schnurri".

Noch heute wache ich nachts schweißgebadet auf und sehe eine kleine Katzenpfote, die aus dem Sack herausschaut und versucht die Schnur zu lockern. Noch heute höre ich die flehenden Katzenstimmchen. Erst ein fiepender Chor von Rattenfängern dann ein schrilles panisches Kreischen. Noch heute sehe ich den flehenden Blick aus dem Sack heraus von Schnurri, der mir sagt "ich habe dich trotzdem lieb". Noch heute sehe ich die Blicke der Katzenmutti Maunzi: "Was habt ihr mit meinen Kitten gemacht?" Gott vergib mir, ich habe gesündigt!

Beichthaus.com Beichte #00026120 vom 20.04.2009 um 18:33:23 Uhr (81 Kommentare).

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Ich habe es geschafft!

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Neid Vandalismus Rache Familie Auto & Co. Siegen

Kein Familientreffen vergeht, bei dem mein Bruder nicht seine Errungenschaften in den Mittelpunkt stellt. "Mein Frau", "mein Haus", "mein Auto" - das ist alles was in seinem Kopf herumschwirrt. Er hat mich noch nie gefragt, "Schwesterlein, wie geht es Dir?" oder überhaupt Interesse für mich gezeigt. Es ist nicht so, dass ich neidisch bin auf seine Luxuskarosse oder sein Nobelhäuschen - aber sein "Ich habe es geschafft"-Verhalten, bringt mich auf die Palme. Letzten Sommer war wieder einmal seine 3-Jahres-Frist vergangen und einer neuer Schlitten mit allem Schnickschnack und blendenden Spoilern stand in seiner Einfahrt. Ich konnte die Sätze quasi schon hören, die mich bald überrollen würden - inklusive mitleidiger Blicke auf meinen Kleinwagen natürlich.

In der Nacht vor dem Geburtstag meiner - ach so hübschen - Schwägerin, wartete ich bis unser beschauliches Dörfchen im Schlaf lag und schlich mich dann zum Carport meines Bruders. Mit meinem Lieblingsschraubenzieher in der Hand stand ich nun vor der neuesten Errungenschaft der Autoindustrie. Ein kurzes Zögern und dann tat ich es. Ich zauberte ein fantastisches Schnörkelmuster auf alle großen Flächen des glänzenden Lackes. Meine Kreativität kannte keine Grenzen und Skrupel mehr. Die Aufgelöstheit meines Bruders am nächsten Morgen war grenzenlos und entschädigte mich für viele Jahre erlittene Prahlerei. Die Geburtstagsparty fand erst nach der Neulackierung des Wagens statt.

Beichthaus.com Beichte #00026116 vom 20.04.2009 um 07:44:50 Uhr in Siegen (40 Kommentare).

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