Religöse Fanatiker richten Schaden an!

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Zorn Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Unglaube

Religöse Fanatiker richten Schaden an!
Meine (w/25) Eltern sind Perser und sehr streng. Es gab Schläge, ich durfte bei niemandem übernachten - auch bei keiner Freundin. Das Einzige, was für sie zählte, war die Religion und dass wir sie achten. Ich habe bis heute nicht das Gefühl, dass ihnen sonderlich viel an mir, meiner Schwester und meinem Bruder lag. Aufgrund meiner Erfahrungen ist meine Meinung gegenüber Leuten, die ihre Religion viel zu wichtig nehmen und alles andere zweitrangig erscheinen lassen, dementsprechend schlecht. Ich glaube auch an einen Gott - den ich aus Trotz Gott nenne und nicht Allah - und dass es irgendwie weitergeht, aber ich weiß nicht, wie und in welcher Form.

Aber ich hasse es, wenn man andere dazu zwingen will, dasselbe zu glauben wie man selbst. Ich bin Erzieherin im KiGA und kümmere mich ehrenamtlich um ein paar Kinder im Flüchtlingsheim. Meine Meinung ist aber ganz klar: Wer aufgrund der furchtbaren Situation im Heimatland hier Schutz sucht, der hat andere Sorgen zu haben als seine Religion und dass die doch auch jeder genauso befolgt. Und deshalb bin ich für sofortige Abschiebung, wenn jemand auch nur einmal einen aus einer anderen Religionsgruppe attackiert oder beschimpft, über das Essen meckert, weil es nicht halal ist, sich weigert sich in einem Raum mit Kruzifix aufzuhalten und so weiter.

Ich weiß, dass ich da hart bin, aber Leute wie mein verstorbener Vater und meine Mutter, die noch lebt, aber nach einem Gehirnschlag ein Pflegefall ist, richten einfach nur Schaden an. Bis zu seinem Tod sprach mein Vater außer ein paar Vokabeln kein Wort Deutsch, bei meiner ist es Mutter genauso. Wir drei Kinder sind umso mehr zusammengeschweißt und alle sehr zurückhaltend religiös, wir sind einfach modern und tolerant in Sachen Religion - und das erwarte ich von jedem, der hier wohnt oder hier wohnen möchte, egal ob er Deutscher ist oder nicht.

Beichthaus.com Beichte #00037367 vom 09.01.2016 um 22:51:10 Uhr (19 Kommentare).

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Prank mit Terroristen

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Dummheit Engherzigkeit

Mein heutiger Tag ging gründlich daneben. Heute war ich (m/23) mit einem Kumpel im Park. Dort wollten wir einen Prank aufnehmen - für unseren geplanten Youtube-Channel. Schon lange geisterte bei uns die Idee eines Youtube-Channels, doch leider hatten wir kaum Content. Als ich aber mitbekam, wie lustig und erfolgreich diese Pranks sind, hatte ich endlich ein richtiges Konzept. Wir wollten gleich mit einem sehr sensiblem Prank starten, der zur Zeiten des Terrorismus wohl eher unangebracht zu sein schien. Mit einem weißen Araber-Umhang und einem Rucksack wollte ich das Fußvolk ein wenig trollen. Ich fand nach ein paar Minuten meine ersten Opfer.


Zwei Leute in den Mittdreißigern saßen auf einer Parkbank und genossen die verschneite Landschaft. Unauffällig warf ich etwas in die Mülltonne, bis ich aus heiterem Himmel "Allahu Akbar" rief und den Rucksack vor ihren Augen fallen ließ. Ich rannte wie ein Irrer zu meinem Kumpel. Ängstlich, wie die beiden waren, rannten diese erschrocken weg. Scheinbar waren sie aber weniger ängstlich als gedacht, denn sie sprinteten in meine Richtung. In vielen Prank-Videos habe ich gesehen, dass man in solchen Fällen ein klärendes Gespräch führt, was in meinem Fall aber unschön endete. Ich outete mich als harmloser junger Mann, bekam aber trotzdem eine reingehauen. Einer von denen hat mir erbost klargemacht, dass man sich mit solchen Späßen nur Ärger reinholt.


Dann sollte ich vor deren Augen noch das Video löschen. Anschließend gab es noch eine heftige Ohrfeige und ich musste noch seine ekelhafte Spucke im Gesicht spüren. Vielleicht war es wirklich unangebracht. Diese Art von Prank sah ich schon vielfach auf Youtube, aber offenbar gab es weniger Ärger für die Uploader. Jedenfalls war mein Tag damit gelaufen. Weiterfilmen konnte ich nicht, da der Rüpel mir mit der Polizei drohte. Ich beichte, unschuldige Leute verärgert zu haben. Jetzt muss ich mir ein anderes Konzept einfallen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00037360 vom 07.01.2016 um 23:31:59 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

30 Euro geschenkt

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Selbstsucht Diebstahl Habgier

Ich habe heute für 12,99 Euro in einer großen deutschen Warenhauskette eingekauft und mit einem 20-Euro-Schein bezahlt. Die Kassiererin hat mir allerdings 37,01 anstatt 7,01 raus gegeben, da sie wohl dachte, ich hätte mit einen 50er bezahlt. Mir ist das gleich aufgefallen, aber anstatt sie zu korrigieren, bin ich mit 30 Euro mehr als zuvor aus dem Laden raus. Es war zwar nicht mein Verschulden, aber trotzdem tut es mir irgendwie leid. Ich beichte, dass ich die Verwirrtheit der Verkäuferin für meine Zwecke genutzt habe, um mich zu bereichern. Ich habe 10 Euro meinem Lieblings-Penner gespendet und meine Freundin zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00037357 vom 07.01.2016 um 15:20:11 Uhr (19 Kommentare).

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Warum sollte ich weniger Platz akzeptieren?

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Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Selbstsucht Bad Dürkheim

Ich gehe fast immer alleine ins Schwimmbad. Trotzdem mache ich mich immer in den großen Familienumkleiden breit. Ich genieße einfach den Luxus, mehr Platz zu haben, denn die Standard-Umkleiden sind eindeutig zu eng. Außerdem sehe ich es als Entschädigung für das Gekreische und Generve der Bälger in sämtlichen Bädern. Gleiches Verfahren bei Familie-mit-Kind-Parkplätzen. Da ist so viel Platz, da kann ich die Türen schön breit öffnen, und kriege selbst keine Tür an meinen Wagen geschlagen. Warum mit weniger zufriedengeben?

Beichthaus.com Beichte #00037349 vom 06.01.2016 um 19:32:08 Uhr in 67098 Bad Dürkheim (Kurbrunnenstraße) (24 Kommentare).

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Die Koryphäen des Suffes

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Trunksucht Zorn Maßlosigkeit Last Night Ex

Die Koryphäen des Suffes
Ich beichte, dass ich meine Ex auf sehr schäbige Art und Weise verlassen habe. Es war so, dass sie zwei beste Freundinnen der Kategorie Dauersingle hatte. Die eine Freundin war mit 23 Jahren noch Jungfrau, mehr oder weniger aus Unsicherheit ihres eigenen Körpers, und dessen eingebildete Unzulänglichkeiten betreffend. Tatsächlich war sie allerdings ein Mordsgerät und hätte so gut wie jeden haben können. Die andere war zwar nicht mehr ganz jungfräulich, sich aber zu schade für die allermeisten Typen, und viel zu unreif, um verbindliche Beziehungen einzugehen. Den daraus resultierenden Frust ertränkten beide am allerliebsten in einem großen Glas Wodka-Energy. Meine Ex-Freundin wurde von den beiden Weibern an fast jedem Freitag und Samstag mit auf Party geschleift, wo sie sich dann zu dritt ordentlich die Kante gaben. Ich war grundsätzlich nicht erwünscht, und natürlich auch recht unbegeistert von der Tatsache, dass meine Freundin in der Regel Samstag und Sonntag mit schlechter Laune und Kopfschmerzen komplett im Bett verbrachte.

Natürlich versuchte ich, sie dazu zu bewegen, etwas Rücksicht auf unsere Beziehung zu nehmen. Es nützte jedoch nichts, und sie wurde im Gegenteil immer griesgrämiger und verantwortungsloser. Beispielsweise rissen sie sich irgendwelche Typen in der Disco auf und verbrachten die Nacht und den Großteil des darauffolgenden Tages saufend in deren WG. Erst abends bekam ich dann endlich ein Lebenszeichen von meiner Freundin, als ich schon ziemlich in Panik war. Angeblich lief weiter nichts, was ich den Dreien auch glaube, aber schon alleine die Tatsache, dass sie einfach so mitgingen, fand ich sehr befremdlich. Es hätte ja sonst etwas passieren können.

Einen knappen Monat später ballerten sie sich auf Kosten einer anderen Gruppe Männer so weg, dass meine Freundin ihre Tasche mit Geldbeutel, allen Ausweisen und Telefon verlor, und eines der drei Mädels zum Magen auspumpen im Krankenhaus landete. Nichtsdestotrotz waren die drei Koryphäen des Suffes zwei Wochen später wieder am Start, wo meine Freundin dann aus dem Club geworfen wurde, weil sie auf der Tanzfläche Strahlkotzen veranstaltete. Statt aufzuhören, zogen sie jedoch zum nächsten Club weiter, wo sie glücklicherweise nicht eingelassen wurden, weil alle drei mächtig voll waren. Als sie wiederum zwei Monate später vollkommen besoffen nachts ausgeraubt wurden, und die Freundin mit den Selbstwertproblemen beinahe vergewaltigt worden wäre, stellte ich meiner Ex ein Ultimatum: Entweder der Suff oder ich.

Ich führte ihr vor Augen, dass ich keine Lust hatte, mich ständig um sie zu sorgen, sie wahlweise aus dem Krankenhaus, von der Polizei, oder aus der Wohnung fremder Typen abzuholen. Hätte ich so etwas veranstaltet, hätte sie sich schon längst getrennt, das gab sie in der folgenden Diskussion kleinlaut zu. Sie hielt wacker einen Monat lang durch sich nicht wegzuschießen, dann wurde sie rückfällig. Eine ihrer Freundinnen wurde exmatrikuliert, weil sie bei verschiedenen Prüfungen durchgerasselt war, beziehungsweise gar nicht erst teilgenommen hatte. Ich kam Donnerstagabend heim und fand einen Zettel auf dem Tisch ich solle nicht auf sie warten, sie wären nur etwas essen gegangen. Am nächsten Morgen halb acht kam meine Ex-Freundin angetorkelt. Eine ihrer Freundinnen hatte im Suff zwei Autos beschädigt und saß noch auf der Wache herum - zum Ausnüchtern.

Ich erbat mir eine Woche Bedenkzeit, die Beziehung betreffend. Meine Ex-Freundin versprach mir anschließend hoch und heilig nicht mehr zu trinken, und die Ausfälle bleiben zu lassen, die Partynächte außerdem auf ein Minimum zu beschränken. Zwei Monate später dann der erneute Rückfall: Meine Ex war eines Abends wieder weg, und zwar komplett ohne Vorankündigung. Als sie um acht Uhr früh mit verschmiertem Make-up und hackebreit auftauchte, konnte sie einen Berg ihrer Möbel und Klamotten im Hausflur bewundern. Sie versuchte eine Stunde lang mit ihrem Schlüssel das ausgetauschte Schloss zu öffnen und grölte dabei so lange und laut herum, dass die Polizei kommen musste, die sie direkt mitnahm. Nachmittags kam dann ihr Bruder mit ein paar Kumpels und räumte ihre Möbel und Klamotten in einen Transporter. Ich habe meine Ex-Freundin seitdem nicht wiedergesehen und auch nicht von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00037348 vom 06.01.2016 um 12:02:50 Uhr (29 Kommentare).

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