Unfaire Behandlung bei der Prüfung

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Ungerechtigkeit Zorn Trägheit Rache Arbeit

Ich habe meinen Lehrabschluss hinter mir. Die Abschlussprüfung dauert bei uns zehn Tage. Praktisch alle Prüfungskandidaten bekommen Hilfe von ihren Vorgesetzten, auch wenn es verboten ist - glaubt mir, es ist wirklich so. Mein Vorgesetzter musste sich natürlich strikt an die Regeln halten und dokumentierte jede einzelne noch so gleichgültige Handlung und redete nicht mit mir. Ich hatte also einen Nachteil gegenüber den anderen. Im Übrigen hat mein Vorgesetzter die Prüfungsaufgabe definiert, welche innerhalb der zehn Tage niemals umsetzbar war - weshalb ich jeden Tag bis spät in die Nacht zu Hause weiterarbeiten musste.

Das Ergebnis meiner Arbeit musste ich präsentieren und Fachfragen beantworten. Diese Fragen sind vorbereitet und normalerweise erhalten die Prüfungskandidaten diese heimlich von ihren Vorgesetzten. Ich bekam natürlich nichts. Das Schlimme war aber, dass die Fachfragen (die sich mein Vorgesetzter ausdachte) für mich nicht beantwortbar waren. Als ich nach der frustrierenden Fragerunde das Ganze mit einem Arbeitskollegen (Er kontrolliert die Lehrabschlussprüfungen) besprach, meinte er, dass die Fragen für meinen Ausbildungsstand viel zu überrissen sind und er selbst nicht einmal die Antwort auf die Fragen wüsste. Die Punkte bekam ich auch nach der Korrektur nicht, da mein Vorgesetzter während der Bewertung sogar dafür sorgte, dass ich an gewissen Orten Punkteabzug bekam, obwohl mir der Bewertungsexperte diese Punkte geben wollte.

Auch nach dem Abschluss scheint er einen totalen Knall zu haben. Er fügt zu meinen Arbeitsresultaten stets an, dass man XYZ sicher viel besser machen könnte - obwohl ich in diesen Bereichen mehr weiß als er. Für die Fragen, die ich nicht beantworten konnte, musste er natürlich eine demütigende Lernlektion für mich einräumen, um mir schön vorzuführen, was ich alles nicht wusste. Obwohl ich mich in der Prüfungszeit kaputt arbeitete, bekam ich nur Kritik am Ergebnis zu hören. Zudem schaut er mir immer in den Monitor und weist mich zurecht, wenn ich gerade an einem anderen Projekt arbeite, als er es erwartet. Natürlich verlangt er trotz seines Kontrollwahns von mir, dass ich mich wie ein Erwachsener benehme, selbstständig bin und meine Arbeit leiste.

Meine Leistungen werden von meinem Chef immer gut bewertet, weshalb ich nicht glaube, dass der Tadel und die Kontrolle von meinem Vorgesetzten gerechtfertigt sind. Nun beichte ich, dass meine Motivation absolut am Nullpunkt ist und ich keine Lust mehr habe, den gleichen Einsatz zu leisten wie bisher. Ich leiste nun nur noch die Hälfte von dem, was ich wirklich könnte. Denn mir fehlt schlicht und einfach die Motivation dafür.

Beichthaus.com Beichte #00038288 vom 25.05.2016 um 09:51:39 Uhr (12 Kommentare).

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Ein halbes Bier ist schon zu viel!

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Trunksucht Zwang Peinlichkeit Begehrlichkeit Last Night

Ich (m/30) sehe recht gut aus, habe einen recht großen Freundeskreis und kann mich sehr schnell mit Leuten anfreunden. In meinem Alter stößt man sich in der Regel noch gerne die "Hörner" ab, jedenfalls versucht man es. Ich bin auf vielen Partys und gehe gerne am Wochenende oder auch ab und zu in der Woche (Student) raus. Ich lerne schnell nette und hübsche Mädchen meines Alters kennen. Alles schön und gut. Jedenfalls lerne ich diese Frauen am Abend kennen, wo man immer etwas Alkohol trinkt, ich bin aber kein Säufer. Alle zwei Monate stimmt die Chemie und es kommt eins nach dem anderen mit der Frau. Aber sobald es um Sex geht, versage ich auf voller Linie. Meine Nudel bleibt total schlaff. Peinlichkeiten wie das unmögliche Überziehen eines Kondoms und ihre Blicke dazu sind tödlich für jeden Mann. Völlig beschämt und unbefriedigt trennen sich dann auch die Wege. Ich habe lange gerätselt, woran es liegt. Der Selbsttest zeigte, nur 0,5l Bier reichen aus, um mich impotent zu machen. Ich weiß das nun seit fünf Jahren, aber nüchtern auf eine Party ist in dieser Gesellschaft einfach nicht drin.

Beichthaus.com Beichte #00038287 vom 25.05.2016 um 02:08:52 Uhr (22 Kommentare).

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Zocken bis zur Ohnmacht

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Sucht Zwang Maßlosigkeit Games München

Ich (m/27) habe ein Problem: Ich bin spielsüchtig. Zum Glück nicht, wie viele arme Seelen nach den stumpfsinnigen Automaten oder Roulette, sondern nach Geschicklichkeitskartenspielen mit einem gewissen Glücksfaktor. Diese gesunde Mischung aus Geschick und Glück hat mich schon zwei Freundinnen gekostet, weil ich einfach zu viel Zeit am Computer verbracht habe! Mein Studium habe ich noch relativ gut im Griff, weil ich Sozialwissenschaften studiere, aber wenn ich entscheiden muss zwischen einer tollen Frau und dem besten Kartenspiel der Welt (Schafkopf), dann wähle ich Schafkopf. Mein zweites Problem mit dieser Sucht ist, dass ich in Pech-Perioden sehr wütend werde, was sich dadurch äußert, dass gewisse Gegenstände in unmittelbarer Reichweite zu Bruch gehen: eine Tastatur, zwei Mäuse und einen (zum Glück) älteren Laptop habe ich bereits entsorgen müssen. Der tatsächliche Auslöser beim größten Anbieter für Schafkopf den Account zu kündigen, war eine Wutattacke, die mich für einige Minuten das Bewusstsein verlieren ließ.

Das war das erste Mal, dass ich wirklich etwas unternehmen musste. Der Kartenalgorithmus dieser Plattform ist äußerst fragwürdig, um es gelinde auszudrücken. Aus Mangel an Alternativen kehrt man aber wieder dahin zurück und schimpft weiter - oder fällt in Ohnmacht. Meine eigentliche Beichte ist, dass ich es gerade geschafft habe mich von dieser Teufelsplattform zu lösen und genau jetzt kommt (endlich) eine Alternative mit Echtgeld und vielen weiteren Verbesserungen/Features, die ich und viele andere Spieler uns so lange gewünscht haben. Ich fürchte, ich werde dort eine Einzahlung tätigen und so lange spielen, bis mich die nächste Ohnmacht ereilt und mich dann ein für alle Mal aus dem Zockerleben verabschieden!

Beichthaus.com Beichte #00038286 vom 24.05.2016 um 21:32:36 Uhr in München (15 Kommentare).

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Spiel gefälligst nicht an deinen Haaren!

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Zorn Aggression Zwietracht Studentenleben

Ich (w/24) sitze gerade an meiner Bachelorarbeit und verbringe täglich mindestens zehn Stunden in der Bibliothek. Dabei habe ich immer "meinen" Stammplatz. Ich habe auf diesem Platz immer Zugriff auf die notwendigen Bücher im Regal, also ist er perfekt. Warum ich das betone? Ich werde mich heute von meinem heiß geliebten Platz trennen und dank des Platzmangels zwei Stockwerke höher gehen müssen. Der Grund ist eine vor mir sitzende Dame, die die ganze Zeit mit ihren Haaren herumspielt. Ich werde richtig aggressiv, weil ich mich dadurch immer ablenken lasse. Durch den ganzen Stress mit der Bachelorarbeit werde ich anscheinend zu einer Person, die sich wegen jeder Kleinigkeit aufregt. Ich beichte, dass ich der Frau alles Schlechte auf der Welt wünsche und das nur, weil sie mit ihren langen Haaren herumspielt.

Beichthaus.com Beichte #00038272 vom 21.05.2016 um 19:45:27 Uhr (9 Kommentare).

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Ich kann unsere Freundschaft nicht aufgeben!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Neugier

Ich (m/30) bin scharf auf meine beste Freundin! Meine beste Freundin und ich kennen uns schon eine ganze Weile, richtig dick wurde unsere Freundschaft aber erst vor ungefähr vier oder fünf Jahren. Über die Zeit haben wir geschwisterliche Gefühle füreinander entwickelt und sie ist für mich die wichtigste Person um mich herum. Wir können über alles Reden und haben eigentlich kaum Geheimnisse voreinander, wir lachen über jeden Scheiß und schämen uns voreinander vor nichts, können also so bescheuert und dumm sein, wie wir wollen. Nun habe ich seit geraumer Zeit das Verlangen mit ihr zu schlafen. Wenn sie beispielsweise neben mir in Unterwäsche sitzt, wird mir immer heißer und ich würde sie am liebsten Packen und an Ort und Stelle vernaschen. Meine Gefühle für sie sind rein platonisch und ich würde unsere besondere Freundschaft niemals mit einer ernsten Beziehung zerstören wollen. Natürlich werde ich ihr das niemals sagen, da ich diese besondere Beziehung nicht aufs Spiel setzen will. Hiermit beichte ich, dass ich unglaublich geil auf meine beste Freundin bin, die für mich wie eine Schwester ist.

Beichthaus.com Beichte #00038270 vom 21.05.2016 um 13:13:49 Uhr (9 Kommentare).

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