Ausbeutung eines Ausbeuters

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Faulheit Ignoranz Rache Arbeit Bremen

Ich beichte, dass ich, während meiner Ausbildung, öfters Kundenanfragen und andere Arbeiten, heimlich vernichtet habe. Ich tat das immer dann, wenn ich keine Zeit, oder einfach keine Lust zur Bearbeitung hatte. Meist waren das telefonische Anfragen und die Leute haben sich nie wieder gemeldet. Haben sie es doch, so habe ich geleugnet, davon je etwas gehört zu haben. Ich habe auch einmal, für einen Kollegen, einen ganzen Stapel Ablage durch den Schredder gejagt, weil er keine Zeit und Lust zur Bearbeitung hatte.

Man kann sagen, alles Unangenehme oder Aufgestaute, kam früher oder später in den Reißwolf. Erstaunlich, was sich dann alles von selbst erledigt. Habe auch mehr Überstunden abgefeiert, als ich eigentlich hatte. Wie? Das Stundenbuch selten zum Abzeichnen vorgelegt. Am nächsten Tag, war es eh vergessen. Warum ich das alles tat? Der Betrieb war als Ausbeuterladen bekannt und ich habe es dem Chef so heimgezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00025633 vom 26.01.2009 um 05:38:20 Uhr in Bremen (13 Kommentare).

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Den Job erschlichen

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Neid Bremen

Vor ein paar Jahren wollte ich unbedingt den Job eines Freundes haben. Er trug Zeitungen aus und zu damaliger Zeit wollte ich mir unbedingt ein kleines Taschengeld dazu verdienen. Wir hatten uns zur gleichen Zeit beworben, aber leider bekam er den Job und ich zog den kürzeren. Durch interessiertes Fragen habe ich erfahren wann genau er immer beginnt die Zeitungen auszutragen, es war sehr früh morgens, sogar noch dunkel. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen wartete ich noch und nach einigen Wochen begann ich mein Vorhaben. Ich spähte früh morgens aus dem Fenster wann er losging (war war mein unmittelbarer Nachbar, circa 50 Meter entfernt, Eingang gut sichtbar) und verfolgte ihn mit sicheren Abstand, damit er mich bloß nicht entdeckte. Nach und nach trug er seine Zeitungen aus und kaum war er vom Grundstück oder in sicherer Entfernung von mir machte ich mich auf und fischte die Zeitungen aus den Briefkästen, natürlich nur in Mehrfamilienhäusern (Blöcken) und Einfamilienhäusern, wo ich sicher war, dass kein Bewegungsmelder oder keine Hunde vorhanden waren. Ich musste ja auf mein Wohl achten.
Die Zeitungen sammelte ich und entsorgte sie nach erledigter Sabotage im Papiercontainer. Dieses Spiel wiederholte ich in unregelmäßigen Abständen einige Wochen, mein Freund regte sich natürlich auf, dass immer mehr Beschwerden kamen und ich kicherte in mich hinein, tat natürlich auf unwissend. Eines Tages bekam ich einen Anruf, meine Adresse und Telefonnummer lag wohl noch vor und so bot man mir den Job an, den ich dankend angenommen habe. Meinen Freund haben sie herausgeworfen. Ich habe es ihm mittlerweile erzählt und nun lachen wir darüber. Bei einer Festanstellung hätte ich so etwas natürlich nie getan, es war ja nur ein Minijob.

Beichthaus.com Beichte #00025584 vom 15.01.2009 um 04:24:07 Uhr in Bremen (33 Kommentare).

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“Beichte

Wolltest du sie vergewaltigen?!

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Gewalt Aggression Rache Bremen

Ich möchte beichten, dass ich vor acht Jahren einem Bekannten von mir dermaßen auf die Schnauze gehauen habe, weil er und ein Kumpel von ihm meine damalige beste Freundin vergewaltigen wollten. Ich habe mit ungefähr 20 anderen Leuten nach der Schule auf ihn gewartet und als er kam, wollte er sich sofort aus dem Staub machen. Wir, ja nicht ganz blöd, haben ihn natürlich eingeholt, bzw. eingekesselt, und ich habe ihn dann auf den Zaun gesetzt und wir haben ihn die ganze Zeit gefragt, ob er es machen wollte und wenn ja, was er sich dabei gedacht hätte. Er hat es allerdings immer wieder abgestritten und ich wurde richtig sauer.

Irgendwann kamen dann auch Lehrer und Schüler vorbei und die Runde wurde immer größer und der besagte Kerl immer kleiner. Nach ungefähr einer Stunde hatte ich die Nase voll und habe gesagt, dass ich mich mal kurz mit ihm allein unterhalten will. Wir sind um die Ecke gegangen und ich habe gesagt, er solle sich auf den Zaun setzen. Als er gesessen hatte, sagte ich, dass ich ihn nur noch einmal frage, ob er es gemacht hat und wenn er nein sagen würde, bekomme er ein paar auf die Schnauze. Als er sagte, er habe es versucht, habe ich ihm ins Gesicht getreten und bin hinterher gesprungen und habe immer wieder auf sein Gesicht eingeschlagen. Ich habe nur noch sein Gesicht gesehen und wurde immer wütender.

Die anderen haben das natürlich gehört und sind dazu gekommen und mein bester Kumpel hat versucht, mich von ihm runterzureißen - aber dann habe ich auch ihm eine gehauen und habe immer weiter auf ihn eingeschlagen. Ein Müllmann hat mich dann von dem Typen runtergerissen und er konnte abhauen. Einen Tag später hatte ich Post von der Polizei und ein Strafverfahren am Hals. Wurde dann zu Sozialstunden und Schmerzensgeld verknackt. Ich bin froh, dass der Müllmann da war, aber ich habe es nie bereut.

Beichthaus.com Beichte #00025461 vom 25.12.2008 um 19:25:37 Uhr in Bremen (30 Kommentare).

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Der Stein in der Scheibe

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Feigheit Vandalismus Schule Bremen

Ich glaube, es war in der 3. Klasse, als ich mal wieder mit Freunden wütend auf die Weiber meiner Klasse war. Auf dem Schulhof nahm ich dann einen Stein in die Hand und warf ihn mit voller Wucht, ohne Absicht, aus 20 Metern genau gegen eine Scheibe der Turnhalle, die daraufhin natürlich zu Bruch ging. Ich war total baff und erschrocken, natürlich hatten das auch wieder die Älteren gesehen und nach der Pause kam es, wie es kommen musste - ein Typ von denen, die es gesehen haben, kam in meine Klasse und fragte, ob jemand mit einem gelben Pullover in diese Klasse geht. Ich, so feige wie ich damals war, duckte mich, sodass der Lehrer mich mit seinem schweifenden Blick nicht erfasste. Ich war gerettet und kam die nächsten zwei Tage nicht zur Schule, aus der Angst, doch noch enttarnt zu werden. Im Nachhinein tut es mir leid, aber es war ja schließlich keine Absicht.

Beichthaus.com Beichte #00025365 vom 11.12.2008 um 15:05:28 Uhr in Bremen (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich lernte, meine Freiheit zu lieben!

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Fremdgehen Begehrlichkeit Bremen

Mit meinem Freund bin ich seit 11 Monaten zusammen. Er ist sexy, hat gute Manieren, wir liegen auf einer Wellenlänge, sind in den entscheidenden Dingen gleich und den richtigen unterschiedlich, der Sex ist toll, er trägt mich auf Händen, noch immer prickelt es, wenn ich ihn sehe. Vor drei Monaten bin ich für ein Praktikum in eine 800 km entfernte Stadt gezogen. Anfangs litt ich wie ein gequältes Tier, konnte meine Freiheit und die tolle Stadt gar nicht genießen, wäre am liebsten nach der Arbeit sofort ins Bett gegangen um zu schlafen, damit die Zeit schneller vorbei ginge und ich endlich wieder bei ihm sein könnte. Dann fing an alles Hand in Hand zu gehen, verzwickter und chaotischer zu werden, wir fingen uns an wegen Kleinigkeiten zu zanken, ich habe mich hier gleich zweimal verliebt, in die Stadt und meine neue ungewohnte Freiheit. Ich habe mich immer seltener gemeldet, nur eine SMS am Tag - oft belanglos.

Ich wollte die Verpflichtung, die ohne die Annehmlichkeiten einer Beziehung schwer auf meinen Schultern lastete, einfach nur loswerden. Plötzlich fühlte ich mich immer mehr zu einem Kollegen hingezogen, der eigentlich nicht einmal "mein Typ" ist. Es ist nur körperlich, aber unleugbar da. Nie ist etwas passiert was man als Fremdgehen auslegen könnte. Letztes Wochenende besuchte ich dann meinen Freund nach sieben Wochen des Nicht-Sehens und schweren Kriselns, ich war überzeugt wir würden uns trennen. Trotzdessen war es einfach nur toll, ich sah ihn und wusste: verdammt du liebst ihn; wir haben über unsere Probleme geredet, und sonst einfach nur eine schöne Zeit und hervorragenden Sex gehabt. Bei meiner Rückkehr war ich mir sicher, dass ich das mit dem Kollegen als Flirt, der einer bleibt und nie zu etwas führen wird abtun kann und ich meinen Freund über alles liebe.

Gestern ist es geschehen, ich bin mit dem Kollegen nach ein paar Bier und Gesprächen auf meinem Bett gelandet. Wir haben uns weder auf den Mund geküsst, noch Sex gehabt aber dieses heftige Teenager-Petting war erotischer als so mancher Sex den ich bereits hatte. Das Begehren und die Gier die aus seinen Augen sprachen machten mich nur noch mehr an, ich ließ ihn aus Eitelkeit Dinge mit mir tun, für die er sonst eine Ohrfeige kassiert hätte. Ich will es meinem Freund sagen, doch es bedeutend nichts, ich verstehe selbst nicht, wie es dazu kommen konnte, ich war gerade einmal angetrunken und wusste zu jeder Sekunde was ich tue, trotzdem war es wie in einem Rausch. Es hätte wahrscheinlich mit jedem passieren können. Meine Gefühle für meinen Freund sind unverändert, ich will ihm nicht wehtun, aber egal was ich tue, ob ich es ihm verschweige oder beichte, ich habe es schon getan. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas mir passiert.

Beichthaus.com Beichte #00025181 vom 22.11.2008 um 14:03:38 Uhr in Bremen (23 Kommentare).

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