Mit dem iPhone im Fitnessstudio

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Engherzigkeit Hass Sport

Mit dem iPhone im Fitnessstudio
Ich (m/20) muss beichten, dass ich sehr schadenfroh bin. Gestern war ich im Fitnessstudio und es war wieder der Typ da, der andauernd an seinem dämlichen Handy hängt. Ich meine, einmal drauf gucken ist ja nicht schlimm, aber wirklich fünf Minuten trainieren und 15 […]
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Beichthaus.com Beichte #00034172 vom 23.10.2014 um 13:45:11 Uhr (12 Kommentare).

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Die Jacke von der Nazimarke

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Verschwendung Morallosigkeit Selbstsucht Begehrlichkeit

Ich beichte, dass ich mit 14 Jahren eine 250 Euro teure Jacke zu Weihnachten bekommen habe, obwohl meine Eltern das Geld dafür eigentlich nicht hatten. Meine Großeltern hatten auch noch dazugelegt. Das Schlimme an dieser Jacke war, dass sie nicht nur bei uns angesagt war, sondern auch von einer Nazimarke, die mit L beginnt. Dabei war ich nie rechts eingestellt, ich wollte die Jacke einfach nur, weil sie modern war und weil das eine coole Mädchen, das ich damals unbedingt begeistern wollte, sie auch hatte. Sie hat geraucht, war sehr stark geschminkt und hatte schon einen Ex-Freund. Das fand ich damals bewundernswert. Erst später erfuhr ich, dass ihre Jacke aus Polen war und wohl gerade mal 25 Euro gekostet hatte. Ein paar Monate später habe ich mich dann mit diesem Mädchen gestritten und die Jacke nie wieder angehabt. Mir tut es heute noch leid, dass meine Familie dafür 250 Euro ausgegeben hatte.

Beichthaus.com Beichte #00034171 vom 23.10.2014 um 12:03:11 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Schnitzeljagd für Penner

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Diebstahl Lügen Zwietracht Arbeit

Ich beichte, dass ich mich daran erfreue, meine Kollegen und Vorgesetzten indirekt zu nerven. Ich arbeite in einem Bürohaus mitten in Hamburg, die Gegend ist mit Geschäften, Büros und Wohnraum durchmischt. Seit einiger Zeit tummeln sich einige Obdachlose, Punks und Säufer um unser Gebäude, dieses besteht nur aus Geschäftsräumen. Alle Mieter sind genervt von den herumlungernden Leuten, beklagen sich über wilde Übernachtungen in der Garage und im Treppenhaus, sowie über die regelmäßigen Penner-Picknicks samt extremen Saufereien. Schuld daran bin zu einem großen Teil ich, denn ich lasse die Jungs indirekt rein, indem ich die Tür offen lasse. Ich verteile auch Kleingeld im Treppenhaus, was mittlerweile zu einer tollen Penner-Schnitzeljagd führt. Idealerweise wird das Geld direkt für Schnaps und Toastbrot ausgegeben, herrlich. Ich entwende also Geld aus der Firma, versorge die Jungs und Mädels mit allerlei Dingen zum Essen, lege aber auch Pfandflaschen aus. Ich bin ein Penner-Weihnachtsmann, der heulen könnte vor Glück, wenn ich die entsetzten Gesichter meiner Kollegen sehe, weil meine unbekannten Helden es mal wieder richtig haben krachen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00034170 vom 23.10.2014 um 10:19:14 Uhr (10 Kommentare).

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Ohne Licht im Klassenzimmer

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Engherzigkeit Verschwendung Schule

Ich (m) möchte eine Jugendsünde beichten. Zur Tatzeit ging ich in die Mittelstufe (etwa 8. Klasse) meines Gymnasiums. Nach der Schule traf ich mich bei einem Kumpel, um mit ihm zusammen Hausaufgaben zu machen. Als wir fertig waren, stromerten wir noch etwas durch die Gegend. Dabei kam uns die Idee, zurück in unsere Schule zu gehen. Das hatten wir in der Vergangenheit schon mal hin und wieder getan, denn es gab einen speziellen Aufenthaltsraum nur für Oberstufenschüler, in dem auch ein Kicker stand und wenn wir nett waren, durften wir mitspielen. Allerdings war der Aufenthaltsraum abgesperrt. So gingen wir durch die verlassenen Flure, da nachmittags nur die Oberstufe Unterricht hatte, war dementsprechend nicht viel los. Wir wanderten ziellos umher, wollten schon gelangweilt wieder gehen, als wir an unserem Klassenzimmer vorbeikamen.


Etwas fiel uns dabei auf: Die Tür war nicht wie gewöhnlich abgeschlossen, sondern einen Spalt weit geöffnet. Wir schlüpften hinein, schlossen die Tür und überlegten, ob wir nicht einen Streich oder irgendetwas machen könnten. Uns fiel natürlich gleich das Typische ein: Tafel verschmieren, Unordnung veranstalten. Allerdings erschien uns das total kindisch, zumal einer von uns beiden Tafeldienst hatte und wir uns somit ein Eigentor schießen würden. Dann hatte einer von uns die "geniale" Idee: In unserem Klassenraum gab es längliche Neonröhren als Beleuchtung. Wir stellten einen Stuhl auf den Tisch, krabbelten hinauf und drehten jede Röhre etwas weiter, sodass sie nicht mehr angingen und auch nicht flackerten, wenn man den Lichtschalter betätigte. Danach gingen wir, machten allerdings die Tür zu. Auf dem Heimweg freuten wir uns schon auf den nächsten Morgen. Es stand eine Doppelstunde Mathe an und die Lehrerin hatte eine Andeutung für einen Test gemacht. Am nächsten Morgen - es war Herbst oder Winter zu der Zeit und dunkel - gingen wir ins Klassenzimmer und setzten uns. Die Anderen waren schon am Diskutieren, dass wohl eine Sicherung kaputt wäre, denn nur in unserem Klassenzimmer ginge das Licht nicht, im Flur und den anderen Räumen sei alles in Ordnung. Unsere Lehrerin kam und fragte, warum wir denn im Dunkeln sitzen würden und drückte auf den Lichtschalter. Nichts geschah. Die logische Schlussfolgerung auch von ihr: Da stimmt etwas nicht mit der Sicherung. Also jemanden losgeschickt den Hausmeister suchen. Dabei muss ich erwähnen, dass dieser kurz vor dem Ruhestand stand und faul war wie noch etwas, wenn man von dem Verkauf des Essens in den Pausen absah.


Nach knapp 20 Minuten tauchte der Gute dann auf. Drückte natürlich auch auf dem Lichtschalter herum. Anschließend ging er zum Sicherungskasten. Auch alles in Ordnung. Er kam zurück und meinte, dass er sich das nicht erklären könne. Vielleicht stimme etwas nicht mit dem Lichtschalter, aber um das zu untersuchen, müsse er zuerst sein Werkzeug holen und das könne dann schon etwas dauern. Mein Kumpel und ich mussten uns dabei zusammenreißen, damit wir nicht lachen mussten, denn wir fanden es zu komisch. Lange Rede kurzer Sinn: Wir hatten aufgrund des Raummangels die ersten beiden Stunden frei und durften in den Aufenthaltsraum gehen. Danach hatten wir sowieso Bio und Chemie im Fachsaal und zum Schluss Sport. Am nächsten Tag funktionierte das Licht wieder, allerdings kam auch der Schuldirektor zu uns. Er erklärte uns, dass jemand die Röhren verdreht habe und deshalb das Licht nicht funktioniert hätte. Dabei musste er lachen und beglückwünschte denjenigen für den tollen Scherz, wer auch immer das gewesen sei. Allerdings hätte der Streich auch Unkosten verursacht. Der Hausmeister habe wohl den Schalter überprüft - hätte jedoch nichts an der Sicherung überprüfen dürfen. Daraufhin wurde ein Elektriker geholt, der dann auf die Lösung gekommen sei. Dann meinte mein Schulleiter, dass er den oder die Schuldigen nicht bloßstellen will und er hätte ein Säckchen, das er durch die Klasse gehen lassen würde und der Schuldige sollte doch etwas Geld hineintun.


Am Ende der Stunde würde er dann wieder kommen und es abholen. Mein Kumpel und ich hatten nicht viel Taschengeld zur Verfügung, daher landete gar nichts in dem Säckchen. Ich bereue meinen Scherz nicht, allerdings habe ich ein schlechtes Gewissen, da die Allgemeinheit für die Kosten des Elektrikers aufkommen musste. Es tut mir leid. Übrigens war der Mathetest dann in der nächsten Stunde fällig, denn: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Beichthaus.com Beichte #00034169 vom 23.10.2014 um 10:04:10 Uhr (4 Kommentare).

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Effizienz am Arbeitsplatz

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Stolz Engherzigkeit Eitelkeit Verschwendung Arbeit

Ich (m/24) bin technischer Zeichner und beichte, dass ich während meiner Arbeitszeit eine Excel-Mappe erstellt habe, die Sudokus löst. Ich hätte auch weitere Makros für unser Zeichenprogramm erstellen können, aber da das bisher nicht einmal mit einem Dankeschön quittiert wurde, obwohl ich die Qualifikation zu Hause in Eigenarbeit erworben habe, war die Motivation sehr gering. Ich habe es meinen Chefs also wegen meines verletzen Stolzes nicht gegönnt, ein paar Tausend Euro an Programmierkosten oder Lohn durch effizientere Arbeitsweisen zu sparen. Um meine Ex-Arbeitskollegen tut es mir leid, die immer noch umständlich arbeiten müssen. Ich bin im Juni Techniker, die Makros habe ich mittlerweile auch fertiggestellt, werde sie ihnen aber nicht zukommen lassen und zu der Firma natürlich auch nicht mehr gehen.

Beichthaus.com Beichte #00034168 vom 23.10.2014 um 09:46:03 Uhr (3 Kommentare).

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