Süßes oder Saures!

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Engherzigkeit Zorn Kinder

Gerade klingelte es an der Tür und ich hatte schon eine Vorahnung. Ich öffnete deshalb nur die Wohnungstür und durch die geschlossene Haustür sah ich sie: die kleinen Gören, die "Süßes oder Saures" wollen. Ich habe einfach die Wohnungstür wieder zu gemacht und bin zurück auf mein Sofa. Ich bin überzeugte Protestantin und für mich ist heute Reformationstag und nicht Halloween. Wohlgemerkt: Ich bin ebenfalls Mutter von Kindern und ich werde es nicht zulassen, dass meine Kinder bei dieser neuen Mode, am 31. Oktober von Haustür zu Haustür zu irren und nach Süßigkeiten zu schnorren, mitmachen. Ich beichte hiermit, dass ich diesen Kindern am 31. Oktober jeden Jahres ganz bewusst ihren Spaß verwehre.

Beichthaus.com Beichte #00034232 vom 31.10.2014 um 21:30:56 Uhr (36 Kommentare).

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Notdurft im Schwimmbad

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Peinlichkeit Ekel Morallosigkeit

Ich muss unbedingt eine wirklich dumme Geschichte beichten: Als ich knapp zwölf Jahre alt war, musste ich dringend im Freibad kacken. Ich war nie eine dieser widerlichen Personen, die ins Becken pinkeln, weswegen ich natürlich aufs Klo wollte. Dumm war nur, dass ein Freund Geburtstag hatte. Wir haben gesungen und er hat Geschenke aufgemacht, deshalb konnte ich nicht weg. Ich habe es auch davor schon ewig aufgeschoben und musste wirklich so dringend wie sonst noch nie. Das Freibad ist sehr groß gewesen, es war super Wetter und wirklich so voll, dass sie keinen mehr reingelassen haben. Dummerweise war dann auch die Schlange vor den Toiletten lang. Und wenn man wirklich dringend seine Notdurft verrichten muss, geht es noch länger. Zu allem Überfluss waren auch noch zwei der sechs Toiletten gesperrt, und man konnte sehen, wie die anderen Leute erleichtert von der Toilette zurückkamen. Ich stand bestimmt fünf Minuten lang brav in der Schlange, bis ich mit einem unglaublichen Druck an der Reihe war. Ich konnte kaum noch gehen, so sehr habe ich meine Backen zusammengekniffen - als mein Darm sich doch schon vorschnell geöffnet hat.


Ich beichte also, dass ich meine größte Wurst auf dem Toilettendeckel abgesetzt habe und mir absolut egal war, wie peinlich das war, weil ich noch nie so einen enormen Druck auf der Hintertür hatte. Beim Rausgehen habe ich mich nicht umgedreht, nur ein angewidertes "Igitt" gehört. Es tut mir leid, dass ich an dem Tag noch eine Toilette unbrauchbar gemacht habe und die Schlange noch langsamer vorankam. Ein Freund ging übrigens direkt nach mir auf die Toilette und hat mir von dem Ganzen erzählt. Ich habe mitgelacht, weil ich nicht auffallen wollte. Sieben Jahre später finde ich die Geschichte zum Brüllen komisch.

Beichthaus.com Beichte #00034231 vom 31.10.2014 um 20:58:34 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Badezimmerwichser

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Masturbation Fetisch Fremdgehen Schamlosigkeit Studentenleben

Ich (m/23) studiere in München und führe seit etwas über einem Jahr eine Beziehung, meine finanzielle Situation ist dank meiner Eltern außerordentlich gut und ich hatte noch nie Probleme damit, Frauen kennenzulernen. Nun zu meinem moralisch nicht ganz vertretbaren […]
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Beichthaus.com Beichte #00034229 vom 31.10.2014 um 18:37:31 Uhr (19 Kommentare).

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Hilfe! Mein Verehrer ist ein Nerd!

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Falschheit Feigheit Lügen Begehrlichkeit

Ich (w) habe einen tollen Mann kennengelernt und den Kontakt abgebrochen. Ihm gesagt, er sei nicht mein Typ und ihn einfach abserviert. Er gehört zu der Sorte "Nerd" und ich müsste mir dauernd von meinen Freundinnen anhören, wie ich mit so etwas zusammen sein kann. An sich keine schlimme Beichte, jedoch bitte ich um Vergebung, weil ich einfach nicht die Eier habe, meinen Freundinnen zu sagen: "Ja, ich stehe auf merkwürdige Menschen und finde es nicht schlimm, wenn er kein Adonis ist. Und ihr seid einfach nur oberflächliche Menschen mit einem beschränkten Horizont, da sich euer Leben nur um Klamotten, Schuhe, Taschen und heiße Typen dreht." Aber ich glaube, das werden sie nie erfahren, da ich mich immer nur verstecke und niemanden meine ehrliche Meinung sagen kann, da ich niemanden verletzen will. Daher habe ich es wohl verdient, seit vier Jahren mein Bett mit meiner Katze zu teilen, wenn ich nicht mal hinter meinem Freund stehen würde.

Beichthaus.com Beichte #00034228 vom 31.10.2014 um 00:14:57 Uhr (18 Kommentare).

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Ein Leben ohne Familie

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Selbstsucht Hochmut Verzweiflung Familie

Mein Mann und ich sind seit dreizehn Jahren ein Paar und seit zwei Jahren verheiratet. Wir haben nur knapp ein halbes Jahr in unserer Beziehung verhütet, ein Kind ist trotzdem nicht entstanden. Nach knapp zehn Jahren haben wir beschlossen zu heiraten - auch im Hinblick auf eine künstliche Befruchtung, die man nur dann zum Teil von der Krankenkasse erstattet bekommt. Doch die Embryonen verlor ich. Ein Jahr und einen Tag nach dem Embryotransfer ist meine Oma gestorben, die ich drei Monate vorher in ein Altenheim abgeschoben hatte, weil es mir zu viel war, mich um sie zu kümmern. Sie war blind, hatte Diabetes und war stark immobil. Die Situation war mehr als schwer, wir haben für sie das Esszimmer geräumt, aber es gab kein Bad auf der Etage und ähnliche Probleme. Ich bin überzeugt davon, dass meine Oma wegen meines Eingriffs in die Natur gehen musste. Wie auch die Kinder. Ich akzeptiere meine Kinderlosigkeit als Strafe für meine Fehler. Ich habe meine Oma im Stich gelassen, dafür werde ich genauso alleine sein im Alter. Ganz ohne Familie. Loslassen und frei sein kann ich aber trotzdem nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034227 vom 30.10.2014 um 21:42:03 Uhr (23 Kommentare).

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