Mein Chef ist ein dummer Pflock!

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Rache Zorn Dummheit Chef

Am Anfang des Jahres haben ich (w/28) und zwei weitere Kollegen die Abteilung gewechselt. Die Arbeit ist sehr interessant und macht Spaß, was aber durch den Chef zerstört wird. Er ist der Typ Chef, der gerne alles kontrolliert, aber nichts kann. Das heißt, er kontrolliert beispielsweise die Anwesenheit mittels Zeiterfassungsblatt jedes Mitarbeiters, plaudert dies und jenes Vertrauliche aus (Arzttermine, Minusstunden etc.), und verlangt von uns, ihm immer mitzuteilen, wo wir sind. Sogar für den Toilettengang müssen wir uns abmelden! Er geht aber selbst zwei Mal pro Stunde für je eine Viertelstunde rauchen und Kaffee holen.


Hier nun meine Beichte: Wenn er wieder neue Aufträge verteilt, liebe ich es, ihn vor meinen Mitarbeitern anhand seiner Denkfehler und unüberlegten Entscheidungen vorzuführen. Ich weise dann ganz explizit auf seine Fehler hin. Ist auch schon vor seinem Vorgesetzten (unseren Big Boss) geschehen. Mir ist klar, dass dies kindisch ist und mich wahrscheinlich irgendwann einholen wird. Aber es tut einfach gut, ihn als den inkompetenten Pflock darzustellen, der er ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037437 vom 19.01.2016 um 17:24:59 Uhr (7 Kommentare).

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Wer ist der Beste?

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Dummheit Hochmut Faulheit Studentenleben Arbeit

Ich war einmal ein sehr fauler Mensch. Im Abitur habe ich gerade einmal die Mindestpunktzahl und eine entsprechende Note (3,7) erreicht. Dass ich mein Studium abschließen werde, haben die Wenigsten gedacht. Nun stehe ich kurz vor der Masterarbeit und habe schon einige Jobangebote, weil ich auch neben dem Studium gearbeitet habe. Einige meiner Kommilitonen und Kollegen im Job rühmen sich durchaus mit ihren Abinoten (meistens zwischen 1,2 und 1,9) - ich halte da lieber mein Maul. Meine Beichte? Bei jeder Gelegenheit reibe ich diesen Menschen unter die Nase, was sie nicht so gut können - oder ich besser kann - damit ich meine ehemalige Faulheit vor mir besser rechtfertigen kann. Das ist charakterlich schwach und ich muss damit aufhören. Außerdem schaue ich auf dümmere Menschen herab, dabei bin ich - wie die Abinote zeigt - selbst nicht der Klügste.

Beichthaus.com Beichte #00037431 vom 19.01.2016 um 11:38:20 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum steht sie auf Vollidioten?

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Falschheit Selbstsucht Ehebruch Begehrlichkeit Stolz

Ich (m/24) bin Misanthrop und habe daher recht wenige Freunde. Genau genommen drei Freunde, eine beste Freundin und einen Kumpel. Aus irgendeinem Grund wollen Menschen immer mit mir befreundet sein, aber ich kann sie alle nicht leiden. Nun ist es so, dass ich schon seit langer Zeit mit meiner besten Freundin schlafen möchte, sie aber nicht mit mir, weil sie unsere Freundschaft nicht zerstören will. Nun ist es auch so, dass ich mit Zurückweisung als Egozentriker nicht sehr gut zurechtkomme und mich das wirklich getroffen hat. Die Wahrheit dahinter ist: Sie ist nicht die schönste Frau auf dem Planeten - gut, sie ist ganz hübsch, aber das war es dann auch. Mich stört als Egozentriker einfach nur, dass sie einen Freund nach dem anderen hat - und mittlerweile schon zwei Kinder. Und einer ihrer Freunde ist dümmer als der Nächste. Von Alkoholikern über 16-jährige "Männer" bis hin zu gewalttätigen Idioten.


Ich durfte den ganzen Mist immer ausbaden und natürlich beziehe ich ihre Ablehnung auf mich. In meinem wirren Kopf bin ich schlechter als diese Typen. Nun habe ich ihr gesagt, ich bräuchte Zeit. Aber ich beichte, dass ich überhaupt nicht vorhabe, mich wieder bei ihr zu melden - obwohl ich weiß, dass ich einer ihrer letzten Freunde bin. Ich ertrage es nicht mehr, dass sie praktisch jeden Pfosten über sich rutschen lässt und bei mir immer damit kommt, dass sie unsere Freundschaft erhalten will und weil ich ja verheiratet sei. Ich will sie auch nicht vor die Wahl stellen mit mir zu schlafen, um mein Ego wiederherzustellen oder die Freundschaft zu beenden, also verdrücke ich mich still und heimlich. Es ist böse, so zu denken, ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037425 vom 18.01.2016 um 14:57:13 Uhr (22 Kommentare).

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Nachbarin mit Traumfigur

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Nachbarn Niederkassel

Ich bin glücklich verheiratet. Dummerweise stehe ich unfassbar auf meine Nachbarin. Sie hat einen grandiosen "Schlafzimmerblick", ist immer toll gekleidet und super frisiert und hat natürlich eine Traumfigur. Ihre Stimme ist genauso toll wie ihr Humor. Wenn sie im Sommer dazu noch eines ihre Kleider trägt, ist es um mich geschehen. Ihr Mann ist ein Vollpfosten und die beiden Kinder sind noch blöder. Leider kann sie nicht kochen und trinkt eine Maurerkolone unter den Tisch.

Beichthaus.com Beichte #00037173 vom 06.12.2015 um 16:11:46 Uhr in Niederkassel (Hauptstraße) (12 Kommentare).

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“Beichte

Der Kacke-Gott hat zugeschlagen

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Peinlichkeit Ekel Verzweiflung Sport

Früher bin ich regelmäßig Laufen gegangen und hatte vor längeren Dauerläufen (15 bis 20 km) immer das Problem, möglicherweise unterwegs Kacken zu müssen. Nun ist es aber so, dass beim Laufen, wenn sich da Druck entwickelt, in der Regel kein akzeptables Klo in der Nähe ist. Aus dem Grund hatte ich fast immer eine Notration Klopapier dabei. Durch das Rütteln, Schütteln und den angeregten Stoffwechsel über mehrere Minuten hinweg läuft das Ganze dann dummerweise immer auf letzteren Fall hinaus: es wird zusehends flüssiger. Das ist mit Klopapier schon echt ätzend, wenn man unterwegs ist. Aber ohne? Undenkbar. Ein Effekt, den ich erwähnen muss, um folgende Begebenheit besser nachvollziehen zu können:


Ich kann mich nicht erinnern, ob ich einfach vergessen habe, Klopapier einzustecken oder ob ich vorm Laufen dachte, ich müsse schon nicht kacken müssen. Spielt auch keine Rolle, jedenfalls bin ich während eines Dauerlaufs gerade 15 Minuten unterwegs, betrete sozusagen gerade die Schwelle zum Grunewald, als ich den mir so bekannten und beim Laufen verhassten Druck verspüre. Scheiße, denke ich, aber vielleicht geht der Druck ja wieder weg. Eine dumme Annahme und eigentlich weiß ich das auch. Auf Umkehren, jetzt wo ich gerade im Grunewald angekommen war, hatte ich aber keine Lust und irgendwie würde es schon gehen. Ich laufe also weiter im vollen Bewusstsein, dass ich kein Klopapier dabei habe. Egal, ich bin schließlich Optimist. Anfangs, auf den Hauptwegen, begegnen mir noch einige Leute, die den schönen Herbsttag genießen wollten und sehr entspannt wirkten. Ich wirkte wohl zusehends verkrampft. Der Druck verstärkte sich, jetzt hätte ich einiges für ein Dixi gegeben.


Langsam bereute ich meine Entscheidung, nicht umgekehrt zu sein. Fünf weitere Minuten später, ich befand mich mittlerweile auf einem etwas entlegeneren Pfad, auf welchem mir kaum Leute begegnen, begannen die Druckwellen: die Wellentäler sind schon ganz schön hart, aber die Wellenberge! Wenn solch ein Wellenberg aufbrandet, muss ich meinen Laufstil aufs Extremste anpassen - sieht wahrscheinlich aus, wie eine watschelnde Ente, da ich die Arschbacken versuche zusammenzukneifen. Nein, nein, nein, so eine Kacke, dachte ich. Mir ist klar, dass durch die anhaltende Bewegung mein Darminhalt mittlerweile ein schön flüssiger Schokoshake ist, ein sauberer Kack ist also absolut unmöglich. Vielmehr würde es eine Riesensauerei werden. Die ganze Schmiere würde sich auf dem Heimweg in die Unterhose reiben, durch die Reibung würden sich Kackekrümel bilden, es würde ziemlich stinken und zu allem Überfluss würde sich der Hintern auch noch wund scheuern.


In mir reift die Vorstellung einer offenen Wunde, in welche sich die Kackekrümel bohren. Igitt, das muss ich verhindern. Also weiterkämpfen! Aber es ist zwecklos. Vielleicht ginge es noch drei Minuten, aber wozu? Nach Hause sind es 30 Minuten. Verzweifelt und über alle Maßen unglücklich, entschied ich mich, aufzugeben. Schnell habe ich mich umgesehen, ob jemand in der Nähe ist. Nein, wenigstens da hatte ich Glück. Schnell 30 Meter rechts in den Wald rein, einen geeigneten Baum gesucht, dahinter gehechtet und in aller Hektik im letzten Moment die Hosen runtergerissen. Die Dämme brachen, es kam zur Explosion. Und wie ich da so explodiere, blicke ich rechts vor mir auf den Boden und was sehe ich? Eine ungeöffnete Packung Tempotaschentücher! Ich traue meinen Augen nicht. Ungelogen, ich fange an hysterisch zu lachen. Das gibt es doch nicht!


Ich befand mich 30 Meter vom Trampelpfad entfernt an einem x-beliebigen Baum im Grunewald und finde eine ungeöffnete Taschentuchpackung. Wäre ich nur 5 Meter weiter gelaufen, ich hätte die Packung nicht entdeckt. So viel Zufall, das gibt es nicht. Das muss ein Wunder gewesen sein. Der Kacke-Gott hat zugeschlagen. Überglücklich säubere ich meinen Hintern. Den ganzen Rückweg nach Hause und noch den ganzen Tag hatte ich ein seliges Lächeln auf den Lippen und auch heute noch, wenn ich mich daran erinnere, kommt dieses unsagbare Glücksgefühl hoch, welches ich damals empfunden habe, als mir dieses Wunder widerfuhr.

Beichthaus.com Beichte #00037145 vom 01.12.2015 um 19:34:08 Uhr (18 Kommentare).

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