Drei Kippen am Tag

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Sucht Zorn Neid

Ich (w/17) habe vor einigen Wochen mit dem Rauchen aufgehört. Es war nie etwas Extremes, meist Gelegenheitsrauchen und bei der Gruppe mitziehen, was sich auf im Schnitt drei Kippen am Tag ausdehnte. Da ich mir selbst legal keine kaufen kann, war es nicht schwer, den Konsum schnell runterzustufen und die kleinen Pausen zu überspringen. Das Verlangen hat eigentlich schnell nachgelassen und ich gehe meinem Alltag wie gewohnt nach. Was mich jetzt jedoch extrem nervt, sind diese rücksichtslosen Raucher in der Öffentlichkeit, die ihren Rauch überall hinpusten, und der mich jedes Mal wie eine Wolke Parfum trifft. Oder manche Leute, an denen der Geruch einfach kleben bleibt. Dann stößt man mit denen zusammen und es trifft einen wieder. Als Konsequenz habe ich die nächsten Stunden eine Sehnsucht im Hinterkopf, die mich extrem ärgert.


Ich meine, wer raucht, ist ja echt selbst schuld und kann sich nicht beschweren. Und ich bin mir nicht sicher, ob man mehr Rücksicht verlangen kann, oder striktere Raucherverbote in der Öffentlichkeit. Jedenfalls glaube ich kaum, dass die Versuchung so stark zurückkommen würde, wenn die Leute es einfach weniger tolerieren und öffentlich ausüben würden. Manchen könnte ich die Augen auskratzen, wenn ich gerade eine gute Woche hatte und dann kommt so ein Kerl mit der Kippe beiläufig in der Hand vorbei und am nächsten Tag spiele ich immer noch gedankenverloren mit meinem Feuerzeug herum. Ich beichte also, dass ich mich extrem über andere Menschen (und über mich) aufrege, obwohl sie eigentlich nichts dafür können.

Beichthaus.com Beichte #00037665 vom 22.02.2016 um 06:05:20 Uhr (19 Kommentare).

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Du hast die Wahl: Deine Eltern, oder ich!

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Engherzigkeit Zorn Missbrauch Selbstsucht Partnerschaft

Ich habe nach mehreren Jahren, in denen ich das Geschehene fassungslos betrachtet habe, meine langjährige Freundin vor die Wahl gestellt: Entweder sie bricht für immer mit ihren Eltern, oder die Beziehung ist beendet. Ihr Vater hat sie in der Kindheit mehrfach missbraucht (auch vergewaltigt), wofür er verurteilt wurde. Ihre Mutter wusste es und bekam auch ein etwas milderes Urteil, weil sie nichts dagegen gemacht hat. Seit sie volljährig ist, besucht sie trotz allem wieder ihre Eltern, obwohl diese sie nur ausnutzen. Sie brauchen Hilfe bei allen möglichen Dingen des Lebens. Sie sind beide einfach gestrickt.


Der Vater hat auf Baustellen gearbeitet, ist jetzt allerdings bereits Rentner, da er die Arbeit körperlich nicht mehr verrichten kann. Die Mutter hat überhaupt nie eine Ausbildung gemacht und auch nie gearbeitet. Wenn man mich fragt, war bei denen auch nie wirkliche Liebe im Spiel, sondern nur Abhängigkeit. Der Alte hat eine gebraucht, die ihm putzt, widerlichen Fraß aus der Dose erwärmt und bei Lust mal sein Verlangen erfüllt. Und die Alte brauchte einen, der ein wenig Geld nach Hause bringt, da sie ja zu blöd war, selbst eine Ausbildung zu absolvieren. Sie sind beide krank, kriminell, asozial und dumm. Meine Freundin ist nichts davon, nur fühlt sie sich immer noch für ihre Eltern verantwortlich.


Ich habe ihr gesagt, dass es mich fertigmacht, es mitansehen zu müssen, wie sie nach jedem Besuch wieder verstört ist, und die damalige Therapie vielleicht nicht ausgereicht hat. Sie meinte immer nur, sie kann mich verstehen, aber es sind ja ihre Eltern. Ich hätte kein Problem damit, wenn ihre Eltern einfach nur dumm wären. Dann würde ich sie wahrscheinlich nur selbst meiden (da sie schon sehr, sehr dumm, ungebildet und auch beide richtig ungepflegt sind, bspw. faule Zähne, sehr unangenehm riechen u. a.), aber es geht mir um die Tat damals. Es fällt mir schwer, sie jetzt vor diese Entscheidung zu stellen, da ich meine Freundin über alles liebe. Doch ich gehe an der Situation auch irgendwann kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00037650 vom 20.02.2016 um 14:30:12 Uhr (13 Kommentare).

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Meine Nacht als Schwuler

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Ekel Masturbation Neugier Prostitution

Ich (m/20) war am Freitagabend mit meinen Kumpels in der City unterwegs. Und je später es wird, desto dümmer werden die Unternehmungen. So war es auch gestern. Statt zu feiern, gingen wir ins stadtbekannte Rotlicht-Viertel. Ein bisschen nervös war ich schon, denn bisher machte ich um Lusthäuser einen großen Bogen. Aber keine Sorge, ich bin schon seit Ewigkeiten keine Jungfrau mehr. Der Laden war wirklich gut besucht. Wir trafen zum Teil verheiratete Männer, von denen wir nie dachten, dass sie in ein Bordell gehen. Jedenfalls war es schon fast Mitternacht, weswegen ich vorschlug, nach Hause zu fahren. Von meinen Kumpels erntete ich dann seltsame Blicke. Die wollten allen Ernstes noch mit einer Prostituierten verkehren, dabei dachte ich, wir würden dort nur ein bisschen was trinken. Zu meinem Leidwesen setzten sie ihre Pläne auch in die Tat um. Nun war ich der Loser, der allein an der Bar stand, während die anderen sich bei rumänischen Lustfrauen leer pumpen durften.


Alleine nach Hause konnte ich nicht, schließlich kam ich mit dem Auto eines Kumpels. Naja, irgendwie musste ich aber meine Zeit vertreiben. Für eine Nummer mit einer Frau hatte leider ich zu wenig Geld und eine zu hohe Moral. Doch trotzdem hatte ich das Verlangen, meine ungehemmte Lust zu befriedigen. Ich ging folglich in einen Nebenraum mit diversen Löchern in Hüfthöhe. Was dort abgeht, ist klar. Wie man es eben so tut, packte ich ihn aus und ging an ein Loch. Mit mir im Raum waren fünf weitere Männer, wobei mehrere kleinere Trennwände Blickkontakt unvermeidbar machten. Geschlagene 20 Minuten stand ich da, aber es passierte nichts. Auch meine Kollegen beschwerten sich über den fehlenden Lustknaben oder, was eher unwahrscheinlich ist, über die fehlende Lustfrau. Genervt wollte ich wieder an die Bar, bis ich allerdings aus reiner Neugier in den Nebenraum ging. Tatsächlich war niemand auf der anderen Seite. Mich belustigte es, dass diverse Geschlechtsteile von der Wand aus zwinkerten. Einige standen wie eine Eins, andere dagegen hingen schlaff an der Wand. Später packte mich wieder die Neugier. Ich musste einmal in meinem Leben ein fremdes Glied angefasst haben. Ich weiß nicht, ob es der Alkohol oder die Müdigkeit war, das mich dazu veranlasste zwei Glieder mit der Hand zu befriedigen.


Vom Nebenraum hörte ich ein: "Endlich geht es los." Es war aufregend - jedenfalls im Sinne von aufregend neu. Mit der Zeit wurde ich immer zügelloser, sodass ich auch einen in den Mund nahm und noch zusätzlich zwei Weitere mit der Hand befriedigte. Das muss lustig ausgesehen haben. Jetzt im Nachhinein finde ich das Ganze suspekt. Eigentlich bin ich doch hetero, das heißt, für mich gibt es nur die Frau als Sexualpartnerin. Ich habe gehört, es würde jeder mal in seinem Leben einen Gay-Moment haben. Wie dem auch sei, ich hake diese Erfahrung als Jugendsünde ab. Als ich mit allen Kerlen fertig war, wusch ich mir den Mund ab und ging wieder an die Bar. Wenig später kamen auch meine Kumpels wieder. Wenn die wüssten, was ich in der Zwischenzeit trieb. Ich beichte, meine eigene Sexualität verraten zu haben. Auch habe ich leichtfertig Geschlechtskrankheiten riskiert, denn bei zwei Männern habe ich das Teil wirklich in den Mund genommen und auch den entsprechenden Auswurf geschluckt. Vergebt meine Sünden.

Beichthaus.com Beichte #00037462 vom 23.01.2016 um 20:55:29 Uhr (18 Kommentare).

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Was ist Charlie Hebdo?

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Dummheit Peinlichkeit Erlangen

Ich (32/durchschnittlich intelligent) lese regelmäßig eine renommierte Tageszeitung, sehe Nachrichten im TV und informiere mich auch online über das Weltgeschehen. Trotzdem habe ich vor den Anschlägen vom Januar 2015 noch nie etwas von "Charlie Hebdo" gehört. Ich kam mir damals ziemlich blöd vor, als das Satire-Magazin auf einmal in aller Munde war. Ich beichte, dass ich unwissend war!

Beichthaus.com Beichte #00037436 vom 19.01.2016 um 17:15:21 Uhr in 91056 Erlangen (20 Kommentare).

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Träume von anderen Frauen

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Begehrlichkeit Verzweiflung Fremdgehen Partnerschaft

Ich (m/26) bin seit sechs Jahren mit meiner Freundin zusammen und wir haben auch eine einjährige Tochter. Mir persönlich ist Sex total wichtig und ich hätte es auch gerne jeden Tag. Allerdings sieht meine Freundin das ganz anders. Ganz am Anfang unserer Beziehung hatten wir fast täglich Sex, und auch sehr oft auf ihr Verlangen hin, doch bereits nach knapp einem Jahr wurde es immer weniger! Ich habe das auch immer mal angesprochen, und sie verspricht dann auch Besserung, aber das hält leider nie für lange. Sie sagt immer nur, dass sie es eben nicht so häufig bräuchte. Jetzt, wo unsere Kleine da ist, läuft eigentlich gar nichts mehr.


Früher machte sie es mir wenigstens ab und an mal mit der Hand, aber jetzt läuft wirklich nichts mehr! Das Schlimme ist, dass ich bereits anfange, von anderen Frauen zu träumen und dann auch total deprimiert bin, wenn ich wach werde. So bin ich jedes Mal total hin- und hergerissen zwischen Fremdgehen oder einfach bei ihr bleiben und es hinzunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00037408 vom 15.01.2016 um 22:44:57 Uhr (20 Kommentare).

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