Der geschenkte Gutschein

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Betrug Habgier Berlin

Ich muss jetzt wieder mal etwas beichten. Ich habe Ende letzten Jahres einen Vertrag bei Alice DSL abgeschlossen und dazu sollte ich einen 40-Euro-Gutschein von Sat*rn bekommen. Da nach ein paar Wochen nichts angekommen ist, bin ich also zu Sat*rn gefahren und die haben mir dann den Gutschein gegeben. Dann habe ich bei Alice angerufen und mich beschwert, dass ich keinen Gutschein bekommen habe. Eine Woche später kam dann einer von Alice per Post und ich hatte somit 80-Euro-Gutschein und die fünf Monate Gratis Internet. Eigentlich finde ich es jetzt gar nicht so schlimm, weil ich gerade gelesen habe, dass Med*a Markt 300-Euro-Gutscheine zum Alice-Vertrag verschenkt, aber ein wenig schlecht fühle ich mich schon.

Beichthaus.com Beichte #00025621 vom 23.01.2009 um 20:19:23 Uhr in Berlin (11 Kommentare).

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Eine Vergewaltigung fürs Fernsehen

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Falschheit Lügen Medien Berlin-Marzahn

Ich war mal im Fernsehen, in einer Reality-Show auf einem Privatsender. Da ich in einem sogenannten Problembezirk wohne, wollte man in der Sendung auch von einem Verbrechen erzählen und das dann ausschlachten. Das sei sehr wirksam für die Einschaltquoten, sagte man mir. Man hat mir dann auch Geld dafür gegeben, dass ich mir etwas ausdenke. Ich habe dann also in der Sendung behauptet, meine Tochter sei das Ergebnis einer Vergewaltigung. In der fertigen Sendung gab es sogar eine Szene, wo ich den Kameraleuten die Stelle zeige, an der es angeblich passiert ist. Die haben die Fernsehtypen ausgesucht. Eine ruhige Gegend mit Einfamilienhäusern, aber eben in der Nähe der Plattenbausiedlung.

Beichthaus.com Beichte #00025569 vom 12.01.2009 um 04:19:53 Uhr in Berlin-Marzahn (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


DJ ohne Klospülung

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Trunksucht Last Night Berlin

In meinem Club kann man anhand von Notizzetteln beim DJ seinen Wunschtitel hinterlegen. Als dieser neulich den ganzen Abend mein Lied nicht spielen wollte und ich schon schön einen im Turm hatte, hab ich ihm zum Abschied folgende Nachricht zukommen lassen: "Ich wünsche dir, dass deine Klospülung kaputt geht und du zwei Wochen lang Durchfall hast!" Und das habe ich ernst gemeint! Ich hoffe für ihn, dass ich nicht die Macht habe.

Beichthaus.com Beichte #00025567 vom 11.01.2009 um 22:54:43 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Mit gefälschten Bewerbungen zum Ziel

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Betrug Faulheit Arbeit Berlin

Meine Rechtschreibung ist für den Arsch, ich habe keinen richtigen Schulabschluss, aber dennoch recht gute Jobs im IT-Bereich bekommen. Bei meiner letzten Auszeit (Arbeitslos für ein Jahr und drei Monate) habe ich meine Bewerbungsnachweise gefälscht, weil ich mich nicht richtig beworben habe, die aber mehr sehen wollten - sieben Bewerbungen habe ich gemacht. Über 100 standen in Laufe der Zeit drauf. Habe die Jobangebote vom Amt nicht angenommen. Dafür habe ich jedoch für eine Stelle, die mich interessiert hat, mein Bewerbungszeugnis gepimpt und den Job bekommen. Ich verdiene jetzt schon 2000 Euro netto.

Beichthaus.com Beichte #00025540 vom 09.01.2009 um 01:00:20 Uhr in Berlin (23 Kommentare).

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Der Turm in der Toilette

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Unreinlichkeit Ekel Berlin

Ich (m/18) war im Sommer mit meiner Klasse in einer evangelischen Unterkunft in Berlin Mitte. Beim Einchecken hat jeder eine Karte bekommen, mit der er jedes Mal den Zimmerschlüssel abholen konnte. Das hat immer gut geklappt. Der netten Dame die Karte gezeigt und die Schlüssel sofort bekommen. Am letzten Tag mussten wir um 10:00 Uhr morgens auschecken. Wir räumten unser Zimmer auf, machten die Betten und gaben pünktlich unsere Schlüssel am Eingang ab. Die Karten behielten wir jedoch, da auf ihnen sowieso nur die Zimmernummer und die Aufenthaltsdauer provisorisch drauf geschrieben war. Da unser Flug erst um 3:00 Uhr ging, hatten wir noch alle Zeit der Welt, um zu tun, was wir wollten. So schlenderten wir ein letztes Mal durch die Stadt und aßen den vierten und letzten Hot Texas Double Whopper. Da meine Freunde und ich jetzt dringend aufs Klo mussten und keins in der Nähe auffindbar war, gab es nur noch eine letzte Option: die Jugendherberge. Wir gingen also wieder zurück, betraten den ach so bekannten Eingangsbereich und siehe da, es stand eine neue Dame als Empfang bereit. Wir, drei an der Zahl, liefen also ganz cool zu ihr hin und drückten ihr die Karte in die Hand. Sie gab uns darauf ohne zu zögern den Schlüssel. Ich musste mir schon ziemlich das Lachen verkneifen. Als er das Zimmer betraten, war alles, wie zu erwarten, blitzblank gereinigt, und für eine neue Klasse zum Beziehen bereit stand. Unser Zimmer hatte eine Toilette. Also machten alle der Reihe nach an unser Geschäft. Erst setzte ich meinen Palast in die gesäuberte Schüssel, dann ein Freund und dann noch einer. Wir spülten nicht runter, stattdessen ließen wir den Klodeckel oben und die Toilettentür offen stehen. Danach haben die wird die Tür wieder zugeschlossen. Wir fragen uns bis heute, was sich die neuen Gäste gedacht haben, als er das Zimmer betreten haben, oder ob sie gleich umgefallen sind.

Beichthaus.com Beichte #00025533 vom 07.01.2009 um 20:12:46 Uhr in Berlin (30 Kommentare).

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