Von der Leiharbeit zur Festanstellung

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Rache Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m) bin Leiharbeiter für einen Automobilkonzern und wurde stets von meinem Supervisor für meine gute Arbeit gelobt. Man muss wissen, dass Leiharbeiter immer einen befristen Vertrag von ungefähr sechs Monaten erhalten und dieser dann nach Ablauf erneut verlängert wird. Nun sollte ich aufgrund meiner guten Arbeit eine Festanstellung erhalten, deswegen musste ich mich ins Assessment-Center begeben, um mich prüfen zu lassen. Hier sollte festgestellt werden, ob ich überhaupt in der Lage bin, diesen Job durchzuführen. Leider war der Prüfer der Meinung, dass ich nicht geeignet bin und aufgrund dieser Tatsache hege ich nun einen inneren Groll gegen diese Person. Hiermit möchte ich beichten, dass ich mich am letzten Arbeitstag rächen werde. Ich gedenke, einen Haufen Scheiße an seinem Arbeitsplatz zu hinterlassen.

Beichthaus.com Beichte #00035816 vom 29.05.2015 um 12:36:40 Uhr (11 Kommentare).

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In der Friendzone gefangen

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Begehrlichkeit Feigheit Verzweiflung

Ich bin 26 Jahre alt und noch immer Jungfrau. Das liegt daran, dass ich erstens zu fett bin (1.78m und 150kg) und zweitens nicht den Mut habe, jemanden anzusprechen. Außerdem hatte ich noch nie einen Freund. Meine Freunde versuchen zwar immer, mich aufzumuntern, aber insgeheim lachen sie doch über mich. Und der einzige Kerl, in den ich mich je verliebt habe, nimmt mich nur als Freund wahr.

Beichthaus.com Beichte #00035815 vom 29.05.2015 um 11:32:07 Uhr (34 Kommentare).

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Der Ruf einer Schlampe

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Begehrlichkeit

Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich kann mich seit etwa einem Jahr schlecht konzentrieren, während der Arbeit oder sonst wo. Ich denke ständig nur an das Eine! Ich kann keinen Mann kennenlernen, ohne dass es beim ersten Date zum Sex kommt, auch wenn ich ihn von Herzen mag und mir Zeit lassen möchte. Ich bin dermaßen scharf, dass es mir immer einen Strich durch die Rechnung macht, auch wenn ich es mir vorher selber mache und mir verbiete, Mist zu bauen. Ich schaue sogar im Netz gezielt nach neuen Fängen - möglichst junge, unerfahrene und hübsche Jungs oder 40-Jährige mit viel Erfahrung und gutem Körper. Da ich wenig Hemmungen habe und attraktiv bin, ist das ziemlich einfach und ich bekomme in der Regel auch, worauf ich Lust habe. Irgendwann wird sich das rächen, ich werde einen Ruf als Schlampe haben und meinen Traummann wahrscheinlich mit meiner hemmungslosen Art erschrecken. Ich schäme mich, nicht stark genug zu sein, um ein anständiges Leben zu führen!

Beichthaus.com Beichte #00035814 vom 29.05.2015 um 09:53:07 Uhr (12 Kommentare).

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Reiten ist doch kein richtiger Sport!

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Hochmut Vorurteile Tiere Sport

Ich (m/28) kann nicht reiten. Nicht so, wie es jetzt jeder Leser denken mag. Meine Freundin, mit der ich jetzt längere Zeit zusammen bin, hat ein Pferd. Ich hingegen komme aus der klassischen Fußballlinie mit Hobbyverein, wöchentlichem Training und Spiel am Wochenende. Mit dem Hobby meiner Freundin passt das wunderbar zusammen, weil sie in ihr Tier viel Zeit steckt. Eigentlich so weit alles gut. Bei einer Unterhaltung sind mir dann versehentlich die Worte "Aber Reiten ist doch gar kein Sport" rausgerutscht - jeder, der mal mit einer Reiterin zusammen war, weiß, was das für ein Fehler war. Zu sagen, dass sie eingeschnappt war, ist untertrieben. Aber sie hat dann die einzig logische Konsequenz gezogen: Sie hat mich mit zu ihrem Pferd genommen und mich draufgesetzt.


Natürlich war ich schon vorher dort gewesen, aber wir haben unsere jeweiligen Hobbys akzeptiert, haben aber nicht mehr als Grundinteresse dafür. Mich auf das Tier zu setzen war also wirklich eine Herausforderung. Für Kenner: Das ist ein Holsteiner mit 1,70m Stockmaß und ganz schön Power. Ich fühlte mich herausgefordert, denn ich halte mich ja selbst für sportlich und wollte ihr zeigen, dass auch ein Laie das kann, was sie kann. Von wegen. Nach 30 Minuten Schritt und ein bisschen Trab hat sie mich lachend vom Pferd geholt und gemeint, dass sie mir wegen meiner Aussage nicht mehr böse sein kann. In dem Moment war ich ganz froh darüber, weil mir der Schweiß auf der Stirn stand - es war alles wacklig und schnell und echt hoch! Und es sah wirklich schrecklich aus, selbst ich konnte das auf den Videos erkennen, die sie für mich gemacht hat. Und, zu meiner Schande, ich hatte schon von diesen 30 Minuten Muskelkater.


Da ich mich so von meiner Sportlichkeit im Stich gelassen fühlte und weil ich meine Freundin beeindrucken wollte, habe ich mich dann in ihrem Verein für Kurse eingetragen. Und was soll ich sagen - nach einem halben Jahr bin ich immer noch schlecht, wenn nicht sogar grauenhaft. Der Reitlehrer attestiert mir zwar so etwas wie Sportlichkeit, aber keinerlei Körperspannung oder Koordinationsvermögen - etwas, was man als leidenschaftlicher Fußballspieler nicht gerne hört. Ich habe jetzt wöchentlich entsetzlichen Muskelkater, aber auch mehr Muskeln im Bauch- und Rückenbereich, was ich schon ganz gut finde. Und tatsächlich muss ich sagen, dass ich trotz meiner Unfähigkeit den Reitsport mag und meine Freundin jetzt ziemlich oft zu ihrem Pferd begleite. Sie findet das natürlich klasse und kommt im Gegenzug jetzt viel öfter zu unseren Spielen. Unser Sex ist übrigens super. Beim Kickern im Park haben wir dann festgestellt, dass sie sehr schlecht im Fußball ist. Wir sind uns aber einig, dass sie nicht damit anfangen muss - Sex auf dem Heuboden ist sowieso viel besser als in der Umkleidekabine.

Beichthaus.com Beichte #00035813 vom 29.05.2015 um 06:55:13 Uhr (17 Kommentare).

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Schleimige Mikrowellen-Pizza

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Manie Ernährung

Schleimige Mikrowellen-Pizza
Ich bin absolut ärmlich aufgewachsen. Ich habe oft verfaulte Lebensmittel gegessen - mit anschließenden Magenkrämpfen. Und habe steinhartes Brot geraspelt, um es als Paniermehl roh zu verzehren. Heute würden mich die meisten allerdings als wohlhabend bezeichnen. Ich beichte hiermit, dass ich trotz meiner hervorragenden Kochkünste und der überteuerten Lebensmittel aus der Bioecke ab und zu eine Fungi-Tiefkühlpizza kaufe, um diese in die Mikrowelle zu stecken und danach ihren schleimigen Belag mit einem Löffel zu verzehren und sie anschließend zusammenzuklappen und sie wie ein wabbeliges Brot zu essen.

Meine Frau sieht mich bei diesem seltenen, aber immer wieder vorkommenden, Ereignis angewidert an und weist mich darauf hin, dass wir auch einen Backofen besitzen oder uns eine Pizza bestellen könnten. Doch ich esse diese Pizza so, weil ich sie so lieben gelernt habe. Sie war in meiner Kindheit das Leckerste, was ich zum Essen bekam und da wir keinen Backofen hatten, kannte ich nur die schleimige Mikrowellenvariante. Und die Macht der Gewohnheit treibt mich ab und zu noch heute dazu, mir eine schleimige Mikrowellenpizza zu genehmigen. Ich bitte um Absolution für dieses vermutlich für Außenstehende widerliche Spektakel.

Beichthaus.com Beichte #00035812 vom 29.05.2015 um 02:31:59 Uhr (26 Kommentare).

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