Dirty beim Tanzauftritt der Grundschule

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Schule

Gestern räumte ich mein Schafzimmer auf und entdeckte in der hintersten Ecke des Kleiderschranks einen Karton, den ich fast vergessen hatte - voll mit Fotos aus meiner Kindheit. Ich setzte mich voller Freude aufs Bett, sah mir nacheinander die lustigen Fotos an, schwelgte in Erinnerungen und lachte Tränen. Die letzten acht Fotos aber versetzten meinem Gedächtnis einen regelrechten Stromschlag, denn ich hatte etwas entdeckt, was ich die letzten Jahre erfolgreich verdrängt hatte. Es waren Fotos von einem Weihnachtsfest in meiner Grundschule. Die Sporthalle wurde zu einer Bühne umgewandelt und jede Klasse musste etwas aufführen. Eine Klasse hatte zum Beispiel im Chor gesungen, eine andere Klasse hatte mit Instrumenten gespielt. Unsere Lehrer waren selbst ahnungslos, keiner von ihnen hatte Einfluss auf unsere Auftritte, wir wollten uns selbst etwas ausdenken und üben. Zum Schluss kamen meine Mitschülerinnen und ich an die Reihe, wir waren die Einzigen, die sich für einen Tanzauftritt entschieden hatten.

So tanzten und rockten wir, so wie wir es wochenlang einstudiert hatten und waren extrem stolz auf uns. Als wir fertig waren, klatschten und jubelten - aber seltsamerweise nur die jüngsten Schüler, während die älteren Schüler und alle Erwachsenen total geschockt auf die Bühne sahen. Es fehlten wirklich nur noch zirpende Grillen im Hintergrund. Wir hatten mit solch einem unangenehmen Schweigen nicht gerechnet und verstanden die Welt nicht mehr. Mit hochroten Köpfen flitzten wir von der Bühne und heulten in den Umkleidekabinen Rotz und Wasser. Wir hatten uns damals dummerweise für ein sehr fragwürdiges Lied entschieden, doch da wir noch gar kein Englischunterricht hatten, wussten wir nicht, wie schmutzig der Textinhalt war. Es war das Lied Dirrty von Christina Aguilera.

Beichthaus.com Beichte #00038164 vom 30.04.2016 um 13:52:42 Uhr (12 Kommentare).

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Ich liebe meine beste Freundin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe

Ich bin verliebt in meine beste Freundin. Das Ganze geht schon länger so, allerdings war mir das bis vor kurzer Zeit nicht in dem Ausmaß bewusst. Wir hatten uns vor ungefähr zwei Jahren kennengelernt und vom ersten Augenblick an war uns beiden klar, dass wir zwei Menschen sind, die irgendwie zusammengehören. Allerdings - und hier liegt das Problem - hatten wir beide viel zu verlieren, wir stecken beide in einer Beziehung. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, tauschen uns regelmäßig über alle möglichen Dinge des Lebens aus, und wir sind tief miteinander verbunden und vertraut. Vor zwei Wochen waren wir gemeinsam wieder einmal in einem Kaffeehaus und redeten über unsere Zukunft.

Wir kamen auf das Thema Partnerschaft und merkten plötzlich, dass sowohl sie, als auch ich, uns diese nicht mit unseren Partnern vorstellen können, sondern vielmehr Gemeinsamkeiten zwischen uns entdeckten. Wir schauten uns tief in die Augen, sicherlich fast 10 Sekunden lang, nur keiner war in der Lage, etwas zu unternehmen. Sie stand dann auf, um auf die Toilette zu gehen, ich hatte Herzklopfen und wusste nicht mehr, was ich denken soll. Wir sind uns beide der Unmöglichkeit der Situation bewusst - es darf und wird zwischen uns nichts passieren, das wissen wir beide. Trotzdem ist es ein unerträgliches Gefühl. Es tut mir leid, dass wir uns nicht besser im Griff haben.

Beichthaus.com Beichte #00038163 vom 30.04.2016 um 10:59:12 Uhr (13 Kommentare).

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Dieser Mann ist mein persönlicher Jackpot

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Falschheit Selbstsucht Habgier Partnerschaft Geld

Ich werde einen Mann heiraten, den ich nicht liebe. Aber wird "Liebe" nicht überbewertet? Irgendwann ist sie verflogen. Egal. Ich weiß, dass er mich sehr liebt und ich mag ihn freundschaftlich. Außerdem mag ich seine liebe Art, wie er mit mir umgeht. Als wäre ich etwas Besonderes. Bevor jetzt die Frage aufkommt, ob ich ihm den trotzdem treu sei, bejahe ich dies. Ich bin bisher niemandem fremdgegangen. Auch wenn mich einige vielleicht dafür halten würden, aber ich bin keine Schlampe. Ich habe ihn auch nicht dazu gedrängt, mich zu heiraten. Im Gegenteil ich habe immer gesagt, dass ich nichts vom Heiraten halte. Aber er wollte unbedingt. Zu meinem Motiv: Ich habe mir immer gesagt, dass ich, wenn ich einmal die Chance bekäme, einen Bonzen zu bekommen, ihn mir auch zu krallen, wenn ich ihn nicht lieben würde. Denn seien wir mal ehrlich, mit ehrlicher Arbeit ist es so gut wie unmöglich, noch reich zu werden. Er allerdings bot mir die Chance wie einen Sechser im Lotto auf dem Silbertablett an.

Man muss dazu sagen, dass ich aus einer einfachen Arbeiterfamilie komme und jeden Tag zu sehen bekam, wie sehr sich Arbeit lohnt. Wir hatten fast nichts und dazu noch ein paar Schulden. Alle anderen fahren nigelnagelneue Neuwagen und haben Villen, haben den Reichtum mit der Geburt geschenkt bekommen und ein Arbeiterkind kann froh sein, wenn es eines Tages keine Schulden erbt. Ich habe studiert und bin mittlerweile in einem guten Unternehmen angestellt. Es reichte immer zum Überleben, aber zum Leben war nicht viel übrig. Ganz ehrlich, das möchte ich meinen und somit auch seinen Kindern nicht antun. Ich beichte also, dass ich aus Aussichtslosigkeit und ein bisschen Neid einen reichen Mann heiraten werde, der mich über alles liebt. Eigentlich ein guter Deal. Ich biete ihm meine Dienste als Frau und er bietet mir sein Ansehen und Geld, und das alles auf Lebenszeit bzw. bis zur Scheidung. Falls er je eine Scheidung einreichen wird, denn ich werde sie unter keinen Umständen einreichen - etwas so Seltenes und Wertvolles sollte man doch festhalten.

Beichthaus.com Beichte #00038160 vom 29.04.2016 um 13:31:28 Uhr (22 Kommentare).

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Die Schwester meiner Frau

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Ehebruch Fremdgehen Lügen Selbstsucht

Vor etwa drei Jahren lernte ich eine junge Frau kennen. Wir haben uns so gut verstanden, dass sie gleich am ersten Tag des Kennenlernens und auch den vier folgenden Tagen bei mir geblieben ist. In dieser Zeit haben wir auch beide bei mir geschlafen, allerdings nicht mit, sondern nur nebeneinander. Wir haben uns beide in der Nähe des anderen sehr wohl gefühlt und das Thema Sex stand auch gar nicht im Raum. In den folgenden drei Monaten haben wir uns fast täglich getroffen. Das gegenseitige Interesse aneinander wurde immer stärker - wobei ich schnell bemerkt habe, dass ich ihr Zeit lassen muss.

Eines Tages hat sie mir dann ihre Schwester vorgestellt und mich darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Schwester sich gerne an die Männer, für die sie sich interessiert, ranmacht. Der Beweis dafür kam schon nach einer Woche, und zwar nicht nur verbal. Ich hatte bereits gesagt, dass das nicht in Ordnung ist, als ich dann auf der Couch sitzend ihren Kopf zwischen meinen Beinen hatte. Plötzlich hatte ich nicht mehr genug Blut im Kopf, um klar denken zu können, und konnte nichts mehr machen. Den Rest könnt ihr euch vorstellen. Ich muss sagen, dass wir ganz hervorragenden Sex miteinander hatten, sodass es selbstverständlich nicht bei dem einen Mal blieb. Die Frau, an der ich ernsthaftes Interesse hatte, merkte natürlich nicht, was los ist, es geht sie aber auch gar nichts an. Meine damalige Freundin ist heute meine Frau und die Mutter meine Töchter. Ich schlafe auch heute noch mit ihrer Schwester, da der Sex einfach zu gut ist und ich nicht anders kann.

Beichthaus.com Beichte #00038157 vom 28.04.2016 um 21:39:08 Uhr (22 Kommentare).

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Wurst vom Vortag

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Verschwendung Manie Zwang Ernährung

Ich habe einen bescheuerten Tick. Ich esse nur Wurst, die ich am selben Tag an der Wursttheke gekauft habe. Habe ich am nächsten Tag noch etwas übrig, kann ich nicht mehr drauf vertrauen dass die Wurst noch gut ist, und schmeiße sie weg. Zum Großteil kaufe ich aber auch nur so viel, wie ich an dem Tag essen werde, ich will ja nichts verschwenden. Das Verhalten habe ich in meiner Kindheit entwickelt. Wir hatten noch Fleischwurst im Kühlschrank und ich machte mir ein Brot mit eben dieser Wurst und habe das Brot genüsslich gemampft. Kurz darauf ging meine Mutter an den Kühlschrank, roch an der Wurst und warf sie weg, weil sie meinte, die sei nicht mehr gut. Danach hatte ich eine riesige Panik, dass ich jetzt eine fette Lebensmittelvergiftung habe.

Es kam nichts, sie war wohl doch nicht schlecht. Das scheint mein Vertrauen in Wurstfrische aber extrem erschüttert zu haben. Mir ist durchaus bewusst, dass die Wurst in der Wursttheke eventuell auch einen Tag alt sein kann, aber ich vertraue drauf, dass die Leute wissen, was sie verkaufen. Ich beichte, dass ich immer warte, bis Personen aufgewärmtes oder aufgetautes Essen oder eben Wurst vom Vortag mal probiert haben. Erst wenn die nicht tot vom Stuhl fallen, esse ich auch. Ich habe meine privaten Vorkoster.

Beichthaus.com Beichte #00038150 vom 27.04.2016 um 20:39:00 Uhr (17 Kommentare).

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