Ich kann keine deutsche Frau lieben!

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Eitelkeit Hochmut Vorurteile Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich keine deutschen Frauen lieben kann. Irgendwie habe ich das Vertrauen in die deutsche Jugend verloren. Nach meiner Ausbildung werde ich mir in der Türkei eine Jungfrau suchen, die rein ist und unbeschmutzt. Die meisten Damen hier in meinem Alter hatten schon mindestens zehn verschiedene Freunde. So etwas ist bei mir nicht drin. Ich möchte eine Frau, die noch niemals jemand angefasst hat. Tut mir leid für die Mädchen, denen ich bis dahin noch die große Liebe vorspielen werde. Irgendwann werde ich euch verlassen, denn es ist schwer eine Jungfrau zu finden, die man auch wirklich heiraten kann.

Ich könnte nie eine Frau heiraten und ernsthaft lieben, wenn ich genau wüsste, dass an ihr schon jemand anderes dran war, deswegen bin ich bislang auch fast ausschließlich nur Beziehungen mit Jungfrauen eingegangen. Ich werde oft von Kollegen für meine Einstellung kritisiert, dennoch werde ich sie nicht ändern und kann Männer, die anders denken auch nicht verstehen. Das hat nichts mit Migrationshintergrund oder religiöse Einstellung zu tun, aber wirklich saubere unbefleckte Frauen sind in Deutschland eine Seltenheit.

Beichthaus.com Beichte #00024210 vom 04.07.2008 um 12:23:45 Uhr (59 Kommentare).

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Ich hatte noch nie einen kleinen Schwanz!

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Schamlosigkeit Fetisch Sex Augustdorf

Ich (w/21) will beichten, dass ich noch nie Sex mit jemandem mit einem kleinen Schwanz hatte. Weder in Beziehungen noch bei Affären oder One-Night-Stands habe ich je einen Kurzen gesehen. Klar, sie waren alle unterschiedlich lang. Aber alle von riesig bis überdurchschnittlich groß. Für mich soweit ja auch super, ich habe eigentlich immer meinen Spaß. Nur kann ich mein Unverständnis und meine Schadenfreude bei Bekannten und Freunden, die mir ihr Leid klagen, nicht zurückhalten. Ich muss ihnen immer fassungslos unter die Nase reiben, dass ich ihre Probleme mit kleinen Schwänzen nicht nachvollziehen kann. Das tut mir irgendwie leid, manche schauen mich dann ganz verzweifelt an, wenn ich ihnen von den großen Dingern, wie ich sie kenne, erzähle. Aber ich kann das Rumgejammere über die Größe einfach nicht mehr ertragen, das nervt mich. Normalerweise bin ich echt ein verständnisvoller und einfühlsamer Mensch und stehe jedem gerne mit Rat und Tat zur Seite. Ich bitte also um Absolution, weil ich bei diesem Thema so gemein und unsensibel bin und Leuten, die sowieso schon damit Probleme haben, vorschwärme, wie toll Sex mit großen Penissen ist.

Beichthaus.com Beichte #00024146 vom 28.06.2008 um 19:14:03 Uhr in Augustdorf (10 Kommentare).

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Die Masche meines Chefs

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Boshaftigkeit Falschheit Verrat Masturbation Chef

Ich (w/47) will beichten. Ich bin Arzthelferin (Gynäkologie) und habe ein Schwein zum Chef. Wenn wir blutjunge Mädchen bekommen, die das erste Mal zur Untersuchung kommen, nimmt sich der Herr Doktor diese manchmal stundenlang vor. Ich habe ihn auch schon einmal bei der Selbstbefriedigung erwischt auf der Toilette, kurz nachdem er eine blonde 16-Jährige bei sich hatte. Außerdem macht er unsinnige Untersuchungen, nur um an ihnen rumzuspielen. Für ältere Patientinnen hat er meist nur fünf Minuten. In Pausen lästert er über reifere Damen, die bei ihm waren und angeblich "rochen". Hier nun meine Beichte: Ich stelle den Terminkalender so um, bzw. erstelle ihn gleich so, dass er kurz, nachdem er eine junge Patientin hatte, eine bekommt die "riecht." Mal sehen, ob er sich dann immer noch einen runterholt.

Beichthaus.com Beichte #00024145 vom 28.06.2008 um 18:13:36 Uhr (37 Kommentare).

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Wie man sich Ausmustern lässt...

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Lügen Falschheit Schamlosigkeit Zivi & Bund

Vor ein paar Wochen musste ich zur Musterung, und da ich beim Gedanken an neun Monate Bundeswehr kotzen könnte und Zivi mir auch nicht gerade taugt, habe ich mir gedacht, ich lasse mich mal ausmustern. Also brav die Nacht durchgemacht, nichts gefrühstückt außer Kippen und drei 200mg-Coffeintabletten, in meine alte Metallerkluft geschmissen und zum KVR gefahren. Mein narrensicherer Plan war, mir so eine Datei runterzuladen von einem Abzocker, der übers Netz für 200 Euro Ausmusterungsanleitungen vertickt, das Kapitel über Agoraphobie und den dazu gehörigen Wikipediaeintrag auswendig zu lernen und einen auf psychisch krank zu machen. Getreu dem Motto: Viel hilft viel, habe ich auf der Fahrt (zu unverschämt früher Stunde möchte ich anmerken) zu den Affen vom KVR noch Coffein nachgelegt, weil man in meiner Vorstellung als Agoraphobiker unter Menschen nicht eben relaxt ist und das dem Realisieren diverser Ticks und Neurosen, die ich nicht habe, nicht abdinglich ist.
Komme also da an, schlurfe zitternd und unter Magenkrämpfen zum Empfang und frage nuschelnd, wo ich mich melden muss, werde bei der ersten Tante vorstellig und lege im Eingangsgespräch die Basis für meinen diabolischen Plan, den Staat um meine äußerst kompetente und gehorsame Wenigkeit zur "Friedenssicherung" in Afghanistan respektive Essen-auf-Rädern-Sklaven zu bringen.

Ich hätte oft Panikattacken in öffentlichen Verkehrsmitteln, Warteschlangen und -zimmern, generell Situationen mit mir unbekannten Menschen, in denen mir der Fluchtweg erschwert bzw. versperrt wird. Ja, dies schränke meine soziale Interaktion enorm ein. Nein, Empathie empfand ich selten und wundere mich oft über mir unerklärliche Gefühlsregungen meiner Mitmenschen, wenn ich ihnen erkläre, ich könne nicht zum Public Viewing mitkommen, da meine Vorstellung von persönlicher Freiheit Absenz jeglicher Menschen im Umkreis von 100m sei. Der Vorteil, an der von mir auserwählten psychischen Krankheit, zeigt sich, als ich von den Sachbearbeitern gezielt um hunderte Mitleidende geführt und direkt zu den Untersuchungen geschleust werde, ohne auch nur zwei Minuten warten zu müssen. Der Nachteil ist, dass ich meine Story vor vier verschiedenen Psychologen wiederholen muss, bevor man mich endlich zur Ärztin führt, die ein paar rudimentäre, fahrige Tests mit mir durchführt, um auch meine labile Psyche nicht noch mehr zu strapazieren und mich mit den Nummern von drei Psychiatern entlässt und mit der Anordnung, mich bis dann und dann bei nem von der Bundeswehr beauftragten Psychologen melden soll, der mir dann meine Untauglichkeit attestiert. Hoffentlich.

Jetzt habe ich mir eine komplette Lebensgeschichte samt einschneidenden Erlebnissen in der Kindheit auszudenken und diese dann in ner Marathonsitzung mit dem Psychoheinz runterzubeten. Ich habe es anscheinend zu sehr übertrieben, aber wenn ich dann endlich meinen Ausmusterungsbescheid in der Tasche habe, werde ich es mal bei den Psychiatern versuchen, denn A) gefalle ich mir in der Rolle und bereitet es mir diebische Freude, andere Leute nach Strich und Faden zu verarschen und B) springen vielleicht Benzos oder so für mich bei der Sache raus. Eventuell werde ich Amateurhypochonder und eifere dem eingebildeten Kranken von Molière nach, jeder braucht schließlich ein Hobby.

Beichthaus.com Beichte #00024037 vom 13.06.2008 um 15:56:32 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will eigentlich kein Arschloch sein!

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Begehrlichkeit Selbstsucht Maßlosigkeit

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich inzwischen ein blöder Arsch geworden bin, weil der Rest der Menschheit einem einfach keine andere Wahl lässt. Ich glaubte jahrelang an so etwas wie Selbstwertgefühl, Vertrauen und Treue. Allerdings wurde ich bisher immer nur verarscht. Ich war in drei festen Beziehungen und allesamt waren etwas Besonderes für mich. Ich weigerte mich immer so zu werden wie alle anderen Kerle in meinem Alter, welche sonnenbebrillt durch Nachtclubs laufen und Frauen für kurze Nächte aufreißen. Ich dachte immer, ich könnte dann nicht mehr in den Spiegel sehen und dass Frauen schon zu schätzen wissen, wenn sie auf jemanden ehrlichen und treuen stoßen und das dann auch zu spüren bekommen.

Versteht mich hier nicht völlig falsch, ich war in den Beziehungen keine Heulsuse im Bett oder sonst, ich wollte mich nur halt nicht zu jeder dämlichen Bettgeschichte hinreißen lassen. Ich versuchte immer, meiner Partnerin klarzumachen, wie sehr ich sie schätze und dass ich sie nie verlieren will. Daher wahrscheinlich auch die erschreckend niedrige Zahl von drei Frauen (bis neulich halt). Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass ich in allen Beziehungen immer hintergangen wurde und am Ende allein dastand. Wenn ich überlege, wie viele geile Seitensprünge ich habe sausen lassen, weil ich mir selbst geschworen hatte, so etwas niemals zu tun! Echt schade drum. Inzwischen habe ich mich gefügt und ziehe am Wochenende, wenn es gut läuft, auch mal irgendeine Partymaus durch und fühle mich kein bisschen schlecht dabei. Manchmal allerdings wünsche ich mir mein altes Ich zurück und male mir aus, wie es wäre, wenn einfach mal nicht so viel verdammte Scheiße passieren würde. Aber wen kümmert es, anscheinend kann man nur als Arschloch in dieser Welt überleben. Ich mag mich und der Rest kann mich mal!

Beichthaus.com Beichte #00023838 vom 18.05.2008 um 21:47:58 Uhr (14 Kommentare).

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