Alkohol zerstört mein Leben!

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Trunksucht Maßlosigkeit Verzweiflung Last Night

Ich habe vor zwei Tagen so viel gesoffen, dass ich die Kontrolle verloren habe und einen Filmriss hatte. Ich war in der Nacht von Freitag auf Samstag trinken. Ich fange dabei immer abends an, indem ich mir ein 1,5-Liter-Päckchen Wein kaufe. Dann trinke und trinke ich. Und das, obwohl ich weiß, dass ich immer bis zur Besinnungslosigkeit saufe und nur Scheiße baue. Ich lebe jetzt auch noch in einem kleinen Vorort und hier erkennen die Leute einen irgendwann. Ich kann mich nicht zurückhalten. Der Alkohol hat bereits so viel in meinem Leben zerstört. Die Beziehung zu meiner Freundin, mit der ich ein Kind habe. Ich wurde schon Opfer eines Gewaltverbrechens. Ich wurde geschubst und landete in einem Scherbenhaufen, wodurch mein Ellenbogen aufgeschnitten wurde. Das ist mir schon zwei Mal passiert. Das letzte und vorletzte Mal habe ich Frauen angegraben und es ist negativ aufgefallen, es hat sich jemand beschwert.


Ich bin so ungehemmt mit Alkohol. Nicht wie im echten Leben. Ich wünschte, ich könnte mich selbst beherrschen oder das Problem verschwindet einfach. Ich habe so unglaublich oft Scheiße gebaut. Ich bin so einsam und verzweifelt, dass mir manchmal alles egal wird. Ich weiß aber auch einfach nicht, wie ich das kompensieren kann. Ich habe ja niemanden mehr auf der Welt. Und niemand will Kontakt zu mir haben. Ich bin einfach ein schlechter Mensch und sollte mal richtig zur Rechenschaft gezogen werden. Man sollte mich dafür wegsperren. Ich bin eine Gefahr für mich und meine Mitmenschen. Jeder, der bis zur Besinnungslosigkeit säuft und sich nicht kontrollieren kann, wie ich, kann einfach nicht richtig im Kopf sein. Andere trinken natürlich auch, aber ich bin halt einer der schlimmsten Trinker. Ich bin so peinlich, dass andere mich auslachen und verachten sollten. Was bin ich nur für ein Mensch, dass ich meine Beziehung versoffen und mir mein Handgelenk gebrochen habe. Dass ich alle um mich herum leiden lasse und mir alle Konsequenzen egal sind? Ich fühle mich so wertlos und schlecht, es ist, als hätte ich eine zweite, böse und verantwortungslose Persönlichkeit entwickelt. Ich würde so gerne alles besser machen und andere Menschen glücklich machen. Nur kann ich es nicht, als nutzloser willensschwacher Quartalssäufer.

Beichthaus.com Beichte #00036376 vom 16.08.2015 um 20:17:41 Uhr (8 Kommentare).

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Mein erster Kuss

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Lügen Fetisch Peinlichkeit

Mein erster Kuss
Ich (m/28) beichte, dass ich bei meinem ersten Kuss gefesselt in einem stockdunklen Raum saß und mit einem Gürtel geschlagen wurde. Ich fand das Ganze saugeil. Ich fühle mich schlecht, weil meine jetzige Freundin nichts davon weiß und sie mich schon mehrmals gefragt […]
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Beichthaus.com Beichte #00036375 vom 16.08.2015 um 13:59:49 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die rechte Einstellung meiner Oma

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Aggression Zorn Vorurteile Politik

Die rechte Einstellung meiner Oma
Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Oma für ihre politisch rechte Einstellung manchmal gerne schlagen würde. Eigentlich liebe ich sie, denn fernab von diesem Thema ist sie ein herzensguter Mensch. Aber wenn ich mir anhören muss, dass alle Asylanten ausnahmslos Sozialschmarotzer sind, oder dass Homosexualität eine Krankheit ist, brennen mir manchmal fast die Sicherungen durch. Wählen geht sie selbstverständlich auch nicht, da ja alle Politiker Lügner sind und wir Bürger so gut wie kein Mitspracherecht haben. Selbst wenn man ihr erzählt, dass das Wählen doch eben eine der wenigen Möglichkeiten ist, sich einzubringen, blockt sie komplett ab. Ich hoffe, ihr versteht, warum ich manchmal so sauer bin und ich bitte um Entschuldigung.

Beichthaus.com Beichte #00036372 vom 16.08.2015 um 03:17:53 Uhr (38 Kommentare).

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Der Blowjob, der alles veränderte

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Trunksucht Peinlichkeit Neugier Feigheit Schotten

Ich (w) habe meinem, eigentlich recht unattraktiven, besten Freund, als ich vollkommen besoffen war, einen geblasen. Wir hatten uns vorher versprochen, dass sich dadurch nichts zwischen uns ändert und ich habe es eigentlich nur gemacht, weil ich wissen wollte, wie das ist, da ich noch nie Oralsex hatte. Ich war wirklich dicht, danach habe ich mir erst einmal drei Stunden die Seele aus dem Leib gekotzt. Jetzt zu meiner Beichte: Ich kann mein Versprechen nicht halten, dass zwischen uns noch alles ist wie vorher, denn seitdem kann ich ihn nicht mehr leiden. Er regt mich mit allem, was er sagt und tut auf, obwohl er gar nichts dafür kann. Und dazu kommt noch, dass er nur noch Anspielungen darauf macht, obwohl ich nicht darüber reden will, weil es mir irgendwie peinlich ist. Ständig sagt er, wie schön das doch für ihn war, fragt im "Spaß", ob ich es nicht wiederholen würde, oder macht Witze darüber, auch wenn wir gerade über ein komplett anderes Thema geredet haben. Ich kann ihn nicht mehr ab und weiß nicht, wie ich ihm beibringen soll, dass ich ihn erst einmal nicht mehr treffen will. Ich habe betrunken eine Dummheit begangen und damit eine Freundschaft zerstört.

Beichthaus.com Beichte #00036371 vom 16.08.2015 um 00:35:43 Uhr in 63679 Schotten (Lohgasse) (4 Kommentare).

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Gestank in der U-Bahn

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Ekel Engherzigkeit Bahn & Co.

Meine Mutter kommt aus Schweden, und so bin ich (m/23) mit dem wunderschönen Land und seinen Gebräuchen, und vor allem auch mit der Küche sehr gut vertraut. Surströmming - wer es nicht kennt, traut euch - ist vergorener Fisch, der bestialisch stinkt, aber für mich das Highlight der Saison ist, so lecker ist er. Der Gestank hingegen ist mit bestialisch noch beschönigend beschrieben. Es ist schon einige Jahre her, da war ich gerade mal volljährig und hatte aus dem Schwedenurlaub einen schönen Nachschub Surströmming mitgebracht. Mit meinem besten Kumpel kam ich eines Abends, als wir in einer anderen Stadt waren und ein paar Bierchen zuviel intus hatten, auf die Idee, doch mal Leute in der U-Bahn-Station mit Surströmming zu ärgern. Der Strömming kam in eine Frischhaltedose. Das Öffnen der Dose und Umfüllen des Fischs war eine sehr stinkige Angelegenheit, wie man sich denken kann. Haben wir natürlich im Freien gemacht. Dann ging es mit der absolut dichten Dose in die Innenstadt.


Wir hatten uns eine Zeit ausgesucht, zu der viele Menschen unterwegs sind, gingen runter zur U-Bahn, versteckten uns und öffneten dann mit fest zugehaltener Nase die Dose. Und beobachteten von unserem Posten aus das, was daraufhin geschah - Würgen, wildes Gestikulieren, Hände vor dem Gesicht. Selbst wenn uns einer gesehen haben sollte, wir waren ja total unauffällig, die Dose wurde nach dem Öffnen direkt wieder verstaut. Am gleichen Abend öffneten wir dann auch noch in einem U-Bahn-Zug die Dose, bevor wir ausstiegen und wegrannten. Die Leute sind wahrscheinlich auch alle ausgestiegen - wenn es noch ging. Die Dose haben wir in der Hektik beim Aussteigen in der U-Bahn liegen lassen. Der Arme, der sie an sich nehmen musste.

Beichthaus.com Beichte #00036369 vom 15.08.2015 um 20:12:37 Uhr (4 Kommentare).

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