Hilfe, ich mache immer noch alles für meine Ex

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ex

Ich hatte eine Freundin - wir waren fast 13 Jahre zusammen und haben einen Sohn. Er ist heute fast acht Jahre alt, doch mit der Geburt meines Sohnes hat sich viel zwischen uns verändert. Sie wurde immer phlegmatischer und bekam nichts mehr auf die Reihe. Selbst als Elternteil war alles viel zu stressig - dabei hat unser Kleiner fast nur geschlafen, wirklich! Wenn ich dann nach fast zehn Stunden Arbeit nach Hause kam, hat sie mir unseren Sohn in die Arme gedrückt und gesagt, dass ich jetzt dran sei. Ich habe dann gewickelt, gefüttert, gekuschelt und gespielt. Es war super. Es gab wirklich nichts Besseres für mich - aber mit der Zeit blieb von uns halt nur noch wenig übrig.

Dadurch, dass weder Oma noch Opa in der Nähe wohnten, war es fast unmöglich, mal Zeit zu zweit zu haben. Und als sie dann wieder arbeiten ging, wurde es noch schwieriger - wir machten aber das Beste daraus. Wir zogen in ein Haus zur Miete - mit Garten und dem ganzen Quatsch. Eines Tages fing sie an, dass sie mehr Zeit für sich bräuchte und sie hätte daher entschieden, dass sie mittwochs nicht mehr direkt nach Hause kommt und auch den Zwerg nicht aus der Kita holt. Sie meinte, sie möchte sich dann noch mit einer Kollegin treffen und etwas trinken. Ich wurde natürlich misstrauisch, aber wie will man da etwas herausfinden? Ich musste mich nach der Arbeit ja um Kind und Haushalt kümmern. Sie kam dann irgendwann in der Nacht nach Hause und ging ins Bett. Ich muss dazu sagen, dass wir schon seit Jahren getrennt schlafen, weil ich heftig schnarche. Ich habe sie also immer erst am nächsten Morgen gesehen.

Das ging einige Zeit lang so, und unsere Beziehung wurde immer schwieriger. Partys am Wochenende, ihr Handy bekam einen Code, sie nahm ab, verschuldete sich für neue Klamotten - und immer mehr Stress zwischen uns. Dann kam es, dass meine damaligen Schwiegereltern für ein paar Tage nach Sylt wollten, weil meine Schwiegermutter (am gleichen Tag wie mein Vater) 60 Jahre alt wurde. Ich wollte allerdings nicht. Die Beziehung hing am seidenen Faden und mein Vater war mir wichtiger, trotzdem ließ ich mich breitschlafen und bin mitgefahren. Ich dachte, wir würden die Zeit für uns nutzen, aber stattdessen war ich der Fahrer für alle und durfte auf unseren Sohn aufpassen, während die anderen shoppen gingen. Als wir wieder daheim waren, bin ich für eine Woche ausgezogen. Ich wollte schauen, ob es etwas bringt - dem war nicht so. Fünf Wochen später bin ich ganz ausgezogen und habe mir ein eigenes Zuhause aufgebaut.

Irgendwann rief sie dann mitten in der Nacht an - sie wusste ja, dass ich rangehen würde, wenn sie anruft. Und dann kam, was ich schon immer geahnt hatte. Sie gab zu, mich schon seit über einem halben Jahr mit so einem hässlichen Kerl von der Arbeit zu betrügen. Ein Typ mit einer ekligen Hautkrankheit - und wirklich hässlich wie die Nacht, aber das nur am Rande. Es traf mich wie ein Bus. Man ahnt etwas, aber wenn man dann Gewissheit hat, ist es etwas anderes. Ich fiel noch viel tiefer in mein Loch. Nicht schlimm genug, durch einige Entscheidungen Heim und Kind zurückzulassen, nein, dann würgt einem so eine Schlampe einem auch noch so etwas rein. Ich brauchte lange, um damit klarzukommen. Heute, drei Jahre später, geht es aber ganz gut. Was ich jetzt beichten will? Selbst heute noch, wenn sie anruft und ein Problem hat, versuche ich, ihr zu helfen. Durch Zuhören und durch Taten. Ich bin inzwischen verheiratet und habe mir ein neues Leben aufgebaut, aber trotzdem bin ich noch für diese Schlampe da. Und meine Frau bekommt davon gar nichts mit. Ich fand bisher immer einen Weg. Ich weiß nicht, wie das enden wird, aber sicher nicht gut. Ich will meine Frau nicht anlügen, aber die vielen Jahre hängen mir immer noch nach und machen es nicht leichter.

Beichthaus.com Beichte #00038624 vom 12.08.2016 um 19:45:43 Uhr (16 Kommentare).

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Angekündigtes Beziehungsende

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Betrug Dummheit Fremdgehen

Ich (w/23) beichte, dass ich vor zwei Monaten die Beziehung zu meinem Freund aufgegeben habe. Ich habe vier Jahre gegen eine flüchtige Bekanntschaft getauscht. Es kam dazu, da mein Freund mir nicht mehr die Aufmerksamkeit gegeben hat, die ich brauchte. Ich habe ständig das Gespräch zu meinem Freund, bzw. Ex-Freund, gesucht und ihm erklärt, dass ich Sorge um unsere Beziehung habe. Ich habe wochenlang alleine um uns gekämpft und dann kam irgendwann ein Kerl, der mir die Aufmerksamkeit gegeben hat, die ich so vermisst habe. Wir trafen uns und so kam es, dass wir uns küssten. Erst dann habe ich meine langjährige Beziehung beendet und bin mit dem Anderen durchgebrannt.

Das war allerdings auch ein kurzer Höhenflug und jetzt genieße ich mein Singleleben und habe mir schon Sex für das kommende Wochenende mit einem anderen Kerl gesichert. Nennt mich ruhig Schlampe, aber ich hole mir jetzt das zurück, was ich in meiner Beziehung nicht mehr bekommen habe. Mein Ex hat jetzt übrigens erkannt, dass ich ihn oft vor unserem Beziehungsaus gewarnt habe, und hat jetzt richtig um mich gekämpft. Aber ich will nicht mehr. Es tut mir leid, dass ich das Herz meines Ex so gebrochen habe. Ich habe ihn noch nie so verzweifelt gesehen. Ich bin ein Arschloch mit wenig Empathie und das tut mir wiederum auch leid.

Beichthaus.com Beichte #00038620 vom 11.08.2016 um 15:49:29 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin sexuell eskaliert!

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Fremdgehen Feigheit Maßlosigkeit Partnerschaft

Als ich Ende 13 war, begann meine Beziehung mit meinem ersten richtigen Freund. Wir hatten unser erstes Mal miteinander und alles war perfekt. Die ersten 2,5 Jahre unserer Beziehung verliefen blendend. Kaum Streit und auch typische Eifersüchtelein waren nicht wirklich angesagt. Auf einmal änderte sich das allerdings und er betrog mich, indem er einen Monat lang eine zweite Freundin hatte, was das Schlimmste war, was ich bis dahin je durchgemacht habe. Da ich allerdings zu verliebt war und immer an eine Besserung beglaubt habe, habe ich ihm einfach verziehen und mir eingeredet, dass man das so macht und alles wieder wie früher werden wird. Durch seine mangelnde Aufmerksamkeit fing auch mein Selbstbewusstsein an zu bröckeln und wurde, durch noch häufigeres Fremdgehen, komplett ausgelöscht(insgesamt ging die Beziehung fünf Jahre). Langsam hatte ich das Gefühl, mich rächen zu müssen und als wir eine Beziehungspause hatten, habe ich innerhalb von einer Woche mit drei verschiedenen Männern geschlafen.

Ja, ich weiß, ich hätte schon beim ersten Betrug die Reißleine ziehen müssen, aber es ging irgenwie nicht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es mir mit diesem miesen Menschen, den ich ja liebte, immer noch besser geht als ohne. Das Schlimme für mich war allerdings, dass ich durch meine ersten sexuellen Erfahrungen mit anderen Männern mein Selbstbewusstsein wieder etwas aufbauen konnte. So wurde aus einem der drei Sexpartner meine Affäre, als die Beziehung weiterlief. Nach und nach habe ich eine Art Sucht nach neuen Sexpartnern entwickelt und wollte immer mehr erfahren und kennenlernen, denn es tat meinem Selbstbewusstsein gut und ich konnte mich rächen. Erwischt hat er mich nie. Als er es dann völlig übertrieben hatte, habe ich endlich einen Schlussstrich für diese Beziehung gezogen und bin danach, was Sex angeht, völlig esklaliert. Bis zu meinem 20. Lebensjahr hatte ich über 15 Sexpartner, wobei ich mit mehreren zur selben Zeit etwas hatte. Ich schäme mich zutiefst, dass ich mich zum Fremdgehen habe verleiten lassen, anstatt einfach den Mut zum Schlussmachen aufzubringen und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038616 vom 11.08.2016 um 03:49:42 Uhr (29 Kommentare).

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Horrorkinder beim Gitarrenunterricht

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Zorn Hass Maßlosigkeit Kinder

Horrorkinder beim Gitarrenunterricht
Ich möchte beichten, dass mich die neueste Generation Helikopter-Super-Eltern, und ihre Brut, wahnsinnig ankotzt. Seit über zwanzig Jahren bin ich nun Gitarrenlehrer und mir hat dieser Job immer überaus viel Spaß gemacht. Ich habe Kinder und Jugendliche unterrichtet, die in einigen Fällen mit ihrer Musik nationale und in zwei Fällen sogar internationale Bekanntheit erlangt haben. Normalerweise begegnet man mir daher auch mit dementsprechendem Respekt, zumindest innerhalb der Branche. Nicht so jedoch Helikopter-Mutti samt rotznäsigem ADHS-Nachwuchs. Es geht meist mit der Leier los, dass ausgerechnet ihr Kind wahnsinnig hochbegabt, unausgelastet und unverstanden sei, obwohl man dem Dreikäsehoch schon auf den ersten Blick ansieht, dass er die Sorte Kind ist, die es liebt, kleine Tiere zu quälen, wenn Mami mal nicht hinguckt, andere Kinder hänselt und mit Genuss die eigenen Popel verspeist.

Helikopter-Mom selbst erwartet indessen von mir ca. fünf Millionen unsinnige Referenzen: abgeschlossenes Hochschulstudium in Gitarre, Musikpädagogik, Psychologie und Lehramt auf Gymnasium, am Besten alle vier mit Dr.-Titel, Ersthelferkurs, Trainerlizenz, Führerschein, etc. Sie möchte dann aber trotzdem möglichst nicht mehr als zehn Euro pro 45 Minuten bezahlen. Überhaupt nimmt sie es mit dem Bezahlen nicht so genau: Sie verhandelt trotz geschlossener Verträge gerne mal nach und lässt sich monatelang Zeit damit, ihre längst überfälligen Rechnungen zu begleichen. Trotzdem erwartet sie vollste terminliche Flexibilität von mir, und dass ihr Wunderkind immer absolut vorrangig behandelt wird. Um das sicherzustellen, ruft sie auch schon mal am Sonntagnachmittag an und ist stocksauer, sollte man die irrwitzige Dreistigkeit besitzen, den Anruf nicht sofort zu beantworten. Dann wird auch gerne mal meine Adresse erstalkt, zu meiner Privatwohnung gefahren, Sturm geklingelt, bzw. schließlich einfach unbefugt das Haus betreten, falls die Terrassentür aufsteht. Das ist leider kein Witz.

Ihr Balg indessen schert sich einen feuchten Kehricht um elementarste Regeln. Da wird im Unterricht wild herumgesprungen, wegen jeder kleinen Aufgabe bis aufs Blut herumdiskutiert und selbst vor mutwilliger Beschädigung der Instrumente wird nicht zurückgeschreckt. Ich habe sogar schon erlebt, dass einer dieser Satansbraten einfach seine Zähne in das Instrument geschlagen hat. Lapidarer Kommentar der Mutter in diesem Fall war, dass ich doch einfach meine Versicherung bemühen sollte. Die Übermutter erwartet dabei natürlich auch, dass ihr kleiner Nerventod innerhalb eines halben Jahres das Instrument bis zur absoluten Perfektion beherrscht, trotz der offensichtlichen Tatsache, dass seine Begabung und Motivation sich darauf beschränkt, herauszufinden, wie sehr man eine Gitarrensaite spannen kann, bevor sie reißt.

Natürlich ist an den mangelnden Ergebnissen allein der unfähige, inkompetente Gitarrenlehrer schuld. Dass dieser aus der Vergangenheit eine ganze Menge Schüler vorzuweisen hat, die es zu etwas gebracht haben, wird dabei eiskalt negiert. Auch dass die Höllenbrut in der Schule permanent unangenehm auffällt, ist natürlich nur der Dummheit der Lehrer geschuldet, die mit so einer zehn Jahre alten Mischung aus Dalai Lama, Einstein und Ghandi nicht wirklich adäquat umgehen können. Solche unangenehmen Kunden habe ich vereinzelt bereits vor zehn Jahren gehabt. Mittlerweile ist die Ausnahme aber ganz offensichtlich zur Regel geworden. Über kurz oder lang werde ich mich daher wohl beruflich neu orientieren müssen. Übrigens sind besagte Horrorkinder von vor zehn Jahren mittlerweile die, die ihren Eltern mit Anfang zwanzig immer noch schön auf der Tasche liegen und bis jetzt nichts in ihrem Leben zustande gebracht haben. Das muss wohl an ihrem verkannten Genie liegen.

Beichthaus.com Beichte #00038603 vom 08.08.2016 um 18:21:46 Uhr (31 Kommentare).

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Mein Mobber beim Vorstellungsgespräch

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Rache Zorn Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Schule

Vor mittlerweile fünfzehn Jahren wurde ich in der Mittelstufe von einem bestimmten Mädchen heftig gemobbt. Diese Plage kannte ich schon seit der Grundschule, weil sie im Nachbardorf wohnte. Unglücklicherweise besuchte sie dann dasselbe Gymnasium wie ich. Und der Spaß begann. Ich war zu diesem Zeitpunkt ein eher unauffälliger, stiller Schüler - also das ideale Opfer für dieses unmögliche Mädchen. Meine Eltern meinten immer, ich solle mich nicht wehren, sonst werde es nur noch schlimmer. Was für ein Unsinn. Die, nicht nur mich betreffende, Qual aus Sachen verstecken, Eigentum zerstören, Diffamieren und Denunzieren, Telefonterror und dergleichen hielt an, bis Madame das Gymnasium mit Beginn der Oberstufe verließ. Kinder sind grausam.

Mittlerweile bin ich privat und beruflich sorgenfrei aufgestellt, nenne eine wunderbare Familie mein Eigen und führe eine mittelgroße Firma, die derzeit beginnt, sich in einen internationalen Konzern zu verwandeln. Für Einstellungen ist unsere Personalabteilung zuständig, aber hin und wieder lasse ich mir Bewerbungen auf meinen Tisch legen, um mitzuentscheiden. Und tatsächlich bewarb sich oben erwähnte Plage mit einem Anschreiben voller Rechtschreibfehler, hineinkopierten Phrasen aus dem Internet - was an zwei verschiedenen Schriftarten klar ersichtlich war - sowie einem Lebenslauf, dessen Kern ein im dritten Semester abgebrochenes BWL-Studium war. Sie bewarb sich übrigens auf eine Stelle im unteren Management-Bereich, wofür sie tatsächlich nicht im Geringsten qualifiziert war.

Ich beichte, dass ich die Dame, als ich den krassen Zufall langsam als solchen akzeptierte, zum kurzen Kennenlerngespräch einlud. Sie fand sich in meinem Arbeitszimmer vor acht Personalern und mir wieder, wurde zwei Stunden gegrillt, wobei alle am Konferenztisch saßen und sie stand, kein Getränk angeboten bekam, nie ausreden konnte, anhand Partyfotos aus dem blauen F zerpflückt wurde, bescheuerte Tests absolvieren musste ("Was ist der 19. Buchstabe von hinten im Alphabet ohne Vokale") und ahnte bis zum Schluss, als ich mich vorstellte, nicht, was eigentlich abgeht. Ich unterbrach sie, als sie über irgendwelche meditativen Grenzerfahrungen in Laos schwurbelte, und erzählte den Personalkollegen ganz detailliert hässliche Episoden aus der Schulzeit, hatte sogar ein altes Lateinheft dabei, dass sie damals mit ekelhaften und schweinischen Drohungen verziert hatte, und ließ mich nicht von zunächst verwirrten, dann erbosten randomisiert eingeworfenen Beschimpfungen der Dame unterbrechen. Die Dame erlebte in insgesamt einhundertfünfundzwanzig Minuten, die durch einen Abgang mit Heulkrampf endeten, zwar nur einen kleinen Teil der Demütigungen, die ich damals im Gymnasium erlitt, ahnt aber nun, dass Karma wirklich eine ... ist.

Beichthaus.com Beichte #00038585 vom 05.08.2016 um 10:56:04 Uhr (31 Kommentare).

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