Von Braun auf Blond

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Diebstahl Selbstsucht Schamlosigkeit Eitelkeit

Ich (w) wohne auf dem Dorf und bekam spontan die Idee, mir meine braunen Haare blond zu färben. Also fuhr ich schnell in die nächste Drogerie und kaufte mir Blondierungsmittel. Wie es natürlich logisch ist, wurden meine Haare nicht blond, sondern knallorange. Es blieb mir nichts anderes übrig, als zum Friseur zu gehen. Da unser Friseur im Dorf schlechter ist als jeder Laie, musste ich in der nächsten Stadt einen Termin machen. Und natürlich war die nächsten Tage nur etwas beim teuersten Friseur der Stadt frei. Wissend, dass ich nicht genug Geld habe, ging ich also mit Mütze zum Friseur und die Friseurin versuchte - in anstrengender und zeitaufwendiger Prozedur - meine Haare zu retten.

Nach vier Stunden und zwei Mal färben, sahen meine Haare besser aus als je zuvor. Die Friseurin bat mich dann zur Kasse und tippte den Preis ein, den der Spaß kosten sollte. Während ich das Geld rausholen sollte, ging sie wieder weg und kehrte schnell alle Haare weg. Der Preis war, wie ich mir denken konnte, sehr hoch und belief sich auf über 180 Euro. Da ich nicht so viel hatte, schlich ich mich in einem Moment, in dem auch alle anderen Mitarbeiter beschäftigt waren, aus dem Laden, um nicht bezahlen zu müssen. Ich beichte, dass ich dem Laden quasi 180 Euro geklaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00037525 vom 03.02.2016 um 13:27:58 Uhr (18 Kommentare).

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Unser Umzug aufs Land

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Rache Vandalismus Fremdgehen Schamlosigkeit Nachbarn

Vor vielen Jahren bin ich (m/38) mit meiner Frau und Tochter in ein Eigenheim auf dem Land gezogen. Wir haben auch relativ zügig Anschluss im Dorf gefunden und alles schien perfekt. Meine Frau hat sich schnell mit anderen Frauen aus der Nachbarschaft angefreundet, und da im Sommer gefühlt alle drei Sekunden ein Weinfest ist, ist man schnell sozial eingebunden. Auch meine Tochter hat in der Schule rasch neue Freunde gefunden, die natürlich auch hin und wieder bei uns zu Hause waren. So lebten wir etwa ein halbes Jahr gemütlich vor uns hin, als uns plötzlich Gerüchte zu Ohren kamen, ich würde meine Frau betrügen und schlagen und meine Tochter (die zu dem Zeitpunkt gerade 14 geworden war) würde Drogen nehmen und in der Schule für Geld Mitschüler oral befriedigen. Wir haben das als dummes Geschwätz gesehen, vielleicht als Neid, weil unser Haus nicht gerade schäbig war oder weil wir eben die "Neuen" waren.


Wir ignorierten den Quatsch also, auch wenn es meiner Frau und besonders meiner Tochter zu schaffen machte. Letzten Herbst war das letzte Weinfest der Saison und da stand ich in einer Toilettenkabine und konnte zufällig unbemerkt hören, wie unser betrunkener Nachbar jemanden erzählte, meine Frau hätte sich von ihm flachlegen lassen. Jetzt war also klar, woher die Gerüchte stammten. Am Liebsten hätte ich ihm an Ort und Stelle seine dämliche Hackfresse poliert, aber Rache ist Blutwurst. Später, als wir wieder zu Hause waren, hab ich gewartet, bis meine Frau geschlafen hat, und bin zu den Nachbarn geschlichen. Da wir ja "gut befreundet" waren, wusste ich, dass die Kellertür nie abgeschlossen war. Dort unten war eine Werkstatt und mir kam die Idee, das über Jahre zusammengekaufte, unverschämt teure Werkzeug mit einer Heißklebepistole zusammenzukleben. Im nächsten Raum pinkelte ich in und über eine beachtliche Schuhsammlung. Das heißgeliebte Trekkingrad habe ich um die Schnellspanner erleichtert.


Dann wurde ich mutig und ging nach oben. Dort fand ich ein Handy, das ich mir "auslieh." Zum Abschluss habe ich den Kühlschrank vorgezogen, dahinter einen dunklen Kumpel abgeseilt und den Kühlschrank wieder zurückgeschoben. Belustigt und irgendwie befriedigt ging ich nach Hause. Am nächsten Tag wurde ich von Sodom und Gomorra geweckt. Die Nachbarin saß völlig aufgelöst und theatralisch heulend bei meiner Frau am Küchentisch. Meine Frau hatte natürlich keinen Schimmer, was los war. Später kam auch noch der Mann rüber, ähnlich fertig. Weil die Kellertür offen war, zahlt natürlich keine Versicherung, die Polizei hat ihn fast ausgelacht. Den Verlust des Handys hatte er noch gar nicht bemerkt. Später am Tag kam dann der Hammer. Aber nicht für ihn, sondern für mich. Denn wie sich später herausstellte, waren nicht alles Gerüchte.


Auf dem Handy fand ich Fotos von meiner Frau, in eindeutigen Posen. Außerdem einen Nachrichten-Verlauf, bei dem mir der Magen flau wurde. Die beiden waren wohl schon seit Längerem zugange, wenn ich arbeiten war. Ich habe sofort die Scheidung eingereicht, den Hausverkauf in die Wege geleitet, und bin ausgezogen. Auch die Geschichten über meine Tochter sind nicht ganz so weit hergeholt. Allem Anschein nach hat sie tatsächlich mehreren Jungs in der Schule den Larry gelutscht, weil sie in der Clique dazugehören wollte. Vor zwei Monaten wurde sie von einer Lehrerin erwischt und hat einen Schulverweis bekommen. Mittlerweile komme ich mir vor wie in einem Fellini-Film und bin froh, dass ich wieder in der Stadt wohne, wo die Nachbarn einen in Ruhe lassen und mich jeder, abgesehen von ein paar wenigen, engen Freunden, am Arsch lecken kann.

Beichthaus.com Beichte #00037524 vom 03.02.2016 um 12:19:56 Uhr (15 Kommentare).

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Macht nicht zu früh Schluss!

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Feigheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mein Lebensglück meiner eigenen Feigheit zu verdanken habe. Nach zwei Wochen Beziehung wollte ich damals mit meinem Freund Schluss machen. Er war sehr schüchtern und dadurch etwas merkwürdig. Zum Glück habe ich mich nicht getraut, da ich ihn nicht verletzen wollte, und konnte seine wahre Persönlichkeit kennenlernen. Mittlerweile sind wir fast 15 Jahre zusammen, seit einigen Jahren verheiratet und verbringen immer noch jede freie Minute miteinander.

Beichthaus.com Beichte #00037523 vom 03.02.2016 um 11:50:05 Uhr (5 Kommentare).

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Ich suche mein Glück bei einem Älteren

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Selbstsucht Stolz Begehrlichkeit

Ich (w) höre nicht auf meine langjährige beste Freundin, wenn sie mir davon abrät, etwas mit einem 26 Jahre älteren Kerl anzufangen. Er ist das Beste, was mir in den letzten Jahren passiert ist. Meine gesamte Lebenseinstellung hat sich geändert, Probleme verschwinden und lassen sich leicht lösen, ich verstehe mich immer besser mit den Menschen in meinem Umfeld und das wurde durch ihn angestoßen. Ist es so schlecht, wenn ich nur glücklich sein möchte? Sie will mein Bestes, aber in diesem Fall scheint sie nicht zu wissen, wie gut er mir tut. Ich bitte um Verzeihung, dass ich nicht auf dich gehört habe und es in dieser Sache auch nicht tun werde.

Beichthaus.com Beichte #00037522 vom 03.02.2016 um 03:10:17 Uhr (12 Kommentare).

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Der Schachcomputer

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Betrug Falschheit Lügen

Ich beichte, ein heuchlerischer Schachspieler zu sein. Schachspielen erfordert logisches Denken und eine gewisse Intelligenz, wenn man es zu etwas bringen möchte. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich sehr damit und gehöre zum unteren Durchschnitt. Einen Laien könnte ich also in fünf Zügen schachmatt setzen. Gelernt habe ich es über eine App, welche mit einem Liga-Punkte-System arbeitet. Mehr Punkte bedeuten also einen höheren Platz in der Rangliste. Der Einstieg erfolgt mit 1.500 Punkten. Am Anfang sind die Sprünge sehr groß, von etwa 30 Punkten Abzug oder Zuschlag, je nachdem. Im 2.000 Punktebereich erhält man nur noch zwei Punkte für einen Sieg.


Nun zu meiner Beichte: Ich spiele mit einem hochmodernen Schachcomputer gegen meine Gegner und bin schon fast am Gipfel angelangt. Das Lob und der Erfolg haben mich immer mehr betrügen lassen. Und ich muss sagen, es gibt tatsächlich Spieler, die sich gegen den Computer behaupten können. Insgeheim habe ich sehr großen Respekt vor diesen Spielern. Es tut mir sehr leid und ich sollte dringend damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00037521 vom 03.02.2016 um 00:17:31 Uhr (14 Kommentare).

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