Meine Veganer Kollegen

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Falschheit Lügen Tiere Kollegen Arbeit

Ich arbeite in einem Tierheim. Das Problem ist, dass so ziemlich jeder meiner Kollegen, zu der Sorte Veganer aus dem PETA-Dunstkreis gehört. Da ich keine Lust auf lange hasserfüllte Diskussionen in der Mittagspause habe, behaupte ich auf der Arbeit einfach, dass ich Vegetarier bin. Und das obwohl ich mir Zuhause sehr gerne Fleisch zwischen die Beisser schiebe. Das witzige ist, dass die Kollegen selbst dann noch versuchen mich vom Veganertum zu überzeugen, weshalb ich es sogar vermeide in der Pause Milchprodukte zu mir zu nehmen. Nennt mich ruhig einen Heuchler und Lügner, aber ich liebe Tiere und habe gleichzeitig kein Problem damit sie zu essen.

Beichthaus.com Beichte #00029631 vom 18.12.2011 um 13:58:13 Uhr (26 Kommentare).

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Mein Eigentest

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Neugier Trunksucht

Ich (m/24) habe seit meinem 16. Lebensjahr immer eine Freundin gehabt oder zumindest eine oder mehrere Partnerinnen für Sex. Daher stand eigentlich außer Frage, dass ich auf Frauen stehe. Jedoch kam es im Zuge des Erwachsenwerdens hinzu, dass ich ein hohes Maß an Selbsterkenntnis entwickelt habe. Unter anderem fiel mir auf, dass ich gut gebaute Männer ästhetisch finde. Ich bemerkte, dass ich bei Männern zwischen attraktiven und weniger attraktiven Exemplaren unterscheiden konnte. Also schaute ich mir beim Masturbieren zur Abwechslung mal einen Film mit einem sogenannten Shemales an, also einem Mann, der im Prinzip aussieht wie eine Frau, bis auf ein kleines (manchmal weniger kleines) Detail. Ich bemerkte, dass mich das nicht wirklich störte. Also war ich mit circa 22 Jahren plötzlich reichlich unsicher über meine sexuelle Orientierung.


Da ich nicht homosexuell sein wollte (klingt doof) aufgrund der gesellschaftlichen Ablehnung etc. habe ich diesen Gedanken immer wieder verdrängt. Vor zwei Monaten war ich mit einem Kumpel (m/22) unterwegs. Er war auf irgendwelchen chemischen Drogen und ich tierisch betrunken. Er gestand mir dann im Laufe des Abends, dass er wenn er Drogen nimmt bisexuelle Neigungen entwickle. Daher wolle er in einen Schwulenclub gehen. Ich stimmte ihm begeistert zu, da ich das Ganze sehr aufregend fand. Wir kamen also dort an und setzten uns in eine Art Lounge. Ich fand es interessant und wartete darauf angemacht zu werden. Da es aber schon reichlich spät war, machte der Club bald dicht. Wir gingen also, ohne dass irgendetwas passiert war. Am Ausgang trafen wir auf zwei Typen aus dem Club. Wir kamen ins Gespräch und mehr oder weniger spontan entschied ich mich, mit dem einen Typen nach Hause zu fahren und Sex mit ihm zu haben. Ich erzählte ihm von meiner Verwirrung und er stimmte zu, dass wir es einfach versuchen. Mein Kumpel, der eigentlich derjenige war, der einen Mann aufreißen wollte stand plötzlich alleine da und war etwas angefressen. Ich habe also Sex mit einem Mann gehabt. Circa fünf Minuten lang. Ich bin nicht schwul. Das ist wirklich gut zu wissen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinen Kumpel für Sex stehen gelassen habe, was mir wirklich Leid tut.

Beichthaus.com Beichte #00029629 vom 17.12.2011 um 21:40:49 Uhr (16 Kommentare).

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Jalapeño Burger

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Boshaftigkeit Dummheit Waghalsigkeit Ernährung Restaurant Burghammer

Ich habe eine Zeit lang in einem namhaften Fast-Food-Unternehmen gejobbt. Eine Arbeitskollegin und ich haben uns manchmal einen Spaß daraus gemacht auf die Burger von Kunden, welche mit Jalapeños belegt waren, zusätzlich ein paar Tropfen von einer megascharfen Soße, welche ich bei eBay erworben hatte, hinzuzufügen. Ich habe sie selbst einmal ausprobiert. Ein Tropfen und mir flossen die Tränen. Wir taten das nur bei den besagten Jalapeño-Burgern, weil die Kunden bei diesen sowieso von einer gewissen Schärfe ausgingen. Bei anderen wäre unsere Aktion aufgeflogen und wir hätten wahrscheinlich ärger bekommen. Am lustigsten war, wie die Gäste Sekunden nachdem sie in ihre Burger gebissen haben, wieder an der Kasse standen und sich Milchshakes bestellten. Ich bereue es.

Beichthaus.com Beichte #00029628 vom 17.12.2011 um 12:58:13 Uhr in Burghammer (14 Kommentare).

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Arme New Yorker Putzfrau

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Faulheit Unreinlichkeit Urlaub USA

Ich habe einer Putzfrau in einem New Yorker Hotel wohl deutlich mehr Arbeit gemacht, als es hätte sein sollen. Zwei Kollegen und ich waren im August für einen Wochentrip nach New York geflogen. Der Trip selber war super, allerdings hatten wir gerade das Pech, dass unser Heimflug wegen Hurrikan Irene gecancelt wurde. Das haben wir bereits einen Tag vor Abflug erfahren und konnten so die Hotelbuchung um einen Tag verlängern.
Im Endeffekt waren es drei Tage, aber nur einer in diesem Hotel. Wir haben uns noch gerade so mit Fressalien und Getränken versorgt - zumindest soviel wir in den den Läden um das Hotel herum überhaupt noch finden konnten (falls die Läden überhaupt offen waren). Da wir dann quasi fast zwei komplette Tage nicht aus dem Zimmer kamen, hat sich da ein ziemlicher Müllberg angestaut. Der Mülleimer war auch schon längst überfüllt. Unserer Faulheit war es aber geschuldet, dass wir nicht an der Rezeption fragten, ob man den irgendwo leeren und den restlichen Müll entsorgen konnte, nein, wir haben einfach den restlichen Müll in die vielen Einkaufstüten gesteckt und alles neben dem Mülleimer platziert. Als wir dann am nächsten Tag abgereist sind, standen da ein übervoller Mülleimer, ein fast leerer Wasserkanister und fünf oder sechs volle Einkaufstüten mit allem möglichen Müll. Das Zimmer an sich war auch nicht mehr wirklich sauber, besonders hinter den Betten ist einiges an restlichem Müll gelandet, den wir auch nicht mehr komplett rausgefischt hatten.


Wir fanden die ganze Sache auch nicht so toll und so haben wir, statt der üblichen 3 Dollar pro Tag, die wir sonst immer hinterlegt hatten (es war ein Zwei-Sterne Hotel), einfach möglichst alle restlichen kleinen Scheine bis 5 Dollar da gelassen. Im Endeffekt waren es irgendwas zwischen 20 und 30 Dollar und ich habe gar noch einen kleinen Entschuldigungsbrief geschrieben, in dem ich drauf verwies, dass wir wegen Irene einfach länger bleiben mussten als erwartet. Es tut mir trotzdem Leid, dass die arme Putze für unseren ganzen Müll wohl mehrfach ins Zimmer kommen musste und es ihr sicher den Arbeitstag, der durch den Hurrikan wohl eh schon scheiße genug war, nochmal erschwert hat. Hoffe das bisschen Extra-Trinkgeld hat es wenigstens etwas entschädigt.

Beichthaus.com Beichte #00029627 vom 17.12.2011 um 00:02:50 Uhr in USA (New York) (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin eine Ja-Sagerin

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Ignoranz Dummheit Verzweiflung Tauberbischofsheim

Ich beichte, dass ich eine ganz fürchterliche Ja-Sagerin bin. Es ging los damit, dass ich in der Schule berühmt dafür war, irgendwelche unangenehmen Ämter und Aufgaben zu übernehmen die kein anderer wollte, weil ich nicht "nein" sagen konnte, wenn man mich darum bat, es zu machen. Auf diese Weise schaffte ich es immerhin bis zur stellvertretenden Schülersprecherin. Natürlich durfte ich immer alle Schulveranstaltungen im Alleingang organisieren, während sich die richtige Schülersprecherin im Ruhm sonnte, wenn alles glatt lief, oder es wahlweise auf mich schob, wenn etwas nicht funktionierte. Die Hausaufgaben der gesamten Klasse machte auch ich, da im Grunde genommen alle von mir abschrieben. Das selbe Verhalten legte ich beim Studium an den Tag, und so arbeitete ich bald mehr für meine Kommilitonen als für mich selbst. Blöderweise waren das aber nicht die einzigen Probleme, die ich wegen meiner ständigen Ja-Sagerei hatte. Jedes Wochenende machte sich ein anderer Typ an mich ran, auf Parties zu denen zu gehen ich keine Lust hatte. Meine Freundinnen, die mich einluden, wollte ich aber auch nicht enttäuschen. Natürlich landete ich mit vielen von den Typen die mich anmachten im Bett, weil ich eben nicht "nein" sagen konnte. Was da aber auch für ekelhafte Exemplare darunter waren.


Das Einzige, was positiv daran ist, ist die Tatsache, dass wenn der Ruf erst mal gründlich hin ist, man sich für Nichts mehr rechtfertigen muss. Jetzt, im Job geht es weiter damit, dass ich mir Arbeit ohne Ende aufhalse, weil alle schwierigen Projekte schön auf mich abgeschoben werden, und ich immer nur Ja und Amen zu allem Möglichen sage. Na gut, es hat auch wieder seine positiven Seiten. Ich arbeite locker zwölf bis dreizehn Stunden am Tag, da muss ich meinen Mann nicht so oft sehen. Ich hätte damals einfach "nein" sagen sollen, als er mir den Heiratsantrag gemacht hat. Eigentlich schon, als er mich das erste Mal küssen wollte. Ich wusste von Anfang an, dass er nicht der Richtige für mich ist. Er ist Monteur bei einer Heizungsfirma und hat rein intellektuell nicht gerade das Rad erfunden. Ich habe ihn auf einer Studentenparty kennengelernt, weil er der ältere Bruder einer Freundin ist. Älter heißt übrigens konkret zehn Jahre älter als ich. Er ist dick, hat ein nicht besonders hübsches Teddybärengesicht, sabbert beim Essen und beim Sex alles voll und hat einen Aussprachefehler. Allerdings hat er mir damals so lange und heftig den Hof gemacht, dass ich einfach nicht wiedermal nicht "nein" sagen konnte. Wenn er wüsste, dass ich ihm genau wegen dieser Schwäche schon zweimal mit einem meiner Kollegen fremdgegangen bin, der sich aber wiederum im Bett wesentlich besser und phantasievoller angestellt hat, würde er vermutlich die Welt nicht mehr verstehen. Meine Eltern liegen mir seit geraumer Zeit in den Ohren, wie es denn mit Enkelkindern aussieht. Ich habe auch dazu schon "ja" gesagt, aber bis jetzt hatte ich die super Ausrede, dass ich immer soviel arbeiten muss, damit mein Mann und ich unser Haus abbezahlen können. Er verdient nämlich bei weitem noch nicht einmal die Hälfte von dem, was ich im Monat nach Hause bringe. Das leuchtet meinen Eltern glücklicherweise ein. Ich sollte wegen meines Problems vielleicht wirklich mal zur Therapie, aber dafür hab ich wegen der vielen Arbeit keine Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00029625 vom 16.12.2011 um 11:16:29 Uhr in Tauberbischofsheim (24 Kommentare).

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