Der Vater meiner besten Freundin

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Fremdgehen Morallosigkeit Selbstsucht

Ich (w/21) habe nun schon seit zwei Jahren eine Affäre mit dem 42-jährigen Vater einer Freundin, mit der ich quasi zusammen aufgewachsen bin, da unsere Eltern eng befreundet sind. Deshalb kenne ich ihn auch schon so lange, wie ich mich erinnern kann. Nun sind meine Freundin und ich auf verschiedenen Unis. Ihr Vater kommt manchmal am Wochenende in die Stadt, in der ich studiere, nur um mich zu besuchen. Zum Glück lebe ich alleine in einer recht großen Wohnung, die mir meine Eltern finanzieren. Daher wird es nie jemand rausfinden. Mein Vater und der Vater meiner Freundin haben beide leitende Positionen in einer recht bekannten Firma. Ich treffe die Freundin nur noch in den Semesterferien. Das ist auch gut so, denn ich kann ihr kaum noch in die Augen sehen. Ihre Eltern geben mir jedes Jahr Geschenke zu meinem Geburtstag und Weihnachten. Die Mutter ahnt nichts, hoffe ich jedenfalls.

Angefangen hat alles, als ich einmal abends meiner Freundin etwas vorbeibringen wollte, dass ich mir von ihr geliehen hatte. Sie war nicht zu Hause, nur ihr Vater. Er hat mir Kaffee angeboten und wir haben uns unterhalten. Aus einigen Minuten wurden dann erst eine halbe Stunde und dann zwei Stunden. Wir haben dann Wein getrunken und irgendwann hat er mir gestanden, dass er sich schon seit einiger Zeit zu mir hingezogen fühlt. Ich hatte ebenfalls schon länger Gefühle für ihn, habe sie aber geleugnet, aus Angst, mich lächerlich zu machen. Ich habe ihm dann auch gesagt, was ich für ihn erfinde. Dann kam alles, wie es kommen musste. Er ist so unglaublich gut im Bett, viel besser als jeder meiner Ex-Freunde. Ich komme nicht mehr von ihm los. Ich hoffe heimlich, dass er seine Frau für mich verlässt, weiß aber auch dass er das nie tun würde, weil es ein riesiger Skandal für ihn wäre. Außerdem will ich mir die Reaktion meiner Eltern und meines Bruders gar nicht vorstellen. Sie wären so enttäuscht von mir.

Beichthaus.com Beichte #00024500 vom 03.08.2008 um 21:26:29 Uhr (26 Kommentare).

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Meine Unfallopfer: Katze und Frau

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Gewalt Engherzigkeit Ignoranz

Ich (w/22) habe sowohl eine Katze, als auch eine Frau, im zeitlichen Abstand von ein paar Monaten angefahren und beides mit ordentlich Schmackes. Jedenfalls ist die gute Dame auf meiner Windschutzscheibe gelandet und die Katze irgendwo am Kühlergrill. Beides bereue ich sehr, nur mit dem Unterschied, dass ich bei dem Unfall mit der Katze mich fast vergessen hätte, vor Flennen, und bei der Frau zwar geschockt war, aber dennoch mit meiner Beifahrerin fünf Minuten nach dem Zusammenstoß vor Lachen nicht mehr einbekommen habe. Ich habe auch in der Zeit danach, beim Besuch der Verletzten im Krankenhaus oder beim Abgeben des Führerscheins und der saftigen Geldstrafe, keine Träne verdrückt. Im Übrigen ist die Katze qualvoll gestorben, da ich es nicht fertiggebracht habe, ihr das Genick umzudrehen. So viel dazu, aber ich werde sicherlich nicht die Einzige sein, der es so geht, dass sie, wenn leidende Tiere im TV zusehen sind, man von diesen Bildern eher im Herz getroffen wird und auf Teufel komm raus heulen muss. Aber wenn man leidende und verletzte Kinder in Kriegsgebieten sieht, man einfach zur nächsten Unterhaltungsshow schaltet.

Beichthaus.com Beichte #00024495 vom 03.08.2008 um 19:58:36 Uhr (36 Kommentare).

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Die Leute sind doch alle dumm!

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Aggression Vorurteile Dummheit Gesellschaft Aitrang

Ich möchte beichten, dass mich die meisten meiner Mitschüler ankotzen. Deren Leben besteht nur aus Saufen, Party machen oder durch die Gegend vögeln. Mir gibt das nichts. Ich gehe auch gerne mal auf eine Party, treffe mich mit Freunden und verbringe mit ihnen einen netten Abend. Ich trinke auch gerne mal etwas. Aber das Problem liegt darin, dass es immer so ausarten muss. Party, ohne dass jemand kotzt, ein anderer auf dem Boden liegt und nicht mehr laufen kann, weil er so voll ist, geht nicht. Ich verbringe lieber das Wochenende mit meinem wundervollen Freund, den ich über alles liebe, anstatt mir das Hirn kaputt zu saufen und mir dann ins Bett oder sonst wohin zu kotzen.

Außerdem kotzt mich an, dass in unserer Gesellschaft keine normale Kommunikation möglich ist, sondern jeder stellt seine Meinung da oder erzählt von sich, dann macht der Nächste dasselbe ohne auf irgendetwas des Gesagten einzugehen. Es geht nur darum, sein eigenes Mitteilungsbedürfnis zu befriedigen. Außerdem finde ich es furchtbar, wenn man den ganzen Tag vor der Glotze sitzt und sich stumpfsinnigen und inhaltslosen Müll anschaut. Ich verstehe nicht, wie man seine kostbare Lebenszeit mit so etwas verschwenden kann. Es ist natürlich nichts dagegen einzuwenden seine Lieblingsserien anzuschauen, das ist nicht das Problem. Das Schlimme sind Leute, die einfach stundenlang vorm Fernseher im geistigen Nichts sitzen und darauf warten, dass die Zeit vergeht.

Beichthaus.com Beichte #00024492 vom 03.08.2008 um 18:46:27 Uhr in Aitrang (32 Kommentare).

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Der Klavierlehrer

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Aggression Zorn Engherzigkeit Musik

Ich (26) muss mit meinem kleinen Bruder (8) täglich Klavier üben. Leider mache ich es nur sehr ungern, da ich kein Talent zum Lehrer habe. Aber sonst ist keiner da, der das übernehmen kann. Mir reißt regelmäßig der Geduldsfaden, wenn er nicht aufpasst und trotz Ermahnung ein, zwei dutzend Mal denselben Fehler macht. Dann schimpfe ich ihn kräftig und wütend zusammen. Obwohl ich dabei nicht sehr laut werde und auch niemals Gewalt anwenden würde, bin ich als zwei Meter großer, langhaariger Mann recht Furcht einflößend. Dann ist er immer völlig eingeschüchtert und traurig. Er tut mir dann immer leid, aber ich halte das ständige falsche Spielen nicht aus.

Beichthaus.com Beichte #00024491 vom 03.08.2008 um 18:40:29 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Bei der Selbstzerstörung zusehen

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Drogen Trunksucht Verzweiflung Partnerschaft Velgast

Ich bin seit einem 3/4 Jahr mit meinem Freund zusammen. Es könnte auch alles ganz wunderbar sein, wenn ich mit seinem Lebensstil nur halb so gut klar kommen würde, wie er mit meinem. Er hat es da einfacher - ich habe einen relativ normalen Lebensstil. Gut, ich trinke oft und viel, aber bin meilenweit davon entfernt Alkoholikerin zu sein. Bei ihm sieht es schon anders aus, denn er kann nicht mehr wirklich ohne. Auch wenn es dann meist nur bei 4 Bier über den Tag verteilt bleibt, so ist die Sucht nicht mehr abzustreiten, da er keinen einzigen Tag darauf verzichten kann. Hinzu kommt, dass er kifft. Mittlerweile weniger als vor einem Jahr und er nimmt auch nichts chemisches mehr. Als wäre das nicht genug, ist er auch noch arbeitslos. Seit einem knappen Jahr. Die wenigen Euros, die er hat, gibt er natürlich für Bier und Gras aus. Schon einige Male habe ich mit ihm geredet und er hat auch ein paar Bewerbungen geschrieben - allerdings eher halbherzig, was die Firmen wohl bemerkt haben, denn er wurde nicht genommen. Besonders attraktiv ist er auch nicht, eher das Gegenteil. Ich wurde schon von vielen gefragt, weshalb ich mich so unter meinem Wert verkaufe. Wie gesagt, die Gespräche mit ihm fruchteten nur minimal, auch wenn er meinen Standpunkt versteht und alles tun will, um mich zu halten. Also, was will ich mit ihm? Ich, jung (23), mit ausgesprochen schönem Erscheinungsbild gesegnet, ohne finanzielle und sonstige Sorgen, mit vielen Freunden, Bekannten und Verehrern, was finde ich bloß an einem Komplettversager (so betiteln ihn andere)? Für mich ist das einfach zu beantworten: seine Intelligenz. Man könnte es wegen seines Lebensstils nicht meinen, doch er hat die Matura und, da ich sehr wohl weiß, dass das allein noch nicht von Intelligenz zeugt, verfügt über ein exorbitantes Allgemeinwissen, blitzschnelle Auffassungsgabe und auch emotionale Intelligenz. So ist das eben, manche Männer werden bei Blondinen schwach, manche Frauen bei dicken Bankkonten und ich erliege dem unwiderstehlichen Charme der Intelligenz. Was ich nun beichten möchte? Dass ich die Beziehung nicht beende, obwohl ich zu 100% weiß, dass sie keine Zukunft hat. Was man wohl als Falschheit bezeichnen könnte? Denn ich möchte ihn einfach noch nicht gehen lassen, obwohl ich weiß, dass es später noch schwerer werden wird. Aber bis dahin quäle ich mich weiter, indem ich ihm bei seiner Selbstzerstörung zusehe und meine warnenden Worte mit einem Kasten Bier zum versiegen bringe.

Beichthaus.com Beichte #00024468 vom 02.08.2008 um 23:46:46 Uhr in Velgast (24 Kommentare).

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