Schon lange nicht mehr gesehen!

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Engherzigkeit Zorn Gesellschaft Bahn & Co.

Ich fahre jeden Morgen mit dem Bus zur Schule und höre dabei Musik. Ich ärgere mich jedes Mal, wenn sich jemand neben mich setzt, der mich kennt und dann diese "schon lange nicht mehr gesehen"-Gespräche führen will. Heute Morgen fuhr der Bus gerade weiter, als ich noch eine alte Schulkollegin sah, die auf den Bus zugerannt kam. Ich tat so, als hätte ich nichts gesehen, der Bus fuhr ohne sie ab und ich konnte in aller Ruhe meine Musik hören.

Beichthaus.com Beichte #00023240 vom 11.12.2007 um 22:13:34 Uhr (7 Kommentare).

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Sachsen und Schwaben sind am Schlimmsten!

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Schamlosigkeit

Ich arbeite für einen Online-Shop, einer Internetfirma also, in der Hotline. Ich hasse meine Kunden. Und zwar jene, die anrufen, weil sie gerade gestern bestellt haben (also vor gerne mal 18 Stunden) und mich am Telefon anbrüllen, wo denn nun ihre Ware bliebe, die müsste doch schon längst da sein. Auf die Frage, welche Bezahlart gewählt wurde, höre ich dann: "Ich habe das gestern überwiesen, Onlinebanking, das muss doch schon da sein, und wo bleibt jetzt meine Ware.?" Hallo, wenn als Bezahlart "Vorkasse" ausgewählt wurde, wie soll dann die Ware binnen 12-24 Stunden da sein? Richtig toll sind ja die Kunden, die bei uns über Ebay einen Artikel gekauft haben, mehrere Zahlungserinnerungen ignorierenderweise zur Kenntnis nehmen und sich dann tatsächlich mal irgendwann zur Zahlung bequemen, um sich dann am nächsten Tag lautstark (brüllend!) darüber aufzuregen, warum der Versand so lange dauert. In so einem Falle bin ich natürlich scheißfreundlich (und zwar so etwas von!) und stauche den Kunden mit meiner freundlichsten Stimme aber so etwas von zusammen! Gott, wie ich sie hasse, diese Leute! Besonders jene Kunden, die wegen 1,50 EUR den Rechtsanwalt und Polizei einschalten wollen. Ganz schlimm: der Sachse und der Schwabe als solches. Erstens: völlig unverständlicher Dialekt. Zweitens: Beleidigungen und Drohungen.

Beichthaus.com Beichte #00023227 vom 07.12.2007 um 23:04:54 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Vier Dinge, die ich bereue

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Begehrlichkeit Fetisch

Ich habe in meinem Leben schon viel Mist gebaut, auch große Fehler gemacht, aber zumindest kann ich mir zu Gute halten, dass nichts (?) davon aus niederen Motiven geschah. Habe eigentlich immer versucht, mit den Menschen, die mir wichtig sind, gut auszukommen und den anderen nicht zu schaden, oder wenn es mich nicht zu viel gekostet hat, auch gerne zu helfen oder Gutes zu tun. Aber was hilft aller gute Wille, wenn man schlampig, chaotisch faul ist und es an manchen Stellen einfach an Selbstvertrauen mangelt? Die Dinge, die ich am meisten bereue:

1. Den Bio-Hefter einer Freundin nicht rechtzeitig zurückzugeben (weil ich ihn in meinem chaotischen Zimmer nicht wiedergefunden hatte), wodurch sie ihn nicht abgeben konnte und eine sechs dafür bekam (während ich meinen von ihrem abgeschriebenen abgegeben habe und eine 2 bekam) und zusammen mit den anderen Noten dann eine Fünf in Bio; da das nicht die einzige war, blieb sie deshalb sitzen.

2. Statt rechtzeitig zu sagen, was mir nicht passt, warte ich zu lange und dann endet es meist in einem langen Brief, in dem ich dem anderen gehörig die Meinung sage, aber da ich diese Briefe (heutzutage E-Mails) natürlich dann schreibe, wenn ich wütend bin, weil der Tropfen das Fass zum Überlaufen gebracht hat, sind es oft ziemlich übertriebene Briefe, die vermutlich sehr verletzend sind. Wird Zeit, dass ich endlich (bin nun fast 30) lerne, rechtzeitig mein Unbehagen kundzutun. Habe so gerade wieder zwei gute Freundinnen verloren.

3. Tja, und dann... dann habe ich zu Silvester meinen Dozenten, Chef und guten Bekannten in einer Person, der fast doppelt so alt ist wie ich, den ich einfach nur gerne mag, mit in mein Bett genommen und rumgeknutscht, ihm einen geblasen, und da er von meiner masochistischen Ader wusste, hat er mich auch ein bisschen gequält. Wir waren beide betrunken (und wie) und haben dann einfach geschlafen und gekuschelt. Das war schön. Aber ich will nicht mehr. Und nun meint eine gemeinsame Freundin, ich müsse mich drauf gefasst machen, dass er bestimmt mehr von mir will - hat er dann ja auch angedeutet, dass er sich mehr vorstellen könnte. Und ich will ihn nicht verletzen, wie gesagt, ich mag ihn doch. Das er professionell genug ist, um so etwas aus Bewertungen meiner Arbeiten rauszuhalten, hoffe und erwarte ich eigentlich von ihm. Aber nun hab ich ein superschlechtes Gewissen. Habe ihn einfach nur benutzt - ich brauchte das mal wieder, Nähe, Streicheln, bisschen Quälen und Schmerzen, mehr wollte ich gar nicht. Und kann das nicht einfach so sagen, kann ihm nicht sagen: Du, es war schön (das habe ich gesagt), aber ich will nicht mehr von dir. Ich mag dich, aber mehr halt nicht.

Ich kann doch nicht sagen: Du bist mir zu alt, nicht dominant genug und, und, und... In solchen Momenten hasse ich Alkohol, es ist mir schon so oft passiert, wenn ich betrunken genug bin, lasse ich mich von beinahe jedem abschleppen, Hauptsache mal wieder berührt werden, das Singleleben ist nichts für mich, aber bei aller Sucherei in den letzten Jahren war nix dabei. Fürs Beziehungsleben bin ich zu anspruchsvoll - fürs Bett ist es mir fast egal (wenn ich betrunken genug bin). Ich glaube, ich bin eine blöde Schlampe. Devot, masochistisch und blöd. Heute Abend bin ich alleine zu Hause - da werde ich mal wieder eine Flasche Wein trinken; kann ja dann nichts passieren, ist ja keiner hier.

Beichthaus.com Beichte #00023226 vom 07.12.2007 um 23:01:28 Uhr (9 Kommentare).

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360 Euro für den Puff

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Verschwendung Prostitution Begehrlichkeit

Ich war gerade für 360 Euro im Puff und ich bereue es furchtbar. Erstens war es scheiße und zweitens war es so viel Geld. Für diese Summe muss ich ganz schön was arbeiten. Ich hasse mich dafür, aber ich bin so einsam.

Beichthaus.com Beichte #00023221 vom 04.12.2007 um 05:32:06 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Schwarzarbeiter in der Familie

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Verrat Lügen Falschheit

Ich komme aus einer großen Familie, die sich regelmäßig zu bestimmten Anlässen trifft (Geburtstage etc.). Teil dieser Familie sind auch drei Onkel, die alle drei in handwerklichen Berufen arbeiten. Speziell diese Drei gehen mir gewaltig mit ihrer Dummheit und Arroganz auf den Senkel. Sie meinen, ständig mit mir diskutieren zu müssen und so weiter. Nun gehe ich eh nur noch auf Wunsch meines Vaters zu diesen Familienfeiern.

Das letzte Mal wurde es mir aber zu viel, und nachdem mir diese drei wieder einmal eine unsinnige Diskussion aufgedrückt haben, habe ich mich gerächt. Alle Drei arbeiten fleißig nebenbei schwarz und das habe ich vertraulich dem Zoll gesteckt. Da ich detaillierte Angaben machen konnte, sind sie auch prompt aufgeflogen und haben nun dicke Probleme. Lustigerweise verdächtigen sie nun ihre Arbeitskollegen, sie angeschwärzt zu haben. Unnötig zu erwähnen, dass mir die Familienfeiern nun wieder Spaß machen.

Beichthaus.com Beichte #00023218 vom 03.12.2007 um 23:15:45 Uhr (10 Kommentare).

Gebeichtet von odinweißrat
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